• #31
Ich kann mich Elissa nur anschließen. Dieses hin und her ist für die Kinder nur kraftezährend. Welcher Erwachsener will denn ständig aus dem Koffer leben und eine Woche hier und die andere Woche wo anders schlafen. Das endet nur im Chaos.
Falls die Kinder ganz beim Papa leben sollen, weil die BEtreuung da sicher gestellt ist, gibt es sowieso keinen Unterhalt. Die Kinder erhalten von ihm dann ja Naturalunterhalt. Und für die Geschiedene gilt das Selsbtversorgungsprinzip. Da spart er wirklich.
Je nach dem Alter der Kinder würde ich in erster Linie die Kinder immer bei der Mutter belassen. Und zwar in der vertrauten Umgebung. Sein Konzept würde ich ihm deutlich absagen. Auch wenn die Kinder schlafen, ist eine Unbekannte da. Das würde ich meinen Kindern nicht antun wollen. Das Wohl der Kinder steht über allem.
 
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  • #32
Warum wird hier bei den meisten Posts nicht berücksichtigt

- Der Ex ist momentan noch Zuhause,
- Zieht jetzt erst aus
- Hat gerade einen neue Partnerin, mit der er noch nie zusammengelebt hat, wo noch alles in der Schwebe ist, am sich entwickeln
- Dass ein guter Anteil der Betreuung an dies Neue delegiert wird, wo man nicht weiß, wie das Verhältnis real zwischen den Kindern und Papas Freundin ist - auch das muss doch wachsen.

Weil das gar nicht die eigentliche Frage der FS war. Sie moniert ja hauptsächlich, dass er dann durch seine Betreuung - wie auch immer er diese organisiert, sprich mit der Freundin - weniger Unterhalt zahlen will.

Es ist doch schon einmal schön, dass die FS wenigstens den Kontakt der Kinder zum Vater nicht durchkreuzen will. Das ist ja auch nicht selbstverständlich. Es mindert sich aber dann auch entsprechend der Barunterhalt, das sollte klar sein.
 
  • #33
Das Wechselmodell ist in sehr sehr vielen Ländern schon gesetzlich verankert, nur in Deutschland hinkt man mal wieder hinterher mit einer Einstellung a la

Je nach dem Alter der Kinder würde ich in erster Linie die Kinder immer bei der Mutter belassen.
Scheinbar tun wir Deutschen uns schwer mit Veränderungen, die Hauptaufgabe des Vaters soll gefälligst weiterhin die des Zahlesels sein. Übrigens gibt es das Wechselmodell in Deutschland gesetzlich noch nicht, weil da gewisse fiskalische Gründe dagegen sprechen könnten. Also nichts mit Kindeswohl und so. Der Vater ist hier ja anscheinend derjenige, der auszieht. Vielleicht kann er ja ganz in der Nähe bleiben, sodass einem Wechselmodell nichts entgegensteht? Da kann man sich doch super ergänzen. Nur dieses Bild vom Zahlvater muss einfach raus aus den Köpfen. Der Vater hat genau die gleichen Rechte und Pflichten wie die FS. Würde die FS den Vater um Erlaubnis fragen, wenn sie einen neuen Freund hat und dieser einmal die Kinder betreut? Spielt hier wirklich das Kindeswohl eine Rolle oder eher Eifersucht? Ich kann nicht verstehen, warum man hier unterschiedliche Maßstäbe an Mutter und Vater anlegt.
 
  • #34
Guten Nacht und Morgen FS,

ich finde es schon erstaunlich, dass Du in einem Laienforum zum Fischen im Trüben gehst und viele in der selbigen Suppe kräftig mit rumrühren. Die Wahrheit findest Du, wenn überhaupt, in diesen Antworten nur atomisiert und gut versteckt.
Das BGH hat zu Deiner Frage Grundsatzurteile gefällt. Wenn Dir das zu mühsam und unverständlich ist, gehe zu einem versierten und fachkundigen Anwalt, um Dich beraten und informieren zu lassen. Dann erkläre dies Deinem Ex, einigt Euch verbindlich und kümmert Euch wieder um das Wohl Eurer Kinder.
 
  • #35
Mit Kindern kann man sich nur selber finanzieren und VZ arbeiten, wenn man sich als Eltern die Betreuungszeiten aufteilt. Für die Kinder ist es immer das Beste auch von beiden Elternteilen im Alltag betreut zu werden. Wie immer das aufgeteilt ist. Halbe Woche da, halbe Woche dort oder im Wechsel. Wie auch immer. Um das realisieren zu können, müssen die Eltern sehr nahe bei einander wohnen, so das die Kinder selbstständig von einer Wohnung zu anderen wechseln können und sich auch mal schnell ggf. fehlende Sachen in der anderen Wohnung holen zu können. Und ja, das erfordert zwei erwachsene Menschen denen bewusst ist, dass sie zwar kein Ehepaar, aber noch ein Elternpaar sind und es einfach unterlassen ihre persönlichen Gefühle über ihre Kinder auszuleben. Denen bewusst ist, dass der andere wichtig für die Kinder ist und zwar genauso wichtig wie man selber. Leider sind da nur sehr wenig Menschen scheinbar zu in der Lage. Sehr schade und leider immer zum Schaden der Kinder. Es ist eine riesige Herausforderung, gerade weil in so einer Situation die Nähe zum Expartner immer aufrecht erhalten bleibt. Andererseits hat es einen Riesen Vorteil der hilft den größten Konflikt nach Trennungen zu vermeiden, das Geld. Denn dabei schuldet niemand dem anderen noch Geld. Jeder kommt für sich selber auf, das Kindergeld wird geteilt. Und worum wird bei einer Scheidung am meisten gestritten, um den Unterhalt.