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Gast

  • #31
Ansonsten eignet sich das weibliche "Gefühl" meiner Meinung nach auch gut als Rechtfertigung für eine Wegwerfmentalität.
Woher kommt hier eigentlich immer die Annahme, die Frau müsse sich für irgendetwas rechtfertigen? Wenn sie mit einem Mann nicht zusammen sein möchte, dann möchte sie nicht. Sie muss sich nicht rechtfertigen.

Also als "Arbeit" würde ich das nicht beschreiben. Eher als Neugier aufeinander. Man probiert etwas aus, stellt fest, dass es schön ist (oder eben auch nicht so toll) und lernt so den eigenen Körper und den des Partners besser kennen. Das finde ich viel interessanter als den perfekten Sex von Anfang an.
Hast du perfekten Sex von Anfang an denn schon erlebt? Ich ja. Und da gibt es immer noch genug auszuprobieren und zu erforschen. Das, was du beschreibst, haben andere vielleicht auch schon erlebt, in ihren ersten Beziehungen. Aber danach kam besseres. Und dann geht man nicht mehr zu dem vorherigen "zurück". Man will einfach nicht mehr, und ein Mann, der einen dazu überreden wollte, oder einem deshalb Vorwürfe machen würde, ginge schon mal gar nicht.

Nein, aber jemand der es nicht versucht, weiß u.U. gar nicht, was ihm/ihr durch die Lappen geht, wenn er/sie etwas Geduld aufbringen würde.
Sie hat es versucht. Mit dem On-Off-Typ mehrere Male. Sie hat den Vergleich. Bitte akzeptiert doch mal, dass Frauen trotz Versuchen und Geduld bei der Entscheidung bleiben können, dass der eine Mann von Anfang an besser war und sich daran nichts mehr änderte.

Aber jemanden abzulehnen, weil der Sex nicht sofort absolut optimal ist, zeugt für mich von einer konsumistischen Einstellung zur Sexualität. Entweder es ist sofort gut (und zwar für mich, wie es für den anderen ist, ist zweitrangig), oder es ist Zeitverschwendung.
Ja, natürlich, es geht ja auch um einen selbst beim Sex. Meist ist er gut, wenn es beiden gut geht. Aber man hat nicht aus Mitleid oder Pflichtgefühl gemeinsam Sex. Ich habe eine konsumistische Einstellung zum Sex, und mir geht es damit prächtig. Und ich komme gut mit Männern klar, die die gleiche Haltung haben. Die wissen, was sie wollen und jammern oder moralisieren nicht herum.
 
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Gast

  • #32
Wer dem Zeitgeist folgend den perfekten Partner/in haben will und das ohne Wenn und Aber, der wird dem Zeitgeist entsprechend scheitern, denn Perfektion ist ein Ideal und keineswegs real. Wer nicht an das Wachsen und Gedeihen von Dingen glaubt, wer ein derart statisches Weltbild hat, dass Sex entweder immer gut oder immer schlecht sein muss, der wird ruhelos suchen und doch nie fündig werden. Wer Sex in den Vordergrund stellt und isoliert betrachten möchte, mag das tun, aber der sucht nicht nach wahrer Bindung, noch nach Gemeinschaft, der folgt einem Trieb nach Befriedigung.

Gut Ding will Weile haben. Das gilt auch in einer Partnerschaft. Wir haben uns in unserer Beziehung sexuell erforscht und haben viele glückfüllende Stunden erfahren und auch manchmal weniger guten Sex gehabt. Doch das ist menschlich. Ist denn Menschlichkeit heute nichts mehr wert? Das sich auf den Partner mit all seinen Schwächen einlassen und ihn oder sie fühlen? Seine Sinne zu nutzen, das Tasten und Riechen, sich dem Menschen, den man liebt einfach hingeben. Wie kann der Sex dann noch schlecht sein?

Das typische Konsumverhalten unserer Zeit auf den Sex anzuwenden, ist ungesund und ist nicht der Pfad zum nachhaltigen Glücklichsein, höchstens das Erfahren von kurz prickelnden Abenteuern. Jeder muss sich selbst entscheiden, wie er leben will, aber ich rate der jungen FS davon ab sich auf so zu fokussieren.
 
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  • #33
hier die FS
Empathie lässt sich schwer erlernen, davon hängt aber ab, wie gut der Sex ist. Ich bin mir sicher, dass es der FS um Empathie geht, und nicht um bestimmte Techniken. Sie will ja gerade, dass er von alleine, durch Einfühlung darauf kommt, nicht, dass sie ihn zu Techniken auffordert. Das ist der Kern ihres Vergleiches, ihr geht es genau nicht um Techniken.
Daaaanke!!! Natürlich lege ich mich nicht wie ein Brett ins Bett und warte darauf, dass der Mann es mir besorgt, ohne dass ich ihm irgendwas sagen muss. Es geht darum, dass der Mann ausprobiert und rausfindet, was mir gefällt und was nicht. Also geht es genau um dieses Gespür für das, was dem Partner gefällt, ohne dass ich hingehen muss und meinen Partner darum bitten muss. Bespiel ist Oralsex. Ich habe damit kein Problem und ich habe es bei meinem Partner einfach mal ausprobiert. Es macht ihm keinen Spaß. Und er selber hat es bei mir noch nicht mal ausprobiert. Kann ich ihm aber auch nicht verdenken, weil es das einfach irgendwie ekelhaft findet. Deswegen will ich ihn auch nicht bitten das auszuprobieren. Aber dieser andere Mann, der so gut im Bett war, konnte auch genau das richtig gut. Also weiß ich, dass mir das wenn man es richtig macht durchaus gefällt, aber mein Partner findet daran keinen Gefallen.

Und natürlich kann auch ich noch dazu lernen, aber leider nicht, wenn mein Partner jeglichen Experimenten gegenüber verschlossen oder so skeptisch ist, dass ich von vornherein schon weiß, dass er keinen Spaß daran hat.
 
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Gast

  • #34
Wer dem Zeitgeist folgend den perfekten Partner/in haben will und das ohne Wenn und Aber, der wird dem Zeitgeist entsprechend scheitern, denn Perfektion ist ein Ideal und keineswegs real.
Keiner sagt, dass er überall Perfektion will. Aber wenn man den Vergleich zwischen einem Partner hat, mit dem der Sex perfekt ist und einem, der ein netter Familienpapa ist, dann würden einige Frauen nunmal den Sexgott vorziehen.

Wenn die Hormone stimmen, funktioniert der Rest oft automatisch prima. Dies ist kein unrealistisches Ideal, sondern das, was viele glückliche Paare erleben.

Das, was bei Paaren, herauskommt, die Sex als nicht so wichtig erachten und lieber auf eine Strichliste des guten Beziehungspartners achten, das kann man hier im Forum nachlesen, wenn nach einigen Jahren gar kein Sex mehr stattfindet, weil die Frau von Anfang an nicht wirklich begeistert von dem Partner war. Auch für einen Mann ist es von Vorteil, wenn er sich eine Partnerin sucht, die wirklich auf ihn steht, und nicht eine andere anbettelt, die keinen wirklichen Saß mit ihm hat.

Es geht hier überhaupt nicht um ein Streben nach Perfektion. Lest doch bitte die Fragestellung. Die FS hat den göttlichen Sex bereits erlebt. Warum es nicht klappte, wissen wir nicht, aber der gute Sex ist mit Sicherheit nicht der Grund dafür. Sie muss jetzt nicht ihren Optimismus zurückschrauben, nur weil es Menschen gibt, die noch keinen perfekten Sex erlebt haben. Sie kann genauso gut beides finden.

Und jetzt lasst doch mal die Kirche im Dorf und stellt nicht die Menschlichkeit eines Menschen in Abrede, der seinem Gefühl und Hormonen folgt. Das Gerede, dass dies nicht zu Glück führt, ist doch nur Egoismus. Natürlich kann dies zu dem Glück einer Frau fühlen. Nur ein Mann, den sie vielleicht nicht wollte, ist darüber nicht glücklich. Aber führen wir jetzt Mitleidsbeziehungen?
 
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Gast

  • #35
Woher kommt hier eigentlich immer die Annahme, die Frau müsse sich für irgendetwas rechtfertigen? Wenn sie mit einem Mann nicht zusammen sein möchte, dann möchte sie nicht. Sie muss sich nicht rechtfertigen.
Lies bitte meinen Beitrag. Ich habe nirgends eine Rechtfertigung eingefordert. Meine Argumentation geht vielmehr davon aus, dass das Gefühl benutzt wird, um sich selbst zu rechtfertigen. Im Übrigen müssen wir uns alle rechtfertigen (vor uns, unserer Umwelt, unserem Gewissen, Gott[?]). Das kann man halten wie man will, um Rechtfertigung kommt der Mensch nicht herum. Das liegt daran, dass er sterblich ist.

Hast du perfekten Sex von Anfang an denn schon erlebt?
Weißt du, ich rede gar nicht von perfektem Sex. (Vermutlich habe ich ihn noch nicht erlebt, aber das ist mir egal.). Ich rede von gutem Sex und ich rede vor allem von Liebe. Denn darauf ist eine Partnerschaft aufgebaut. Die Liebe ist das einzige in einer Beziehung, das auf beiden Seiten perfekt sein muss. Beim Rest fordere ich von meinem Partner keine Perfektion ein.

Sie hat es versucht. Mit dem On-Off-Typ mehrere Male. Sie hat den Vergleich. Bitte akzeptiert doch mal, dass Frauen trotz Versuchen und Geduld bei der Entscheidung bleiben können, dass der eine Mann von Anfang an besser war und sich daran nichts mehr änderte.
Akzeptiert. Allerdings weise ich darauf hin, dass es Paare gibt, die Monate brauchen, um ein gutes Sexleben zu entwickeln. In diesem Punkt spreche ich mit reichlich Erfahrung.

Ich habe eine konsumistische Einstellung zum Sex, und mir geht es damit prächtig. Und ich komme gut mit Männern klar, die die gleiche Haltung haben. Die wissen, was sie wollen und jammern oder moralisieren nicht herum.
Zum Teufel auch mir der Sch...-Moral! Ich jedenfalls habe das Wort Moral nicht in den Mund genommen. Ich stelle fest, dass es Menschen mit konsumistischer Einstellung zur Sexualität gibt, du bestätigst das. Ich frage mich ernsthaft, warum du dich angegriffen fühlst...

Wer nicht an das Wachsen und Gedeihen von Dingen glaubt, wer ein derart statisches Weltbild hat, dass Sex entweder immer gut oder immer schlecht sein muss, der wird ruhelos suchen und doch nie fündig werden. Wer Sex in den Vordergrund stellt und isoliert betrachten möchte, mag das tun, aber der sucht nicht nach wahrer Bindung, noch nach Gemeinschaft, der folgt einem Trieb nach Befriedigung.
Damit ist meine Einstellung zu diesem Thema 100%ig zum Ausdruck gebracht. Es geht um den Bezug des Individuums zum Gegenüber, nicht zu sich selbst. In diesem Punkt bin sogar ich ein Katholik.

m,30
 
  • #36
Ach weißt du, FS, ich war mal in einer ähnlichen Situation. Wir hatten den besten Sex der Welt, aber eine Beziehung war trotz Versuch unmöglich.
Ich habe mich lange blockiert mit genau dem Gedanken, daß da mit Sicherheit niemand nachkommt, der mir gerade das geben kann und zugleich Partnerqualitäten hat. Ich hatte mich ebenfalls dahin verstiegen, zu behaupten, das ginge nieeee wieder.
Weißt du was, vergiß es. Du hast bei diesem Mann mit Sicherheit viel über Sex, dich und wie Männer funktionieren, gelernt. Solange du dir nicht eine erotische taube Nuß an Land ziehst oder jemanden, der nicht zu dir paßt, dich nicht zum Spielzeug eines Mannes machst, passiv bist und erwartest, unausgesprochene Erwartungen erfüllt zu bekommen, hast du auch in Zukunft guten Sex. Es legt zu 50% an dir, wie gut der Sex ist. Gestalte es.
 
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Gast

  • #37
Zum Teufel auch mir der Sch...-Moral! Ich jedenfalls habe das Wort Moral nicht in den Mund genommen. Ich stelle fest, dass es Menschen mit konsumistischer Einstellung zur Sexualität gibt, du bestätigst das. Ich frage mich ernsthaft, warum du dich angegriffen fühlst...
Ich fühle mich angegriffen, weil die Belehrungen bei dieser Thematik fehl am Platze sind. Als ob wir weibliche Diskutanten hier nicht ebenfalls unsere Erfahrungen hätten... Ich habe beides erlebt. Deinem Kommentar entnehme ich, dass du spontan sehr guten Sex noch nicht erlebt hast. Ich schon. Ich habe ebenfalls die Erfahrung mit einer langsamen, sich entwickelnden Sexualität. Ersteres, das spontan gute, wo es einfach passte, war für mich 100% ig besser. Und nach dieser Erfahrung lasse ich mich auf kein langsames Entwickeln mehr ein. Es wäre mir auch schlicht zu langweilig. Es gibt genügend Männer, mit denen es von Beginn an aufregend ist, und ich fühle mich dazu in der Lage, es mit diesen Männern "aufzunehmen". Ich muss nicht erst einmal abklopfen und nachrechnen, ob er mir in fünf Jahren untreu sein könnte. Es muss einfach passen und gut ist.

Die FS muss dies ebenfalls für sich herausfinden. Ich entnehme der FS, dass ihr Sex ebenfalls wichtig ist, und dann sollte sie dem nachgehen und braucht sich nicht von jemand anderem ein ihren Bedürfnissen widersprechendes Konzept aufdrücken zu lassen.

Und deiner Aussage widerspreche ich vehement:

"Wer Sex in den Vordergrund stellt und isoliert betrachten möchte, mag das tun, aber der sucht nicht nach wahrer Bindung, noch nach Gemeinschaft, der folgt einem Trieb nach Befriedigung."

Im Sex spiegelt sich die gesamte Bindung wieder. Sex ist nicht isoliert, aber als die tiefste Form der Verbindung. Die tiefste Form der Verbindung ist nicht, "erst mal verkopft über alles reden und überlegen, ob man es mit Sex würzt". Wodurch man sich befriedigt fühlt, das hat eine sehr starke Verbindung zum Charakter. Z.B. zeigt sich beim Sex sehr deutlich Großzügigkeit oder Verbissenheit. Meist erkennt man schon, bevor man mit jemandem ins Bett geht, wie er im Bett ist.
 
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Gast

  • #38
Bespiel ist Oralsex. Ich habe damit kein Problem und ich habe es bei meinem Partner einfach mal ausprobiert. Es macht ihm keinen Spaß. Und er selber hat es bei mir noch nicht mal ausprobiert. Kann ich ihm aber auch nicht verdenken, weil es das einfach irgendwie ekelhaft findet. ... Aber dieser andere Mann, der so gut im Bett war, konnte auch genau das richtig gut.
Ich fasse es nicht. Da trifft sie einen Typen, der mit ihr Oralsex macht, und schon ist er für sie der Sexgott schlechthin, weil der typische Mann findet das ja ekelhaft. Mann, Mädel! Nicht der bindungsunfähige Satyr ist die seltene Ausnahme, sondern der andere, der sich vor Oralsex ekelt.
 
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  • #39
Ich denke, es geht hier nicht um den für beide Seiten "perfekten" Sex, sondern darum, dass der ältere, erfahrene Mann der FS den Himmel auf Erden beschert hat. Wie er wohl antworten würde, bekäme er die Frage gestellt, ob das für ihn der beste Sex war, den ER je hatte?
FS, was hält Dich bei Deinem "On/Off-Typen"? Ungeduld bezüglich was? Ich könnte mir im Übrigen kein Sexualleben ohne Oralsex mehr vorstellen und dass ein Mann das nicht mag, habe ich persönlich noch nie erlebt (und es waren mehr als sechs "Vergleichspersonen" :))
Ich kann Dir zu fast 100% garantieren, dass noch mehr männliche Wesen Deinen Weg kreuzen werden, von denen Du sagen könntest, DAS war der beste Sex, den ich je hatte. (Das ist kein Aufruf zur Promiskuität!)
 
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Gast

  • #40
Und deiner Aussage widerspreche ich vehement:

"Wer Sex in den Vordergrund stellt und isoliert betrachten möchte, mag das tun, aber der sucht nicht nach wahrer Bindung, noch nach Gemeinschaft, der folgt einem Trieb nach Befriedigung."
Du magst der oben getätigten Aussage vehement widersprechen und ich bestätige sie mit meiner Erfahrung. Denn ich hatte perfekten Sex und auch schon viele Frauen und wenn mir was nicht passte, habe ich die Beziehungen schnell beendet. Nie war ich bereit einen Kompromiss einzugehen, wenn es um Sex ging und ein langsames Entwickeln war für mich nie drin. Ich bin ein Perfektionist und kompromisslos gewesen. Jetzt, nach mehr als 30 Frauen und einer ganzen Palette an Erfahrungen in sexuellen Themen ( ich habe einiges ausprobiert und bin ziemlich fantasievoll, lasse mich fallen und bin sehr leidenschaftlich) habe ich mich auf eine Beziehung eingelassen, bei der nur ein langsames Entwickeln möglich ist, weil wir im Bett nicht von Anfang zusammengepasst haben. Das Küssen war jedoch mit keiner anderen so spektakulär, wie mit dieser neuen Frau, doch der Sex war Anfangs frustierend und ich sage dir was, ich bin froh und glücklich sie nicht, wie die anderen Frauen in den Wind geschossen zu haben. Am Anfang war ich fast dazu bereit, doch habe ich mich entschieden diesmal anders vorzugehen, weil ich für sie mehr empfinde. Ich habe mich ernsthaft in sie verliebt.

Da ich beide Seiten der Medaille kenne, kann ich dir nun sagen. Der Sex kann nicht nur besser werden, wenn man sich gemeinsam dranmacht zu erforschen was den anderen sexuell reizt und bewegt, sondern er kann auch perfekt werden. Der Unterschied zu dem von Anfang an perfekten Sex, ist der, dass man durchs Reden und Probieren, den anderen noch besser kennenlernt, ihn oder ihr mehr vertrauen schenken muss. Es ist ein bewusstes Ertasten der Lustgrenze seines Gegenübers und total spannend, weil es nicht nur körperlicher Natur ist, sondern die geistige, wie auch emotionale Komponente mit inbegriffen ist. Es ist anders aber keineswegs schlechter. Jetzt kannst du mir vehement widersprechen, aber nur weil du im langsamen Entwickeln nie die Erfüllung gefunden hast, solltest du mir meine Erfahrung nicht in Abrede stellen. Wenn du natürlich verkopft über Sex redest oder das langsame Entwickeln verkrampft abläuft, dann ist klar warum das für dich nicht in Frage kommt.

Zum ersten Mal in meinem Leben kann ich sagen, ich fühle dass ich beziehungstechnisch angekommen bin, denn die tollen sexuellen Erlebnisse sind verglichen mit meiner jetzigen Beziehung in der es umfassender zugeht, verblichene Erinnerungen von denen kein Zauber ausgeht.

Trotzdem hat jeder das Recht seinen eigenen Weg der Erfüllung zu suchen und zu finden und wenn du für dich den deinigen gefunden hast und die FS meint, dass es für sie so und nicht anders sein muss, dann ist das in Ordnung. Ich kann das nicht mehr so einseitig sehen, nicht nach dieser Frau.
 
G

Gast

  • #41
Der Unterschied zu dem von Anfang an perfekten Sex, ist der, dass man durchs Reden und Probieren, den anderen noch besser kennenlernt, ihn oder ihr mehr vertrauen schenken muss.
Der Unterschied ist auch und vor allem, daß perfekter Sex nicht vom Himmel fällt, sondern eben das Ergebnis von Erfahrungen mit anderen Partnern ist. Wenn ich also jemand bin, der sein Leben mit wechselnden Partnern verbringen will, wähle ich einen Geübten. Will ich hingegen eine stabile, langjährige Partnerschaft - sprich: Familie, Kinder - entscheide ich mich doch lieber für jemanden, der weniger routiniert ist, der noch aus keinem Repertoire an Lustspielen schöpfen kann, die er alle mit diversen Frauen schon einmal ausprobiert hat, der aber über genug Phantasie verfügt, um alle diese Lustbringer mit mir zusammen zu entdecken, so daß es auch über die Jahre nie langweilig wird. Natürlich, wenn einer sich schon von Anfang an quer stellt, besteht diesbezüglich keine Hoffnung. Aber zwischen dem (gähn) Langweiler und dem (bindungsunwilligen) Routinier gibt es ja noch eine ganze Bandbreite an potentiellen Partnern, die beidem gerecht werden, stabiler Partnerschaft UND erotischer Phantasie.
 
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Gast

  • #42
Der Unterschied ist auch und vor allem, daß perfekter Sex nicht vom Himmel fällt, sondern eben das Ergebnis von Erfahrungen mit anderen Partnern ist. .... Will ich hingegen eine stabile, langjährige Partnerschaft - sprich: Familie, Kinder - entscheide ich mich doch lieber für jemanden, der weniger routiniert ist ...
Schön, dann lassen wir das für jüngere Menschen meinetwegen so stehen. Für jemanden, der die 50 bereits weit überschritten hat, sehen die Prioritäten eben etwas anders aus: in dieser Altersgruppe hat Sexualiät schon seit einiger Zeit einen ganz persönlichen festen Stellenwert und da wird es i.d.R. auch keine Änderungen mehr geben. Meinerseits würde ich nicht versuchen, einem Partner in meiner Altersgruppe neue erotische Horizonte zu eröffnen, die hat er entweder bereits entdeckt oder er wird das nicht mehr tun. Und da Sexualität für mich immer wichtig war - suche ich einen Partner, der ebenfalls entsprechende Erfahrungen hat.
 
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  • #43
FS hier, die es auch nicht fassen kann...
Ich fasse es nicht. Da trifft sie einen Typen, der mit ihr Oralsex macht, und schon ist er für sie der Sexgott schlechthin, weil der typische Mann findet das ja ekelhaft. Mann, Mädel! Nicht der bindungsunfähige Satyr ist die seltene Ausnahme, sondern der andere, der sich vor Oralsex ekelt.
Entschuldige bitte, aber wo habe ich denn gesagt, dass der typische Mann Oralsex ekelhaft findet? Abgesehen davon war es natürlich nicht nur das, was ich an Diesem gut nennen wir ihn Sexgott klasse fand. Es hat einfach alles gestimmt, was in diesem Moment stimmen muss. Und ich weiß, dass das mit diesem Sexgott noch immer ausbaufähig ist. Das ist noch laaaaange nicht das Ende der Fahnenstange. Das ist es ja, was mich irgendwo an diesem On/Off Typen zweifeln lässt. Zu dem passe ich zwar vom Charakter her seeeehr gut, aber das eine Problem ist, dass wir momentan eine Fernbeziehung führen, noch mindestens ein paar Jahre führen werden und dann natürlich seine Starrheit was sexuelle Experimente angeht. Er würde alles ausprobieren, hätte aber an nichts Spaß. Und das ist das womit ich ein Problem habe. Der Sexgott gibt sich dem Ganzen voll und ganz hin und lässt alles zu, ich ebenso, aber wenn es einem von uns beiden nicht gefällt, merkt der andere es sofort. Und dieser On/Off-Typ würde mir zuliebe alles ausprobieren, wäre aber nicht mit dem Herz bei der Sache und hätte ernsthaften Spaß daran.
Also mein zweites Problem: On/Off-Typ ist vom Charakter her suuper, aber im Bett ist der Sexgott einfach besser. Und nicht nur im Bett, er würde auch sonst fast perfekt (eine perfekte Beziehung gibt es sowieso nicht) zu mir passen, aber geht leider nicht.
 
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Gast

  • #44
On/Off-Typ ist vom Charakter her suuper, aber im Bett ist der Sexgott einfach besser. Und nicht nur im Bett, er würde auch sonst fast perfekt (eine perfekte Beziehung gibt es sowieso nicht) zu mir passen, aber geht leider nicht.
Du willst es einfach nicht begreifen: er WÜRDE passen, aber er WILL nicht, also paßt es auch nicht. Der andere paßt auch nur bedingt zu Dir. Und wir alle verstehen nicht, warum es für Dich nur die Wahl zwischen diesen beiden gibt. Die Welt ist doch voll mit Männern, die beide Kriterien erfüllen. Was, konkret, verschweigst Du uns?

Allein dieses "eine perfekte Beziehung gibt es sowieso nicht" zeigt ja schon, daß Du nach einer Rechtfertigung für Dein Verharren bei diesem Sexgott suchst, obwohl Du längst schon erkannt hast, daß es keine Zukunft hat mit ihm.
 
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Gast

  • #45
FS wieder:
Du willst es einfach nicht begreifen: er WÜRDE passen, aber er WILL nicht, also paßt es auch nicht. Der andere paßt auch nur bedingt zu Dir. Und wir alle verstehen nicht, warum es für Dich nur die Wahl zwischen diesen beiden gibt. Die Welt ist doch voll mit Männern, die beide Kriterien erfüllen. Was, konkret, verschweigst Du uns?

Allein dieses "eine perfekte Beziehung gibt es sowieso nicht" zeigt ja schon, daß Du nach einer Rechtfertigung für Dein Verharren bei diesem Sexgott suchst, obwohl Du längst schon erkannt hast, daß es keine Zukunft hat mit ihm.
vielleicht habe ich genau DESWEGEN, weil ich es nicht begreifen will, in diesem Forum gepostet?? Wenn alles in Ordnung wäre, hätte ich hier nicht geschrieben, oder? Es gibt auch nicht nur die Wahl zwischen diesen beiden, da der eine einfach völlig unerreichbar ist. Das heißt, dass es keine Zukunft mit ihm gibt, das war mir von Anfang an klar. Und ich verharre deswegen auch nicht bei ihm und versuche es auch nicht, weil ich genau weiß, dass ich mir damit mein Leben verbauen würde, weil es eh keine Aussichten für uns gibt. Was ich verschweige ergibt sich aus meinen ersten Posts. Ich habe gesagt, dass ich die Gründe, wieso besagter Mann unerreichbar ist, hier nicht diskutiert haben möchte, und deswegen musst du dich damit zufrieden geben, dass dieser Mann einfach unerreichbar bleiben wird.
Natürlich gibt es keine perfekte Beziehung, aber muss ich die Abstriche denn beim Sex machen? Das ist doch quasi der Startschuss für eine Affäre, die eben besser im Bett ist. Und jetzt sag bitte keiner, dass ich mit dem On/Off Typ beispielsweise am Sex arbeiten kann, die Gründe warum das nicht funktioniert (hat), habe ich schon erklärt.
Vielleicht bin ich einfach zu verweichlicht, hinzugehen und dem On/Off-Typen zu sagen, dass er im Bett einfach nicht gut ist und meinen Anforderungen nicht genügt, mir zu unflexibel ist... aber VOM CHARAKTER HER (damit meine ich nicht dass alles perfekt passt, sondern wirklich nur der Charakter, der für mich irgendwo die Basis einer Beziehung sein sollte) passt er besser zu mir als ich es mir von anderen gerade vorstellen kann.
 
  • #46
FS, ich glaube, du möchtest das einfach nicht hören und blendest es aus, was dir #43 sagen will. Es gibt nicht nur zwei Männer auf der Welt, deinen unerreichbaren Sexgott, der sich einstens herabließ zu dir und den netten, gutmütigen Typen, der dich aktuell will, im Bett aber nicht zu dir passt. Es ist auch völlig irrelevant, warum das mit dem Sexgott nun nichts wird. Relevant ist, dass sich ein Mann gerade für dich einen abbricht und mit dir zusammen sein will und es nur fair wäre, wenn du bald eine Entscheidung fällst.
Rumsitzen und nölen, dass früher alles besser war, gilt nicht. Und von jemandem zu verlangen, dass er wie ein anderer ist, auch nicht. Das ist so ein bisschen die Pornoversion vom Prinzen auf dem weißen Pferd, die du gern hättest. Stelle dich der Realität, dass man nicht immer alles haben kann, verabschiede dich von dem Gedanken, ein Mann müsse es dir immer wunschgemäß besorgen und such dir einen Mann, mit dem du deine Sexualtät besser leben kannst.
 
G

Gast

  • #47
Schön, dann lassen wir das für jüngere Menschen meinetwegen so stehen. Für jemanden, der die 50 bereits weit überschritten hat, sehen die Prioritäten eben etwas anders aus: in dieser Altersgruppe hat Sexualiät schon seit einiger Zeit einen ganz persönlichen festen Stellenwert und da wird es i.d.R. auch keine Änderungen mehr geben. Meinerseits würde ich nicht versuchen, einem Partner in meiner Altersgruppe neue erotische Horizonte zu eröffnen, die hat er entweder bereits entdeckt oder er wird das nicht mehr tun. Und da Sexualität für mich immer wichtig war - suche ich einen Partner, der ebenfalls entsprechende Erfahrungen hat.
Das geht mir genauso, und ich bin noch jung. :) Insofern freue ich mich, dass auch erfahrenere Menschen es so sehen wie ich. Ich stimme allem zu und bleibe außerdem dabei: Wie jemand im Bett ist, das merkt man schon an der Art. Ich muss da nicht viel herumprobieren, ich habe diesbezüglich selten Überraschungen erlebt.

Die Erfahrungen einzelner anderer interessieren mich da nicht so sehr, da es verschiedene Ursachen haben kann, dass Menschen ihre Sexualität gemeinsam so langsam entdecken. Vielleicht liegt die Ursache dafür auch darin, dass sie einen Menschen nicht so schnell angemessen einschätzen können.

Sie reden dann ständig von Technik, und dass man sich einstellen müsse... Aber es geht nicht nur um die Technik, es geht darum, dass man charaktermäßig zusammenpassen muss, dass die berühmte Chemie stimmt. Ich mag zum Beispiel keine kleinlichen Männer, oder Männer ohne Selbstbewusstsein, oder Besserwisser. Mit so jemandem hätte ich auch niemals Spaß im Bett, da bin ich mir sicher. Und das stelle ich nach einer einizigen Unterhaltung fest, dafür brauche ich keine monatelange Sexerfahrung mit demjenigen, der mich nicht anzieht.
 
G

Gast

  • #48
Hallo FS,

ich kann dich gut verstehen. Das mit dem On-Off-Typ klingt nicht gut. Was passt denn da charakterlich so gut? Ist es nicht eher so, dass er ein netter Freund/Kumpel ist, aber kein Mann für dich?

Ich würde mich an deiner Stelle darum bemühen, noch jemand anderen kennenzulernen, ich denke, da kommt noch mehr als der aktuelle Mann, der "zwar alles für dich tun würde, aber ohne, dass es ihm großartig Spaß macht". So ein Mann stellt eine Frau doch nicht zufrieden. Da wäre mir das Gegenteil noch lieber, dass jemand an ein paar Dingen richtig Spaß hat, aber andere ablehnt, der hat wenigstens noch eine eigene Meinung, Leidenschaft und Bedürfnisse, die er offen kommunizieren kann.

Ich würde mir an deiner Stelle erst mal über dich selbst Gedanken machen und was du willst. Der On-Off-Typ wird damit klarkommen müssen, wenn du dich trennst. Du solltest vor allem wissen, dass die Welt noch mehr zu bieten hat als die beiden Typen Mann.
 
G

Gast

  • #49
Mit so jemandem hätte ich auch niemals Spaß im Bett, da bin ich mir sicher. Und das stelle ich nach einer einizigen Unterhaltung fest, dafür brauche ich keine monatelange Sexerfahrung mit demjenigen, der mich nicht anzieht.
Die Qualtität von Sex hat zwar was mit der berühmten Chemie zu tun, aber selbst wenn die Chemie stimmt, heißt das noch lange nicht, dass auch alles im Bett reibunglos läuft. Die Chemie ist eine notwendige Bedingung für guten Sex aber keine hinreichende.

Und du lässt dir mit dieser Einstellung viel entgehen, aber bitte wenn du dich gerne selbst einschränkst, dann mach das. Irgendwann, so bin ich mir sicher, wirst du vielleicht gegenteilige Erfahrungen machen und dann kommt der AHA-Effekt von selbst. :)
 
G

Gast

  • #50
Es ist anders aber keineswegs schlechter. Jetzt kannst du mir vehement widersprechen, aber nur weil du im langsamen Entwickeln nie die Erfüllung gefunden hast, solltest du mir meine Erfahrung nicht in Abrede stellen.
Das ist ein Missverständnis, ich stelle keines Erfahrungen in Abrede und glaube dir, dass deine Erfahrung für dich schön und erfüllend ist.

Menschen müssen einfach zueinander passen und für mich wäre dieses Anbahnen und auch die Art, wie du das beschreibst, zu brav. Schon das Wort, "Zauber", das von etwas ausgeht, widerstrebt mir vollkommen. Ich möchte keinen Zauber, sondern richtigen Sex, den ich hier mal nicht näher erläutere.

Die FS scheint mit der derzeitigen Situation unglücklich und ich halte es für falsch, wenn sie in diese unpassende Konstellation einen "Zauber" hineininterpretieren würde oder herumprobiert. Es gibt genügend stürmische "Sexgötter".
 
G

Gast

  • #51
Liebe FS,

ich kann Dich gut verstehen, da es mir auch ähnlich ging. Ich hatte auch einen Mann kennengelernt, mit dem der Sex absolut umwerfend war-es hat einfach optimal mit uns sexuell geklappt ("optimal" ist für mich der Begriff für den besten Sex des Lebens). Nun, mit diesem Mann war ich sogar 3 Jahre in einer Wochenend-Beziehung zusammen. Aber ich sah von Anfang an ein, dass ich diesen Mann nicht heiraten möchte (obwohl er das durchaus wollte), da er als Mensch nicht meinen Vorstellungen von "meinem" Ehemann entsprach. Kurz und gut-sexuell und freundschaftlich absolut Top, aber für eine Ehe steht für mich das Menschliche (Charakter, Ansichten) an erster Stelle.

So ging ich in mich hinein und habe mich dafür entschieden, dass ich weiter suche. Und den Kontakt zu diesem Mann beendet, obwohl der Sex einfach umwerfend war (na ja, das Beenden zog sich wieder in die Länge von paar Monaten himmlischen Sex-es war nicht einfach, damit aufzuhören). Aber-ich wußte schon immer, wie meine Priorittäten im Leben sind.

Nun, danach habe ich einen anderen guten Mann kennengelernt, mit dem der Sex sehr gut war, aber eben nicht so umwerfend wie mit dem Mr. OptimumSex.
Mit diesem Mann war ich aber sehr glücklich, da er mir charakterlich und menschlich viel mehr bot und DAS war mir sehr wichtig, das war meine höchste Priorität. Leider hat es mir aber hier auch nicht gereicht und ich habe diese Beziehung beendet-das fiel mir dann relativ leicht, da der Sex sehr gut war, aber eben nicht süchtig machend.

Dann folgten wieder paar Monate Treffen mit dem alten Mr. OptimumSex (mittlerweile war er andertweitig gebunden und ich war froh, dass ich nicht seine Partnerin bin, die er eben ohne Gewissensbisse betrügen kann).

Das Ende vom Lied-ich meine, liebe FS, es liegt gar nicht an den Männern, sondern an UNS, Frauen diese Situationen gut zu meistern-und zwar in dem wir uns dessen bewusst sind, was unsere Prioritäten im Leben sind.

Was sind denn Deine Prioritäten-das muss Du selber wissen. Bedenke, es gibt selten bis nie, dass eine Partnerschaft 100 % harmonisch ist. Für mich stand der Sex immer an zweiter Stelle und an erster Stelle war das Menschliche, der Charakter des Mannes, so bin ich nicht bereit, einen tollen Liebhaber zu fovorisieren, dessen Charakter meinen Anforderungen nicht optimal entspricht.

Entscheide Dich was Deine Priorität ist-und dann handle bitte auch rational. Sicher spielt eine Rolle auch mein Alter, dass ich mehr Lebenserfahrung habe als eine jüngere Frau wie Du. In jüngeren Jahren neigt man dazu, sich von den sexuellen Qualitäten eines Mannes blenden zu lassen, je älter man wird, desto mehr blickt frau die Männer durch und dann kann man als Frau deutlich rationaler so einen Superliebhaber betrachten.

w/39
 
G

Gast

  • #52
hier FS
Was passt denn da charakterlich so gut? Ist es nicht eher so, dass er ein netter Freund/Kumpel ist, aber kein Mann für dich?
Es passt einfach, dass wir beide gerne zusammen reisen. Ich könnte allein von der Idee her eine Weltreise mit ihm machen, oder mit einem Rucksack und einem Zelt quer durch Europa wandern. Wir können gemeinsam in die Kneipe gehen und Bier trinken, Fussball gucken und mit einem Kumpel Karten spielen. Klar, alles Eigenschaften die eher auf eine tiefe Freundschaft hindeuten. Ich halte es inzwischen auch eher für besser, wenn wir dabei bleiben. Aber das haben wir schon einmal versucht. Das Ergebnis war, dass wir doch wieder zusammen gekommen sind.

Der On-Off-Typ wird damit klarkommen müssen, wenn du dich trennst. Du solltest vor allem wissen, dass die Welt noch mehr zu bieten hat als die beiden Typen Mann.
Damit muss er dann schon wieder klar kommen. Er ist mir ja nicht völlig egal. Also irgendwo tut es mir auch weh, wenn ich ihn so traurig sehe bzw einfach weiß, dass er traurig ist.
Ich weiß, dass die Welt viele Männer zu bieten hat. Auch viele tolle Männer. Ich zweifle auch nicht daran, dass es irgendwo jemanden gibt, der besser zu mir passt. Aber wenn ich mich in diesen Gedanken verrenne, suche ich bis ich 90 bin nach dem perfekten Mann, den es aber nicht gibt. Irgendwann MUSS man also Kompromisse eingehen, sofern man nicht bis zum Ende des Lebens den Partner ständig wechseln will.
Ich weiß übrigens auch wie viele Idioten es gibt. Ich habe zwar nur 6 Vergleichspersonen was den Sex angeht, aber ich habe schon viele Männer kennengelernt, bei denen ich nur froh bin, dass ich nicht mit denen, sondern mit diesem On/Off Typen zusammen bin.
 
G

Gast

  • #53
Menschen müssen einfach zueinander passen und für mich wäre dieses Anbahnen und auch die Art, wie du das beschreibst, zu brav. Schon das Wort, "Zauber", das von etwas ausgeht, widerstrebt mir vollkommen. Ich möchte keinen Zauber, sondern richtigen Sex, den ich hier mal nicht näher erläutere.
Ich bin zwar vieles, aber mit Sicherheit nicht brav im Bett, wohl eher ungestüm und unersättlich und mit Sicherheit kein Freund von Blümchensex (die Bettlatten habe ich schon neu verschraubt). Sich am Wort "Zauber" aufzuhängen und von "richtigem" Sex zu schreiben, was bitteschön soll denn unrichtiger Sex sein, ist ein Diskussionsstil, der einen konstruktiven Dialog wohl eher behindert.

Nun zur FS: Ich habe hier nur versucht eine andere sexuelle Facette zu beleuchten, nachdem ich mich, sowie du auch, lange davor verschlossen habe, ein "sich Entwickeln" überhaupt in Frage kommen zu lassen. Der Sex, den ich mit ihr habe ist ungestüm und leidenschaftlich, aber so war er eben nicht von Beginn an. Das ist alles was ich zu versuchen erklärt habe. Im Übrigen ist es Unsinn zu behaupten der Sex sei immer gut, wenn man zueinander passt oder die Chemie stimmt. Die Gerüche meiner Freundin törnen mich an, wir können uns stundenlang küssen und dennoch war der Sex am Anfang verkrampft und enttäuschend, weil sie sich nicht fallen lassen konnte. Hätte ich sie in den Wind schießen sollen? Wenn ich das getan hätte, wäre mir viel entgangen und jetzt bin ich froh drum nicht so verbohrt gewesen zu sein. Wie gesagt, ich hatte viele Frauen und von hartem Sex bishin zum "Schatz ich mach jetzt das Lichtaus"-Sex war alles dabei und gerade deswegen meine ich das gut beurteilen zu können.
 
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  • #54
FS, ich glaube, du möchtest das einfach nicht hören und blendest es aus, was dir #43 sagen will. Es gibt nicht nur zwei Männer auf der Welt, deinen unerreichbaren Sexgott, der sich einstens herabließ zu dir und den netten, gutmütigen Typen, der dich aktuell will, im Bett aber nicht zu dir passt. Es ist auch völlig irrelevant, warum das mit dem Sexgott nun nichts wird. Relevant ist, dass sich ein Mann gerade für dich einen abbricht und mit dir zusammen sein will und es nur fair wäre, wenn du bald eine Entscheidung fällst.
Rumsitzen und nölen, dass früher alles besser war, gilt nicht. Und von jemandem zu verlangen, dass er wie ein anderer ist, auch nicht. Das ist so ein bisschen die Pornoversion vom Prinzen auf dem weißen Pferd, die du gern hättest. Stelle dich der Realität, dass man nicht immer alles haben kann, verabschiede dich von dem Gedanken, ein Mann müsse es dir immer wunschgemäß besorgen und such dir einen Mann, mit dem du deine Sexualtät besser leben kannst.
Kann ich nur zustimmen. Ich frage mich wirklich, was du eigentlich "hören" willst? Du kommst mir vor wie ein trotziges kleines Kind, das das teure Eis ganz oben auf dem Regal will, dann aber eins von unten nimmt, es nicht isst und jammert, weil ihm die Sauce über die Finger läuft.
Es gibt auch noch zig Varianten dazwischen, um Dich anständig von Deinem "Freund" zu trennen. Ihm zu sagen, er sei zu schlecht im Bett wäre ja wohl unterste Schublade! Ich hoffe einfach für Dich, dass an deinem Traumprinzen nicht noch eine Familie hängt, denn damit hättest Du für mich die höchste Stufe von Egoismus erreicht.
 
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  • #55
hier FS

Ich weiß, dass die Welt viele Männer zu bieten hat. Auch viele tolle Männer. Ich zweifle auch nicht daran, dass es irgendwo jemanden gibt, der besser zu mir passt. Aber wenn ich mich in diesen Gedanken verrenne, suche ich bis ich 90 bin nach dem perfekten Mann, den es aber nicht gibt. Irgendwann MUSS man also Kompromisse eingehen, sofern man nicht bis zum Ende des Lebens den Partner ständig wechseln will.
Ich weiß übrigens auch wie viele Idioten es gibt. Ich habe zwar nur 6 Vergleichspersonen was den Sex angeht, aber ich habe schon viele Männer kennengelernt, bei denen ich nur froh bin, dass ich nicht mit denen, sondern mit diesem On/Off Typen zusammen bin.
??????? Und der Kompromiss bei Deinem Mr. Perfectsex ist.....dass es nie eine Beziehung mit ihm geben wird? Besser zu Dir passen heisst nicht, dass jemand perfekt ist. Du schliesst also schon a priori aus, dass ein anderer Mann Dir den gleichen oder sogar noch höheren sexuellen Genuss bereiten kann... Oder habe ich jetzt etwas völlig missverstanden?????
 
  • #56
was hindert dich eigentlich mal ein bisschen weiter zu suchen?
ich meine bei mir hat's auch etwas gedauert aber was ich jetzt erleben darf hätte ich vor einem halben Jahr noch nicht für existent gehalten.. Freundin, Partnerin, Saufkumpel, Kinderlieb, Versaut, Unerättlich, Zart, Verspielt alles zusammen.. und dazu un-glaub-lich hübsch und fleissig. Davor dachte ich auch "geil" und "nett" würden sich ausschliessen..
 
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  • #57
suche ich bis ich 90 bin nach dem perfekten Mann, den es aber nicht gibt. Irgendwann MUSS man also Kompromisse eingehen
Sorry, aber das hört sich für mich nach Rechtfertigung an. Natürlich gibt es keinen perfekten Mann, aber Dein momentanes Verhältnis ist von perfekt so weit weg wie die Spree vom Amazonas. Und mit dem Totschlag-Argument "irgendwo muß man Kompromisse..." sperrst Du Dich gegen jegliche denkbare Lösung des Problems. Ja, dann mach doch Deine Kompromisse, bitteschön. Was fragst Du hier um Rat, wenn Du ja doch keinen annehmen willst?
 
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  • #58
Ich bin zwar vieles, aber mit Sicherheit nicht brav im Bett, wohl eher ungestüm und unersättlich und mit Sicherheit kein Freund von Blümchensex (die Bettlatten habe ich schon neu verschraubt). Sich am Wort "Zauber" aufzuhängen und von "richtigem" Sex zu schreiben, was bitteschön soll denn unrichtiger Sex sein, ist ein Diskussionsstil, der einen konstruktiven Dialog wohl eher behindert.
Das behindert keinen konstruktiven Diskussionsstil, sondern deutet nur darauf hin, dass es Menschen gibt, die einfach nicht zusammenpassen. Weder das Wort Zauber, noch das mit den zusammengeschraubten Latten löst bei mir irgendetwas anderes als Abschreckung aus. Weil es für mein Empfinden übertriebene Worte sind, und das nichts mit für mich guten Sex zu tun hat. Die Chemie zwischen uns würde schon schriftlich nicht passen, auch wenn das nichts zur Sache tut, es ist genau das, wovon ich spreche.

Ich finde es reichlich vermessen, wenn ein Mann darauf besteht, dass einer Frau gewisse Erfahrungen fehlen, nur weil ihr Geschmack Welten von dem seinen entfernt liegt. Du kannst es eben nur aus DEINER Sicht beurteilen, und die muss nichts mit der Sicht der FS zu tun haben. Du fragst, was unrichtiger Sex sein soll. Ich meinte damit solchen, der mir nicht gefällt. Männer, die mir gefallen, würden mir z.B. auch nie ihre Sicht aufzudrängen versuchen. Das ist ein gutes Beispiel.

Du bestätigst doch selbst, dass es passen muss. Bei den vielen vorherigen Erfahrungen hat es nicht gepasst, auf die konntest du dich nicht einstellen. Bei der jetztigen passt es, wahrscheinlich, weil dich die anfängliche Zurückhaltung noch gereizt hat. Für mich undenkbar. Ein Mann, der eine Frau, die sich schwer fallen lassen kann, "aus sich herausholen will", ist für solche Frauen sicherlich ein Traum, für mich aber ein Albtraum. Fällt es manchen Männern so schwer zu akzeptieren, dass es Frauen gibt, für die sie sexuell nicht tragbar wären und die darum nicht lange rumprobieren, sondern sich einen passenderen Charakter suchen? Dieses Verteidigen der eigenen Sexualität finde ich schon grenzwertig. Von mir aus soll jeder das ausleben, was ihm/ihr gefällt, aber sich etwas damit zurückhalten, anderen zu erzählen, welche Erfahrungen sie noch machen müssten.
 
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  • #59
Der Unterschied ist auch und vor allem, daß perfekter Sex nicht vom Himmel fällt, sondern eben das Ergebnis von Erfahrungen mit anderen Partnern ist. Wenn ich also jemand bin, der sein Leben mit wechselnden Partnern verbringen will, wähle ich einen Geübten. Will ich hingegen eine stabile, langjährige Partnerschaft - sprich: Familie, Kinder - entscheide ich mich doch lieber für jemanden, der weniger routiniert ist, der noch aus keinem Repertoire an Lustspielen schöpfen kann, die er alle mit diversen Frauen schon einmal ausprobiert hat, der aber über genug Phantasie verfügt, um alle diese Lustbringer mit mir zusammen zu entdecken, so daß es auch über die Jahre nie langweilig wird. Natürlich, wenn einer sich schon von Anfang an quer stellt, besteht diesbezüglich keine Hoffnung. Aber zwischen dem (gähn) Langweiler und dem (bindungsunwilligen) Routinier gibt es ja noch eine ganze Bandbreite an potentiellen Partnern, die beidem gerecht werden, stabiler Partnerschaft UND erotischer Phantasie.
Sehe ich genauso. Man kann auch wenige, langjährige Beziehungen gehabt haben, aber dennoch einiges ausprobiert haben und neugierig sein. Das einzige "Problem" ist - so geht es mir - dass man am Anfang noch nicht so viel Routine hat, den anderen bei den ersten ein, zwei Malen erstmal kennenlernen muss und sich dann steigert. Und wenn die andere genauso drauf ist und neugierig/experimentierfreudig ist es perfekt. :)
Und ja, es stimmt auch, dass man mehr oder weniger "verklemmte" auch früh erkennen kann bzw. solche, die offen und sinnlich sind. Eine scherzhafte Andeutung beim Mailen reicht da schon.

m
 
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  • #60
Wie hier einige Leute schon geschrieben haben, lohnt es sich, beim Sex Geduld zu zeigen, wenn die Wellenlänge und das Gefühl zwischen beiden stimmt. Manche Leute kommen eben doch erst später aus sich heraus und es wäre schade, eine potentielle Liebe einfach so zu entsorgen. Sex kann sich entwickeln, wenn beide dazu bereit sind. Dazu gehört natürlich Einfühlsamkeit und Neugierde.
Das wichtigste Argument ist und bleibt die Liebe zur betreffenden Person.
Männer, die für die Frau nicht viel empfinden, geben sich bei ihr auch keine Mühe und achten in erster Linie auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse. Ihnen ist die Frau egal. Wenn sie nicht das macht im Bett, was Mann erwartet, wird sie eiskalt entsorgt. Wenn der Mann jedoch wirklich was für sie empfindet, ist er bereit zu warten, bis sich der Sex zwischen ihnen verbessert.
Alles kann man verbessern, wenn man möchte.
Was nützt mir ein Sexgott im Bett, wenn er meine sonstigen emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllen kann?
Ich war übrigens kurze Zeit mit einem Mann zusammen, der sich wahrscheinlich selbst für einen Sexgott hält. Er hat ja auch schon so viele tolle Sexerlebnisse in seinem Leben gehabt - multiple Orgasmen ohne Ende, sogar Tantra-Sex. Für mich selbst war er der schlechteste Liebhaber, dem ich je in meinem Leben begegnet bin- unsensibel, phantasielos, wenig einfühlsam, lieblos und nur auf seinen Spaß bedacht. Alles lief mechanisch, ständiger Stellungswechsel, "Turnübungen" und sogar Befehle, was ich tun soll. Alles andere hätte mir besser gefallen als dies- sogar Blümchensex in Missionärsstellung mit einem zärtlichen, liebevollen Partner, der mich liebt und ich ihn, wäre für mich hundert Mal besser gewesen.