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Agneta

  • #1

Beste Freundin hat neuen Freund - Drittes Rad am Wagen - nein danke?

Altes Lied, neue Besetzung: Langsam, aber sicher habe ich das satt: Nach einer langen Beziehung hat man über sehr anstrengende Umwege Gleichgesinnte/Seelenverwandte gefunden, mit denen man über alles reden konnte, die zu jeder Tages-und Nachtzeit erreichbar waren und auch gerne wollten. Und nun: CUT!, da bricht plötzlich ein neuer Mann in diese schöne Freundschaft ein und schwupps ist man nicht mehr wichtig. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich bin einfach wahnsinnig enttäuscht, einsam und AUCH eifersüchtig!! "Er meint dies, er meint das", "nein, da habe ich keine Zeit, weil er die ganze Woche nicht kann, ausser dann und dann", "ne, das musst du doch verstehen, wenn ich jetzt mal wieder Jemanden habe, dass ich nun auch ganz viel Zeit mit Ihm verbringen möchte", "Nein, natürlich bist und bleibst du meine Nr. 1 und allerallerbeste Freundin, aber...". Mann! Bekomme momentan wirklich die Krise!! Wie gehe ich am besten damit um?
 
G

Gast

  • #2
Wenn man das so ließt, muss man auch etwas grinsen. Du bist ja mächtig genervt und sauer. Du, ich kenn das, da ist man dicke befreundet, geht quasi durch dick und dünn und dann kommt Mr.Right und die enge Freundschaft steht nicht mehr im Vordergrund. ABER ganz ehrlich: Wir Mädels gehen doch immer nur dann durch dick und dünn, wenn wir solo sind, da brauchen wir uns zum quatschen und eben auch zum ausgehen und unsere große Gemeinsamkeit ist doch die, dass wir eben ausgehen, weil wir den MR.Right treffen wollen, nun, jetzt hat Deine Freundin zuerst einen gefunden und dass Du da in Hintergrund trittst ist doch klar. Dein Auftrag als beste Freundin hast Du bestens erfüllt, und zwar: Du warst immer für sie da, als sie noch keinen Mann an ihrer Seite hatte. DAS WAR DEIN AUFTRAG! Ihr bleibt auch weiterhin befreundet, aber sie hat jetzt einen Mann an ihrer Seite und deshalb kann sie mit dir nicht mehr alle zeit verbringen. DAS MUSST DU VERSTEHEN! Wie wäre es denn bei Dir, wenn bei Dir ein Mann ins Leben treten würde??? Sei mal ehrlich! Grüße W/45
 
T

Tim-Tom

  • #3
Warum machen Frauen denn hier immer so einen riesen Zinober?? Mensch seht das doch mal realistisch, da muss ich meiner Vorrednerin vollkommen Recht geben: Der eine kommt, der andere geht, so ist das nun einmal im Leben! Auch die "beste" Freundin ist nur für einen Lebensabschnitt! Meistens ist es doch ohnehin so, dass man sich Freunde sucht, mit denen man irgendetwas gemein hat oder machen kann: Zwei Single-Frauen gehen zusammen auf Männerfang, zwei Pärchen vertreiben mit gemeinsamen Urlauben oder Spieleabenden die Alltagslangeweile, zwei Ehemänner gehen ins Stadion, um mal so richtig vom Ehemann-Alltag mit den Kindern abzuschalten und auch wieder Kind zu sein..Verstehst Du? Das ist ganz normal im Leben...Klar bist Du jetzt erstmal total genervt, weil sich so hopplahopp etwas verändert hat. Deine "feste" und wahrscheinlich deshalb "beste" Single-Mitstreiterin ist nun weg und jetzt entsteht ein Freizeitloch...Gehe doch am besten in den Sportverein oder vielleicht gibt es ja eine nette Single-Kollegin mit der man um die Häuser oder sich auf ein Bier treffen kann?
 
  • #4
Mir gefällt die Wortwahl nicht. Er ist nicht in Deine Freundschaft eingebrochen, er hat sich in Deine Freundin verliebt und ist mit ihr eine Partnerschaft eingegangen, alles andere ist nur ein Nebeneffekt. Und dass sie sich, wenn er nur einen Tag in der Woche Zeit hat, nicht ausgerechnet für diesen Tag mit Dir verabredet, halte ich für eine Selbstverständlichkeit, denn eine Partnerschaft hat nun mal im Leben eine gewisse Priorität und braucht Pflege.
Die Frage ist, wie viel für Eure Freundschaft an Zeit insgesamt übrig bleibt. Da müsst Ihr noch Eure Balance finden. Keinesfalls kannst Du erwarten, dass es so bleiben sollte wie vorher, und wenn Du dahingehend Stress machst, wird es vermutlich eher schlechter als bssser. Wahrscheinlich empfindet Deine Freundin noch die selbe Freundschaft, wahrscheinlich bist Du immer noch ihre wichtigste weibliche Ansprechpartnerin. Aber ihr Zeitbudget ist nun mal ein anderes.
Und Du musst Dir überlegen, was Du schönes mit Deiner neuen freien Zeit machen kannst, welche Hobbys, Freunde und Bekannten Du vielleicht bisher vernachlässigt hast, was Du schon immer mal tun wolltest, ohne die Gelegenheit dazu zu haben. Nun hast Du sie.
 
G

Gast

  • #5
Eine echte beste Freundin macht sowas nicht. Und da man von dieser Sorte Freundinnen meist sowieso nur max. 2 hat, sollten die doch wohl unter einen Hut zu bringen sein.

Trotzdem: Gönn' deiner Freundin das neue Glück - und weise sie vielleicht mal dezent darauf hin, dass du es nicht ok findest. Wenn sie eine echt gute Freundin ist, wird sie dich verstehen und ihr werdet Kompromisse finden können.

Alles was rumzickt, ist keine beste Freundin (beiderseits).
 
  • #6
Liebe Fragestellerin, Du bist da derzeit vollkommen falsch gewickelt und ich hoffe, dass ich Dir das austreiben können werde.

Wen sich einen gute Freundin neu verliebt, dann ist es NORMAL und TOLL, dass die beiden sich gewissermaßen absorbieren und wahnsinnig viel Zeit miteinander verbringen. Das ist doch das Schöne an der Verliebtheitsphase. Wenn eine gute Freundin plötzlich wirklich so in einer neuen Partnerschaft aufgeht, dann finde ich das super und unterstütze das und gönne ihr das von Herzen. Da darf man einfach nicht eifersüchtig sein, sondern muss sich mit der Freundin freuen. Fast alle erfolgreichen Partnerschaften beginnen so.

Diese Phase endet auch irgendwann wieder. Dann wird man zum Grillen oder Essen eingeladen, man wird dem neuen Kerl vorgestellt, man hat mal einen Spielabend zusammen, der Freundeskreis wird wieder zunehmend einbezogen.

Gute Freundschaften überdauern solche Verliebtheitsphasen lässig. Es ist vollkommen in Ordnung, dass man z.B. bei einer Trennung für die Freundin da ist, viel Zeit und Mühe investiert und dass man in der Verliebtheitsphase dann eben etwas in den Hintergrund tritt. Das ist nicht unfair, sondern NORMAL. Genau das ist Freunschaft! Füreinanderdazusein, wenn man gebraucht wird, nicht dem anderen sein Glück zu missgönnen.

Selbst wenn viele Freundschaften etliche Partnerschaften überdauern und für viele der konstantere Faktor im Leben sind -- es führt nichts um die Erkenntnis herum, dass Partner eben immer die viel wichtigeren Menschen im Leben sind. So intim und nah und alloffenbart wird man auch der besten Freundin nie. Freundschaft und Partnerschaft ist einfach eine andere Dimension und sollte niemals miteinander konkurrieren, sondern parallel, unabhängig existieren. Freundschaften haben intensivere Phasen und lockerere Phasen.

Mein Rat: Werde verdammt noch mal erwachsen und reifer und erkenne, dass langjährige Freundschaften ganz lässig rosa-rote Zeiten überdauern und man in dieser Zeit eben keine so wichtige Rolle spielt. Begreife, dass Lebenspartner viel, viel näher sind als der beste Freund und GÖNNE verdammt noch mal Deiner Freundin ihr neues Glück. Lass Deinen Egoismus sein und leben Dein eigenes Leben und pflege Deine Freundschaft, indem Du ihr in Verliebtheitsphasen auch den Freiraum lässt, den eine Freundschaft dann braucht und in Trennungsphasen für sie da bist.
 
  • #7
Ist eigentlich ganz einfach liebe FS.

Versetze Dich in die Lage Ihres Freundes. Du verliebst Dich in einen Kerl und dem ist sein bester Kumpel wichtiger als Du- würde Dir das gefallen? Eben, ganz sicher nicht.

Ist das ein Frauending? Unter uns Männern ist das niemals ein Thema, wenn der beste Freund wieder jemanden hat dann freu ich mich für Ihn und melde dann mal bei seiner Flamme an dass wir dennoch gerne ab und zu zusammen weiter auf den Putz hauen möchten, aber selbstverständlich nicht mehr jedes WE. Und sei Dir mal sicher, kein Kerl hat ein Problem damit wenn seine Liebste Ab und an einen Mädelsabend macht.
 
G

Gast

  • #8
Du meinst fünftes Rad am Wagen ... Ob mit oder ohne Freund, meine guten Freundinnen hatten mal mehr, mal weniger Zeit, und wenn sie frisch verliebt waren, habe ich mich zurückgenommen. Aber Zeit hatten wir grundsätzlich immer füreinander. An manchen verliebten Freundinnen nervt mich nur eins: Wenn in jedem zweiten Satz der Name des Freundes fällt: "Alex hat gesagt, Alex muss, Alex will ...", also wenn ich den Eindruck habe, dass diese Freundin keinen eigenen Standpunkt mehr hat. Die letzte Freundin, die sich frisch verliebt hat, macht das nicht (obwohl ich weiß, dass sie hoch oben auf Wolke sieben schwebt), und das finde ich sehr, sehr angenehm.

Fazit: Du musst Dich daran gewöhnen, nicht mehr Nr.1 zu sein; aber wenn Deine Freundin auf längere Sicht überhaupt KEINE Zeit mehr für Dich hat, war Eure Freundschaft vielleicht doch eher eine Zweckgemeinschaft ...
 
G

Gast

  • #9
Ich verstehe dich sehr gut! Habe solche Situationen mehrfach erlebt und immer darunter gelitten. Heute beende ich die Freundschaft und leide nicht mehr, empfehle dir das auch zu tun. Ich weiß viele naiven und unerfahrenen reden dir gut zu, damit du dich beruhigst, eigentlich nur blabla, um der Wahrheit aus dem Weg zu gehen, ist halt "NORMALO" und sehr einfach gestrickt, was erwartest du von diesen?!
 
G

Gast

  • #10
Meune beste Freundin hatte ebenfalls zuerst wieder einen Partner und das Phänomen, dass sie demzufolge weniger Zeit für mich hatte kenne ich, habe es aber nicht so negativ empfunden. Jetzt habe ich auch wieder einen Partner gefunden und plötzlich treffen wir uns oft zu viert (oder mehrt)
und auch wir Freundinnen zunehmend wieder alleine. Meine Freundin erklärte mir, dass sie fand, ich sei immer so traurig gewsen, dass sie jemanden hatte und ich nicht und deshalb habe sie häufige Treffen zu dritt vermieden. (Blödsinn aus meinem Empfinden)
Die Lehre daraus: Auch als beste Freundinnen sollte man (frau) über das selbst Gefühlte reden und nicht für die jeweils andere fühlen und denken, das sei die realität.
Lieben gruß, w 53
 
G

Gast

  • #11
such dir auch einen Partner und das Problem ist gegessen ....und die Freundschaft bleibt auf immer und ewig (solange ihr beide gebunden seid!) unbelastet
 
G

Gast

  • #12
So was ist "Weiberkram":
wenn meine Kumpels (Freundschaften die schon seit ca 25 Jahren bestehen !) eine Frau kennen und lieben lernen, sie vielleicht auch noch heiraten (mit mir als Trauzeuge) freu ich mich für sie und umgekehrt genauso. Jemand der dem anderen keinen Partner gönnt ist mit Sicherheit alles - nur keine sog. beste Freundin !
 
G

Gast

  • #13
Also ich finde auch, dass man mit einem Partner vorerst mehr Zeit verbringt, als mit der besten Freundin. Allerdings kann ich die Meinung nicht mehr teilen, dass ein Partner wichtiger ist als der beste Freund/die beste Freundin. Beste Freunde, wenn man die Freundschaften pflegt bleiben nämlich für ewig. Beziehungen kann man pflegen und dennoch scheitern, weil das Zusammenleben eben nicht klappt. Oder.. weil Männer und Frauen einfach total unterschiedlich sind.
Meine beste Freundin hat auch letztes Jahr im März jemand kennen gelernt und unsere Telefonate und Treffen wurden rasch viel weniger. Ich habe mich für sie gefreut, war natürlich etwas neidisch, bin aber auch ohne sie wie früher ständig zu sehen, klar gekommen. Ich bin eben auch ein Typ, der keine Angst vorm Alleinsein hat. Gönn ihr ihr Glück und hoffe für sie, dass es lange hält und dann könnt ihr auch später zu dritt oder wenn bei Dir jemand dazu kommt, zu viert etwas unternehmen. Das wird schon wieder. Kopf hoch.
 
  • #14
@13
Wirklich gute Freunde kündigen die Freundschaft nicht wenn ich weniger Zeit mit Ihnen verbringe und wissen dass der PArtner wichtiger ist. Übrigens, auch Freundschaften können zerbrechen.

Doch, ich habe schon den Anspruch der wichtigste Mensch für meine Liebste zu sein. Natürlich, was sonst. Das heisst ja nicht dass Freunde nicht auch wichtig sind, aber eben 1b.
 
G

Gast

  • #15
@1
Oh oh, wenn das wirklich die Definition von weiblicher Freundschaft ist, dann bin ich froh ein Mann zu sein. Für mich ist das was Du beschreibst keine Freundschaft, wenn Frau nur eine Freundin hat zur Überbrückung bis Frau den Partner gefunden hat.

@2
Der Eine kommt, der Anderer geht, so ist es im Leben nicht. Also nicht in meinem Leben. Und wenn es so sein sollte, dann ist das ganz schön arm und berechnend. Ich bin meinem besten Freund auf ewig treu, außer er macht einen ganz großen Fehler. Mein bester Freund ist kein Lebensabschnitt. Das ging von der 3. Klasse und wird bis zum Tod so bleiben.

@12
Vielleicht gönnt die FS ihrer Freundin auch den Partner. Jetzt ist die Frage wie oft sie denn noch Kontakt halten. Wenn der Kontakt so gut wie abgebrochen ist, ist die Kritik berechtigt.

@11
Das ist doch keine Freundschaft, wenn man nur befreundet ist, wenn man einen Partner hat *kopfschüttel* Ohne Partner ist man doch nicht weniger wert.

Ich kann nicht verstehen, dass Freundschaften weniger wichtig sind. Warum sollten sie weniger wichtig sein, wenn Freundschaften 60 Jahre dauern und Beziehungen sagen wir 15 Jahre. Wer hat denn dann länger zu einem gehalten`? Wer stand einem bei allen Höhen und Tiefen zur Seite? Die Partner oder der beste Freund?
 
G

Gast

  • #16
@12
Sogar als Frau muss ich dir da leider recht geben, das ist Weiberkram und bei manchen Frauen dauert es leider lange, bis sie kapieren, was da abläuft.
Ich kann die FS gut verstehen, das habe ich alles in meiner Jugend auch mitgemacht. Ich habe beide Seiten erlebt und dann sehr schnell für mich erkannt, dass da in der Freundschaft etwas nicht stimmt.
Bei Männern ist das nämlich nicht so. Warum wohl? Weil Männer sich nie völlig der neuen Partnerin zuwenden, weil sie trotz neuer Liebe und viel zeit mit der neuen Frau immer noch einen Platz für ihre Kumpels haben. Ich habe noch keinen Mann erlebt, der wegen einer Frau seine Männerrunde aufgegeben hat. Aber für Frauen zählt meist nur der neue Mann und sie vergessen schnell ihre alten Freundinnen.
Ich denke, dass man sich als gute Freundin auch freut, wenn die Freundin einen neuen Mann hat. Man wird auf gerne auch gemeinsame Zeit verzichten, weil man der Freundin eben diese Liebe gönnt. Aber allzu oft geht dann eben nichts mehr, die Freundin hat nicht nur weniger Zeit sondern keine Zeit mehr und dann, nachdem der Mann wieder weg ist, kommt sie reumütig an.
Ich würde der FS raten, einfach mal mit ihrer Freundin zu reden, vielleicht kann man ja einen Kompromiss finden, z.B. einmal in der Woche ist Mädelsabend, egal ob Freund oder nicht. Die meisten Männer akzeptieren das auch, weil sie selbst gerne mal einen freien Abend möchten.


w 50
 
G

Gast

  • #17
@16
So ganz stimmt es nicht, dass Männer sich deshalb nicht von einem Freund abwenden. Vielleicht seltener, kann sein. Ein Bekannter von mir meinte zu seinen Freunden "Niemals würde ich meine Freunde für eine Frau aufgeben." und was war nach 2 Wochen? Er hat sich kaum noch gemeldet, weil er seine Freundin gefunden hatte. Das hat sich auch nie geändert, da die 2 immer noch ein Paar sind. Wenn er sich nicht zufällig sooo ausgiebig zu dem Thema etwas gesagt hätte, wäre es nicht so lächerlich.
 
G

Gast

  • #18
Ich verstehe die FS sehr gut! Partnerschaften und Freundschaften sind natürlich nicht das Gleiche aber gleich wichtig. Nur auf die Karte Beziehung zu setzen und die übrigen sozialen Kontakte (Freundschaften) kaum noch zu beachten und zu pflegen ist, meiner Meinung nach, "kurzsichtig". Es ist ganz normal und verständlich, dass in der ersten Verliebtheitsphase das Liebespaar die meiste Zeit zusammen verbringt und viele Freizeitaktivitäten nur in Doppelpack unternimmt.

@2 Selbstverständlich muss eine Freundschaft nicht das ganze Leben von Dauer sein. Aber was passiert, wenn die beste Freundin plötzlich wieder alleine da steht, weil die Beziehung zerbrochen ist und sie möchte sich gerne bei ihrer besten Freundin ausheulen? Aber die Single-Freundin hat sich schon längstens enttäuscht von ihn abgewandt und mit einer anderen Frau eine tiefe Freundschaft geschlossen. Dann steht sie völlig alleine da, gerade in den Augenblicken in denen sie am meisten Trost, Unterstützung, Zuwendung braucht, jemand der ihr geduldig zuhört und sie weinen lässt. So hat sie weder ihnen Freund, noch ihre beste Freundin. Und die Suche nach Beidem kann von neuem beginnen! Doch eine neue, tragende, vertrauensvolle Freundschaft aufbauen ist mindestens so schwer, wie einen passenden Partner zu finden.

In meiner Beziehungen habe ich nie meine Freunde vergessen oder gar vernachlässig!!! Mein bester Freund ist homosexuell und ich würde für keinen Mann auf der Welt diese Freundschaft aufgeben!!! Er hat mich durch schwere Phasen und Krisen begleitet, mit ihm kann ich über die intimsten Bereiche meines Lebens reden. Wenn ein Mann mich liebt, muss er akzeptieren, auch wenn er damit nicht umgehen könnte, dass ich meinen homosexuellen Freund sehr gern habe und ihn von Zeit zu Zeit sehen möchte. Aber auch meine beste Freundin würde ich NIEMALS vernachlässigen und nichts mehr mit ihr unternehmen. Wir beide haben Männer ausgestanden, wenn die kamen und gingen, oder wen wir uns von den Partnern getrennt hatten. Im Gegenteil: Wir haben gelegentlich zu dritt einen Ausflug unternommen oder zusammen zu Abend gegessen...

"Freundschaft ist eine Seele in 2 Körpern" Aristoteles
 
G

Gast

  • #19
Liebe Fragestellerin, wie viele andere Posterinnen kenne auch ich dieses Problem. Ich habe damals meine neu verpartnerte Freundin darauf hingewiesen und, als es nicht besser wurde, die Freundschaft konsequent beendet.

Ich finde, Freunde haben untereinander die PFLICHT, sich zu kümmern. Auch wenn es ihnen selbst gerade gut geht und dem anderen schlecht - eigentlich sogar gerade dann.

Es geht ja nicht darum, dass z.B. das Paar kein Wochenende zu zweit haben soll oder dass jede Woche ein Freundinnenabend stattfinden müsste. Nein, vielmehr sollte AB UND AN ein Mittagessen oder Kinobesuch drin sein, oder wenn die Singlefreundin mal zu einer bestimmten Veranstaltung gehen möchte, eben ein Abend zu dritt. Mailboxnachrichten und mails dürfen nicht dauerhaft unbeantwortet bleiben usw.

Wer das nicht schafft und ausschließlich damit beschäftigt ist, in die 4-Zimmer-Altbau-Traumwohnung zusammenzuziehen, vermittelt die Botschaft: "Ich habe jetzt etwas Besseres und bin in die Liga der Glücklichen gewechselt, du und unser früheres armseliges Leben sind passé!"

Ich bin in solchen Fällen genauso sauer wie du jetzt bist. Habe ich mich anfangs für die Freundin noch gefreut, hoffe ich, sobald sie mich schlecht behandelt, dass derart unverdientes Glück nicht lange dauert.
 
  • #20
Liebe 19
Also ich hab die FS dahingehend verstanden daß Sie immer noch Kontakt haben, nur eben nicht mehr zu jeder "Tages-und Nachtzeit".

Selbstverständlich muss man seine Freundschaften weiter pflegen und auch Mädels/Jungsabende haben. Und ebenso selbstverständlich ist man für seine Freunde in Notfällen immer da. Aber man muss sich ebenso klar darüber sein dass man eben nur noch 1b ist. Ich kenne keinen Kerl der damit ein Problem hat wenn die Mädels sich ´nen Weiberabend machen.
 
G

Gast

  • #21
@19
Ja, leider gib es Frauen, für die Freundinnen nur zur Überbrückung der partnerlosen Zeit da sind. Sobald dann ein Mann am Horizont auftaucht, sind sie verschwunden. Spurlos. Wenn sogar Mails nicht mehr beantwortet werden, frage ich mich doch, ob das wirklich eine gute Freundin war, mit der ich nächtelang gequatscht habe. Ich glaube nicht. Wenn eine Frau, die ihre bisher beste Freundin so links liegen gelassen hat, nach dem Ende der Beziehung bei mir ankommt, um sich auszuweinen, ist meine Tür verschlossen.
 
G

Gast

  • #22
dank mir hat sie eine freundin jetzt spielt sie nur mit ihr das ist echt fies ich warte eine stunde auf meine freundin endlich ist sie gekommen aber dann kommt die andere und sagt kannst du zu mir
 
G

Gast

  • #23
Ich denke da ähnlich wie GAST #14! Beste Freundinnen/Freunde sind genauso wichtig wie der Partner, und ich finde auch, dass auch ein Partner des besten Freundes das zu akzeptieren hat!
Schließlich will ich auch in einer Beziehung meine Unabhängigkeit wahren und mich so oft wie ich will mit Freunden oder dem Partner treffen, und das gewähre ich auch meinem Partner! Der Partner/die Partnerin ist nicht mein Eigentum und auch nicht alles! Meine beste Freundin hat mich vor Jahren aus einem tiefen Loch geholt. Ihr verdank ich sehr viel! Sie wird immer einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben sein und steht für mich auf gleicher Ebene wie ein Partner!
Übrigens gibt es auch Leute, die mehrere Partner haben, weil einer nicht mehr reicht. Mit dem einen klappts im Bett aber man kann nicht mit ihm reden, der andere ist ein toller Gesprächspartner und total einfühlsam, aber es bleibt platonisch. Meine beste Freundin hab ich von ganzem Herzen lieb, sie ist Familie für mich! Ich finde jedenfalls, die Leute sollten das mit der Freundschaft mal genauso ernst nehmen wie eine Partnerschaft, denn ohne echte und liebevolle Freunde ist man in Krisenzeiten sehr arm dran!
Freundschaften nur als Lebensabschnitt bis zu einer Partnerschaft "auszunutzen" bzw. sie als Lückenfüller zu benutzen, wenn man keinen Partner hat oder sich auskotzen will, find ich das Allerletzte! Das ist alles nur keine echte Freundschaft! Auch Freundschaft braucht viel Pflege und darf nicht vernachlässigt werden, sonst ist man irgendwann ganz alleine auf dieser großen, kalten Welt!
 
V

Vicky

  • #24
Einerseits kann ich Frederikas Sicht nachvollziehen, dass Partnerschaft und Freundschaften nicht direkt vergleichbar sind und die Beziehung im Zweifelsfall höher anzusiedeln ist. Ferner sehe ich es auch so wie Kalle, der es normal findet, dass die Partner füreinander an allererster Stelle kommen und die Freunde danach.

Dann wiederum kann ich aber auch diejenigen verstehen, die betonen, dass die meisten Freundschaften länger als die meisten Beziehungen halten. Andererseits ist es ja nun nicht so - wie Kalle schon schrieb - dass alle Freundschaften lebenslang halten. Auch sie zerbrechen. Gerade bei Frauen habe ich schon Freundschaften gesehen, die zuerst sehr eng waren, dann aber aus Gründen scheiterten, die für mich nicht mal nachvollziehbar waren.

Mit einem Kumpelfreund oder einer Freundin tausche ich keine Zärtlichkeiten und keinen Sex aus, mit diesen wohne ich nicht zusammen, habe keine Kinder mit ihnen, ob ich zB einen neuen Job in einer neuen Stadt annehme, das hat mein Partner mit zu entscheiden, nicht aber meine Freunde, mein Freund gestaltet meine Zukunft aktiv mit, nicht aber meine Freunde. Das Leben mit einem Partner findet jeden Tag auf sehr enge, intime Weise statt während man Freunde - je nach den Einzelumständen - nur alle paar Tage, Wochen oder gar Jahre sieht und zu keinem Zeitpunkt auf so intensive Weise zusammen gelebt hat.

Ich beobachte bei vielen Menschen in der heutigen Zeit die Haltung, dass Freundschaften wichtiger als Familie seien. Nach dem Motto: Freunde sind die bessere Familie, da man sich Freunde aussuchen kann und Familie nicht. Gleichzeitig kenne ich nur wenige Leute, die sehr langlebige und gute Freundschaften haben. Einige scheinen sogar alle paar Jahre ihren kompletten Freundeskreis auszutauschen. Ich treffe eher selten auf Leute, die noch mit ihren Schulfreunden befreundet sind.

Ich finde es normal, dass man für seine Freunde weniger Zeit hat wenn man in einer Beziehung. Gleichzeitig sollte man seine Freunde natürlich nicht sträflich vernachlässigen. Und zwar nicht nur, weil man sie im Falle des Zerbrechens der Beziehung noch brauchen könnte...Und ja - wie hier schon jemand sagte - es scheinen vor allem Frauen zu sein, die ihren Freundeskreis mitunter extrem vernachlässigen. Und man sollte zumindest ab und zu mal seine Freunde auch mal wieder alleine treffen und nicht nur im Doppelpack einladen, ausgehen. Schließlich gibt es doch Dinge, die MEINE Freunde MIR, nicht aber meinem Freund erzählen wollen. Und genauso ist es bei den Freunden meines Freundes.

Abschließend sollte man sich auch nicht zu sehr auf eine einzige Freundschaft fokussieren, sondern sein eigenes Leben leben, dafür sorgen, dass man zufrieden ist, dann kann es einen auch nicht so umhauen wenn die Freundin wegen einer neuen Beziehung ne Weile abtaucht.
 
  • #25
Sorry, dass ich diesen alten Thread noch mal "hervorhole", aber ich bin gerade selbst in der Situation.

Ich sehe das auch realistisch: Wenn ein neuer Partner in das Leben einer Freundin tritt, dann ist er erst mal das wichtigste. Und da wir alle sowieso neben dem Job und anderen Verpflichtungen schon ein knappes Zeitbudget haben, ist es normal und wichtig, dass man dem Partner einen erheblichen Teil davon widmet.

Natürlich gibt es auch mir einen Stich, wenn die ehemalige Single-Seelenverwandte plötzlich "in die Liga der glücklich Vergebenen" wechselt und mich "allein zurück lässt". Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dann auch selbst plötzlich weniger Lust habe, viel Zeit mit ihr zu verbringen, denn wenn ich selbst Single bin, bin ich auch lieber mit anderen Singles zusammen. Singles und Vergebene haben eben weniger gleiche Interessen und weniger gleiche Gesprächsthemen, sie liegen einfach weniger auf einer Wellenlänge als vorher. Da kann sich die Freundin ein Bein ausreißen und sich viel Mühe geben, mich weiterhin einzubeziehen und regelmäßig zu sehen - es ist auch für mich nicht mehr dasselbe und ich halte mich ganz von selbst auch bei ihr etwas zurück und schaue mich in meinem Freundeskreis und außerhalb um, wer denn gerade Single ist und sich besser zur Freizeitgestaltung eignet.

Ich finde es also von beiden Seiten aus natürlich, dass sich etwas ändert. Aber es kann eben trotzdem manchmal weh tun!
 
G

Gast

  • #26
Leute, sorry das ich das sagen muss, Aber die MEISTEN von euch sind kindisch nicht die Threadstellerin. Im Kindergarten und in der Grundschule benimmt man sich so, nicht als Erwachsener. Wann immer ich verliebt war. ICH hatte Zeit für meine Freunde. Nicht mehr und nicht weniger. Ständig zusammenpicken ist sowieso negativ und schlecht für die Beziehung. Wer nicht ohne Partner leben kann, hat sowieso ein Problem. Meine Meinung. Jertzt könnt ihr mich lünchen oder auch nicht.
 
  • #27
Wer nicht ohne Partner leben kann, hat sowieso ein Problem.
Zustimmung - sehe ich häufig bei anderen Paaren. Was die alles von ihren Partnern ertragen, nur um nicht (wieder) alleine sein zu müssen.

Bei Frischverliebten völlig normal: Zuerst Sehnsucht nach dem (neuen) Partner/in. Das läßt i.d.R. nach ca. sechs Monaten etwas nach. Dann hat die (beste) Freundin wieder mehr Chancen bei ihr.
Ruhe bewahren - abwarten - Kontakt zur Freudin aufrecht halten, aber ggf. Absagen nicht zu Herzen nehmen.
 
G

Gast

  • #28
das ist ein typisches frauenproblem..alles dreht sich um den mann.
da fühlt man sich als zurückgelassene "freundin" schon recht benutzt; mit wahrer freundschaft hat das wohl wenig zu tun.
 
G

Gast

  • #29
Also ich verstehe die Frauen überhaupt nicht. Erst treten sie in Rudeln auf und hoffen dass ein normaler Mann sie anspricht, dann findet eine einen Mann, dann kennt die eine die anderen nicht mehr und die anderen sind sauer und neidisch, dann vetragen sich alle wieder und treten wieder in Rudeln auf ...
Früher hat man dazu "Weiber" gesagt, heute eher "Pack schlägt sich und verträgt sich".
Was soll da noch schiefgehen ?

Zum Glück bin ich ein Mann.
 
G

Gast

  • #30
Ganz ehrlich, übertreibt ihr nicht alle ein wenig? Wieso gewichtet ihr einzelne Freundschaften so stark? Habt ihr nur einzelne Freunde?

Wenn eure Freundin oder euer Freund einen Partner gefunden hat, dann muss nunmal auch Zeit für den verwendet werden. Und ich verstehe auch, dass der Partner der wichtigere Part für die nächste Zeit ist (und auch bleibt). Ich finde auch, man sollte den Partner auch als "besten Freund" ansehen.

Freundschaften sollten wie bei der Fragestellerin, nicht als langfristiger Beziehungsersatz gesehen werden. Wenn ich so Sachen wie "beste Freundin für immer" höre, muss ich innerlich schmunzeln. Freundschaften sind nunmal Freundschaften. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Freunde haben mal mehr Zeit, oder mal weniger. Als guter Freund sollte man akzeptieren, dass ein Freund gerade andere Interessen hat, was völlig ok ist. Man kann auch ruhig enge Freunde haben, sollte sie aber wie gesagt.. nicht als langfristigen Beziehungsersatz sehen..