• #61
Naja, die Frage ist jetzt schon ziemlich alt.
Kenne niemanden, der unbedingt eine Partnerin mit einem so bestimmten Beruf haben wollte und ich glaube, dass das auch keiner Frau gefiele, wenn sie nur aufgrund ihres Berufes auserwählt werden würde, weil dann doch der Verdacht sich aufdrängt, dass du eher in ihren Beruf und der IDEE, eine Musikerin zur Frau zu haben verliebt bist, als in die Frau selber.

Ich persönlich finde nicht, dass man Aussehen und Beruf da so trennen kann, was wichtiger ist - es ist ja die Kombination aus ALLEM, was einen an einem Menschen dann fasziniert.
Ich wollte als Frau auch nicht entscheiden müssen zwischen Aussehen und Beruf - finde ich beides wichtig, wobei ich es immer spannend finde, wenn ein Partner etwas ganz anderes macht als ich - das erweitert einfach den Horizont.
 
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  • #62
Ich denke, dass es auch ankommt, was der potenzielle Partner so macht und wie alt man selber ist. Mit Anfang 20 war es wir nicht so wichtig und mit Anfang 40 ist es mir sehr wichtig.

Mit 20 kann es auch ein Hauptschüler mit Lehrabschluss sein, wenn er sehr gut aussieht. Mit Ü40 kann es auch ein Akademiker sein, wenn die Optik nicht so gut ist.

Bei den Vergleich Aussehen ./. Beruf spielt das eigene Alter auch eine wesentliche Rolle.
 
  • #63
Bei den Vergleich Aussehen ./. Beruf spielt das eigene Alter auch eine wesentliche Rolle.
Ich denke, da spielt auch Lebenserfahrung eine Rolle. Bestimmte Berufsgruppen, mit denen ich früher kein Problem hatte, scheiden heute aus. Aussehen ist, egal womit es verglichen wird, immer eine grundlegende "Eintrittskarte", aber natürlich auch individuelle Geschmackssache.
Bestimmte Berufsgruppen, z. B. Juristinnen oder alles im medizinischen Bereich, sind einfach ein Zeichen dafür, dass ich in mancher Hinsicht genauer hinschaue.
 
  • #64
Ich denke, da spielt auch Lebenserfahrung eine Rolle.
Ja und da sind wir wieder beim Alter, wie schon geschrieben habe. Mit 20 sieht dies halt anders aus wie mit Ü40. Das ist vielleicht auch etwas, was manche nicht so gerne hören oder lesen.

Oft sind auch manche Männer Ü40 für mich, wie ein Oberlehrer und fallen schon automatisch aus. Mit Ü20 ging dies ja noch, aber nicht mehr mit Ü40, wo ich für manche Männer, so eine Frau bin, die sie noch formen müssen.
 
  • #65
Oft sind auch manche Männer Ü40 für mich, wie ein Oberlehrer und fallen schon automatisch aus. Mit Ü20 ging dies ja noch, aber nicht mehr mit Ü40, wo ich für manche Männer, so eine Frau bin, die sie noch formen müssen.
Naja, mit 40 erwartet man als Frau auch mehr von einem Mann als mit 20.
Mit 20 muss er süß sein, witzig und gut aussehen. Er muss nichts Bahnbrechendes geleistet haben, das Elternhaus spielt auch eine eher untergeordnete Rolle, es ist völlig egal, wieviel Geld er hat, ob er kochen kann, ob er noch bei Mama und Papa wohnt, ob seine Wohnung groß oder klein ist, ob sie gut eingerichtet ist oder studentisch.
Mit 40+ erwarte ich von einem Mann, dass er beruflich eine gewisse Karriere gemacht hat, dass er sich seinem Alter entsprechend einen Urlaub leisten kann, dass er sich Restaurants ohne Weiteres leisten kann, dass er seinen eigenen Stil entwickelt hat - kleidungstechnisch und einrichtingstechnisch. Dass er etwas erlebt hat, die Welt bereist hat, sein Horizont ein anderer ist als der eines 20jährigen.
Ich denke, dass Männer so nach und nach eben auch ihre Präferenzen entwickeln.
Aussehen wird immer eine Rolle spielen, aber ein erfahrener 40jähriger Mann, der eine feste und ernsthafte Beziehung sucht, erwartet sicher von seiner Partnerin mehr als ein hübsches Gesicht.
Und ein guter Beruf wäre zumindest eine Facette, an der er sieht, dass sie schon bereit war, in ihrem Leben etwas zu leisten.
Das kann aber sicher auch was anderes sein - ein Marathon mitgemacht oder ne Bergbesteigung, eine Wohnung selber renoviert oder ein Buch geschrieben. Je nach eigener Erfahrung: Wenn ein Mann schon negative Erfahrungen mit 2-3 wunderschönen "Models" gemacht hat, für die er nur der Zahlesel war und auch alles organisieren musste, weil sie nur dekorativ war, wird er einen anderen Focus setzen als einer der mit einer karrierefixierten Frau zusammen war, die die Beziehung komplett vernachlässigt hat oder auf seine "minderen Leistungen" herabgeschaut hat. Ich denke, wir alle wollen im Laufe unseres Lebens gemachte negative Erfahrungen nicht wiederholen.
 
  • #66
Außerdem finde ich, dass Geschäftsführer eine Position, aber kein Beruf ist. Man kann als Chemiker, Jurist, BWLer oder sonstwas als Geschäftsführer arbeiten und genau das interessiert doch, um abschätzen zu können, aus welchem geistigen Lager jemand stammt. Genauso blödsinnig sind Berufe wie "Key Account Manager" oder "Abteilungsleiter" -- alles nur Positionsbezeichnungen, die noch dazu von Firma zu Firma völlig unterschiedlichen Verantwortungsbereiche umfassen können
 
  • #67
Der Beruf ist für viele Frauen so wichtig, da man mit dem Beruf nur das mögliche Einkommen verbindet.

Ein Freund von mir ist Arzt und sein Zwillingsbruder ist Sachbearbeiter. Optisch kann man beide eigentlich austauschen, aber der Arzt bekommt mehr Anfragen hier als der Sachbearbeiter. Dafür bekommt der Sachbearbeiter mehr absagen bei seinen Anfragen. Eine Absage hat der Arzt noch nie erhalten.
 
  • #68
Der Beruf ist für viele Frauen so wichtig, da man mit dem Beruf nur das mögliche Einkommen verbindet. Ein Freund von mir ist Arzt und sein Zwillingsbruder ist Sachbearbeiter. Optisch kann man beide eigentlich austauschen, aber der Arzt bekommt mehr Anfragen hier als der Sachbearbeiter. Dafür bekommt der Sachbearbeiter mehr absagen bei seinen Anfragen. Eine Absage hat der Arzt noch nie erhalten.
Es ist nicht nur das Einkommen, sondern auch die Reputation.
Die ist nun mal bei einem Arzt am höchsten von allen Berufen.

Somit steht auch eine Arztfrau immer in gutem Ansehen, während die Frau eines Sachbearbeiters wahrscheinlich unter "ferner liefen" agiert.
Wenn der Bruder des Arztes wenigstens Generaldirektor eines großen Konzerns oder ein bekannter Millionär wäre ;-)

Aber das ist schon ein gutes Beispiel.
Zwei Brüder und einer gleicht wie ein Ei dem anderen, bis auf die Berufe.
Obwohl bei Brüdern und auch bei Zwillingen der Charakter unterschiedlich sein kann.
 
  • #69
Mir ist der Beruf egal, wichtig ist mir die Eigenständigkeit, der Charakter und das der Mann arbeiten geht. Ein Partner, der keine Tätigkeit ausübt und sich auch nicht bemüht einem Job anzunehmen, der normaler Weise z.B. unter dem Stand seiner Ausbildung ist und stattdessen lieber nicht arbeiten geht, ein absolutes No go! Mir sind gepflegte Zähne, Fingernägel, Fußnägel und generell die Erscheinung: ,,gepflegt“ wichtiger! Jeder muss den Job finden der ihn auch erfüllt und ein glücklicher Partner, der egal welchen Job er auslebt, darin aber aufgeht und erfüllt ist, ist mir viel lieber als jemand der einen Job mit ,,Status“ hat und sonst nur schlecht gelaunt rumläuft, hat er beides auch super aber kein muss.

Und als Frau, bemühe ich mich doch selbst Karriere zu machen, meinen Weg zu gehen und dabei ist mir der Job des Partners doch völlig egal. Ich teile mein Leben mit jemanden aber dennoch würde ich nie ,,Hausmütterchen“ spielen und hinterher rumheulen, dass der Mann Weg ist, der einen vorher finanziert hat! Selbst schuld! Trotz Kinder kann man als Frau Karriere machen, dafür braucht man keinen Mann. Nur Ehrgeiz!
Und das Klischee mein Mann ist...der und der...bedeutet für mich: Ja dein Mann ist der und der...aber wer bist du? Lächerlich! Ich freue mich für meinen Partner/Ehemann, wenn er Karriere macht oder ein zukünftiger Partner/Ehemann schon viel erreicht hat aber in einer Kennlernphase wäre es für mich kein positiveres Kriterium um mich zu verlieben. Ich glaube das funktioniert nur bei Frauen, die selbst nichts erreichen wollen oder können.
 
  • #70
Obwohl bei Brüdern und auch bei Zwillingen der Charakter unterschiedlich sein kann.
Aber das kommt viel später. Anhand von 3 Bildern kann man keinen Charakter erkennen.

Sehr oft ist der Beruf für die Frauen sehr wichtig und von dem Beruf spekulieren sie auf das Einkommen. Es ist schon sehr witzig, wie sich manchmal die Goldgräberinnen selber outen. Ich hatte einmal ein Date, wo ich mit einen alten Golf ankam und schon war ich wieder uninteressant, was jedoch für mich kein Problem ist.
2 Monate später sah ich die betreffende Frau in der Stadt, wo ich mit meinen Maserati unterwegs war und schon war ich wieder sehr interessant. Das Einzige, was ich gelernt habe, dass ich beim 1. Date immer mit den alten Golf komme und schon sind die Goldgräberinnen aussortiert.
 
  • #71
Geht das anderen Männern auch so und kann man das heutzutage verallgemeinern, daß die Tätigkeit generell von großer Bedeutung auf dem Beziehungsmarkt ist?
Mir als Mann geht das nicht so, bzw. es war noch nie so.
Wichtig bei Frauen war mir immer das Aussehen (alles, was eine Frau beeinflussen kann - Figur, Frisur, Kleidung), Intelligenz, Freundlichkeit, Unkompliziertheit, Team-Denken, Liebenswürdigkeit.
 
  • #72
Mir ist der Beruf wichtiger, als das Aussehen eines Mannes. Allerdings nicht, weil ich darin eine Art »Versorgung« meiner Person sehe (das schaffe ich bestens alleine), sondern weil der Beruf einen Menschen formt. Schließlich verbringen wir einen Großteil unserer Lebenszeit (meist) im Job.

Das kann einen braven Buchhalter, der immer nur mit Belegen und Zahlen zu tun hat, zu einem Langweiler im Zusammenleben machen. Wobei es sicher auch Buchhalter gibt, die sich ihre Fantasie bewahrt (und ausgebaut) haben, die zum Geschichtenerzähler werden, zu einem, dem die unglaublichsten Unternehmungen im Alltag einfallen ...
Und siehe da: den nähme ich gerne!

Trägt er aber (unsichtbare) Ärmelschoner, kann er ein noch so toller Beau sein - er würde mich an keiner Stelle faszinieren oder fesseln.