• #31
Also dieses Männergeschwätz der Beruf einer Frau sei egal ist glatt gelogen, wie erwähnt, bei seriöser Partnersuche wohlbemerkt.
Das kannst du so oft wie möglich mantraartig immer wieder wiederholen, es wird nicht wahrer dadurch. Es mag Einzelfälle geben bei denen der Beruf entscheidend sein mag, überwiegend ist Männern der Beruf der Frau schnuppe. Hauptsache sie hat einen und sie bemüht sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
 
  • #32
Vielen Männern ist Bildung sowie ein eigenes Einkommen bei einer Frau wichtig, allerdings ist es den meisten egal, wenn sie wenig verdient und keinen besonders hohen beruflichen Status (z.B. Orchideenfach) hat. Zum Beispiel hat eine Germanistin oder Kunsthistorikerin mit Modelfigur und Wallemähne sowie geringem Verdienst garantiert bessere Chancen bei Männern als eine mäßig attraktive, vielleicht schon über 40jährige Gutverdienenerin, die schon ach so viel in ihrem tollen Job erreicht hat. Das macht sie leider weder schöner noch jünger.
 
  • #33
Hauptsache sie hat einen und sie bemüht sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Also so langsam kommst Du der Realität näher! Wäre bei Dir schon eine Ehe gescheitert, dann wäre Dir das Gehalt der neuen Partnerin noch wichtiger.

Männer wollen fast immer eine Frau oder bevorzugen Frauen, die etwas weniger verdient als sie. Keine Karriere anstrebt, damit sie genug Zeit für ihn und die möglichen Kinder hat. Es sollte am besten eine unbefristete Stelle sein, damit sie nach kurzer Babypause mindestens 50% wieder arbeiten kann.

Die Wünsche des FS sind da vielleicht noch humaner als die der meisten Männer.
 
A

aufgewacht

  • #35
Der Thread hat sich von der Geigerin zum Beruf und Absicherung der Partnerin entwickelt.

Na - da wären wir ja wieder beim alten deutschen Spruch:
>Liebe vergeht - Hektar besteht<
(ein rechtzeitiger Blick ins Grundbuchamt erspart spätere Enttäuschungen)

Ich dachte eigentlich, es ginge darum, welche Berufe sexy sind.
Manche sollen ja auch auf Krankenschwestern oder Polizistinnen stehen. ;-)
Generell finde ich jeden Beruf sexy, der es der Partnerin ermöglicht davon zu Leben und einen gewissen Stil und Lebensstandard zu pflegen, der meinem Nahe kommt.
Das beinhaltet auch, dass sie ihren Beruf gern ausübt, er ihr genügend Freizeit lässt, sich auch in anderen Bereichen weiter zu entwickeln und ganz wichtig... auch eine Partnerschaft zu leben.
Aber grundsätzlich muss ich erst einmal die Partnerin sexy finden... und das nicht nur körperlich.
Es gibt Menschen die verändern sich sogar beruflich.
 
  • #36
Mir ist der Job egal. Ich gehe nach Aussehen, Alter, Kinderlosigkeit und Charakter. Solange die Frau kein Hartz4
bezieht, spielt der Beruf fast keine Rolle.

Es sei denn es ist so ein brotloses Blumenfach wie Theaerdekorateur und ich den Eindruck habe, ich soll irgendetwas querfinanzieren.
 
  • #37
So wie ich den Post von FS verstehe ist klassische Musik sein Leben und sein Traum wäre als Partnerin eine Frau, die diese Passion teilt - was wäre für ihn die absolute Krönung? Eine Dame, die seine Leidenschaft als Beruf erwählt hat und als Sahnehäubchen noch sein Lieblingsinstrument beherrscht.

Erfrischend, hier mal ein (männliches) Post zu lesen, in dem jemanden bewusst ist, den 150% Partner gibt es nicht - es müssen zwangsläufig Abstriche gemacht werden oder man(n) bleibt alleine. Eine Erkenntnis, die einigen hier bekannten Posterinnen einfach nicht gegeben ist.

Wie nach dem Text des Eingangspost zu erwarten (und obwohl es sich um einen speziellen Einzelfall handelt), wird von ihnen dieser Thread missbraucht, um wieder gebetsmühlenartig ihren "Top-Frauen-Status" als "die Heilung" für (wie immer verallgemeinernd) "die" Männer zu verkaufen. Nur darum geht es in bei der Frage von FS nicht.

Aber wenn wir schon mal beim Thema sind
Mir ist der Job egal. Ich gehe nach Aussehen, Alter, Kinderlosigkeit und Charakter. Solange die Frau kein Hartz4 bezieht, spielt der Beruf fast keine Rolle.
Genau so - von @bigger den Nagel auf den Kopf treffend, - ist das bei den (meisten) Männern, dies zu akzeptieren würde wesentlich weiter helfen, statt Tatsachen zu ignorieren und entschieden zu verleugnen.
Wer in diesen Punkten Defizite hat, wird diese auch nicht durch einen Überjob oder das Extremgehalt ausgleichen können. Es mag zwar solche Männer geben, aber wetten daß diese für Euch nicht in Frage kommen?

Wir "Männer" werden uns bei der Partnerwahl nicht von weiblichem Wunschdenken "es kann nicht sein, was von unserer Sicht nicht sein darf" beeinflussen lassen, never ever.

Deswegen rate ich FS, dem Aussehen einer Frau den Vorzug gegenüber seiner Passion zu geben - was bliebe ihm, er hätte einen Unfall (Gott bewahre) und er wäre als Folge taub?
 
  • #38
Männer geben hier doch regelmäßig zu pragmatisch bei der Partnersuche vorzugehen, auch Soziologen bestätigen eher die verstandesmäßige Entscheidung bei Männern als die emotionale.

In anderen Threads wird gerade jüngeren Männern geraten nicht die Traumfrau anzuschmachten, sondern das zu nehmen was hm...verfügbar scheint.

Somit komme ich meiner Version dieses Themas näher, ein fester, sicherer Beruf, der einer Frau eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit garantiert ist einem Mann, der eine Zukunft mit einer Frau plant wohl wichtiger, als ihr liebes, aber arbeitsloses, unstetes und unsicheres Wesen.

Noch ein Beispiel:
Kenne einen sogenannten Karrieremann, hat verschiedene Tanzlokale, Bistros, Bars, er suchte lange nach einer festen Partnerin, junge hübsche Dinger waren gerade für das Amüsement zuständig, geheiratet hat er eine Unternehmerin welche ebenfalls eine Restaurantkette besitzt.

Heirat und Liebelei sind zwei grundverschiedene Dinge, wenn man eine Zukunft plant ist gerade der Beruf für beide ein entscheidender Faktor - auch für Männer und davon weiche ich nicht ab, dazu bin ich im Finanzsektor sehr real geworden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #39
Lieber FS,

ich kann dich verstehen. So eine Art "Leidenschaft" gab es in meinem Leben auch. Ich war 30 und suchte mir nach meinem Sonderkriterium den passenden Mann und ich hätte auch beim Aussehen z.B. Abstriche gemacht. Damals gab es noch kein Internet, sonst wäre das noch viel einfacher für mich gewesen. Aber so, da ich wirklich nur ein Telefonbuch und ein paar Adressen / Hinweise hatte, wo ich denn diesen Wunderpartner finden könnte, blieb es ein Traum.

Das ist nicht schlimm für mich, nur geträumt zu haben. Heute bin ich mit einem Mann verheiratet, der meine "Leidenschaft" akzeptiert. Das ist letztendlich wichtig, dass du eine Partnerin findest, die deiner Leidenschaft nicht im Weg steht.
 
  • #40
wird gerade jüngeren Männern geraten nicht die Traumfrau anzuschmachten, sondern das zu nehmen was hm...verfügbar scheint.
Ja. Und? Natürlich ist das so.

Jeder Mann (auch attraktive) werden bei bei der Werbung immer eine Anmach-Trefferquote irgendwo zwischen 2 und vielleicht maximal 20 Prozent haben, von denen sich nichtmal die Hälfte ausbauen lassen.
.
Wie soll das funktionieren, wenn vorher immer nach perfekter Übereinstimmung geschaut wird ? Geht einfach nicht.
 
  • #41
Ja. Und? Natürlich ist das so.

Jeder Mann (auch attraktive) werden bei bei der Werbung immer eine Anmach-Trefferquote irgendwo zwischen 2 und vielleicht maximal 20 Prozent haben, von denen sich nichtmal die Hälfte ausbauen lassen.
.
Wie soll das funktionieren, wenn vorher immer nach perfekter Übereinstimmung geschaut wird ? Geht einfach nicht.
Es gibt wohl keinen schlimmeren Rat für einen jungen Mann, der noch Ideale hat, davon abzuweichen und sich gefälligst die nächst Beste zu nehmen, nur weil "Mann" selbst es nicht geschafft hat, zu feige oder zu wenig Aktivität zeigte, die Frau zu erobern, die er wirklich von Herzen begehrte.

So negativ und depressiv würde ich niemals vorgehen.
Ein junger Mann sollte seinem Herzen folgen, das geht auch, wenn er mitten im Leben steht. Er sollte gerade nicht aufgeben und seinem Beuteschema treu bleiben, anders gehört er in nicht mehr ganz jungen Jahren zu den Gescheiterten, Geschiedenen, Dauerdatern oder Warmwechslern, nicht weil er anspruchsvoll war, sondern gerade weil er es nicht war.
 
A

Ares

  • #42
Für mich geht es dabei nicht pauschal um den Beruf, sondern um zwei Aspekte, die damit zusammenhängen: Bildung und Lebenseinstellung.
Wenn eine Frau Musik studiert hat, Violistin ist und davon ein Leben führt, das meinem ähnlich ist, passt das. Sonst nicht. Unpassend könnte sein, dass sie sich von
Engagement zu Engagement durchschlägt, mit 1000 Euro im Monat auskommt, völlig unregelmäßige Arbeitszeitten hat und über Altersvorsorge nicht nachdenkt. Passend könnte sein, wenn sie z. B. einen gut dotierten Job in einem Orchester hat oder einen klar umgesetzten sonstigen Lebensplan und damit auch langfristig ihr Leben gesichert hat. Ich kenne ein Paar, beide sind Pianisten und sie leben sehr gut von ihrer gemeinsam aufgebauten Unterrichtstätigkeit. Warum nicht?
 
  • #43
Genau so - von @bigger den Nagel auf den Kopf treffend, - ist das bei den (meisten) Männern, dies zu akzeptieren würde wesentlich weiter helfen, statt Tatsachen zu ignorieren und entschieden zu verleugnen.
Ich finde es gerade amüsant was Frauen alles akzeptieren müssen! Die Männer können auch akzeptieren, dass viele Frauen eine andere Meinung haben.

Solange ein Mann bereit ist, für eine Frau alles zu bezahlen und ihr das Leben zu finanzieren, dann kann er auch gerne beim Alter und Aussehen der Frau utopisch Wünsche stellen. Aber das Problem bei den meisten dieser Herrn ist, sie sind nicht bereit oder in der Lage sich so eine Frau zu leisten.

Gerade Bigger ist sehr knauserig bei seinen Finanzen aber will bei den Frauen, die schönste und jüngste die es nur geht. Aber dass gerade diese Sorte von Frauen ein sehr großes Preisschild an ihre Jugend, Schönheit und Sexualität hängen, besonders wenn ein älterer Mann was von ihnen will - das Licht ist ihm noch nicht aufgegangen.

Ich finde die Wünsche, die der FS hat realistischer als die von Bigger.
 
  • #44
Es gibt wohl keinen schlimmeren Rat für einen jungen Mann, der noch Ideale hat, davon abzuweichen und sich gefälligst die nächst Beste zu nehmen, nur weil "Mann" selbst es nicht geschafft hat, zu feige oder zu wenig Aktivität zeigte, die Frau zu erobern, die er wirklich von Herzen begehrte.

So negativ und depressiv würde ich niemals vorgehen.
Ein junger Mann sollte seinem Herzen folgen, das geht auch, wenn er mitten im Leben steht. Er sollte gerade nicht aufgeben und seinem Beuteschema treu bleiben, anders gehört er in nicht mehr ganz jungen Jahren zu den Gescheiterten, Geschiedenen, Dauerdatern oder Warmwechslern, nicht weil er anspruchsvoll war, sondern gerade weil er es nicht war.
Danke Herakles, dass du wenigsten unsere jungs etwas beschützt. Im Ernst was ist das für eine Logik. Ich hatte im Leben genau zwei Frauen die ich unbedingt erobern wollte. Beide zu Anfang schier unerreichbar für mich. Aber das, dachten nur andere. Die eine meine Exfrau konnte mich noch nicht einmal besonders gut riechen, weil sie mich nur öberflächlich kannte und der erste Eindruck nicht der beste war. LOL... Aber ich wollte nur SIE. Es wurden fast 25 Jahre Ehe daraus. BEi der zweiten, war es ähnlich. Mann mochte sich aber mehr nicht. Erst einmal. Aber ich wollte wenn nur SIE. Und es sind wieder fast zwei Jahre und werden hoffentlich noch sehr sehr viel mehr. Ich wollte nie irgendeine Frau, sondern diese EINE.
m45
 
  • #45
Es gibt wohl keinen schlimmeren Rat für einen jungen Mann, der noch Ideale hat, davon abzuweichen und sich gefälligst die nächst Beste
Dies Rat gebe ich auch nicht. Trotzdem kann es sich kaum ein Mann (vor allem in den Zanzigern) leisten besonders wählerisch zu sein. Wer zu speziell sucht, wird die notwenidgen Erfahrungen mit Frauen nicht machen können und hier später als Jungmann-Leiche mit vielen Charaktermacken enden (siehe Nachbarthread) . Kaum eine ältere Frau will später noch als Ausbildungspersonal herhalten.

Außerdem ist es gerade für Männer wichtig, mit Anfang 20 Erfahrungen mit Frauen zu machen, da mann ansonsten höchstens durch Studium eines solchen Forums einen Einblick in die Frauensicht der Dinge bekommt (und ich weiß sehr genau, wovon ich hier spreche) .

Da darf Mann wirklich nicht zu wählerisch sein. denn ihr alle habt ja hier schon oft begründet (und so ist es ja auch) dass Frauen selbst in Zwanzigern zugunsten älterer und "reiferer" Männer daten, da sie kurzfristigen (und sehr hormongesteuerten) männlichen Verhaltensweisen in diesem Alter bereits ablehnen

Ich will dem FS ja auch gar nicht seinen Wunsch absprechen.

Dann sollte er sich aber gut überlegen, wie er dem gesuchten Musikerrinnenkreis näher kommt. Mit dem Besuchen von Konzerten wird es garantiert nicht getan sein, selbst wenn (und das ist nicht die Regel) man manchmal mit Musikern hinterher an der Bar noch locker ins Gespräch kommen kann.

Besser wäre es wenn er (z.B. durch Untericht am Konservatorium) oder Teilnahme an Musik-Workshops Zugang in die Musikerkreise erhält.
Nur dann hat er eine realistische Chance, enstsprechende Musikerinnen kennzulernen .
 
A

Ares

  • #46
  • #47
Wenn beide gleich gut aussehen, ist die Gutverdienerin begehrter.
Ich bin nicht sicher. Sehr viele Männer wollen nach wie vor eine Frau, die "ihnen den Rücken frei hält" sowie Familie und Haus priorisiert. Natürlich soll sie trotzdem (akademisch) gebildet sein, aber den Fokus nicht auf die Karriere legen. Warum wohl gibt es gerade in Großstädten so viele Latte Macchiato- Mütter? Die haben es alle geschafft, sich einen erfolgreichen Mann zu angeln, der offenbar an einer Frau andere Vorzüge schätzt als beruflichen Erfolg und dicken Gehaltsscheck.
Ich kenne viele "brotlose Künstlerinnen" und Geisteswissenschaftlerinnen, fast alle sind z.B. mit Ingenieuren, Unternehmensberatern oder Informatikern zusammen bzw. verheiratet.
 
  • #48
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Aber im Kern hast Du Recht. Beruflicher Status ist unwichtiger als Aussehen. Wenn beide gleich gut aussehen, ist die Gutverdienerin begehrter.
Sorry, sehe ich nicht so.
Eine hübsche, aber beruflich totale Versagerin hat evtl. bei einem Mann eine Chance, der ein Sexabenteuer sucht. Für eine ernsthafte Partnerschaft welche auf Dauer und nicht auf den schnellen Kick ausgelegt ist hat definitiv eine charakterstarke Gutverdienerin wesentlich mehr Chancen.
 
A

Ares

  • #49
Natürlich soll sie trotzdem (akademisch) gebildet sein, aber den Fokus nicht auf die Karriere legen.
Ich kann natürlich auch nicht für alle Männer sprechen, vielleicht möchten manche wirklich ein akademisches Hausweibchen. Die Gutverdienerin sollte natürlich keinen Status haben, der höher ist als der des Mannes. Ich selbst würde keine "brotlose Künstlerin" mehr nehmen. Die akademische Bildung hat auch was mit "Augenhöhe" zu tun. Die kann eine Frau, die nicht mal in der Lage ist, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, mir nicht bieten.
 
A

Ares

  • #50
Außerdem ist es gerade für Männer wichtig, mit Anfang 20 Erfahrungen mit Frauen zu machen, ...
Da darf Mann wirklich nicht zu wählerisch sein.
Meine Erfahrung "in den Zwanzigern" ebenfalls: sehr schwierig. Wer da wählerisch sein möchte, kann sich das nur in einem Umfeld leisten, in dem es viele Frauen gibt. In technischen Studiengängen und Studienorten bleibt nicht viel Auswahl übrig.
Viele Männer haben diese Erfahrung hinter sich. Und werden dadurch natürlich genauso wählerisch, wenn sie dann irgendwann selbst die Auswahl haben. Das wiederum ist für die Frauen, die später weniger Auswahl haben, manchmal kaum zu ertragen...
 
  • #51
Ich mag klassische Musik, vor allem 17 u. 18.Jahrhundert und gehe viel in Konzerte. Verbinde das auch mit Reisen
Spiele selbst kein Instrument, fände es toll, wenn die Partnerin zuhause üben würde und man gemeinsam Konzerte besuchen kann.
Lieber FS,
Zur Abwechslung möchte ich hier mal wieder was reinschreiben, was mit deiner Situation zu tun hat. Als Musikerkind kann ich dir sagen, dass das, was du suchst - eine Frau mit Begeisterung für ihr Instrument und für Konzerte - wohl weniger bei einer Berufs- als einer Laienmusikerin anzutreffen ist. Berufsmusiker hören Musik sehr analytisch, ohne grosse Emotionen. Sie haben zudem so viel zu tun damit, ihre eigene Musik zu machen, dass sie oft keinen Nerv haben, ihre potentielle Konkurrenz zu bewundern. Das wäre, wie nach Feierabend wieder an den Arbeitsplatz zurück zu gehen.
Mein Tipp: Fange an, ein Instrument zu spielen und schliess dich einem Laienorchester an. So erfährst du die von dir geliebte Musik noch intensiver und lernst an den Proben und Aufführungen Menschen kennen, die deinen Enthusiasmus teilen und gern mit dir an Konzerte gehen, um die Profis zu bewundern.
 
  • #52
Eine hübsche, aber beruflich totale Versagerin hat evtl. bei einem Mann eine Chance, der ein Sexabenteuer sucht.
Was heißt denn "beruflich versagen", für mich ist eine Frau, die für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen kann, automatisch keine Versagerin. Überhaupt sollte jede Frau in einer Partnerschaft (ohne Kinder) immer so viel verdienen, dass sie jederzeit gehen könnte und nicht auf den Mann angewiesen ist.
 
  • #53
Natürlich ist der Beruf der Frau wichtig. Wichtiger als das Aussehen nicht. Beides reicht nicht für eine dauerhafte Beziehung, weder ein hübsches Äußeres noch ein guter Beruf. Eine intelligente erfolgreiche Frau mit gutem Aussehen ist nicht nur ein Kompliment an den Marktwert des Mannes und man tritt gern mit ihr auf, sie garantiert auch, dass es jenseits der Bettkante auch interessant ist und sie ihr Lebensziel nicht darin sieht, nach der Geburt eines Kindes lebenslang den Fernseher zu bewachen.
 
G

Ga_ui

  • #54
Was ich zu Berufsmusikern aus meinem Umfeld sagen kann:

- Berufsmusiker gehen sehr selten auf Konzerte. Denn jede andere Musik als ihre eigene bedeutet Konkurrenz.
Mit deiner schwärmenden Musikliebe, könntest du der Person schnell auf den Schlips treten.
Stell dir vor, du wärst ein grandioser Tischler und deine Partnerin bewundert 20 andere Tischler, die einfach viel besser arbeiten können als du. Nicht schön, oder?

- Berufsmusiker haben ihr schallgedämpftes Studio daheim, in dem sie Tag und Nacht sitzen. Dass dir die Frau ein Ständchen zum Kaffee spielt, wird wohl nicht passieren.

- Spielt die Frau in einer Band, ist die Band die Familie. Man verbringt Feiertage mit der Band zusammen. Weihnachten, Silvester, usw.
 
  • #55
Als ich meinen derzeitigen Partner kennenlernte, sah ich nicht gerade wirklich prächtig aus, da bisserl zu viel auf den Rippen. Er war total durchtrainiert, da zeitlebens Sportler (nicht hauptberuflich). Er mochte meine Art, mein Wesen, meinen Humor und ja, auch meinen Beruf. Noch heute ist es so, dass wir uns beruflich gegenseitig sehr gut austauschen und inspirieren können. Da wir beide beruflich engagiert und erfolgreich sind, tut uns das gut. Ich finde es ist alles relativ und nicht nur entweder oder. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand eine Partnerin/einen Partner mit einem ganz bestimmten Beruf möchte, so wie du eine Violinistin. Da schwingt schon ein bisschen Projektion mit, aber des Menschen Willen ist ja bekanntlich sein Himmelreich.
 
  • #56
...kann man das heutzutage verallgemeinern, daß die Tätigkeit generell von großer Bedeutung auf dem Beziehungsmarkt ist?
Vielleicht kommt es darauf an, was einem wichtiger ist:
Ein hohes Einkommen oder ob ein Partner besonders attraktiv ist.
Wobei sich das gegenseitig nicht ausschließen muss.
Ich habe zwar keine Vorstellung davon, was ein potentieller Partner von Beruf sein könnte, doch ich weiß dass er für mich z.B. kein Metzger sein sollte.
Weshalb möchtest du so sehr eine Violinistin aus einem Orchester (Cello, Bratsche, Bass) zur Partnerin, dass du sogar Abstriche machen würdest, was das Aussehen angeht?
Hast du ein besonderes Faible für diese Instrumente oder nur für Frauen, die mit diesen Instrumenten musizieren?
 
  • #57
Beruf kann / muss man evtl wechseln, Berufsbilder entwickeln sich weiter.
Ein strahlendes Lächeln kann man nicht lernen, faszinierende Augen nicht operieren.
Von daher - so lange ihr Beruf nicht ein wirkliches No Go für mich ist - ist mir das Aussehen wichtiger.
 
  • #58
Ich mag klassische Musik, vor allem 17 u. 18.Jahrhundert ... man gemeinsam Konzerte besuchen kann.
Vergiß es. Für Dich mag das Konzert ein Erlebnis sein, für Deine potentielle Freundin ist es einfach nur ihre Arbeitswelt, von der sie sich in ihrer Freizeit möglichst fern halten will. Ich war selbst mit einer Konzertgeigerin zusammen, sie hat zuhause weder Geige noch Klavier jemals angerührt.
 
  • #59
Ich glaube nicht, dass der Beruf der Frau für Dich im Vordergrund steht, vergleichbar mit der Ausführung zur lukrativen Altersversorgung, das liest sich eher wie Fetisch.
Ich glaube nicht, dass der Beruf der Frau für Dich im Vordergrund steht, vergleichbar mit Ausführung zur lukrativen Altersversorgung , das liest sich eher wie Fetisch die Ordnung.
Aber dass es ein ganz bestimmter Beruf sein muss?
Kenne ich so nicht.
Ein Kollege von mir heiratete eine Beamtin.
Später erzählte er mir bei einem Umtrunk, er hätte damals parallel gedatet, eine Friseurin gefiel ihm besonders, aber die Beamtin machte das Rennen, die berufliche Absicherung war ausschlaggebend, denn von Luft und Liebe kann niemand leben, seine Aussage.