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Gast

  • #31
Kann es sein dass Mutterschaft zwar öfters bereut wird, aber frau doch letztenendes froh ist, die daraus entstandenen Kinder zu haben?

Und immerhin sind Kinder tatsächlich aus dem "eigen Fleisch und Blut der Frau" entstanden. Oft wird sehr viel Mühe und Zeit der Kinder zu liebe investiert. Da bereut man doch nicht das Ganze, so lange es irgendwo noch positive Aspekte gibt !
Einbisschen kann Frau sich dann noch auf die Schulter für ihre Leistung klopfen, und vor der Gesellschaft ihre Kinder präsentieren.
w
 
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Gast

  • #32
#25: Das Alter raubt dem Körper die Jugend und Schönheit (wenn man es denn so sehen möchte, dagegen steht natürlich bei einigen die sog. Altersweisheit), sicher nicht das Kinderkriegen, cf. Frau von der Leyen, die sich körperlich sehr gut gehalten hat, sportlich und schlank ist und nicht viele Fältchen hat im Gesicht.
 
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Gast

  • #33
LF
Ich W30 habe 2 Kinder, wenn ich die Chance hätte, würde ich gern mein altes Leben wieder zurückhaben wollen ohne Kinder. Du bist 29 J jung, wenn du eine Familie hast die dich mit einem Kind unterstützt und die Familie deines noch Freundes auch dann kannst du ein Kind in Welt setzten. Ich bin mit meinen Kinder völlig allein, habe keine Eltern mehr und die Verwandtschaft ist sehr klein und wohnt sehr weit weg .... Ich liebe meine Kinder über alles aber als allleierziehende Mutter bist du gesellschaftlich und wirtschaftlich der letzte Dreck.... Die Einsamkeit ist der reinste Horror!!!
 
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Gast

  • #34
Ich habe zwei Kinder und ich bin sehr glücklich darüber. Mein erstes Kind war ungeplant und hat sich mitten im Studium angemeldet. Kaum Geld, keine Erfahrung, Verantwortung übernehmen musste ich auch erst lernen. Heute bin ich stolz drauf, wie ich das alles geschafft habe. Aber so grundsätzlich fand ich Kinder schon immer toll. Niemals hatte ich so grundsätzliche Zweifel, wie Du sie äußerst, das ist mir echt total fremd, wenn jemand Kinder als störend erlebt, das kann ich nicht nachempfinden. Vielleicht ist das der Punkt. Wenn Du als Frau wirklich zweifelst, ob Du Kinder generell magst, dann weiß ich nicht, wie Du das mit einem eigenen Kind machen willst. Alle Freiheiten, die Du ohne Kind hast, kannst Du jedenfalls in den ersten Jahren erstmal vergessen. Das musst Du selbst wissen. Gemein ist ja nur, dass wir Frauen sehr wenig Zeit haben für die Entscheidung. Viele Frauen überlegen lange, und wenn sie dann Ü 30 oder Ü 35 entscheiden, ja, sie wollen Kinder, wer weiß, ob sie dann noch schwanger werden. Es ist eine existenzielle Frage und Du kannst dies nicht durchplanen wie ein rationales Projekt.
 
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Gast

  • #35
Hallo FS,
ich (40, ein zehnjähriges Kind) wollte niemals Kinder haben, ich wollte meinen Job machen, reisen und ohne Verantwortung für ein Kind leben.
Dann wurde ich mit 29 ungewollt schwanger.
Das einzige was ich heute bereue, ist die Wahl des Vaters.
Ansonsten kann ich Dir sagen, dass es ein großes Lebensglück ist, einen kleinen Menschen groß werden zu sehen, ihn begleiten zu dürfen, ihm die Dinge des Lebens beizubringen, und zu beobachten, wie er seine eigenen Erfahrungen macht und langsam erwachsen wird.
Für jede nervige Sekunde wurde ich doppelt durch ein Küsschen, eine Umarmung, ein "Du bist meine liebste Mama" belohnt, und obwohl ich für die Organisation (wie Kindergarten/Schule hin- u. zurückbringen, Betreuung bei Krankheit, Fahrdiensten, etc.) fast komplett allein zuständig war und bin, so blieb mir doch genug Zeit für meine eigenen Dinge. Allerdings bin ich schnell wieder fast voll arbeiten gegangen (zum einen in weiser Voraussicht, für den Lebensunterhalt notfalls allein zuständig zu sein, zum anderen aber auch für erwachsenen sozialen Austausch und aus Freude an meinem Job). Meinem Kind hat es aus meiner Sicht nicht geschadet in einen Ganztagskindergarten / -schule zu gehen. Ich bereue nicht einen Tag, dass ich mich damals für die Schwangerschaft entschieden habe, auch wenn ich heute alleinerziehend bin. Aber ich glaube, dass hat auch viel mit meiner eigenen Zufriedenheit mit mir und meinem Leben zu tun.
Also, wenn sich die Gelegenheit bietet - dann greif doch zu ;-)
Alles Gute
 
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Gast

  • #36
..Ich bin ein Mensch, der sehr viel Zeit für sich braucht und ich weiß einfach nicht, wie sich das mit Kindern vereinbaren lassen soll.
Liebe FS;
bitte lass dich nicht verunsichern von den Beiträgen, die meinen vorauszusagen, dass du keine gute Mutter wärest. Ich halte sogar das Gegenteil für zutreffend.
Zunächst einmal kenne ich keine Mutter, die sich nicht ähnliche Sorgen vor der Geburt des Kindes machte. Die Fragen, wie man es schafft, ob es nicht auch anstrengend wird, ob man noch genügend Freiheit hat, die Verantwortung gut meistert usw stellen sich fast alle werdenden Eltern. Oft sind sogar die im Mütter, die an ihren Erziehungsfähigkeiten im Vorfeld zweifelten später diejenigen, die mit ihren Kindern besonders gut und pädagogisch umgingen, wegen der größeren Reflexion des eigenen Verhaltens.
Wir sind dafür geschaffen, Kinder zu bekommen, und nach der Geburt lieben wir unser Kind i.d.R. automatisch und auch die Lautstärke stört dann nicht mehr so, dass man es bereut oder gar nicht aushalten könnte. Es würde auch niemand im Vorfeld gegen eine Arbeit entscheiden, nur weil man weiß, dass es auch mal anstrengend, zeitraubend, verantwortungsvoll werden könnte. Was zählt ist unsere Natur als Mensch, in der wir es lieben und brauchen auch Eltern sein zu können.
Liebe FS; ich hatte die gleichen Bedenken wie du vor der Geburt meines Sohnes. Jetzt ist er ein großer, glücklicher Junge und ich liebe ihn über alles. Er ist mir übrigens sehr ählich, also "passt" zu mir, die Natur richtet es schon so ein, wie es sein soll.
Das einzige, was mir fehlt, ist die vollständige Familie (der Mann). Bei einem nächsten Kind wäre es mir wichtig, dass ich verheiratet bin.
 
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Gast

  • #37
Mutterschaft bereut

Ja, ich kenne viele ältere Frauen (+65)
die heute von sich rückblickend sagen
sie würden heute nimmer Kinder
haben wollen. Einige meinen damit
"in die heutige Zeit würde ich keines setzen";
andere meinen "ich würde mich heute lieber
auf meinen Job voll konzentrieren".
Einige meinen auch
sie haben sich damals nur für
Kinder entschieden weil es eben
üblich war und erwartet wurde, d.h. keine
echte Alternative.
Frauen ,die von Altersarmut
betroffen sind, sind besonders
verbittert dass ihnen die Aufopferung
für die Familie rentenmäßig nichts gebracht hat.
Meine Mutter sagt "sei doch froh dass du keine Kinder hast."
 
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  • #38
Muttersein

Ideologie der Mutterschaft: ist in Deutschland ideologisch sehr überfrachtet.
In anderen Ländern gibt es diese Hetzdebatten zwischen kinderlosen und kinderhabenden Menschen nicht so ausgeprägt wie hier, besonders in Feuilletons seit 2000. Demographie-Report, oh Mann,
das führt doch alles zu nichts. Kinder kriegen für die Trendsumkehr -das geht gar nicht.

Dein Bedürfnis nach einem Kind entsteht nicht als vorgefasster Plan wie man Leben soll, sondern aus der gelebten Sexualität mit dem Mann den du liebst.
Wenn der Mann dich nicht liebt, oder nicht genug (das merkst du bald) dann willst du als Frau auch in der Regel kein Kind von ihm. Da kann er noch so gut aussehen, noch so erfolgreich etc... es geht um die Beziehung, und das Kind ist Frucht derselben.

Kinder kriegst du auch nicht für deine Betüttelung im Greisenalter- es sei denn du lebst in Zentralafrika.
Die Altersheime quillen über, die Leute haben alle ausreichend Kinder.
Erwarte also lieber nichts für deine Erziehungsmühen als das gute Menschen draus werden.
 
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Gast

  • #39
"Gibt es hier Frauen, die es jemals bereut haben eigene Kinder bekommen zu haben?"

Bereut? Ja und nein.

Ja, zeitweise, wenn man z.B. von den eigenen Kindern zu hören bekommt "ich verhüte, weil ich bin ja nicht blöd". Pah! Pubertät, verspätete...
Ja, zeitweise, wenn man von seiner Umwelt zu hören bekommt, was für eine schlechte Mutter man doch sei, nur weil man Dinge anders macht als sie. Neid?
Ja, zeitweise, wenn man selber glaubt, unendlich versagt zu haben. Besonders in einer Zeit, als die Kinder noch klein waren und man heillos überfordert war, weil von der emotionalen Reife her selber noch ein Kind.

und

Nein, weil sich am Ende ja doch alles zum Guten wendet.
Nein, weil Schwierigkeiten zum Leben gehören.
Nein, weil Kinder Leben bedeuten.

Durchbrüllte Nächte gab es bei uns so gut wie gar nicht, höchstens vereinzelt, wenn die Kinder Zähne bekamen.

Mach Dir keine Sorgen, es gibt keine perfekten Mütter und ich glaube, Du wirst Deine Sache gut machen.
 
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  • #40
Meine Mutter hat es bereut.
Nichts lässt einen Menschen so sehr leiden und erschüttert ihn so sehr im erwachsen werden als zu wissen, dass einen die eigene Mutter nicht wollte.
Ich war zwar ein Wunschkind, jedoch wurde ich nur gemacht, um meinen Vater glücklich zu machen, da er Kinder liebt.
Jedoch mag er sie nur, solange sie noch Klein sind.
Tja.. A*schkarte :3
Bitte... überlegt es euch gut, bevor ihr euch Kinder machen lasst bzw welche meacht.
Ich bin zwar jetzt 24, aber aus diesem Grund möchte ich 'momentan' keine Kinder, auch wenn ich der mütterliche Typ bin.
Stellt euch einfach folgende Frage:
-Würde ich das Kind auch wollen, wenn mein derzeitiger Partner Schluss mit mir macht?

Bitte, bekommt niemals Kinder, nur um ihm/ihr zu gefallen..
 
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Gast

  • #41
Liebe FS

ja, meine Tante.
Sie ist 75 und sagt zu ihrer Tochter sie wünschte sie hätte niemals Kinder bekommen.
Du musst ältere Frauen fragen, die am Ende ihres Lebens Bilanz ziehen. Was war gut, was war weniger gut? Warum verlief mein Leben so ?
Die Begeisterung Mutter zu sein bleibt im Leben nicht konstant gleich.
Mal ist es toll, dann weniger toll. Mal bindet es dich an den Mann, dann wieder eher nicht. Streit in Ehen dreht sich oft um Kinder und um Geld.
Es gibt auch Verbitterung, zum Beispiel wenn du wie meine Tante mit geringer Rente dahinvegetieren musst und nachträglich mit deinem Leben haderst.
Meine Freundin sagt sie würde sich heute gegen Kinder entscheiden, aber ihr Mann wollte unbedingt welche also hat sie es gemacht, weil es dazu gehörte.
Manche vertreten die Ansicht, du musst das Kind so wollen, dass du auch notfalls allein damit leben wolltest, ein recht harter Ratschlag. Die meisten wollen ja nicht nur das Kind, sondern das Drumherum.
 
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Gast

  • #42
Ich wollte nicht unbedingt Vater werden. Meine Partnerin erst recht nicht. Wir wollten das traditionelle Familienbild nicht leben. Wir haben beide gut verdient und wollten eine schönes Leben leben.
Durch Verhütungspanne sind wir es doch geworden. Ich opfere alle verfügbare Zeit und den ganzen Verdienst für meine Familie.
Ich würde mit der Mutter gerne tauschen so dass sie die Vollzeit-Verdienerrolle übernimmt. Will sie aber nicht.

Wir wollen beide siviel wie möglich bei unserem Sohn sein, den wir über alles lieben. Wa soll ich sonst schreiben? Er bedeutet mir mein ganzes Glück.

M 44
 
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Gast

  • #43
Ich war angeblich ein gewolltes Kind. Meine Mutter hat mir mehr als einmal zu verstehen gegeben das sie wegen mir auf ihr großes Glück (mit einen anderen Mann) verzichtet hat. Die Finanziellen Seiten führt sie noch heute an. Die Stimmung zwischen uns ist angespannt. Mein Partner hat 3 Kinder die er liebt (nicht mit mir). Ich sitze daneben und hadere mit mir. Will ich oder will ich nicht (selbst Mutter werden). Bald nimmt mein Körper mir die Entscheidung ab. Eine schreckliche Jugend, überforderte Mutter + trinkenden Vater. Gelebter Egoismus. Ich lese und höre es immer wieder. Angbelich großes und verklärtes Glück von Frauen mit Kindern. Patchwork - da immer öfter Scheidungen erfolgen. Mittendrin die ach so niedlichen Kindern....bisher denke ich ich habe das so richtig gemacht.

W/40
 
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Gast

  • #44
Ja, das hörte ich schon einige Male von verlassenen, alleinerziehenden Müttern. Denn statt dem ersehnten neuen Partner finden sich dann haufenweise sabbernde Sexsucher ein. Mein Schulfreund wurde in der zweiten Ehe seiner Mutter vom Stiefvater reichlich unmotiviert "in Kauf genommen".
Ich selbst wollte schon mit 14 erklärtermaßen keine Kinder, da meine Mutter in völliger Selbstüberschätzung und als Beweis ihrer Vollwertigkeit als Frau unbedingt gebären mußte. Ihre Überforderung und Aggressionen auszubaden führte bei meiner Schwester und mir zu langjährigen Therapien, bis wir unser Selbstwertgefühl einigermaßen stabilisiert hatten.Unsere Mutter will sicherlich das Beste, kann es aber nicht geben.
Ich finde es gut, wenn Du Dich selbst einschätzen kannst. Es KANN trotzdem gutgehen.
Und wenn nicht?
Ich mag Kinder, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verletzlich eine Kinderseele ist. Deshalb wollte ich nicht das Risiko eingehen, genauso eine katastrophal überforderte Mutter zu sein. So gesehen bin ich kinderliebender als die Heerscharen von Frauen, die nur deshalb Kinder bekommen, weil sie eine Leere in ihrem Leben füllen wollen, einen Mann festnageln oder keine Lust auf die Arbeitswelt haben. Im Zweifel für das Kind-und es lieber nicht darauf ankommen lassen. w
 
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