• #31
Ein Date würde sich daher auf mein Zimmer beschränken. Bei Kaffee-Date meinst Du das verzehren des schwarzen Muntermachers, oder? Einige sehen darin den Kaffe nach einem Date. Das wäre nämlich etwas, was erst Spruchreif sein sollte, wenn man weiß was man gegenseitig empfindet

Kino ist das Stichwort. Heimkino im Standard-Privatversion habe ich. Sie hätte gerne einen speziellen Film gesehen, in den ich mit ihr liebend gerne gegangen wäre. Dennoch sollte ich mal schauen, gibt doch genug nette Filme, die man dann evtl. nur nebensächlich wahr nimmt.
Ein rein privates Date in deinem Zimmer wäre ein Test. Wenn sie bereit ist, sich in ihrer Freizeit mit dir zu treffen, weiß du erst einmal, ob sie tatsächlich mehr als professionelles Interesse an dir hat. Wenn sie ablehnt, weißt du woran du bist. Wenn sie zustimmt, bist du einen kleinen Schritt weiter.

Den speziellen Film kannst du ja vielleicht im Internet bestellen und mit ihr im Heimkino schauen. Später einmal, nach zwei, drei Kaffee-Dates. Ich persönliche sehe es nicht so, dass man sich erst seine Gefühle gesteht und dann ein Kaffee-Date hat. Eher so: Date 1, Date 2, Date 3, irgendwann Küssen, irgendwann Sex und dann irgendwann "Gefühle gestehen". Vorher eher nur Komplimente und ein Herantasten "Finde die Treffen schön", "Genieße die Zeit mit dir" etc. Und zwischendurch das ganze Repertoire, wer meldet sich wann, wer schlägt Treffen vor, wie persönlich werden die Gespräche etc. Und wenn du das alles geschafft hast, gibt es immer noch die sog. Kennenlernphase, die 3 bis 6 Monate dauert und dann kannst du über beidseitige Liebe nachdenken. Evtl. wird es auch "nur" eine Freundschaft. Das gleiche Probleme haben alle Männer, die sich für eine bestimmte Frau interessieren, aber das weißt du sicher selbst.
 
W

wahlmünchner

  • #32
Eines Tages sah Sie mich mit verliebtwirkenden Blick gefühlte 10 Min. Fesselnd an. Es sollte öfters stattfinden. Derzeit plagt mich das Ungewisse? Irre ich mich? Oder nicht und Sie ist ebenso Angsterfüllt vor dem Was-wäre-wenn. Dieses lässt mich immer erstarren, wenn es einen magischen Moment gibt. Genug gab es bereits. Ein Leben ohne Sie? Einfach undenkbar!

Welche Möglichkeiten bestehen gegenseitig Gewissheit zu bekommen um dann ein Wir zu leben?
Du hast dich in deine Physiotherapeutin verliebt:
- weil sie regelmässig da ist
- weil sie ( vermeintlich ) menschliches Interesse hat
- weil sie dich regelmässig berührt ( körperlich)
- weil du wenig Auswahl hast
Diese Frau zu 90 % kein Interesse an dir als Mann, sie findet dich ( ihren Patienten) nett. Sie ist sicher nicht in dich verliebt
- weil du ihr Patient bist
- weil sie ein Leben außerhalb des Jobs hat
- weil der Kontakt zu dir nicht freiwillig ist sondern ihr Geld einbringt
- weil sie Männer wie dich am Tag zu Hauf behandelt
Das ist alles. Sorry. Tue dir den Gefallen und wechsle den Therapeuten und das möglichst schnell.
 
W

wahlmünchner

  • #33
Abgesehen vom Ekel ist ihr Verhalten natürlich ausgesprochen unprofessionell.
Aber wenns für dich gut ist - genießen und Schweigen!
So jetzt reicht es mir mal und ich werde mich jetzt mal outen:
ich bin eine Physiotherapeutin..und leider höre ich diese Geschichten seit ich arbeite in regelmässigen Abständen.
Lieber Klopfer:
Anschauen ist einfach nötig in unserem Beruf um auch mitzubekommen ob eine Patient die Behandlung verträgt!
Lymphdrainage startet am Hals, die Lymphknoten für das Bein sind in der Leiste, der Hoden muss mitverhandelt werden, weil sich sonst Wasser dort stauen kann..eine Erektion ist nicht immer kontrollierbar für den Mann, für eine Therapeutin aber zu fast 100% Wahrscheinlichkeit unangenehm..
Es haben sich Patienten in Kolleginnen und Kollegen verliebt, auch in mich. Es gab in Folge dessen:
- Patienten die ihre Partner verlassen wollten,
- Frauen die heimlich Liebesbriefe in die Taschen der Therapeuten legten,
- Frauen die weinend in der Rezeption herumlungerten
- Männer die Blumen schickten..
- Es gab sogar Hausverbot für Patienten in den Praxen, in denen ich arbeitete weil sie sich zu handfesten Stalkern entpuppten, die den Therapeuten folgten, oder zu Exhibitionisten ( ja Frauen die glaubten sie müssen einfach nur zeigen was sie haben...Männer die stolz ihre Erektion präsentierten)
Es ist einfach ein Problem, das in unserer Gesellschaft zwischenmenschliche Berührungen ohne sexuellen Hintergrund selten sind.
Deshalb spinnen sich da Patienten Hirngespinste zusammen, da fällt man echt vom Glauben ab. und ja: ich habe Mitleid mit ihnen.
Bei mir war es am Schlimmsten als ich nach 10 Jahren die Praxis wechselte. Von meinen Langzeitpatienten ( neurologischen Patienten) gestanden mir 5! ihre Zuneigung in den letzten Stunden und verstanden überhaupt nicht das ich noch nicht einmal Freundschaft wollte!
Ich war echt fassungslos! 3 von den Männern waren über 30 Jahre älter las ich, einer verheiratet..2 waren schwer körperlich behindert, ich damals unter 30. Warum kann einem da so der Verstand abhanden kommen?
Es war mein Job mich mit ihnen zu beschäftigen...
 
  • #34
Ich finde es nicht zielführend, den FS darauf hinzuweisen, dass er es mit Übergewicht, Lähmungen usw. nicht leicht hat auf dem Partnermarkt. Ich denke, das wird ihm bewusst sein. Krankheit oder sonstige "Attraktivitäts-Mankos" als Begründung dafür heranzuziehen, dass die Frau nichts von ihm will, ist m.E. auch die falsche Herangehensweise.

Wenn mal wieder von einer Frau ein "Was will er?"-Thread eröffnet wird, wird doch (hoffentlich) auch niemand schreiben: "Bist du übergewichtig? Dann vergiss es. Kein Mann wird sich in dich verlieben, also auch er nicht."

Der springende Punkt ist einfach, dass die Frau seine Therapeutin ist. Ob sie nun einfach ihren Job macht und das vom FS fehlinterpretiert wird oder ihn tatsächlich irgendwie "anbaggert" - aus erotischem Interesse oder puren Sadismus heraus - große Liebe, wie vom FS vermutet, ist sicher nicht im Spiel. Wer tiefe Gefühle hat, tut das nicht durch Fummeleien und verruchte Schlafzimmerblicke kund ...und viel wichtiger: HÄTTE sie Liebesgefühle, dann wäre es ihr umso wichtiger, den obersten Grundsatz eines Patient-Therapeuten-Verhältnisses einzuhalten, der da besagt, auf keinen Fall das Abhängigkeitsverhältnis auszunutzen. Sie würde sich ihm ganz anders nähern; ihn nicht durch irgendwelche zweideutigen Erotik-Spielchen verunsichern und in eine Dreiecksgeschichte reinziehen.

Ein Bekannter von mir ist mit seiner ehemaligen Physiotherapeutin zusammen. Grundsätzlich ausgeschlossen ist eine Beziehungsanbahnung zwischen Therapeutin und Patient also nicht..aber das ging vollkommen anders vonstatten! Und damit beziehe ich mich nicht auf die Tatsache, dass der Mann nur wegen einer vergleichsweise harmlosen Verletzung behandelt wurde. Ich meine die Art der Annäherung.

Ich denke aber auch, dass die Erotik sich nur in der Fantasie des FS abspielt. Wie hier schon jemand anmerkte, drückt er sich sehr "verschwurbelt" aus und verstrickt sich in Widersprüche. Auch lassen viele seiner Äußerungen nicht auf großen Realitätssinn schließen, wie z.B. die Aussage, ihre Kinder wären ihm "wichtig", ohne diese persönlich zu kennen. Ich fürchte auch, dass hier die Kombination

- wenig beziehungstechnische Auswahl
- wenige Sozialkontakte

erstens zu einer Fixierung auf diese Therapeutin und zweitens zu einer Fehleinschätzung ihres Verhaltens geführt hat. Je weniger Umgang jemand mit dem anderen Geschlecht bzw. mit Menschen im Allgemeinen hat, desto eher kommt es zu solchen Überinterpretationen.
 
  • #35
Projektion ist in der Therapie generell ein Thema. Ich finde, so wie es wahlmüncher erläutert, wäre es vielleicht angebracht vor der ersten Behandlung den Patienten auf diese Problematik aufmerksam zu machen (Infobrochüre etc), um es im Zweifel einordnen zu können. Der FS verkennt, dass Menschen ihren gewohnten Alltag nicht einfach so über Bord werfen, selbst wenn es eine große Liebe wäre, weil zuviel dranhängt, was man sich aufgebaut hat. Ich würde es anstelle der Therapeutin nicht tun. Außerdem sprechen die Rahmenbedinungen nicht für ihn. Er kann dieser Frau nicht allzuviel bieten. Von Luft und Liebe leben reicht den meisten Frauen m.E. nicht. Eine realistische Einschätzun seiner Lage erfordert alles miteinzubeziehen- auch Äußerlichkeiten. Der FS könnte versuchen eine Freundschaft anzustreben. Hierzu genügt es einfach zu fragen, ob seine Physio mehr mit ihm unternehmen würde. Dass sie ihm gleich zu Anfang einen Korb gibt, zeigt doch, dass sie davon ausgeht, der FS wüsste woran er ist...
 
  • #36
Ich finde es nicht zielführend, den FS darauf hinzuweisen, dass er es mit Übergewicht, Lähmungen usw. nicht leicht hat auf dem Partnermarkt. Ich denke, das wird ihm bewusst sein.
Den Eindruck hatte ich eben nicht.
In keinem seiner Beiträge äußert er irgendetwas, dass darauf hindeutet, dass er es in Betracht zieht, dass die Frau ihn nicht wollen können sollte, weil er moppelig oder behindert ist.
Er denkt, der einzige Hinderungsgrund für die Frau, eine Beziehung einzugehen, ist der, dass sie verheiratet ist.
Und viele Beiträge der anderen Schreiber sagen genau das gleiche.
Glaubt ihr denn alle, dass diese beiden Punkte überhaupt kein Problem sind ?
Oder wollt ihr den FS schonen ?
DAS finde ich nun nicht zielführend.

Hier bekommen Leute andauernd an den Kopf geknallt, dass sie bei dem oder der Angebetenen keine Chance haben, weil sie zu klein, zu dick, zu dünn, zu alt, zu jung, zu was-weiß-ich sind.
Behinderten darf man das nicht sagen ?
Warum ?
Soweit ich weiß, wollen Behinderte vor allem normal behandelt werden und kein Mitleid.

Und wenn der FS sich in etwas hineinsteigert, dann möchte ich ihm sagen, worin sein möglicherweise vorhandener Irrtum möglicherweise bestehen könnte, auch über den ersten Punkt, sie ist verheiratet hinaus.
DAS hilft dem FS und nicht, wenn er weiter getätschelt wird.

Im Übrigen habe ich an mehreren Stellen direkt oder indirekt ausgesagt, dass es entgegen meiner Einschätzung sehr wohl sein könne, dass die Frau in ihn verliebt sei und sich eine Beziehung vorstellen könne und ich habe auch Vorschläge gemacht, wie er das rausfinden kann, ohne sich sehr zu blamieren.

Lieber FS,
du bist ein Mensch, der Respekt von mir bekommt, kein Mitleid.

w 48
 
  • #37
Hallo...ich möchte etwas los werden zu meinem Thema.

Ich war angehalten für einen Beitrag etwas zu schildern und eine Frage an die User zu richten. Diese hatte ich konkret gestellt, es waren sogar zwei davon ziemlich zum Ende meines Beitrages. Mir ist bewusst, dass mein Eingangs-Post missverständlich bei diversen Usern ankam. Allerdings hatte ich darauf hingewiesen warum das so war. Es ist mir eine Ehre es nochmals ans Tageslicht zu bringen. Aufgrund der mir vorliegenden Muskelschwächen schreibe ich gerne Texte vor, speichere diese und dann lese ich diese zur Kontrolle durch. Wenn in meinen Augen alles okay ist, wird es eingestellt. Es ging nicht wegen zu vieler Zeichen und ich musste es reduzieren. Das war ein schwieriges Unterfangen einen Text der alles gut beschrieb von fast 4500 auf 2500 Zeichen zu reduzieren, so dass es noch ein wenig klar wird was los ist.
Mein Schreibstil begründet sich durch eine, zwei...nein mehreren gesundheitlichen Ereignissen, die mir mein Gehirn beinahe komplett zerschossen. Es waren Situationen, die sicherlich keiner von euch jemals erleben möchte um es zu verstehen. Mir wurde es zu Teil vieles neu zu erlernen, nicht nur einmal. Mein Sprachzentrum war praktisch nicht mehr da. Das habe ich mir so gut wie alles zurück geholt. Man kommt sich nur noch blöde vor, sich deswegen immer wieder verteidigen zu müssen. Und Mitleid ist das letzte was ich brauche. Das was mir körperlich genommen wurde, habe mir auf geistiger Seite um ein vielfaches zurück geholt.

Habe auch diverse Zukunftsszenarien durchdacht und mir vor Augen geführt. Weder Sie und die Kinder noch ich sollen in eine ungewisse Zukunft stürmen und am Ende geht alles kaputt und alle leiden darunter. Habe bspw. Diverses wie „Was kann ich ihr und den Kindern bieten und was nicht?“, „Wie wäre es finanziell?“, „Wäre ich nur emotional eine Hilfe oder auch in anderen Lebenslagen?“ und „Was würde aus ihrem Job werden, wäre es möglich ihr diesen zu sichern?“, „Wie ist es mit der Psyche der Kinder, hätten sie Verständnis und könnten einen neuen akzeptieren?“ durchdacht. Selbst wenn es einvernehmlich sein sollte, war ein Gedanke ihr am Ende sogar alles auszureden, so dass sie in einem sicheren, finanziell gut gestelltem und einer für die Kinder familiärem gefestigtem Umfeld bleibt.
 
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E

Elissa

  • #38
Ohne jetzt alles gelesen zu haben ... ich glaube, der FS macht sich da etwas vor. Eine Physiotherapeutin oder Masseurin macht ganz einfach ihren Job und wahrscheinlich gehört alles dazu, was sie da tut. Ich glaube auch nicht, dass sie Interesse an dem FS hat, was in Richtung Beziehung geht. Sie hatte in der Zeit, seit sie ihn kennt, eine Babypause (oder Erziehungsurlaub), das heißt, sie hat ein Privatleben, vermutlich mit Partner und Kind(ern). Und selbst wenn sie mal über private Probleme spricht ... sie kennt den FS schon lange und normaler Smalltalk gehört dazu. Da sagt man vielleicht auch mal, wenn man sich über seinen Partner oder die Kinder geärgert hat. Das heißt aber doch lange nicht, dass man sein ganzes Leben in Frage stellt.
Außerdem sollte der FS sich klar machen, dass er nicht der einzige Patient ist. Vor und nach ihm behandelt sie noch viele andere, die sie auch anfassen muss und zu denen sie vermutlich genauso nett ist.
 
  • #39
Habe auch diverse Zukunftsszenarien durchdacht und mir vor Augen geführt. Weder Sie und die Kinder noch ich sollen in eine ungewisse Zukunft stürmen und am Ende geht alles kaputt und alle leiden darunter. Habe bspw. Diverses wie „Was kann ich ihr und den Kindern bieten und was nicht?“, „Wie wäre es finanziell?“, „Wäre ich nur emotional eine Hilfe oder auch in anderen Lebenslagen?“ und „Was würde aus ihrem Job werden, wäre es möglich ihr diesen zu sichern?“, „Wie ist es mit der Psyche der Kinder, hätten sie Verständnis und könnten einen neuen akzeptieren?“ durchdacht. Selbst wenn es einvernehmlich sein sollte, war ein Gedanke ihr am Ende sogar alles auszureden, so dass sie in einem sicheren, finanziell gut gestelltem und einer für die Kinder familiärem gefestigtem Umfeld bleibt.
Vielleicht helfen dir diese Fantasien, den Tag zu vertreiben. Es klingt aber nicht so. Es klingt eher nach einer Fixierung deinerseits, eine Projektion, die so weit abgehoben ist, daß sie ungesund wird.
Du hast sehr viel Skepsis gehört bis jetzt.
Du kannst also weiter fantasieren - und vielleicht ist dir das so lieber - oder du überprüfst an der Realtität und fragst sie ob sie sich scheiden lassen und mit dir leben will.
Ich empfehle das Zweitere. Realtität hat noch niemanden geschadet, Realitätsferne aber schon.
 
  • #40
Habe auch diverse Zukunftsszenarien durchdacht und mir vor Augen geführt.
Hm, hast du alle Beiträge gelesen ? Die Hälfte würde auch schon reichen.
Du bleibst also dabei, ohne wenigstens mal kurz zu überlegen, ob nicht an den Beiträgen, die darauf hinaus laufen, dass du dir etwas vormachst, etwas dran sein könnte.
Warum hast du uns deine Frage gestellt ?
Wolltest du unsere Einschätzung hören ?
Oder brauchst du nur Publikum für deine Tagträume?

Sei mir nicht böse, ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread.
Gegen die Wand zu reden empfinde ich als Zeitverschwendung.

w 48
 
  • #41
Den Eindruck hatte ich eben nicht.
In keinem seiner Beiträge äußert er irgendetwas, dass darauf hindeutet, dass er es in Betracht zieht, dass die Frau ihn nicht wollen können sollte, weil er moppelig oder behindert ist.
Er denkt, der einzige Hinderungsgrund für die Frau, eine Beziehung einzugehen, ist der, dass sie verheiratet ist.
Und viele Beiträge der anderen Schreiber sagen genau das gleiche.
Glaubt ihr denn alle, dass diese beiden Punkte überhaupt kein Problem sind ?
Oder wollt ihr den FS schonen ?
DAS finde ich nun nicht zielführend.
Ich finde genau das zielführend.
Viele Männer tragen "limiting beliefs" also beschränkende Glaubenssätze mit sich herum und trauen sich deswegen nicht. Aufgrund von "limiting beliefs" direkt aufzugeben schützt vor schlechten Erfahrungen.

Was ist die Alternative? Es trotzdem versuchen und den Mut aufbringen. Mir scheint das der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Partnersuche zu sein: Frauen skeptisch und kritisch, Männer beweisen sich. Wenn der Mann schon selbst denkt, er hätte nichts zu bieten, dann wird das nichts. Notwendige Voraussetzung für den Mann ist also ein gewisses Standing und Selbstbewusstsein. Wenn du also dem FS einreden möchtest, dass er sowieso keine Chance hat, dann nur zu und wenn er das glaubt, hat er auch keine Chance.

Ich fand die Videos von Peter Frahm auf youtube ganz interessant, vielleicht schaut sich der FS die einmal an.
 
  • #42
Wenn du also dem FS einreden möchtest, dass er sowieso keine Chance hat, dann nur zu und wenn er das glaubt, hat er auch keine Chance.
.
Ich werde zugegebenermaßen langsam etwas ungeduldig, aber *seufz*, ich erkläre es noch einmal:
- ich habe dem FS Empfehlungen gegeben, wie er seine Chancen möglichst zielführend nutzen kann, bitte lies den ganzen Thread und nicht nur einen Post
- ich habe dem FS mitgeteilt, dass es neben dem einen Problem, das hier viele gerne nennen, die Frau ist verheiratet, noch mindestens zwei weitere Dinge gibt, die seine Chancen möglicherweise senken, er ist sehr schwer behindert und er ist stark übergewichtig, denn ihm ist offenbar nicht bewußt, dass diese Dinge eine Rolle spielen könnten, wenn sich die Frau überlegt, ob sie mit ihm eine Beziehung haben möchte.
'Ihm etwas einreden' würde ich das nicht nennen.

w 48
 
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  • #43
Eigentlich hatte ich nicht mehr vor zu schreiben, weil ich mich nicht verstanden fühle. Ich habe den Eindruck, dass viele gesunde Menschen den kranken nichts zutrauen, nicht einmal echte Gefühle die ich nun mal für Sie hege. Statt mir meine Frage zu beantworten lese ich von den meisten nur vernichtende Urteile obwohl ihr Sie nicht einmal kennt, und auch nicht ihr Auftreten, die Art wie wir teilweise miteinander kommunizierten.

Und ja, ich habe alles gelesen. Nur leider wurde es mir nicht zu Teil viele meiner antworten zu posten. Das macht trotzdem keinen Unterschied, denn egal was ich schreibe, es wird dementiert und mir damit geantwortet, dass ich eh keine Chance habe, weil ich ja soooo krank bin. Jaaa, ich bin krank, beste Beispiel war eben gerade. Sie hatte gelympht und mir geht es heute echt miserabel. Als es dann darum ging die Physio noch zu erledigen, Ich sagte aber, gehe mal lieber obwohl ich vorhatte Sie zu bitten sich einfach zu mir zu setzen, meine Hand zu nehmen und evtl. hätte ich es ihr dann gesagt. Was tat ich? Ich schickte Sie weg damit Sie sich das Elend nicht ansehen muss. Selbst wenn Sie nicht dieselben Gefühle haben sollte, bin ich ihr sicherlich nicht egal.

Was Nick Name hier anführt, ist schon korrekt, wenn man kein gefestigtes Selbstbewusstsein hat und einem ständig Leute negative Ratschläge geben, dann wird dieser Mensch noch unsicherer und gibt auf. Was ist wenn er aufgibt obwohl da was wäre, was er gewinnen könnte? Ich gebe nicht auf, obwohl es mir nun noch schwerer fällt. Sie schien nämlich Montag bereits sehr nachdenklich zu sein als hätte Sie hier mitgelesen. Das würde es sogar noch schwieriger machen. Aber hey...ich denke Sie weiß eh Bescheid.

Es wurde mir sogar zugetragen, dass Physiotherapeuten durchaus eine Beziehung oder dergleichen eingehen ohne rechtliche Konsequenzen. Es gibt zwar gewisse Voraussetzungen, aber selbst diese kann man aushebeln, wenn man an einem Strang zieht. Aus diesem Grunde werde ch es tatsächlich probieren. Wie, habe ich noch keinen blassen Schimmer.
 
W

wahlmünchner

  • #44
... Aber hey...ich denke Sie weiß eh Bescheid.

... Aus diesem Grunde werde ch es tatsächlich probieren. Wie, habe ich noch keinen blassen Schimmer.
Ich denke nicht das sie Bescheid weiss. Warum sollte sie?
Ich denke auch nicht das sie hier mitliest..wie kommst du nur auf diese Idee ?
Sag ihr wie du empfindest alleine um dich selbst aus diesem Karussell zu befreien.
Dann weißt du was tatsächlich von ihr empfunden wird.
Ja es gibt Beziehungen zwischen Therapeuten und Patienten..sie sind selten ...
Keiner will dir hier was Böses.
Aber das du von einer gegenseitigen Liebe ausgehst...finde ich ebenso befremdlich wie deine Idee, sie wäre im Forum aktiv ( bedenke : sie ist verheiratet.. Warum sollte sie dann in einem solchen Forum sein?)
 
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G

grünewelle

  • #45
Kommt das nur mir so vor? Ich habe überhaupt nie das Gefühl gehabt, hier mit jemandem auf Augenhöhe zu kommunizieren und ich wüsste jetzt grad auch nicht, warum ich das nicht sagen sollte.
Der FS will und wollte Antworten auf eine Frage, die hat er bekommen. Mir kamen die (Richtung Sex gehenden) Schilderungen fast schon echt schlüpfrig vor, richtig eklig sogar. Solche Schilderungen kenne ich nur aus Nachrichten, die Frau so bekommt auf gewissen Seiten.

Für meinen Geschmack aus den Schilderungen des FS heraus ist alles, wirklich alles, Interpretation seinerseits.
Natürlich spielt die Behinderung eine Rolle, der FS ist sehr eingeschränkt. Die Leute, die ihm hier Hoffnungen auf mehr mit der Frau machen, sind in meinen Augen Heuchler.
Aber wie gesagt, ich finde die Schilderungen an sich schon ekelerregend.
Wir kennen den FS nicht, es gibt für meinen Geschmack keinen Grund, hier jemanden mit "Samthandschuhen" anzufassen. Ich persönlich habe den gesamten Thread so empfunden, dass sich hier jemand ordentlich aufgeilen möchte. Sorry dafür.
W
 
  • #46
Lieber FS, Du bist der Meinung zwischen Dir und Deiner Therapeutin ist etwas ganz Besonderes. Sie ist an Dir interessiert, was über mögen hinaus gehen könnte.
Wenn Du dies nicht die nächsten 8 Jahre stillschweigend genießen kannst, dann mache den Mund auf und sage ihr das. Du schriebst, in deiner damaligen Zeit hattest du an jedem Finger 10 Frauen, also weißt du wie flirten und kennenlernen geht wie auch als Mann man die Dinge eskaliert.
Mehr als es könnte durchaus vorstellbar sein oder du hast ein rege Phantasie und Kopfkino, kann man dir in meinen Augen in dieser Situation kaum raten. Du kannst mich auch weiterhin mit Details aus eurer Therapiestunde gern erfreuen, ich kann jedoch daraus nicht erkennen, ob sie sich wirklich mit dir mehr bemüht vor lauter Liebesgefühle oder aus Mitleid, oder ob es einfach nur ihr Job ist.
Meine Empfehlung: Rede mit ihr und sage ihr, welche Gefühle Du für sie hast und was Du Dir alles mit Dir wünschst und vorstellst.
Und noch eine kleiner Anmerkung, auch wenn es schön ist, phantasiere Dir nicht jetzt schon eine gemeinsame Zukunft zusammen und suche für vermeintliche Probleme Lösungen. Dies ist erst der 2. Schritt, nach dem ersten.
Der 1. Schritt ist verbindlich zu WISSEN, was sie fühlt und denkt.
Im Moment weißt Du nicht, ob sie an dir genauso interessiert ist, wie Du. Du gehst nur davon aus, dass sie das Gleiche wie du fühlen KÖNNTE, daher rührt deine Frage her.
 
  • #47
Jeder soll und darf für sein Glück kämpfen und jeder hat das Recht darauf glücklich zu werden.
Lieber FS, du wolltest doch dieser Frau deine Gefühle jetzt gestehen. Warum hast du es nicht getan? Du möchstest doch sehen, ob aus euch ein Wir werden kann - oder? Du hast meiner Meinung nach drei Möglichkeiten mit folgenden möglichen Konsequenzen.
1. Möglichkeit: Du gestehst ihr deine Gefühle, sie kann diese aber nicht erwidern und gibt dir erneut einen Korb. Mögliche Konsequenz wäre, dass sie sich von dir zurückzieht oder sogar ganz aus der Therapie aussteigen möchte und dir jemand anderes an das Herz legt. Oder aber sie kann diese Gefühle nicht erwidern und wird im Folgenden viel distanzierter mit dir umgehen und euren Kontakt auf die reine Therapie reduzieren. In diesem Fall verlierst du die Frau ganz oder euer freundschaftliches Verhältnis ist dauerhaft gestört.
2. Möglichkeit: Du gestehst ihr deine Gefühle. Sie kann diese erwidern und sieht es ähnlich. Ihr überlegt zusammen inwieweit aus euch ein Wir werden könnte. Vielleicht möchte Sie ihr bisheriges Leben für dich aufgeben und mit dir neu anfangen. Vielleicht möchte sie auch ihr Leben behalten und dich zusätzlich stärker in ihr Leben integrieren (die moralische Seite, lasse ich mal außen vor). In diesem Fall wäre es so etwas wie eine Freundschaft plus oder eine Affäre. Das heißt ihr wärt befreundet und hättet zusätzlich noch Sex.
3. Möglichkeit: Du gestehst ihr deine Gefühle nicht und lässt es weiter so laufen wie bisher. Du steigerst dich da unweigerlich immer stärker rein, weil sich Gefühle nicht kontrollieren lassen. Im Laufe der Zeit wird sich bei dir Frust breitmachen, weil du nicht über deine Gefühle sprichst und immer eifersüchtiger auf ihren Ehemann wirst, von dem du nicht weißt ob und wie oft er mit deiner Geliebten sexuell verkehrt. Ihr habt aber weiterhin dieses therapeutisch, freundliche Verhälltnis und du hast eine Bezugsperson, die dich psychisch und freundschaftlich unterstützt. Damit riskierst du nicht, dass du sie verlierst, aber du hast auch keine Chance darauf, dass aus euch eventuel mehr wird oder du Klarheit erhälst.
Ich wünsche dir alles Gute und freue mich wenn du uns vom Ausgang berichtest! Grüße w (32)
 
  • #48
Hallo Klopfer,
bist du noch da ?
Ich habe oft an dich gedacht und wüßte gerne, wie es dir geht ?
Und natürlich auch, wie es mit der Frau weiterging.

LG
w 50