G

Gast

Gast
  • #1

Begrüßungskuss auf dem Mund und Hand-in-Hand-Gehen mit dem Ex

Ich habe eine Frau kennen gelernt, die mir vor Kurzem sagte, dass sie mit ihrem Ex zur Begrüßung auf den Mund küsst und mitunter mit ihm Hand in Hand durch die Stadt geht. Sie war sechs Jahre mit ihm zusammen und vor einem Jahr trennten sie sich. Nach meiner Einschätzung besteht dort überhaupt keine Gefahr. Sexualität gab es in den letzten zwei Jahren ihrer Beziehung nicht mehr. Es ist einfach eine innige platonische Beziehung. Aber es stört mich einfach. Ich mag es nicht - um es auf den Punkt zu bringen. Eure Einschätzung?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ganz schlicht und ergreifend , ich würde es auch nicht mögen und es würde mich auch sehr stören.

Weshalb besteht denn da überhaupt noch Kontakt?

w49
 
G

Gast

Gast
  • #3
Lieber FS,
Deine neue Freundin(?) ja sehr offen damit um, was ich gut finde. Nun ist es aber so: Dein Kopf weiß, dass für Dich keine Gefahr besteht, aber Dein Gefühl mag ihre Vorgehensweise nicht. Hast Du ihr das schon mal gesagt? Wenn Du Dir mit der Frau nicht einig wirst, sehe ich nicht, dass Ihr miteinander eine Beziehung eingehen könnt.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Du magst es nicht und mir ginge das auch auf den Keks!

Einer von beiden hat noch nicht abgeschlossen..platonisch..ich lach mich wech!!!!

Sag ihr, dass es dich fürchterlich stört ! Findet sie das normal, dann stimmt echt was nicht...
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich sehe es genauso wie #2. Mein Ex-Partner (waren ca. 7 Jahre zusammen) ist ein guter Freund von mir geworden , wir gehen Hand-in-Hand und haben schon mehrmals zusammen(!) auch mit unseren Kindern Urlaub verbracht, obwohl wir keine Partner mehr sind und nie werden. Wir küssen uns auch immer zur Begrüssung, aber... nie auf den Mund!
 
G

Gast

Gast
  • #6
Platonisch heisst: Keine Intimitäten. Und ein Kuß auf den Mund (nicht auf die Wange) ist ja wohl sehr intim...
 
G

Gast

Gast
  • #7
Haben noch gelegentlichen Kontakt zu meiner Ex-Partnerin (waren 11 Jahre zusammen) d.h. wir gehen etwa 2-3x pro Jahr zum Essen, wenn sie in der Gegend ist. Obwohl wir uns noch sehr gut verstehen und auch mögen, käme auf den Mundküssen resp. Hand-in-Hand gehen nicht in Frage. 3 Küsschen und eine kurze Umarmung - alles andere schein mir "too much". m, 42
 
G

Gast

Gast
  • #8
Solange die Frau nach der Trennung Single ist, kann sie ja machen (mit ihrem Ex), was sie will!
Aber jetzt, wo sie einen neuen "Interessenten" hat, sollte sie diese Intimitäten mit dem Ex sofort aufgeben, denn das ist natürlich eine Zumutung für einen neuen Partner.
Falls sie das nicht so sieht - vergiss sie!

w42
 
  • #9
Absolut inakzeptables Verhalten -- Küssen auf den Mund tauscht man nicht mit Dritten. Punkt.

Unter solchen Bedingungen wäre mir keine Partnerschaft möglich. Das ist schon bizarr.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Ich würde beide Verhaltensweise in keinster Weise akzeptieren! Was ist das denn bitte für eine Einstellung? Woher weißt du bitte, dass keinerlei Gefahr besteht?! Das haben mehrere Menschen vor dir wahrscheinlich auch so gedacht.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Fände ich auch schlimm! Könnte ich keineswegs akzeptieren.

m60
 
G

Gast

Gast
  • #12
Also ich sehe das lediglich als eine Frage der Beziehungskultur. Meine Freundin begrüsst ihren Ex auch mit einem Kuss auf den Mund, das macht sie aber auch mit ihren Freundinnen und Schwestern. Kuss ≠ Kuss. Wenn sie mich begrüsst, ist das viel inniger, länger und mit zusätzlicher Umarmung.
Als problematisch anschauen würde ich das erst, wenn sie ihrem Ex die gleiche Art Kuss zukommen lassen würde wie mir...
 
G

Gast

Gast
  • #13
Es gibt genug Beispiele von Freundschaften aller Art wo es ganz normal ist ein Küsschen auf den Mund zu geben zur Begrüúng. Und was solls, soll sie doch mit dem Ex Hand in Hand rumlaufen ohne das was zwischen den beiden läuft.

Wenn dich das stört, dann spreche das sofort an.
Wozu willst du dir das denn noch angucken wenn du dabei die Krise kriegst.

Alles Gute!
 
G

Gast

Gast
  • #14
Verlang sofort dass sie das abstellt. Die hat sich innerlich natürlich noch nicht vom Ex getrennt-merkst Du das gar nicht, oder ist es Dir egal. Auf den Mund küsst man/frau nur den Geliebten und das eigene Kind. Benimmregeln , Wertschätzung gegenüber der neuen Beziehung wären fein.
Denk mal daran.Schade um Deine Lebenszeit.
Also, Hirn einschalten.
Alles Liebe
w/57
 
G

Gast

Gast
  • #15
Entscheidend fände ich in diesem Fall, wie die Frau andere ihr nahestehende Personen begrüßt.

Wenn sie auch ihre Kinder, Geschwister, Nichten und Neffen mit einem kleinen Küsschen auf den Mund begrüßt (ja, das gibt es!), ist es auch okay, wenn sie das bei ihrem Exmann macht.

Natürlich musst du, Fragesteller, für dich entscheiden, ob du damit umgehen kannst. Viele Menschen neigen sehr stark zu Eifersucht und Besitzdenken und tolerieren daher Vertrautheit des Partners mit anderen Menschen kaum.

Verbieten kannst du es ihr jedenfalls nicht, aber du solltest vielleicht erwähnen, dass es dich beunruhigt und dass du "mehr" dahinter vermutest.

w54
 
G

Gast

Gast
  • #16
Hier ist der FS.

Danke für Eure Zeilen.

In den Antworten zeigt sich ein weites Spektrum hinsichtlich der Beurteilung meiner Schilderung: von bizarr bis normaler Bestandteil eines Begrüßungsrituals.

Die Frau küsst in der Tat auch ihrer Mutter und einer guten Freundin auf den Mund.

Letztlich ist das eigene Gefühl der (einzig) richtige Ratgeber. Und das sprach bei mir eine relative klare Sprache. In meinem Wertesytem gibt es einige Symbole, die einem Partner vorbehalten sein sollten. Es stört mich dann eben, wenn mein Partner noch (gelegentlich) das Bett mit seinem Ex teilt, Hand-in-Hand durch die Stadt latscht und sich zur Begrüßung und zum Abschied einen Kuß auf den Mund gibt. Die beiden letzten Punkte, die ich in der Frage formuliert habe, manifestieren sich ja auch nach außen: Wenn ich einen Mann und eine Frau sehe, wie sie sich zur Begrüßung auf den Mund küssen und dann Hand-in-Hand gehen, würde ich denken: Oh - ein Paar. Ich finde, dass man Symbole auch nicht zu sehr durcheinanderschmeißen muss. Nach meinem Empfinden ist das schräg, zumal der Ex ihr auch mal gestand, dass er etwas Probleme mit meiner Existenz hätte.

Inzwischen sind wir getrennt. Es lag nicht primär an dem Punkt in meiner Fragestellung, sondern daran, dass auf ihrer Seite kein klarer Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung zu erkennen war. Wir waren immerhin 3 Monate zusammen und verblieb alles etwas nebulös im Unverbindlichen. Das kenne ich (zum Glück) auch anders.

Ich kenne die Historie von den beiden ein wenig und bin fest davon überzeugt, dass
 
G

Gast

Gast
  • #17
Kleine Ergänzung vom FS:

Anders als #14 sehe in dem von mir beschriebenen Fall keine sehr starke Eifersucht oder Besitzdenken.

Ich fände es gar komisch, wenn eine Partnerin keine guten Freunde hat, mit denen sie sich regelmäßig austauscht. Dazu gehört, dass sie gemeinsam Essen gehen, ins Kino gehen und vielleicht auch mal ein paar Tag zusammen verbringen, wenn er in einer anderen Stadt wohnt. Das finde ich normal und richtig. Wenn man damit Probleme hätte, würde man dem anderen eine wichtige Person in ihrem Leben nehmen. Das kann nicht gut sein und dann wäre es m.E. richtig einen Blick auf sich selbst zu richten und zu (hinter-)fragen, warum man das dem anderen nicht gönnt.

Wo dann tatsächlich die Grenze liegt, die einem schmerzt, ist natürlich individuell verschieden. Ich habe meine in #15 beschrieben. In einer funktionierenden Partnerschaft lassen sich etwas unterschiedliche Sichtweisen auch zumeist relativ leicht angleichen - indem man miteinander redet. An sich hat jeder Partner ein vitales Interesse daran, dass es dem anderen gut geht, ohne sich selbst dabei zu verbiegen.

"Frei ist man nur in dem Maße, wie die anderen frei sind" trifft es ganz gut.
 
Top