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nachdenkliche

  • #61
Dann muss man aber auch sagen, selbst dran Schuld. Keiner hat die Frau gezwungen mit dem Mann ein Kind zu bekommen und auf der anderen Seite wird den Frauen sehr oft auch hier im Forum dem Mann ein Kind unterzuschieben. Da hat man sich danach einfach nicht beschweren, das es eben dann nicht mehr so ist wie vorher ;)
Warum? Wer hat den Mann gezwungen, ein Kind zu haben? Ein Kind ist IMMER die Verantwortung von beiden Beteiligten, sonst nichts.
Wie schön, dass es das Wort "Unterschieben" gibt...Damit redet mann es sich passend.
 
  • #62
Guten Morgen FS,

warum Dein Partner von Dir und hier so negativ gesehen wird, kann ich nicht nachvollziehen.

Auch er glaubt(e) sicher in Dir eine Seelenverwandte gefunden zu haben und dass Heirat sowie Kinder dazugehörig sind, denn er kannte es ja bereits.

Mit dem Zusammenziehen kehrt der Alltag ein und er merkt nun, dass er Kinder und Heirat doch nicht wirklich, nach dem ersten Überschwang, möchte, denn er kennt es ja bereits.

Die Karten sind neu gemischt und Du darfst Dich neu entscheiden.

Was Du tun sollst?

Werde schwanger! Wie auch immer, denn Du kannst ja ohne Kinder nicht leben, eine bittere Erkennis mit fast 41, Warum eigentlich? Erst jetzt?, und lerne mit den sich daraus ergebenen Konsequenzen zu leben.

Auch da scheinen sich, viele, Frauen von Männern zu unterscheiden: Weil (nur) sie Kinder bekommen können auch zu müssen. Auch eine Art von Fremdbestimmung.
 
A

Ares

  • #63
Ich hingegen kenne genügend Männer die ruiniert wurden durch die Trennung und ihre Kinder bestenfalls alle 2 Wochen einmal sehen dürfen. Aber so hat halt jeder seine gesellschaftliche "Blase" in der er oder sie verkehrt.
Kenne ich auch. Männer achten zu wenig auf Gleichstellung. Sie heiraten Frauen, die nicht "auf Augenhöhe" sind, setzen mit ihnen Kinder in die Welt, lassen zu, dass nur die Frau und die viel zu lange zu Hause bleibt und wundern sich nachher, was das kostet.
Es fehlt die Kostentransparenz während der Ehe, ich würde den Rentenausgleich monatlich durchführen und mit dem jährlichen Rentenbescheid transparent machen.. Dass ein Mann für seine Kinder zahlt, sollte selbstverständlich sein und ruiniert auch niemanden. Die Düsseldorfer Tabelle benachteiligt den Mann da sicher nicht gegenüber der Frau, die als AE mit der Kinderbetreuung immer viel eingeschränkter ist. "Ruiniert" durch Kinder sind beide gleich, wenn es schiefgeht.
 
  • #64
Gut, ich weiss ja nicht genau, wie alt er ist.
Aber er ist bereits zwei Mal geschieden, da würde ich gerne wissen, wieso es nicht geklappt hat.

Rein praktische Probleme:
z.B. er ist 50 ihr macht jetzt ein Kind, er wird bis etwa bis zum 25. Lebensjahr für ihn/sie aufkommen müssen falls das Kind studiert, er ist da bereits mehr als 70 und kriegt eine Rente. Er war 2 Mal verheiratet, das finde ziemlich viel. Er hat eine Ex-Frau bzw. 2 Ex-Frauen, war er mehr als 15-20 Jahre mit einer zusammen steht ihr die 1/2 Pensionskasse zu, dieser Beitrag wird ihm dann fehlen. Falls die jetztigen fast Erwachsene Kinder noch studieren, kann er noch einen Beitrag bezahlen bis fertig mit dem Studium sind. Evtl. hat er noch Immobilien. Kurz gesagt, das wird auch für ein gut verdienender Mann eine Belastung ausser er ist Millionär.

Ich habe einige Profile gesehen, mit ich könnte mir ein Kind vorstellen, aber es macht schon etwas aus, ob Jemand 40 oder 50 ist und wieviele Kinder bereits schon da sind.
Jemand der erst mit 50 das erste Mal heiratet, hat wahrscheinlich weniger Altlasten als Jemand der schon eine ganze Familie hatte.

Ich würde weiterschauen, sonst ist das mit dem Kind halt geschichte.

Aber bist du sicher, dass er mit dir zusammen bleiben will?
Du hast auch deinen Wohnort aufgegeben, wohnst du jetzt mit ihm zusammen? Und redet er noch von Zukunft? Oder ist er der letzten Zeit ständig gereizt?
Wenn er nicht mehr von gemeinsamer Zukunft redet, da würde ich langsam zurückziehen und neu ausrichten. Habt ihr den Urlaub schon zusammen geplant oder schiebt er solche Sachen auch auf.
Und wenn er ständig gereizt ist wäre auch kein gutes Zeichen, da wäre evtl. etwas anderes im Busch. Und wie gesagt, es nicht von ungefähr das er 2 Mal geschieden ist, auch wenn einige Männer eher der Frau schuld geben. Ist er beziehungsfähig oder sucht er weiter, wenn die Verliebtheit nach 1 1/2 jahren nachlässt?
 
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  • #65
Hallo FS,
es tut mir leid für dich, dass das alles so ist wie es ist.
Deinen Herzenwunsch solltest du sehr ernst nehmen. Ich frage mich, ob du diesen Mann überhaupt noch lieben können wirst, wenn du dich gegen diesen Wunsch und für ihn entscheidest. Ich glaube du wirst früher oder später den Respekt möglicherweise verlieren, da er nicht ehrlich zu dir war bzw. dich, wie ich es empfinde, hingehalten hat.
Meine Mutter war eine späte Mutter (42 bei meiner Geburt), da ihr die Familiengründung auch nie wichtig war. Sie lernte meinen Vater mit Ende 40 glaube ich kennen. Er war damals zwei Jahre jünger. Auf Verhütung haben wohl beide nicht viel gegeben, allerdings hat meine Mutter damals zu meinem Vater gesagt: Es kann jetzt sein, dass es wie eine Bombe eingeschlagen hat und sie hätte sich die Pille danach gekauft, falls er kein Vater mehr werden möchte. Das "wollte" er wohl. Naja, sie kannten sich davor wohl nur vier Monate oder so. Die Beziehung hat nach der Geburt noch drei Jahre gehalten. Aber ich denke, dass man sich in diesem Alter wohl kaum noch ein paar Jahre Zeit lässt, wenn der Kinderwunsch da ist. Ob das dann funktioniert ist wie ein Glücksspiel...
 
  • #69
Ich bin der Überzeugung, dass ein Kind nur gezeugt werden soll, wenn beide absolut damit einverstanden sind.
Obwohl ich nie einen Kinderwunsch hatte und mich immer von meinen Partnerinnen getrennt habe, sobald der Wunsch Thema wurde, bin ich vor einem Jahr Vater einer tollen Tochter geworden und dies obwohl ich selber auch immer mit Kondom verhütet habe und meine Partnerin (42) und ich (47) doch auch schon etwas älter sind. Durch einen unglaublichen Zufall/Schicksal/Glück? wurde meine Partnerin schwanger. Da meine Partnerin ab 40 immer wieder den Kinderwunsch äusserte, ich jedoch keine Kinder mehr wollte, habe ich nun den Verdacht, dass sie etwas nachgeholfen hat.
Nun ja, während der Schwangerschaft habe ich mich dann versucht auf die neue Situation einzustellen. Obwohl wir eine gute Beziehung haben und ich meine Tochter super finde, bin ich kurz nach der Geburt in eine starke Depression gefallen und muss nun sogar Angst um meinen Job haben. Die Gründe sind vielfältig: ich war sehr glücklich mit meinem selbstbestimmten Leben, hatte meine eigenen Lebensträume und fühlte mich nun plötzlich zeitlich/finanziell stark unter Druck. Obwohl ich meiner Partnerin gedanklich den Kinderwunsch gerne erfüllt hätte und ich wirklich auch die positiven Seiten zu sehen versuche, habe ich doch das Gefühl, dass sich mein Leben zu stark verändert hat und ich trotz psychologischer Behandlung oft an Suizid denke.
Ich bin daher überzeugt, dass Kinder nur in einer stabilen Beziehung und nur mit dem absoluten Einverständnis beider Partner gezeugt werden sollen. Alles andere ist unfair und gleicht einem russischen Roulette. Ein Kind ist für viele eine unglaubliche Lebensveränderung die eine Beziehung extrem belasten kann.

47 (m)