• #1

Baby-Boom durch Naturkatastrophen oder Ausnahmezustände?

Extremer Schneefall, Flutwellen, Terror-Anschläge oder einfach ein Stromausfall - Können solche Ausnahmezustände, die entweder das eigene Leben bedrohen oder ein Verschanzen in den eigenen vier Wändern notwendig machen, neun Monate später zu einer erhöhten Geburtenrate führen?
 
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Gast

  • #2
Eher harmlosere Zwischenfälle zB Stromausfall, extremer Schneefall, kann ich mir gut vorstellen, dass diese zu einem kurzen Baby - Boom führen...
Aber wirklich das eigene Leben bedrohende AKUTE Situationen? Also ich weiß nicht, ob ich dann auch noch gleichzeitig Lust auf Sex hätte..., aber wer weiß schon wirklich wie einem dann zumute ist...
 
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Gast

  • #3
Das erinnert mich an einen Zoobesuch. Wir betrachteten gerade eine Horde Bonobo-Affen, die offensichtlich in Panik versetzt wurden und sich daraufhin wie wild paarten. Die Wärterin erklärte uns, dass sich ein Hornissennest in ihrem Gehege breit gemacht hätte. Dies führte zu der allgemeinen Aufregung, was wiederum den erhöhten Paarungswillen erkläre.

Da der Bonobo dem Menschen genetisch sehr ähnlich ist, könnte man tatsächlich folgern, dass Stresssituationen den Paarungswillen fördern.
 
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Gast

  • #4
Na, was soll man bei Stromausfall denn sonst machen? Klar, dass da 9 Monate später der Klapperstorch vorbeischaut.
Aber das hat doch nichts mit einer lebensbedrohlichen Situation zu tun sondern ist einfach menschlich.
 
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Gast

  • #5
Das erinnert mich an einen Zoobesuch. Wir betrachteten gerade eine Horde Bonobo-Affen, die offensichtlich in Panik versetzt wurden und sich daraufhin wie wild paarten. Die Wärterin erklärte uns, dass sich ein Hornissennest in ihrem Gehege breit gemacht hätte. Dies führte zu der allgemeinen Aufregung, was wiederum den erhöhten Paarungswillen erkläre.

Da der Bonobo dem Menschen genetisch sehr ähnlich ist, könnte man tatsächlich folgern, dass Stresssituationen den Paarungswillen fördern.
Klasse Vergleich, ich muss immer noch grinsen! Erstaunlich, dass Menschen wesentlich schneller zu erschrecken sind, als die Affen! Um mehr Kinder für Deutschland zu zeugen, sollte die Regierung öfter den Strom ausschalten!
 
  • #6
(Spontaner) Sex könnte als Ablenkung vom Stress benutzt werden. So das man innerlich die Stresshormone durch Glückshormone verdrängen will.
ggf. so dringend, daß man dabei nicht an Verhütung denkt ?

Wenn aber die (persönliche) Gefahr als größer empfunden wird = mehr Stresshormone.
Dann können die Stresshormone so groß sein, daß man nach anderen Auswegen sucht, als via Glückshormone.

Beispiel: Leute im Fahrstuhl - plötzlich Stromausfall = Fahrstuhl bleibt stehen und wird ggf. sogar dunkel.
Da wäre ggf. Sex möglich - oder ganz andere Reaktionen. Tipp: Deutscher Spielfilm "Abwärts"
 
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Gast

  • #7
So viel Verstand sollte man auch bei Ausnahmezuständen noch einschalten können, um darüber zu entscheiden, ob man Eltern werden will oder nicht.

Was sagen denn die Statistiken?
 
  • #8
So viel Verstand sollte man auch bei Ausnahmezuständen noch einschalten können, um darüber zu entscheiden, ob man Eltern werden will oder nicht.
Sex ist emotional - nicht mit Verstand. Viele haben Mühe, dabei noch ihren Verstand eingeschaltet zu haben.... oder eben nicht.

Denn der Verstand würde Sex definieren als: Primitive körperliche Betätigung, zur kurzfristigen Lustbefriedigung, ggf. inklusive Fortpflanzung.
In New York: Kurzfristige Steigerung der Geburtenrate, neun Monate nach größerem Stromausfall
(mehrmals dort so eingetroffen)
 
  • #9
Ende Juli dieses Jahres werden wir es wissen!

Stromausfall in New York, Ende Oktober 2012, eine ganze Woche lang! Dazu war es eisig kalt damals, viele konnten sich nur gegenseitig unter einer Decke wärmen...