• #61
Also sorry, ich hätte nicht im Traum daran gedacht
Ja ist ok, schon gut.

Es ist einfach nur traurig, dass es wirklich so viele "Männer" (will ich sie schon gar nicht mehr nennen) gibt, die tatsächlich so denken und sich regelmäßig an der "Emanzipation" abarbeiten, als wären sie im No Ma'am's Club von Al Bundy.
Ob sie sich nun lustig machen, dass es nun schon Sitzschalen für Babys in Panzern geben müsste, die ganze verklärte Jäger/Sammler und "Mann gegen Mann" -Kampf Philosophie, oder viele andere Beispiele, bei denen man nur noch die Augen verdrehen kann. Hauptsache die Krone der Schöpfung versucht auch zukünftig ihre Faulheit auf dem Rücken der Frauen auszuruhen mit ihren verklärten Rollenbildern. Täglich muss man sich diese grenzenlose Dummheit geben, die sich bis in die sensiblen Bereiche der Selbstversorgung ziehen und das Leben der Frau schwer machen.
Unfassbar dämlich einfach nur.
Natürlich kann man dann mit "Provokation" leicht eine Bombe zünden.
 
  • #62
Weil das doch sehr angenehm ist. Außerdem sind das typisch weibliche Tätigkeiten. Eben Nestpflege. Der Mann war ja eher für die Jagd und so zuständig. Frau will auch einen Mann, der macht und tut. Einen, der beschützt und Nahrung ranschafft. Dass sich Frauen immer über das bisschen Haushalt und das Kochen beschweren.

Würde er das tun, beschützen= versorgen und vorsorgen, einkaufen gehen, die Reittiere (Autos) versorgen und müsste Frau all diese Dinge nicht auch selbst noch mit tun, dann könnte man auch darüber reden.

Ich frage mich ja immer warum Männer den Haushalt nicht machen, wenn es denn nur ein bisschen Haushalt ist...
 
  • #63
Oh, ich lese die letzten Beiträge erst jetzt, ich bin heute bei 0 Grad einen Halbmarathon gerannt, war echt lustig. 😅Aber zum Glück habe ich einen Freund, der mit dem Rad durch die ganze Stadt geradelt ist, um mich an verschiedenen Punkten grüßen und supporten zu können, der mich danach mit wärmender Jacke abgeholt und für mich bzw. uns gekocht und meine verschwitzte Wäsche gewaschen (und sogar aufgehängt!) hat! Weiß ich jetzt umso mehr zu schätzen, ist anscheinend kein Standard.🤗
Also trägt Dein Freund auch öfters sexy Unterwäsche, wenn er für Dich kocht? Wie soll man sich das vorstellen? Steht er dann im Leoparden-String vor dem Herd und macht Dir Spiegelei, vielleicht noch mit Pilotenmütze und Fliegerbrille? 😯 Cool!
Das kam vielleicht oben etwas falsch rüber, ich koche nicht nur in sexy Unterwäsche, sondern trage sie gelegentlich unter meiner Kleidung, aber eigentlich eher für mich selbst, weil es mir Spaß macht und ich sie schön an mir finde, ihm ist das überhaupt nicht wichtig. Ich bin übrigens auch eher der komfortable Bio-Typ, ich finde auch einfache bügellose Baumwollunterwäsche sexy, wenn sie gut sitzt, beide Teile zusammenpassen und sie eine schöne Farbe hat, Komfort ist alles. Auf Leopardenmuster und Ähnliches stehe ich überhaupt nicht, ich will meinen Freund gar nicht so sehen, dann würde ich wohl lachen (aber wenn er es ernsthaft schön fände, fände ich es bestimmt auch schön an ihm, Hauptsache man fühlt sich wohl in seiner Haut). Die Vorstellung mit Leo-String und Pilotenmütze finde ich gerade sehr witzig, nee, so was haben wir bisher nicht gespielt, zum Kochen trägt er meistens eine Schürze und aus Spaß manchmal die weiße Kochmütze mit seinem eingestickten Namen, die ich ihm mal zum Geburtstag geschenkt habe mit einem Kochbuch. Tatsächlich ist er der große Koch und Bäckermeister in unserer Beziehung und auch ordentlicher und hausmännischer als ich, ich koche schnell und effektiv, er oft aufwendig (hat die Zeit dafür und liebt es), ich finde das extrem praktisch, er bäckt jedes Brot selbst und am Wochenende auch verschiedene Brötchen und Croissants, und er hat sich extra monatelang in harter Arbeit komplett selbst einen Pizza-Steinofen in den Garten gebaut, um die perfekte Pizza zu machen, also ich genieße diesen Service sehr und kann mich diesbezüglich nicht beklagen. Wenn er morgens aus dem Bett springt, um direkt erstmal seinen Sauerteig zu versorgen, gibt es schon mal einen Spruch von mir, dass ich mir, wenn ich unwiderstehlich für ihn sein will, wohl Mehl über den Körper schütten müsste, ob er mich dann genauso liebevoll durchkneten würde wie seinen Teig? Ich glaube, er würde durchdrehen, bei Mehl wird er total schwach, er hat die ganze Speisekammer voll davon ... Aber bisher ist unser Sexleben dann doch relativ konventionell, denn die Sauerei danach wieder wegzumachen -- nee, da sind wir dann tatsächlich beide zu faul für.
w27
 
E

ErnsterMann

Gast
  • #64
Ich frage mich ja immer warum Männer den Haushalt nicht machen, wenn es denn nur ein bisschen Haushalt ist...
Was kennt ihr alles für Männer, die nichts im Haushalt machen? Vielleicht hat es ja aber auch andere Gründe, mit denen man sich nicht so gerne beschäftigt? Welche Frau schaut denn bei der Partnersuche zuerst darauf? Möglicherweise gehen die Attraktivitätsmerkmale, auf die viele Frauen achten, mit einer gleicher Aufgabenteilung im Haushalt nicht zusammen. Wer bereits beim Dating eher klassisches Verhalten zeigt (Mann muss Initiative ergreifen, er muss den Heiratsantrag machen blablabla....), sollte sich nicht wundern, wenn der Mann auch eher altmodische Vorstellungen vom Beziehungsleben hat. Es beginnt ganz am Anfang und nicht erst, wenn man zusammenwohnt oder Kinder bekommt.
 
  • #66
Ich frage mich ja immer warum Männer den Haushalt nicht machen, wenn es denn nur ein bisschen Haushalt ist..
Könnte eventuell an der falschen Männerwahl liegen. Die Männer gibt es genauso wenig wie die Frauen. @Laubsk hilft zumindest ( einmal im Jahr) beim Abtrocknen von Geschirr, welches nicht in die Spülmaschine gehört.

Gestern hat es mich aus hier nicht zu erklärenden Gründen ins Fussballstadion getrieben: Eintracht gegen Greuther Fürth. Archaische Strukturen pur. Höhepunkt war am Ende ein gefühltes kilometerlanges Waldpinkeln. Mann an Mann.

Gibt es bei euch eigentlich schon einen Burger King ?
Passt wahrscheinlich zum Geldbeutel von @NormaJean , aber nicht zum Vegetarismus von @Laubsk . McDonald's wäre empfehlenswerter. Immer noch günstig, aber die vegetarische Linie ist ausgeprägter.

. Das hat zur Folge, das man vieles hier gar nicht so richtig ernst nimmt
Anders wird es hier schwierig. Wie man den FS überhaupt noch ernst nehmen kann, ist mir ein Rätsel.
W,57
 
  • #68
Also ehrlich, Lukas: Auf so einen Mann wie dich hätte ich auch keine Lust! Weißt du, wie du dich hier in deinen diversen Themen präsentierst?

Du willst eine Frau, die …
• …hübsch ist
• …beruflich erfolgreich ist
• …Wohneigentum hat, das sie mit dir teilt
• …für dich kocht
• …den Haushalt für dich erledigt
• …beim Ausgehen mindestens ihr eigenes Essen zahlt, besser aber auch deines
• …dir zuhört und sich um dich sorgt
• …keine Geschenke will und auch sonst keine Ansprüche an dich hat

Du wirfst den Frauen vor, sie würden alle aufrechnen. Aber so wie du dich hier gibst, ist es nachvollziehbar, dass die Frauen das tun. Eine Beziehung sollte eine Bereicherung für das eigene Leben sein. Du klingst eher so, als wärst du eine Belastung für eine Frau. Du kannst keine Beziehung mit einer solchen Erwartungshaltung starteten. Denn du hast Ansprüche noch und nöcher. Aber inwiefern bereicherst du denn das Leben einer Frau? Angenommen ich würde alle von dir aufgezählten Kriterien erfüllen: Warum sollte ich als Frau nicht dieselben Erwartungen an dich als Mann haben? Geben und Nehmen. Es funktioniert wunderbar. Aber man muss auch bereit sein, etwas zu investieren und evtl. erst einmal nichts zurückzubekommen.

Du solltest dir darüber klar werden, dass keine Frau auf so einen uncharmanten Mann wartet, der die perfekte Frau sucht, aber selbst nichts für die Beziehung leisten will. Das hat keine Frau nötig und das merken die Frauen sehr schnell, wenn du es bei Dates genauso raushängen lässt wie hier.
 
  • #70
Also ehrlich, Lukas: Auf so einen Mann wie dich hätte ich auch keine Lust! Weißt du, wie du dich hier in deinen diversen Themen präsentierst?

Du willst eine Frau, die …
• …hübsch ist
• …beruflich erfolgreich ist
• …Wohneigentum hat, das sie mit dir teilt
• …für dich kocht
• …den Haushalt für dich erledigt
• …beim Ausgehen mindestens ihr eigenes Essen zahlt, besser aber auch deines
• …dir zuhört und sich um dich sorgt
• …keine Geschenke will und auch sonst keine Ansprüche an dich hat
Danke für diese Zusammenfassung , die legt den Schluss extram nahe, dass es sich bei @Lukas68 um einen Provokations-Troll handelt.
 
  • #71
Zuletzt bearbeitet:
  • #73
Danke für diese Zusammenfassung , die legt den Schluss extram nahe, dass es sich bei @Lukas68 um einen Provokations-Troll handelt.
Das ist jetzt aber eine Tautologie oder schlicht gesagt, doppelt gemoppelt.

Ein Troll ist doch immer auf Provokation aus.

Ob @Lukas68 tatsächlich einer ist oder wirklich so denkt, wissen wir nicht. Er hat ja nicht den Mumm, sich der Diskussion zu stellen. Würde sicher auch nicht viel rauskommen.

Also hast du vermutlich Recht, @BatmanB. Ein paar Provokationen in den Raum werfen und die empörten Reaktionen genießen, reicht ihm.

@Lukas68, was auch immer deine Intentionen hier sind, zu deinen Bedingungen wirst du ganz sicher keine Frau finden, die dir dein Leben bequem macht ohne was zu fordern.
 
  • #74
Heute wäre mir hier einiges erspart geblieben, wenn Du Deinen Wettkampf nicht durchgeführt hättest. Allerdings hast Du keine Auskunft über deine Platzierung gegeben. Dann können wir ausgehen von "Vorletzte" oder schlechter? 🙂
Der Lauf und die Straßenabsperrungen waren schon seit einigen Wochen angekündigt, sodass man sich rechtzeitig darauf hätte einstellen und alternative Routen suchen können. 😉 Wobei haben wir dich denn gestört am Sonntag-Vormittag in der Stadt?
Da waren ca. 30.000 Teilnehmer dabei, aber ich glaube, ich kenne die Platzierung. Entscheidet aber @Inanna* , ob sie die hier preisgibt 😉
Die Zeiten stehen alle im Internet, die kann schon jeder selbst nachgucken, der will und kann. Ich mache das ja nur zum Spaß, also Erste bin ich nicht geworden, aber auch nicht Letzte oder Vorletzte. Ist immer eine schöne Sightseeing-Tour durch die Stadt, nur wegen der kalten Temperaturen heute etwas unangenehm. Den nächsten kürzeren Lauf wollen mein Freund und ich zusammen laufen und dann so richtig kitschig-romantisch händchenhaltend über die Ziellinie rennen, vielleicht siehst du uns ja. ;) Aber ich sage gleich, dass keiner von uns dabei einen Leoparden-Tanga tragen wird, ich meine, bei diesen Läufen sieht man ja so einiges an kreativen Kostümen, auch recht knapp teilweise, aber das wäre dann doch ein bisschen sehr gewagt, dafür sind wir beide zu schüchtern.
Ein Troll ist doch immer auf Provokation aus.

Ob @Lukas68 tatsächlich einer ist oder wirklich so denkt, wissen wir nicht.
Eine interessante Diskussion kann aber theoretisch trotzdem auch dann entstehen, wenn der Aufhänger vielleicht von einem Troll kam, wir können uns ja dann trotzdem darüber austauschen, was wir gut und schlecht finden, naja, und eben unsere eigenen Beziehungen und Werte oder Ansprüche reflektieren. Wenn mein Freund und ich irgendwo solche abenteuerlichen Geschichten mitbekommen, beglückwünschen wir uns regelmäßig, wie herrlich "normal" wir sind, also manchmal finde ich es interessant zu sehen, wie Dinge, die man selbst für ganz selbstverständlich und normal und simpel hält (z.B. Wäschewaschen) für andere ein großes Thema sein und eine relevante Rolle bei der Partnerwahl spielen können, das erweitert irgendwie den Horizont und lässt mich in dem Fall z.B. dankbar werden, dass mein Freund und ich beide eigenständig unseren alltäglichen Haushalt bewältigen können. Ich merke immer wieder, was für anscheinend extrem hohe Ansprüche ich an einen Partner habe, denn die Bereitschaft und Fähigkeit zum Waschen und Kochen würden noch nicht mal auf meiner Kriterienliste stehen, so selbstverständlich ist das, quasi Grundvoraussetzung, bevor andere Kriterien überhaupt herangezogen werden.
w27
 
  • #76
Der Mann soll und muss ständig leisten. Früher sollte er Ernährer und Versorger sein, noch heute achten Frauen auf Status und Geld. Wirklich mal nicht aufrechnen und für einen Mann wirklich in Liebe etwas ohne Gegenleistung tun, das kann und will trotz gegenteiliger großer Behauptungen keine Einzige. Habe das etliche Male erlebt.
Du bist offensichtlich sehr frustriert. Bist Du mit der „geforderten Leistung“ überfordert?
Erst einmal ist es so gut wie unmöglich eine Frau zu finden, die bei Dates nicht groß und teuer ausgeführt werden will.
Das habe ich nie erlebt.
Für ihn Kochen oder Waschen, einfach mal auf ihn warten, ihn in den Arm nehmen und seine Sorgen und Nöte anhören?
In der Tat eine eher seltene Spezies Frau. Gibt es aber durchaus noch. Du suchst vielleicht einfach an der falschen Stelle. In konservativ-religiösen Kreisen könntest Du erfolgreich sein.
Auch die wirklich angeblich weichen Frauen, sie sich so gerne um einen Mann kümmern und sorgen. Spätestens nach dem zweiten oder dritten Essen heißt es "Du, ich könnte mal Hilfe im Garten brauchen." Oder geh beim nächsten Mal auch mal Einkaufen und beteilige dich.
Was spricht dagegen, dass sich beide beteiligen?
Plötzlich werden Spritkosten gegengerechnet und die angeblich liebevolle Dame hat schnell kein Interesse mehr, für den Mann zu kochen, zu waschen oder seine Hemden zu bügeln. Am Ende hat der Mann doch nur zu leisten und zu liefern und wenn es nicht genug ist, wird er ausgetauscht.
Du selbst beschreibst die Erwartung der Leistung und Lieferung durch die Frau…
Wie kann man es da schaffen, eine glückliche gute und liebevolle Beziehung zu führen. Und gibt es so etwas heute überhaupt noch?
Ja, gibt es. Aber vermutlich nicht oft in der von Dir gewünschten einseitigen Form.
 
  • #77
Lieber Lukas 68, arbeite mal an deinem Frauenbild, das stammt wohl noch aus dem vergangenen Jahrhunderten. Ansonsten ist es ja so, dass diese Frauen eins gemeinsam haben, Dich. Man zieht an, was man sucht. Es liegt nicht an den Frauen sondern an dir.
 
  • #78
Was kennt ihr alles für Männer, die nichts im Haushalt machen?
Ich kenne persönlich keinen, wohl aber Männer die eine weniger als unterdurchschnittliche Performance haben.

Mein Exmann hat 20% gemacht, ich 80. Er hatte einen chilligen ÖV-Job, dem er mit der entsprechenden Haltung ehrgeizlos nachgegangen ist. Dafür auch noch Karriere zu machen, damit er genug Geld für seine Hobbys hat war ich auch zuständig.

Das Problem der Männer ist, dass sie diese für sie günstigen Beziehungskonstrukte selten hegen und pflegen, diese die mittleren Lebensjahre nicht überstehen und sie danach wie der FS aussichtslos suchen und fluchen. Die Frauen haben es verstanden und machen es nicht mehr.

Möglicherweise gehen die Attraktivitätsmerkmale, auf die viele Frauen achten, mit einer gleicher Aufgabenteilung im Haushalt nicht zusammen.
Ja und die faulen Männer sind dann als die Superattraktiven - grad nach den mittleren Jahren. Oh Mann, träum weiter.

Diese Art Faulheit geht in der Regel mit Vernachlässigung von sich selbst einher - ist alles zuviel. Mit 40+ sieht das Ergebnis so einer Haltung beim Mann dann nicht mehr gut aus.
 
E

ErnsterMann

Gast
  • #79
Ja und die faulen Männer sind dann als die Superattraktiven - grad nach den mittleren Jahren. Oh Mann, träum weiter.

Diese Art Faulheit geht in der Regel mit Vernachlässigung von sich selbst einher - ist alles zuviel. Mit 40+ sieht das Ergebnis so einer Haltung beim Mann dann nicht mehr gut aus.
Wieso bist du überhaupt mit einem Mann zusammen, wenn du kaum einem Vertreter dieses Geschlechts etwas Positives abgewinnen kannst, egal in welchem Alter er ist?

Dann bin ich ja genau richtig aufgewachsen. Mein Vater hat keine Berührungsängste mit Hausarbeit und hält auch viel von Berufstätigkeit von Frauen. Aber nicht wegen Gleichberechtigungsblabla, sondern weil Mensch gefälligst zu malochen hat, weil Fleiß v.a. eine moralische Kategorie ist, weil abgesehen von der Gesundheit es eigentlich nichts wichtigeres als Arbeit gibt - womit nicht nur Erwerbsarbeit gemeint ist und bei der Spaß nachrangig ist. Aber sicher auch wieder nicht richtig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #80
Ich denke sie hat alles für ihn getan und er musste wahrscheinlich überhaupt nichts im Haushalt machen.
Jochen, das war bei den Jungs, die in den 50ern und 60 ern geboren wurden gar nicht so selten. Viele aus meinem damaligen schulischen Umfeld sind so aufgewachsen, dass Mama zu Hause war. Und somit auch fprs Haus zuständig Ausnahme kleine Reparaturen. Wir Männer haben den Rasen gemäht und uns um die Autos gekümmert. Jeden Samstag alle beide von Hand gewaschen - völlig normal. Waschanlage gab es nur bei Minusgraden.
Und wenn wir Buben dann ausgezogen sind ? Es gab mehrere Möglichkeiten - Mama kommt vorbei - Wäsche wird zu Mama gekarrt - Haushaltshilfe. Selber machen ? War für die wenigsten von uns eine Option. Freundin macht das schon viel eher. Dafür sind unsere Autos auch heute noch blitzeblank.
Ganz normal in bürgerlichen Kreisen. Und vor allem die Mütter haben sich Sorgen gemacht, wenn der Junge nicht heiraten wollte. Meine "Putzfee" wurde damals ganz selbstverständlich von meiner Mutter kontrolliert - nicht weil ich das so wollte. Und so war es bei einigen Schulfreunden .....
Die Kehrseite der Medaille - wir hatten Zeit, die wir beruflich investieren konnten - und mussten. Der Lebensstandard musste ja steigen. Familie ohne die Frau zu Hause ? Ging - mit Haushälterin und Kindermädchen. Aber wozu ? Für die Familienfans gab es genug Frauen, die gerne zu Hause geblieben sind.
Die 2. Seite des Dollars - solche Männer sind zum grossen Teil diejenigen, die Frau / Freundin ohne zu murren finanziell gut ausstatten. Sie sind es so gewohnt. Und auch heute noch - es gibt Frauen, die solche Männer zu schätzen wissen. Die sind nämlich weder böse noch faul - sondern haben andere Aufgaben. Will nicht Jede - stimmt.
 
  • #81
Jochen, das war bei den Jungs, die in den 50ern und 60 ern geboren wurden gar nicht so selten. Viele aus meinem damaligen schulischen Umfeld sind so aufgewachsen, dass Mama zu Hause war. Und somit auch fprs Haus zuständig Ausnahme kleine Reparaturen. Wir Männer haben den Rasen gemäht und uns um die Autos gekümmert. Jeden Samstag alle beide von Hand gewaschen - völlig normal. Waschanlage gab es nur bei Minusgraden.
Und wenn wir Buben dann ausgezogen sind ? Es gab mehrere Möglichkeiten - Mama kommt vorbei - Wäsche wird zu Mama gekarrt - Haushaltshilfe. Selber machen ? War für die wenigsten von uns eine Option. Freundin macht das schon viel eher. Dafür sind unsere Autos auch heute noch blitzeblank.
Ganz normal in bürgerlichen Kreisen. Und vor allem die Mütter haben sich Sorgen gemacht, wenn der Junge nicht heiraten wollte. Meine "Putzfee" wurde damals ganz selbstverständlich von meiner Mutter kontrolliert - nicht weil ich das so wollte. Und so war es bei einigen Schulfreunden .....
Die Kehrseite der Medaille - wir hatten Zeit, die wir beruflich investieren konnten - und mussten. Der Lebensstandard musste ja steigen. Familie ohne die Frau zu Hause ? Ging - mit Haushälterin und Kindermädchen. Aber wozu ? Für die Familienfans gab es genug Frauen, die gerne zu Hause geblieben sind.
Die 2. Seite des Dollars - solche Männer sind zum grossen Teil diejenigen, die Frau / Freundin ohne zu murren finanziell gut ausstatten. Sie sind es so gewohnt. Und auch heute noch - es gibt Frauen, die solche Männer zu schätzen wissen. Die sind nämlich weder böse noch faul - sondern haben andere Aufgaben. Will nicht Jede - stimmt.
Also eine Forumsteilnehmerin würde mir sofort einfallen, die man damit begeistern könnte ;-).
 
  • #82
Wieso bist du überhaupt mit einem Mann zusammen, wenn du kaum einem Vertreter dieses Geschlechts etwas Positives abgewinnen kannst, egal in welchem Alter er ist?
Na weil ich jetzt den Richtigen habe, der genauso leistungsstark und -willig ist wie ich es bin. Es ist ja nicht so, dass es nur Männer wie Dich, den FS, meinen Ex gibt, denen alles zuviel ist was getan werden muss und Anlass zu chronisch schlechter Laune.
Es gibt andere und nach denen guckt frau nach so einem Reinfall. Das ist der Grund, warum der FS sich so beschwert: denn keine will ihn.

Wenn beide voller Tatendrang sind, dann gehen die Dinge Hand in Hand - ratzfatz ist man mit allem durch und keiner hat was zu jammern, beide viel freie Zeit. Ich finde, das ist die beste Variante in einer Partnerschaft.

sondern weil Mensch gefälligst zu malochen hat, weil Fleiß v.a. eine moralische Kategorie ist, weil abgesehen von der Gesundheit es eigentlich nichts wichtigeres als Arbeit gibt - womit nicht nur Erwerbsarbeit gemeint ist und bei der Spaß nachrangig ist. Aber sicher auch wieder nicht richtig.
Das kann jeder halten wie er will. Man kann sich mit so einer Einstellung das Leben schwer machen oder es lassen.
Diese chronisch schlechte Laune zu allem frisst unglaublich viel Energie, die man bbesser nutzen kann.

Ich kann nun nicht sagen, dass ich supergern putze, aber ich will eine saubere Wohnung haben, keine fremden Leute, die in meinen Sachen rumwurschteln und so ist es mir das putzen dann wert.
Nicht rumjaulen oder es lange zergrübeln - Musik an und auf gehts. Ich bin fertig und gut gelaunt, noch bevor Du Dich angefangen hast, weil Du erst Deine innere Widerstände überwinden musst.

Ich denke sie hat alles für ihn getan und er musste wahrscheinlich überhaupt nichts im Haushalt machen.....
Da ist noch viel mehr schiefgegangen, denn er braucht ja auch eine Frau, die ihn durchfüttert.
D.h. die Zeit in denen die Mutter oder Freundin für ihn tun und machen hat er anders als @Tom26 & Co nicht gewinnbringend für sich nutzen können.
 
  • #84
Ja, zu dieser von mir beschriebenen Einstellung gehört auch, dass man es im Leben nicht so einfach haben sollte bzw. sich das schöne Leben immer
Genau. Du hattest dich ja schon beschwert, dass für dich alles ernst und schwer ist,auch Spass mit Frauen haben usw. Von daher weisst du ja wo es herkommt.
Es ist also eine Einstellungsfrage, die du übernommen hast, ohne zu hinzerfragen oder wohl auch gut findest. Gleichzeitig beschwerst du dich, wie schwer alles ist.
 
E

ErnsterMann

Gast
  • #85
Es ist also eine Einstellungsfrage, die du übernommen hast, ohne zu hinzerfragen oder wohl auch gut findest. Gleichzeitig beschwerst du dich, wie schwer alles ist.
Mein Pensum ist normaler Durchschnitt. Da leisten viele andere deutlich mehr. Eher hatte ich schon immer Antriebsprobleme - nur wurden die mir sozusagen ausgetrieben, denn so hat man als Mensch nicht zu sein. Und ja, einen Vollzeitjob sehe ich nun mal als Pflicht an, von der Gemeinschaft bekommt man, ihr muss man was zurückgeben.
 
  • #86
Mein Pensum ist normaler Durchschnitt. Da leisten viele andere deutlich mehr. Eher hatte ich schon immer Antriebsprobleme - nur wurden die mir sozusagen ausgetrieben, denn so hat man als Mensch nicht zu sein. Und ja, einen Vollzeitjob sehe ich nun mal als Pflicht an, von der Gemeinschaft bekommt man, ihr muss man was zurückgeben.
Wenn du nicht mal eine Partnerin hast oder Kinder, die du noch unterhalten musst - weshalb ist dann Vollzeit notwendig, wenn die dich total stresst? Nur, weil es deine Eltern gesagt haben? Versuche doch mal, sinnfreie Regeln zu hinterfragen - weshalb MUSST du VZ arbeiten? Weshalb MUSST du in deiner Freizeit auch noch rotieren? Und was passiert im schlimmsten Fall, wenn du es nicht tust?
 
  • #88
viel von Berufstätigkeit von Frauen. Aber nicht wegen Gleichberechtigungsblabla, sondern weil Mensch gefälligst zu malochen hat
Wer macht sich denn überhaupt noch Gedanken darüber, ob überhaupt und weshalb Frauen arbeiten?
"Er hält viel von der Berufstätigkeit von Frauen"....
Ja was denn auch sonst?
Diese Gedanken sind wirklich extrem veraltet und keine Diskussion mehr wert. Darüber zu sinnieren wirkt lächerlich.
Die Diskussion ist so altbacken, wie die Diskussion darüber, ob Frauen überhaupt Bildung genießen dürfen.

Der Zeitraum in dem Frauen für gewöhnlich "nicht gearbeitet" bzw. "nur zuhause gearbeitet" haben, war ziemlich kurz. Ein Phänomen des "Wirtschaftswunders". Und es hat NICHT funktioniert. Denn diese Frauen endeten zumeist in der Altersarmut, wenn der Mann nicht zu den "Mehr-als-Besserverdienenden" gehörte und nicht tatsächlich eine "doppelte" Rente erwirtschaftete. Einen solchen Luxus, dass einer nicht arbeitet, muss man sich leisten können. Viele lebten und leben da über ihre Verhältnisse.
Das Gejammere über den "Staat", der das alles zu ermöglichen habe, ist dann auch gerne wieder groß. Nur kann der es auch nicht ändern, wenn verklärte Vorstellungen an der Realität vorbeigehen.


Im Zuge dessen, darfst du dir nochmal über diesen Einwand Gedanken machen und dich fragen, weshalb Frauen nicht gleichermaßen jammern:
Völlig ok, wenn dann andere Dinge in der Beziehung auf der Strecke bleiben dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Wieso bist du überhaupt mit einem Mann zusammen, wenn du kaum einem Vertreter dieses Geschlechts etwas Positives abgewinnen kannst, egal in welchem Alter er ist?
Lese ich anders, @Vikky schätzt durchaus Männer, die ihren Ansprüchen genügen und ihren Geschmack treffen, nur tun das halt nicht alle, viele nicht, das ist ganz normal. Man trifft nun mal nicht an jeder Ecke einen für sich passenden Partner.
Dann bin ich ja genau richtig aufgewachsen. Mein Vater hat keine Berührungsängste mit Hausarbeit und hält auch viel von Berufstätigkeit von Frauen. Aber nicht wegen Gleichberechtigungsblabla, sondern weil Mensch gefälligst zu malochen hat, weil Fleiß v.a. eine moralische Kategorie ist, weil abgesehen von der Gesundheit es eigentlich nichts wichtigeres als Arbeit gibt - womit nicht nur Erwerbsarbeit gemeint ist und bei der Spaß nachrangig ist. Aber sicher auch wieder nicht richtig.
Ja, wenn man mythologische Texte wie die Genesis-Erzählung oder das Atrahasis-Epos liest, steht da schon mal, dass der Mensch nur zum Arbeiten geschaffen wurde und dies im Schweiße seines Angesichts tun sollte. Aber man kann auch fleißig sein und schwitzen, ohne die Tätigkeit abwertend als Malochen bezeichnen zu müssen, manche Menschen arbeiten sehr viel und sehr hart, empfinden das aber als schön und/oder befriedigend, nicht als Qual und dröge Pflicht und Schufterei. Das trifft auch auf Haushaltstätigkeiten und andere Tätigkeiten zu. Putzen ist jetzt auch nicht unbedingt mein Liebstes, aber ich empfinde es trotzdem nicht als Qual und Last, manchmal hat das sogar was Meditatives, außerdem erfreue ich mich an dem Ergebnis. Man kann theoretisch alles im Leben mit Spaß und Freude machen, es ist eine Einstellungssache. Überdenke mal deinen Glaubenssatz, dass man leiden muss, um erfolgreich zu sein. Muss man nämlich nicht zwangsläufig. Und was ist ein erfolgreiches Leben für dich? Für dich, nicht für deinen Vater oder die Gesellschaft oder andere.
w27
 
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