• #1

Auf Trennung falsch reagiert?

Hallo,
mein Ex hat sich nach knapp fast 2 Jahren Beziehung von mir getrennt.
Es war viel on/off dabei wodurch diese 2 Jahre nicht reibungslos verliefen.
Trennungsgrund war letztendlich auch kein Streit, sondern, dass sich so viel aufgestaut hatte, dass es einfach nicht mehr ging.
Als mein Ex mir gesagt hat, dass es für ihn vorbei ist, weil zu viel kaputt gegangen ist, habe ich diese Entscheidung bestätigt.
Ihm gesagt, dass ich es genauso sehe, wie er und, dass wir jetzt endlich auch wieder den Kopf etwas freier kriegen können.
Nicht geweint, keine Szene gemacht, sondern ich war versöhnlich und habe gesagt, dass ich hoffe, dass wir trotzdem weiterhin gut miteinander zurecht kommen. Wir arbeiten nämlich zusammen. Mein Ex sagte ja und ich habe mich auch darauf verlassen.

Doch anstatt, dass er normal zu mir ist, ignoriert er mich plötzlich und wenn er doch mit mir reden "muss", dann total unfreundlich. Er hat nun sogar eine Feier abgesagt zu der wir mit mehreren Leuten eingeladen sind. Und er hat mich sogar blockiert bei Whatsapp.
Ich verstehe das gar nicht und finde das auch etwas übertrieben.
Noch komischer finde ich, dass er aber gleichzeitig noch immer nach mir schaut. Das haben mir andere gesagt und ich habe es selbst auch mal mitbekommen. Ganz merkwürdig.

Wie gesagt weiß ich nicht was das soll. Seine Trennungsaussagen wirkten sehr ernst gemeint und deshalb denke ich nicht, dass er doch noch etwas von mir will. Habe ich mit meiner Reaktion auf die Trennung, sein Ego verletzt? Wie gesagt habe ich weder geweint, noch eine Szene gemacht.
Ich gehe auch ganz normal arbeiten, bin sogar länger arbeiten im Moment .
Mir geht es gut, dass sieht man mir auch an. Klar tut es weh, aber er hatte ja recht.

Blöd finde ich eben nur wie er plötzlich ist. Mich würde interessieren wieso und ob sich das irgendwann legt. Wir arbeiten ja zusammen und das ist wirklich nervig so. Vor allem weil es gar keinen Grund gibt.

Was meint ihr?

Viele Grüße
 
  • #2
Naja, möglicherweise wollte er dich mit seiner Trennungsaussage nur zu anderem Verhalten manipulieren, und hätte nie damit gerechnet, dass du das so kühl auffasst. Ich finds klasse so, wie du reagiert hast und alles andere ist alleine sein Problem. Arbeitstechnisch gehst du einfach souverän mit ihm um und ignorierst sein muffliges Verhalten. 🤷‍♀️
 
  • #3
Arbeitstechnisch gehst du einfach souverän mit ihm um und ignorierst sein muffliges Verhalten. 🤷‍♀️
Ja. So würde ich es auch machen. Freundlich, normal, sachlich. Alles andere muss dich nicht weiter belasten, ob er dich geblockt hat und wo und warum, das spielt keine Rolle.
Bleib einfach „normal“ im Umgang, lass dich nicht provozieren und auch streite nicht mit ihm. Bleib immer bei der Sache. Ich weiß, dass man gerne kurz nach der Trennung eine erhöhte Harmoniesucht hat aber musst du nicht. Je entspannter du bleibst desto schneller wird sich das Ganze im Wohlgefallen auflösen. Er weiß natürlich, welche Knöpfe er bei dir drücken muss, da musst du dafür sorgen, dass der gedrückte Knopf nicht mehr den Effekt auslöst.
Und bitte verzichte auch du umgekehrt darauf, auch wenn die Versuchung da sein sollte. Du hast die Trennung gut gemeistert, bleib jetzt weiter souverän.
 
  • #4
Habe ich mit meiner Reaktion auf die Trennung, sein Ego verletzt?
Hallo Lemia,
ja, ich glaube Du hast mit Deiner Reaktion sein Ego verletzt! Er dachte, wahrscheinlich, dass Du weinst, todtraurig bist, verzweifelt sein wirst und ihn anbettelst, sich doch alles noch mal zu überlegen! Hast Du aber nicht! Du hast souverän und cool reagiert, damit hat er nicht gerechnet und bestraft Dich jetzt auf seine Art und Weise, indem er Dich blockiert, unfreundlich ist etc... Mach Dir nichts draus, er kriegt sich bald wieder ein, das dauert aber noch ein bißchen😉
 
  • #5
und hätte nie damit gerechnet, dass du das so kühl auffasst.
War das kühl von mir? Ich war aber eigentlich recht nett bei dem Gespräch.

Naja, möglicherweise wollte er dich mit seiner Trennungsaussage nur zu anderem Verhalten manipulieren
Das könnte sein, wobei er wirklich sehr ernst wirkte bei dem was er sagte. Und das was er da gesagt hat, hat er vorher nie gesagt und war auch noch nie so ernst und entschlossen.
Ich finds klasse so, wie du reagiert hast und alles andere ist alleine sein Problem.

Danke, ja da da hast du Recht, es ist sein Problem.
Was für mich nur natürlich etwas nervig ist.
Wir hätten doch ganz normal als Arbeitskollegen weiterarbeiten können. Jetzt benimmt er sich als wäre ich die blödeste Person der Welt.
 
  • #6
Du solltest den Kontakt komplett abbrechen. Ansonsten leidest du nur darunter. Es ist natürlich jetzt schwierig da ihr die gleiche Arbeitsstelle habt.
Naja, möglicherweise wollte er dich mit seiner Trennungsaussage nur zu anderem Verhalten manipulieren, und hätte nie damit gerechnet, dass du das so kühl auffasst. Ich finds klasse so, wie du reagiert hast und alles andere ist alleine sein Problem. Arbeitstechnisch gehst du einfach souverän mit ihm um und ignorierst sein muffliges Verhalten. 🤷‍♀️
Das finde ich auch. Ich würde nur eint Trennung aussprechen wenn ich mir absolut sicher bin. Da spielt es auch keine Rolle wie sie darauf reagieren würde. So ein Verhalten von ihm ist zum einen kindisch und zum anderen total unglaubwürdig. Da würde ich komplett den Respekt verlieren.
 
  • #7
Danke für Eure bisherigen Antworten.

Du hast die Trennung gut gemeistert, bleib jetzt weiter souverän.
Vielen Dank, das werde ich auf jeden Fall. Ich hoffe er wird es auch irgendwann wieder.

Mach Dir nichts draus, er kriegt sich bald wieder ein, das dauert aber noch ein bißchen
Richtig blöd von ihm. Aber nun gut, dann warte ich mal ab bis er sich ausgetobt hat.

Dass ich nicht mit Weinen und Betteln reagiere, konnte er sich aber eigentlich denken. Wenn mir jemand sagt, dass es vorbei ist, er also nicht mehr mit mir zusammen sein möchte, dann bettel ich nicht darum, dass er es sich anders überlegt.
Für mich heißt es dann es ist vorbei und Punkt.

Er sollte sich doch freuen, dass die Trennung so unkompliziert war.
 
  • #8
Du solltest den Kontakt komplett abbrechen. Ansonsten leidest du nur darunter. Es ist natürlich jetzt schwierig da ihr die gleiche Arbeitsstelle habt.
Der Kontakt privat ist ja abgebrochen. Er hat mich ja wie gesagt auch geblockt.
Ich möchte privat auch keinen Kontakt mehr haben.
Aber auf der Arbeit müssen wir und da stellt er sich halt auch quer. Wie du schon schreibst, sehr kindisch.

Das finde ich auch. Ich würde nur eint Trennung aussprechen wenn ich mir absolut sicher bin.
Er wirkte ja sehr sicher. Ich denke die Trennung meint er auch so.
Aber meine Reaktion passte ihm wieso auch immer wohl nicht.

Ich muss ja zugeben, dass ich selbst etwas erstaunt bin, wie gelassen ich damit umgegangen bin und umgehe.
Weh tut es mir ja, aber es bringt mir ja jetzt nichts zu leiden.
Es war schon richtig so, fand ich auch, und deshalb versuche ich jetzt ohne viel Tamtam mein Leben weiterzuleben.

Meinst du also auch, dass er die Trennung eigentlich gar nicht wollte?
 
  • #9
Wenn mir jemand sagt, dass es vorbei ist, er also nicht mehr mit mir zusammen sein möchte, dann bettel ich nicht darum, dass er es sich anders überlegt.
Für mich heißt es dann es ist vorbei und Punkt.
Das finde ich richtig und erspart viel unnötigen Stress, aber dann versteh ich das nicht so ganz:
Es war viel on/off dabei wodurch diese 2 Jahre nicht reibungslos verliefen.
Ihr habt euch also mehrmals getrennt und seid wieder zusammen gekommen, richtig?

Wer machte da denn jeweils Schluss und wer kam wieder an?

Also wie "vorbei und Punkt" klingt das nicht wirklich.

Im Übrigen denke ich auch, dass sein Ego verletzt ist, weil du die Trennung so leicht akzeptiert hast. Oder er will dir durch seine Unfreundlichkeit verdeutlichen, dass er es diesmal wirklich ernst meint.
 
  • #10
Er scheint in seinem Ego gekränkt zu sein, weil er wohl mit einer emotionaleren/dramatischeren Reaktion deinerseits gerecht hat, aus der er Bestätigung für seine Person hätte ziehen können.

Die blieb aus, und das nagt jetzt an ihm.

Ich würde seine Reaktion darauf allerdings auch nicht überbewerten.
Er kann die Trennung durchaus gewollt haben und sich dennoch durch deine Gelassenheit gekränkt fühlen.

On/Off Beziehungen sind auch ein sicheres Indiz dafür, dass es zwischen zwei Menschen nicht passt.

Mach dir lieber Gedanken darüber, was bei euch nicht lief und was du daraus an Erkenntnissen für die Zukunft mitnehmen möchtest.

Davon hast du mehr, als dir über ein schmollendes Kleinkind im Körper eines Mannes den Kopf zu zerbrechen.
 
  • #13
Ihr habt euch also mehrmals getrennt und seid wieder zusammen gekommen, richtig?
Ja aber es war schon anders als jetzt. Das waren dann eher so aus Streitereien und Zickerein heraus enstandene kurzzeitge Kontaktabbrüche. Aber vorbei war es in dieser Zeit in dem Sinne nie. On/off passt also nur so halb.

Wer machte da denn jeweils Schluss und wer kam wieder an?
Wie gesagt, es passierte eher aus "Streitereien" heraus und da war er es meistens, der dann rumgesponnen hat.
Dann hatten wir uns 2-3 Tage in der Wolle und uns wieder versöhnt. Also keine Trennung in dem Sinne.

On/Off Beziehungen sind auch ein sicheres Indiz dafür, dass es zwischen zwei Menschen nicht passt.
Bei uns hat das weniger daran gelegen, dass es zwischen uns als Menschen nicht passte. Es waren einige andere Dinge die uns immer aufreiben ließen.

Davon hast du mehr, als dir über ein schmollendes Kleinkind im Körper eines Mannes den Kopf zu zerbrechen.

Damit hast du Recht, nur ist es auf der Arbeit natürlich nicht so toll und ich bin ehrlich gesagt auch etwas überfordert damit.
An einem Tag verstehen wir uns noch gut. Dann trennt er sich und ich bin die Hexe vom Dienst. Alles binnen 2 Tagen.
Aber nun gut, er wird sich sicher irgendwann wieder abregen.
Sehr sehr unreif, wirklich.

Ich finde völlig normal, dass man nach zwei Jahren Beziehung bewusst Abstand schafft. Und das dies von Dir vielleicht überraschend empfunden wird.
Abstand schaffen ist das Eine. Aber ich werde nicht mal mehr angeschaut beim Grüßen, falls er überhaupt grüßt.
Wenn wir wegen der Arbeit reden müssen ist er unfreundlich und kurz angebunden.
Obwohl wir bei dem Trennungsgespräch abgemacht haben,
dass wir ganz normal miteinander umgehen. Wir hatten ja keinen Streit jetzt.
Es war ein ganz ruhiges, nettes Trennungsgespräch.
Schon am nächsten Tag im Büro, huschte er an mir vorbei, grüßte nicht mehr.

Anderen ist das auch schon aufgefallen, dass bei uns plötzlich Eiszeit herrscht. Auch wunderbar.

Ich bin ganz normal zu ihm, aber das wird langsam schwer.

Wir sind doch beide erwachsen. Er hat an mir gesehen und sieht an mir, dass ich damit umgehen kann, er also zB nicht absichtlich doof zu mir sein muss. Ich bin weiterhin ganz normal zu ihm. Nur er hat das problem.
 
  • #14
Bei uns hat das weniger daran gelegen, dass es zwischen uns als Menschen nicht passte. Es waren einige andere Dinge die uns immer aufreiben ließen.
Die da wären ..?
Damit hast du Recht, nur ist es auf der Arbeit natürlich nicht so toll und ich bin ehrlich gesagt auch etwas überfordert damit.
Das kann ich mir vorstellen. Ich denke, es wird ihm nicht anderes damit gehen.
Umso wichtiger, dass wenigstens einer von euch einen kühlen Kopf bewahrt. Damit euch das Ding in der Firma nicht um die Ohren fliegt.
 
  • #15
Abstand schaffen ist das Eine. Aber ich werde nicht mal mehr angeschaut beim Grüßen, falls er überhaupt grüßt.
Da reagiert eben jeder anders. Auch aus Unsicherheit.
Anderen ist das auch schon aufgefallen, dass bei uns plötzlich Eiszeit herrscht. Auch wunderbar.
Wer damit nicht umgehen kann, beginnt keine Beziehung am Arbeitsplatz. Bei euren offs wird es ja auch aufgefallen sein.
Wir sind doch beide erwachsen. Er hat an mir gesehen und sieht an mir, dass ich damit umgehen kann, er also zB nicht absichtlich doof zu mir sein muss. Ich bin weiterhin ganz normal zu ihm.
Deine Art, damit umzugehen muss nicht seine sein.
Du aber offenbar doch auch…
 
  • #16
Umso wichtiger, dass wenigstens einer von euch einen kühlen Kopf bewahrt. Damit euch das Ding in der Firma nicht um die Ohren fliegt.
Und das bin ich obwohl es wirklich schwer ist, weil ich das Gefühl habe, dass er die Schuld an dem Ende so auf mich abwälzt. Auch nach außen.

Da reagiert eben jeder anders. Auch aus Unsicherheit.
Ok verstehe ich, aber welche Unsicherheit in diesem Fall?
Es endete nicht im Streit. Noch nach dem Trennungsgespräch verabschiedeten wir uns ganz locker voneinander. Ab dem nächsten Tag war dann Eiszeit. Ist ja eh nicht änderbar, aber normal ist das auch nicht.

Wer damit nicht umgehen kann, beginnt keine Beziehung am Arbeitsplatz. Bei euren offs wird es ja auch aufgefallen sein.

Nein weil die on/offs in dem Sinne keine Trennungen waren bekam auch keiner etwas mit, wenn wir mal wieder gestritten haben. Es lief ja dann wenn privat ab und ich habe immer zugesehen, dass es nicht auf die Arbeit gelangt.

Es ist das erste Mal, dass andere das jetzt so mitbekommen.

Und mit der Beziehung am Arbeitsplatz hast du Recht, aber ich habe einfach nicht erwartet, dass er so kindisch sein wird...wenn es nichtmal einen Grund gibt.

Deine Art, damit umzugehen muss nicht seine sein.
Nein das nicht. Aber wir haben doch darüber gesprochen und waren uns einig, dass wir beide normal weitermachen wollen.
Da war es also noch seine Art damit umzugehen. Am nächsten tag nicht mehr.


Ja weil er sein Problem zu meinem macht. Ich trage meine Wut oder Antipathie oder was auch immer nicht auf der Arbeit aus.
Aber vielleicht ist das ja jetzt wirklich nur eine Phase. Ich hoffe.
 
  • #17
Nein - DU machst sein Problem zu deinem denn du entscheidest, wie du mit seinem Verhalten umgehst. Gib ihm doch bitte nicht so viel Macht über dich, dass dein Seelenfrieden davon abhängig ist, wie er sich verhält. Was er MACHT, kannst du nicht beeinflussen. Wie du damit UMGEHST und wie du dich damit FÜHLST liegt in deiner Hand. Hol dir bitte deine Macht zurück und ENTSCHEIDE dich dafür, das nicht an dich heran zu lassen. Lass das Problem da, wo es hingehört: bei ihm.
 
  • #18
Bei uns hat das weniger daran gelegen, dass es zwischen uns als Menschen nicht passte
Wenn man sich ständig streitet, dann passt es als Mensch nicht. Sonst könnte man mit externen Stressoren anders umgehen und als Einheit agieren statt zu streiten. Diese Ansicht würde ich daher revidieren, um Dir wirklich klar zu machen, dass es nicht passt. Ich halte es nämlich für wahrscheinlich, dass es nach einiger Zeit wieder ankommt. Dann lass dich nicht darauf ein. Mehrfach Schluss innerhalb von zwei Jahren - passt nicht mit ihm, egal, was für äußere Faktoren da noch waren.
 
  • #19
Ich denke, er steckt da emotional noch tiefer drinnen. Auch wenn er die Trennung ernst gemeint hat und sie rational für richtig ansieht, heißt das ja nicht, dass die Gefühle vom einen auf den anderen Tag weg sind. Du gehst damit souverän und cool um. Vielleicht wirkt das auf ihn unterkühlt oder völlig von der Trennung unberührt. Er empfindet dich vielleicht als kalt, will sich keine Blöße geben und macht demonstrativ auf noch kälter..
 
  • #20
. Hol dir bitte deine Macht zurück und ENTSCHEIDE dich dafür, das nicht an dich heran zu lassen. Lass das Problem da, wo es hingehört: bei ihm.
Bleib weiterhin einfach höflich. Eine Beziehung zu beenden bedeutet mehr als einen Lichtschalter ein und auszuschalten. Auch wenn, wie in diesem Fall, er der Schlussmacher ist.

Ich kann ihn schon verstehen und würde an seiner Stelle ähnlich muffig verfahren. Ha, an Deiner Stelle aber auch.

Er empfindet dich vielleicht als kalt, will sich keine Blöße geben und macht demonstrativ auf noch kälter..
Kann natürlich auch sein.

W,57
 
  • #21
Nein weil die on/offs in dem Sinne keine Trennungen waren bekam auch keiner etwas mit, wenn wir mal wieder gestritten haben.
Du hast eine eigene Definition von on/off…
Es ist das erste Mal, dass andere das jetzt so mitbekommen.
Könnte das Unsicherheit auslösen?
Und mit der Beziehung am Arbeitsplatz hast du Recht, aber ich habe einfach nicht erwartet, dass er so kindisch sein wird...wenn es nichtmal einen Grund gibt.
Das ist Deine Beurteilung…
Da war es also noch seine Art damit umzugehen. Am nächsten tag nicht mehr.
Es war seine Art, mit Dir ein Trennungsgespräch zu führen.
Man könnte es auch so sehen, dass Du es zu Deinem Problem machst…
 
  • #22
Lass das Problem da, wo es hingehört: bei ihm.
Das würde ich gerne und im Privatem tue ich das auch.
Aber ich werde ja auf der Arbeit, wo ich ja immer hin muss, mit seiner Wut oder was auch immer konfrontiert.
Das ist für die Arbeit nicht gut, ein Problem. Also auch mein Problem.
Nein, sonst hätte ich auf die Trennung auch nicht so reagiert, wie ich reagiert habe. Ich habe die Probleme selbst gesehen.
Und wenn ich mitbekomme wie er jetzt mir gegenüber ist, finde ich die Trennung umso richtiger.
Er empfindet dich vielleicht als kalt, will sich keine Blöße geben und macht demonstrativ auf noch kälter..
Eigentlich war ich wie gesagt nicht kalt und bin es auch nicht.
Bin auch weiterhin freundlich, lächle beim Grüßen, winke wenn ich ihn auf die Entfernung sehe. Bin freundlich in Gesprächen.
Aber er hat wohl wahrscheinlich doch einfach Tränen oder mehr Traurigkeit erwartet. Traurig bin ich ja auch, aber das mache ich mit mir selbst aus.

Dass er nicht mehr will akzeptiere ich total, aber ich finde es schade, wie blöd er sich benimmt.

Morgen geht wieder die Arbeitswoche los. Es wird wieder eine Überraschungstüte. Vielleicht habe ich aber auch Glück und er hat sich beruhigt.
 
  • #23
Erstmal vielen Dank für eure ganzen Antworten. Echt toll.

Eine Beziehung zu beenden bedeutet mehr als einen Lichtschalter ein und auszuschalten.
Für mich aber doch auch. Ich leide auch unter der Sache. Bin traurig und habe Liebeskummer. Die Trennung war zwar richtig, tut mir aber genauso weh. Und dann finde ich es einfach auch unfair, wie er zu mir ist. Immerhin hatten wir vorher 2 Jahre und kennen und noch eine Weile länger.
Schade, dass es jetzt so ist und er doch nicht normal mit mir kann.

Bei wem? Bei mir oder bei ihm?
Bei mir löst es keine Unsicherheit aus, sondern ich bin eher besorgt, wie mein Ex diese Siuation nutzt.
Die Einszeit fällt ja schon anderen auf und die werden sicher fragen. Nicht immer mich. Keine Ahnung, wie er das dann dreht. Wir sind getrennt und er ist komisch zu mir. Für Außenstehende scheine ich ja dann erstmal das Problem zu sein.
Aber egal, da stehe ich drüber. Nur nervt es und ist total unnötig.

Langsam glaube ich eher, dass er eine Neue hat, mich auch deshalb blockiert hat und vielleicht störe ich jetzt auf der Arbeit. Vielleicht ist das ja eine Kollegin. ;)
Nein Scherz, aber Kopfkino darf ich ja haben.
Ist ja alles noch recht frisch. Und auch wenn ich kühl wirke, es geht mir nah und beschäftigt mich schon, wieso das alles so ist.
 
  • #24
Bei beiden.
Bei mir löst es keine Unsicherheit aus, sondern ich bin eher besorgt, wie mein Ex diese Siuation nutzt.
Dann ist es für Dich ja gut. Warum „nutzt“? Warum „Sorge“?
Die Einszeit fällt ja schon anderen auf und die werden sicher fragen. Nicht immer mich. Keine Ahnung, wie er das dann dreht. Wir sind getrennt und er ist komisch zu mir. Für Außenstehende scheine ich ja dann erstmal das Problem zu sein.
Jetzt haben plötzlich auch Aussenstehende ein Problem? Warum sollten Kollegen Details zum Ende der Beziehung erfragen?
Aber egal, da stehe ich drüber. Nur nervt es und ist total unnötig.
Schön. Drüberstehen ist eine gute Reaktion und Du brauchst Dir dann auch keine Gedanken über Unsicherheit und Probleme zu machen.
Langsam glaube ich eher, dass er eine Neue hat, mich auch deshalb blockiert hat und vielleicht störe ich jetzt auf der Arbeit. Vielleicht ist das ja eine Kollegin. ;)
So wird es sein.
Nein Scherz, aber Kopfkino darf ich ja haben.
Ja, Kopfkino ist ungemein hilfreich.
Ist ja alles noch recht frisch. Und auch wenn ich kühl wirke, es geht mir nah und beschäftigt mich schon, wieso das alles so ist.
Ach, Du bist kühl auf der Arbeit ihm gegenüber? Wenn er das mal nicht so interpretiert, dass Du nach dem harmonischen Trennungsgespräch jetzt Probleme hast und die Unsicherheit ihm gegenüber durch übertriebene Freundlichkeit überspielst…😉
 
  • #25
Und das bin ich obwohl es wirklich schwer ist, weil ich das Gefühl habe, dass er die Schuld an dem Ende so auf mich abwälzt. Auch nach außen
Du erwartest anscheinend etwas von ihm, was er dir nicht geben kann.

An deinen Erwartungen (wertschätzender Umgang) ist nichts falsch - ganz im Gegenteil. Allerdings scheint ihm das aktuell einfach nicht möglich zu sein.

Ich würde mich in Akzeptanz üben an deiner Stelle …
Für Außenstehende scheine ich ja dann erstmal das Problem zu sein.
Ich kenne es durchaus auch von einigen Männern, dass sie mir den schwarzen Peter zugeschoben im Nachgang, weil sie sehr enttäuscht waren und das einfach gebraucht haben, um sich von mir emotional lösen zu können. Manchen ist es selbst Jahre später noch nicht gelungen. Finde ich auch sehr schade.

Wie bereits geschrieben: ich würde mir mal eure on/off Gründe anschauen. Meistens steckt dahinter ein Nähe-Distanz Konflikt.
 
  • #26
Wie gesagt - du hast die Wahl, was du an dich heran lässt und was nicht.
Das ist so. Du wirst nie beeinflussen können, was andere Menschen tun, sagen usw. Wenn du nicht lernst, dich davon unabhängig zu machen und deinen inneren Frieden nicht stören zu lassen, wirst du immer eine Gefangene sein. Jetzt ist es der Ex, morgen kann es jemand anderer sein. Du entscheidest. Solange du denkst, dass du ausgeliefert bist, wirst du es auch sein.
Ich weiß, wovon ich spreche.
 
  • #27
Naja, möglicherweise wollte er dich mit seiner Trennungsaussage nur zu anderem Verhalten manipulieren, und hätte nie damit gerechnet, dass du das so kühl auffasst. Ich finds klasse so, wie du reagiert hast und alles andere ist alleine sein Problem. Arbeitstechnisch gehst du einfach souverän mit ihm um und ignorierst sein muffliges Verhalten. 🤷‍♀️
Finde ich auch. Denke er hat damit nicht gerechnet. Aber wer will schon so einen manipulativen Typen? Du merkst bei dir eine Verbesserung (Erleichterung). Nur das zählt. Wenn er unfreundlich ist, bitte ihn um professionelles Verhalten. Sollte sowas weiterhin geschehen, protokollieren und wenns zu extrem ist ab zur GF. Es geht auf Arbeit nur um Professionalitöt und nicht um Privatanglegenheiten. Da bist du in der besseren Position.
Und: Schmink dir ab mit allen auszukommen. Das funktioniert nicht (denn nicht jeder trägt seinen notwendigen Teil dazu bei) und ist auch gut so. 😉
 
  • #28
Ab dem nächsten Tag war dann Eiszeit. Ist ja eh nicht änderbar, aber normal ist das auch nicht.
Im Gegensatz zu Dir, finde ich sein Verhalten nicht "unnormal" - eher unprofessionell. Wer schreibt denn bitte vor, wie man sich nach einer Trennung fühlen und benehmen muss?

dass er so kindisch sein wird...wenn es nichtmal einen Grund gibt.
Na ja, jeder verarbeitet eine Trennung anders. Ich denke, er braucht jetzt einfach Zeit.
Nein das nicht. Aber wir haben doch darüber gesprochen und waren uns einig, dass wir beide normal weitermachen wollen.
Nochmal: wer schreibt denn vor, was "normal" ist? Ich finde es eher nicht "normal", wenn man nach 2 Jahren Beziehung so tut, als ob nie etwas gewesen ist.
Da war es also noch seine Art damit umzugehen. Am nächsten tag nicht mehr.
Weil Kopf und Bauch nicht im Einklang sind.
Ja weil er sein Problem zu meinem macht. Ich trage meine Wut oder Antipathie oder was auch immer nicht auf der Arbeit aus.
Aber vielleicht ist das ja jetzt wirklich nur eine Phase. Ich hoffe.
Er wird lernen müssen, einen proffesionellen Umgang damit zu finden. Oder er sucht sich einen neuen Job....
 
  • #29
Als mein Ex mir gesagt hat, dass es für ihn vorbei ist, weil zu viel kaputt gegangen ist, habe ich diese Entscheidung bestätigt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann der sich endlich von einer für ihn toxischen(Achtung Modewort) Beziehung trennt, unbedingt noch Heulen und Zähneklappern am Arbeitsplatz wünscht.

sondern ich war versöhnlich und habe gesagt, dass ich hoffe, dass wir trotzdem weiterhin gut miteinander zurecht kommen. Wir arbeiten nämlich zusammen. Mein Ex sagte ja und ich habe mich auch darauf verlassen.

Wie soll das gehen, wenn man es nicht mal in der Paarzeit geschafft hat, respektvoll miteinander umzugehen? Der Trennende will weg, seine Ruhe haben, mal wieder zu sich selber finden.

Für Außenstehende scheine ich ja dann erstmal das Problem zu sein.
Die Kollegen auf der Firma werden sich da längst schon ihre eigene Meinung gebildet haben. Immerhin habt Ihr schon zwei Jahre für Unterhaltung gesorgt.

Auf sein Verhalten hast Du keinen Einfluss und keine Kontrolle, das einzige was Du ggfs machen könntest, wie oben steht, zur GF zu gehen. Was aber bei nur Eiseskälte und Unfreundlichkeit nach hinten losgehen kann.

Ich würde abwarten und schauen, dass mich sein Verhalten nicht mehr so belastet. Könnte ich gar nicht damit umgehen, würde ich den Arbeitsplatz wechseln.
 
  • #30
Meinst du also auch, dass er die Trennung eigentlich gar nicht wollte?
Das würde ich so nicht sagen: er wollte Dich nicht so wie Du bist. Und dann geht es zusammen halt nicht.

Kann sein, dass er jetzt keine Trennung wollte, sondern Trennungsandrohung/Manipulationsnummer, damit Du Dich ihm nicht besser anpasst.
Dieser Plan ist durch Deine Reaktion schief gegangen, weil Du gesehen hast: gute Idee, passt eh nicht bei euch, zuviel Drama für so kurze Zeit.

Klar hat er egotechnisch daran zu knabbern, dass Du ihm die Waffen aus der Hand genommmen und die Trennung ohne Drama angenommmen hast.
Aber warum machst du Dir solche Gedanken darum was er wollte und was nicht, wenn Du weißt, dass es so richtig ist?

Mich würde interessieren wieso und ob sich das irgendwann legt
Hör auf, darin rumzuwühlen, weil Du es eh nicht raufinden kannst sondern konzentriere Dich auf das Wesentliche: mit Freundschaft wird es auch nichts, empfiehlt sich mit so launischen Menschen auch nicht. Also konzentriere Dich darauf, die sachliche Ebene auf der Arbeit beizubehalten.

Aber ich werde nicht mal mehr angeschaut beim Grüßen, falls er überhaupt grüßt.
Wenn wir wegen der Arbeit reden müssen ist er unfreundlich und kurz angebunden.
Da musst du jetzt durch und solltest draus lernen: never f*** the company, wenn Du nicht jedes mal wegen so einem Kinderkram den Job wechseln willst, weil Arbeit mit solche Kollegen wenig Spass macht.

Für Außenstehende scheine ich ja dann erstmal das Problem zu sein.
Warum? Hängt doch davon ab mit wem man zu tun hat oder hast Du bei allen in der Firma einen schlechten Stand?
Dann bietet sich ein Jobwechsel an, um vieles anders zu machen.
 
Top