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  • #1

Auf Männer einlassen, die sich ungesund ernähren?

Würdet ihr euch auf Männer einlassen, die sich nur ungesund ernähren?

Ich lerne ständig Männer kennen, die sich nur noch extrem ungesund ernähren (also alle 2 Tage Pizza bestellen, jeden Tag fette Wurst und dick belegte Brote, fettes Fleisch und Bratkartoffeln... Mc Donald, Imbiss, Currywurst, Junkfood aus allen Richtungen).

Ich finde das extrem abtörnend, außerdem hätten diese Männer für meinen Geschmack auch gut 10 oder 20 Kilo weniger auf den Rippen haben können, weniger Bauch und mehr Haare auf dem Kopf.

Komischerweise sind das auch genau die Männer, die sehr viel wert auf eine schlanke Frau legen. Ich habe versucht, den Männern, die mich kennenlernen wollten (ich bin schlank), eine Chance zu geben, habe mich mit ihnen getroffen, aber es geht nicht. Mich ekelt ihr Essverhalten an. Wenn ich mir den Alltag mit ihnen vorstelle, dann geht das einfach gar nicht.
 
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  • #2
Liebe FS,

ich finde auch, dass ein Essverhalten einiges über den Charakter aussagt, Lebensstil usw.
Auch für mich käme jemand mit dieser Lebensweise "Currywurst und Co" nicht in Frage.

Aber es gibt auch das andere extrem: Menschen, die peinlichst genau nach einem Diätplan leben. Die jedes Essen nach Kohlehydrate und Eiweiss beurteilen, ein spontanes "lass uns was kochen" kommt doch nicht in Frage! Das muss schon diszipliniert und geplant sein. Huch! Auch das habe ich schon erlebt, es ist eben das andere Extrem

Wo ich bleibe, ist eine goldene Mitte: Sinnvolles Essen, ausgewogen, gesund, frisch, selbst zubereitet und das zeigt sich ja dann auch am Aussehen und an der Figur :)

Aber ab und zu ein hemmungsloser Pizzeria-Besuch mit Rotwein und lachen und Genuss: das muss schon mal drinnen sein!
Das ist für mich Lebensfreude, deshalb:
Ja, DU hast da schon einen gewissen Standard der normal ist. Fast food ist leider für viele, als Ausdruck unserer schnelllebigen Zeit einfach der Lebensinhalt.
Ja, es darf sein, dass sich ein Mensch bewusst ernährt und das heisst auch ein bewusstes Leben führt
Aber eben mit einer Prise Genuss!
w/44
 
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  • #3
Würdet ihr euch auf Männer einlassen, die sich nur ungesund ernähren?

Ich lerne ständig Männer kennen, die sich nur noch extrem ungesund ernähren (also alle 2 Tage Pizza bestellen, jeden Tag fette Wurst und dick belegte Brote, fettes Fleisch und Bratkartoffeln... Mc Donald, Imbiss, Currywurst, Junkfood aus allen Richtungen).

Ich finde das extrem abtörnend, außerdem hätten diese Männer für meinen Geschmack auch gut 10 oder 20 Kilo weniger auf den Rippen haben können, weniger Bauch und mehr Haare auf dem Kopf.

Mich ekelt ihr Essverhalten an. Wenn ich mir den Alltag mit ihnen vorstelle, dann geht das einfach gar nicht.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen Mann, der sich so ernährt. Falsche Suche? Es gibt aber auch genügend Frauen, die reichlich Übergewicht haben scheint also kein geschlechtsspezifisches Problem zu sein.

Mich nerven umgekehrt aber auch die Alnatura-Frauen, die sich vegan ernähren und an allem was auszusetzen haben. Da fehlt dann der Genuss beim Essen (und vermutlich auch sonst der Spaß am Leben).

Ich wüsste nicht, dass wenige Haare auf dem Kopf ein Zeichen schlechter Ernährung sind.

m, 46
 
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  • #4
w, 50:

Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen - Wabbel durch miese Ernährung geht gar nicht, ganz abgesehen davon, dass Fast-Food ja nicht nur überflüssige und unästethische Kilos zur Folge hat,sondern auch gesundheitliche Probleme wie Gicht, Diabetes, Herzkrankheiten!

Für mich hat Sport und Ernährung was mit grundsätzlicher Lebenseinstellung zu tun, und das muss passen, sonst wird das nichts.
 
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  • #5
Komischerweise sind das auch genau die Männer, die sehr viel wert auf eine schlanke Frau legen.

Es muß Dich nicht interessieren, worauf diese Männer wert legen, also warum setzt Du Dich überhaupt mit ihren Wünschen auseinander? Da scheint mir doch eine gewisse Bashing-Mentalität dahinter zu stecken, die sich in diesem Fall gegen ungesund essende Männer richtet, obwohl es auch ungesund essende Frauen gibt.

Die Frage müßte lauten: "auf Partner einlassen, die sich ungesund ernähren?" (m)
 
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  • #7
Also für mich ist Essen nicht nur Nahrung, sondern auch Genuss und darüberhinaus Kulturgut. Das heißt für mich, dass ich wenn ich Essen gehe oder koche auch kulturell aktiv bin.
Für meinen Geschmack nehmen sich in dieser Beziehung FastFood und veganes Zeug nicht viel. Beides ist der Tod für die gehobene Küche, sei sie nun traditionell (Essen ist auch Bewahrung von Tradition) oder modern. Wenn wir den Kulturbegriff nun etwas weiter fassen, dann hat beides sicherlich trotzdem auch seine Berechtigung. Das bedeutet aber nicht, dass es überhand nehmen sollte. Ein Mensch, der übermäßig FastFood konsumiert käme für mich ebensowenig infrage wie ein Veganer. Das heißt aber nicht, dass jeglicher Konsum von FastFood verwerflich wäre, oder man nicht ein Auge auf seinen Fleischkonsum oder die Produktion der Lebensmittel haben sollte.
 
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  • #8
Ich (w29) habe solche Männer auch oft kennen gelernt. Jeden 2. Tag Pizza in den Ofen schieben oder schneller Besuch in die Bürgerbude um die Ecke ist ja auch schön einfach und bequem. Für regelmäßigen Sport fehlte es den Herren an Motivation und die Zigarette jeden Tag darf natürlich auch nicht fehlen.

Für mich (eine Frau mit einer positiven Lebenseinstellung, die gerne Sport treibt und mit Genuss ist) wäre diese Lebenseinstellung dieser Männer auch nichts. Habe es ausprobiert, aber ich konnte es nicht mit länger ansehen.
Wenn ein Mann nicht gut mit sich selbst umgeht, wie soll er dann bitte eine (gesund lebende Frau) glücklich machen?!
 
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  • #9
Liebe FS, wenn dich irgendetwas, sei es das Essverhalten oder eine andere Verhaltensweise eines Mannes, abstößt, dann hat es keinen Sinn, sich weiter darauf einzulassen. Das ist dein gutes Recht.

Ich möchte aber anmerken, dass ich in meinem Umfeld viele Männer kenne, die Single sind und einfach keine Lust haben, für sich selbst zu kochen und deshalb in der Mittagspause in die nächstgelegene Imbissstube gehen. Jeden Tag in ein gutes Restaurant gehen ist auch eine Zeit- und Kostenfrage, so dass fastfood keine Lebenseinstellung ist, sondern ein Übel, dass dann halt akzeptiert wird. Das höhere Gewicht ist dann das Ergebnis.

In Gesprächen erfährt man häufig, dass die Männer einer gesunden Ernährung durchaus aufgeschlossen wären, wenn sie eine Partnerin hätten, mit der sie gemeinsam essen oder auch kochen könnten.

Ich würde deshalb, bevor ich jemanden abschreibe, einmal in dieser Richtung nachforschen. Ist fastfood wirklich die bevorzugte Ernährungsweise, würde ich mich auch nicht darauf einlassen, denn mit so einem Partner gäbe es dann doch nur ständig Auseinandersetzungen über das, was auf den Tisch kommt.

w45
 
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  • #10
Wenn ein Mann nicht gut mit sich selbst umgeht, wie soll er dann bitte eine (gesund lebende Frau) glücklich machen?!

Das ist gut formuliert genau das, was ich auch denke. Menschen, die weit übers Normalgewicht hinaus sind, achten nicht auf sich und kommen daher als Parterin oder Partner für viele andersdenkende nicht in Frage. Da kann man sich dann noch so sehr beklagen und das ungerecht finden, weil doch angeblich der Charakter das einzig wichtige ist. Allein schon der fehlende Antrieb, daran was zu ändern, geht für mich bei einer Partnerin gar nicht. Das ist dann bei anderen Entscheidungen im Leben genauso. Möglichst bequem und natürlich gibt es imme reine gute Ausrede dafür. Abgesehen davon, dass eine übergroße Wampe auch sonst überhaupt nicht anmacht...

m, 46
 
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  • #12
Ich wundere mich langsam über nichts mehr.

Wenn du dich nicht auf solche Typen einlassen willst, dann lass es doch einfach bleiben und mach in deinem Profil deutlich, dass du ausschließlich Männer kennenlernen möchtest, die leichte Küche bevorzugen und explizit kein Fast Food zu sich nehmen. Oder gib dich am besten gleich als Vegetarierin aus, dann schreiben dich solche Currywürste ohnehin nicht mehr an....

Wo ist das Problem?
w, 40
 
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  • #13
Ich bin Vegetarierin mit Vorliebe für die vegane Küche und ein großer Gourmet. Leider betreue ich recht häufig Mandantinnen, deren Kantine eine Katastrophe ist. Ich suche mir dann aber falls irgend möglich abends ein Bio-Restaurant oder wenigstens einen guten Inder oder Italiener, wo ich nicht mit Plastikgemüse und industriell aufbereitetem Salat konfrontiert werde.

Wenn ich nicht auf Dienstreise bin, koche ich abends selbst.

Von einem Mann erwarte ich, dass ihm Essen wichtig ist und er sich mit diesem Thema kritisch auseinandersetzt. Der äußerst positive Einfluss auf Figur und Körpergeruch ist dabei nur ein wichtiger Aspekt.

Dass Schnitzel-Männer mich in Kenntnis meiner Ernährungsphilosophie für eine geeignete Partnerin halten, ist mir auch schon häufig passiert. Ich glaube diesen Männern ist einfach nicht klar, wie abschreckend ihre Lebensweise ist. Ich würde nie meine Zeit an so einen Mann verschwenden.

Ein Mensch mit angenehmer Wesensart kann so einfach nicht leben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #14
Eure Sorgen möchte ich haben... wenn es sonst keine Probleme gibt, sucht man sich welche.

Mich persönlich würden Extreme in beiden Richtungen abtörnen: weder der ausgezehrte Sportfanatiker, noch der salatblattkauende Bioökologe noch der nur auf Pizza, Burger & Co. abfahrende Fastfoodesser.
Allerdings gibt es diese Extreme äußerst selten.

In der Regel hat ein bestimmtes Verhalten auch seine Ursachen. Viele Menschen nehmen sich belegte Brote mit auf Arbeit oder finden, wenn sie auf arbeitstechnisch unterwegs sind, nichts, was sowohl gesund ist als auch preiswert und sättigt. Ich zum Beispiel. Mit einem Salat bin ich mittags nicht sattzukriegen, da bevorzuge ich auch das Leberwurstbrot. Dafür kann es dann abends auch mal ein Salat sein.
Kochen nur für sich macht in der Regel auch nicht dauerhaft Spaß. Da steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis.
FS, ich finde Deine Einstellung zu engstirnig.
 
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  • #15
Ich bin Vegetarierin mit Vorliebe für die vegane Küche und ein großer Gourmet.

Von einem Mann erwarte ich, dass ihm Essen wichtig ist und er sich mit diesem Thema kritisch auseinandersetzt. Der äußerst positive Einfluss auf Figur und Körpergeruch ist dabei nur ein wichtiger Aspekt.

Das ist nun wiederum für mich das Extrem in die andere Richtung. Ich achte auf gesunde Ernährung, aber es soll in erster Linie schmecken. Wenn ich bei jedem Ei an die Qual des Huhnes beim Legen denken soll, schmeckt es mir nicht mehr. Und vermutlich den meisten anderen Männern auch nicht. Da wird Nahrung zur Religion oder Philosophie, zum reinen Gutmenschentum. Immer schön kritisch über alles Essen nachdenken und bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen haben? Da wirst Du bei Männern eher suchen müssen...

m, 46
 
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  • #16
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  • #17
Es ist schon interessant: In (gefühlt) jedem 2. Frauenprofil wird von Toleranz geschwafelt: Wie ach so tolerant Frau doch sei, und wie wichtig Toleranz bei einem Mann sei, usw. Doch wenn es um die Wurst – pardon: um das Salatblatt – geht, ist es mit der Toleranz vorbei: Die falsche Ernährung, der falsche Pizzabelag, die falsche Musikrichtung, der falsche Dialekt, usw. usf., und schon ist's mit der Toleranz vorbei.

Also echt, ich werde beim nächsten Date die Frau zu mir heim einladen, ihr eine Pizza und Currywurst servieren und dazu Andy Borg laufen lassen. Einfach, um ihre – im Profil angepriesene und geforderte – Toleranz zu testen. Mal schauen, ob sie den Test bestehen wird...
 
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  • #18
Mein Exmann hat sich ebenfalls überwiegend von Junkfood ernährt, als wir uns kennenlernten. Er kannte auch von zuhause aus nichts anderes.
Als wir zusammenkamen, lernte er blitzartig, dass frisch gekochtes Essen mit hochwertigen Zutaten hervorragend schmeckt, dass man sich damit besser fühlt und ein gemeinsam am Tisch eingenommenes Essen, ein anderes Lebensgefühl macht, als das hastig im Mief der Frittenschmiede eingeschobene ewig Gleiche. Der Fleischanteil des Essens wurde so reduziert und der Gemüseanteil erhöht, dass es ihm garnicht auffiel. Er hat noch nicht mal bemerkt, dass es statt Chips Rohkost und Dips beim fernsehen gab - es schmeckte ihm.
Ich bin aber keine Ernährungsfaschistin, habe nichts zu seinem Ernährungsstil gesagt, sondern habe ihm gezeigt, dass es anders geht, wenn er mich besuchte. Er hat sich sehr schnell daran gewöhnt.

Weil wir beide berufstätig waren, wurde am Wochenende vorgekocht und die Gefriertruhe gefüllt. Nach kurzer Zeit hat man dann eine gute Bandbreite zur Auswahl. Als wir uns trennten, konne er einige Gerichte sehr gut selber kochen, Brot und Kochen backen und hat das in unserer gemeinsamen Zeit auch regelmäßig gemacht, um mich zu entlasten und weil es ihm Spass machte gut zu essen.

Allein bin ich in Sachen kochen auch nicht mehr so unterwegs, wie früher. Es geht alles schneller, schlichter, aber nicht weniger gesund und lecker. Obwohl ich überwiegend vegetarisch esse, gehen mir intolerante Veganer und Diättussen mit ihrem missionarischen Eifer unglaublich auf den Keks. Man kann diese Art von Genussfeindlichkeit kombiniert mit Zwangsbekehrung auch als schlechtes Benehmen bezeichnen.

Einen fetten Schwabbel würde ich auch nicht daten, aber einen sportlichen Mann, der ein paar Kilo zuviel hat, ist ok. Das Essverhalten kann man ohne Einsatz von paramilitärischen Maßnahmen ändern - habe ich mehrfach festgestellt. Intoleranz ist weniger veränderlich und auch unangenehmer.

w, 55
 
  • #19
Hallo FS

Ich würde es eher als Aufgabe sehen, meiner Partnerin, mir ihre Sichtweise näher zu bringen.....auch Salat KANN dick machen, mit dem falschen Dressing usw. auch wenn Fast Food jetzt nicht gerade meine bevorzugte >Ernährung ist, finde ich es prickelnder, eine Frau zu haben, die auch mal ein leckeres Essen genießen kann, auch in anderen Bereichen ist dann der Spaß größer ;-) letztendlich ist es gar nicht so schlimm, was man isst , am Ende zählen nur die gesamt Kalorien des Tages......Haarausfall ist übrigens meist in den Genen festgelegt, und zeugt (auch wenn es doof aussieht) für viele männliche Hormonen....

Interessant ist eher die Frage, sollten Menschen die bei Elitepartner sind, und man diesen eine doch gewisse Bildung unterstellt, nicht mal nach "inneren Werten" fragen? Warum erwähnt die keiner?
Wird nicht sorum ein Schuh draus? Muss ich beim Date schon darauf achten, was ich bestelle? Muß eine Frau dann im Gegenzug am Schuhladen mit starrem Blick vorbeigehen ;-) ernsthaft.....liebe Frauen, lernt einen Menschen zu lieben, so wie er ist und bringt ihm dann doch langsam bei, wie man sich gesund ernährt und dann habt ihr lange an ihm....

LG
 
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  • #20
Würdet ihr euch auf Männer einlassen, die sich nur ungesund ernähren?
Ein Mann, der sich ungesund ernährt und das ohne gesundheitliche Probleme wegsteckt (Übergewicht kann - muss aber nicht - eine Quelle von gesundheitlichen Problemen sein) zeigt eine robuste Gesundheit. Wenn ich eine Frau mit Kinderwunsch wäre, wäre mir die Aussicht auf gesunde Kinder mehr wert als auf solche, die mir halbesoterische Geschichten à la "alles was Augen hat, hat eine Seele" erzählen oder die bei jedem Besuch alles mit der Begründung, dass sie das nicht vertragen, ablehnen.
 
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  • #21
Ich würde mich nicht auf Vegies einlassen. Im Freundeskreis kann ich sowas noch akzeptieren, aber in Beziehungen sollte es doch häufiger eine gemeinsame Essenszubereitung-/einnahme geben. Und natürlich bin ich als Mann Fleischfan. =)

Sprich, eine Mahlzeit ohne Fleisch quitiert mir mein Magen mit einem nicht vorhandenen Sättigungsgefühl. Ausnahme bildet hier nur der gebackene Camembert (der idealerweise aber mit etwas Nussschinken unterfüttert wird). Allerdings kriege ich abgesehen von Hackfleisch nur wirklich mageres Feisch runter, vlt. rettet das ja meine Seele, zumindest hat es das bisher bei meinem BMI getan. =P

Fastfood ist auch nicht ungesünder als sonstige Lebensmittel. Ungesund ist maximal die Einstellung vieler Menschen zum Essen. Viele kriegen es schlichtweg nicht auf die Reihe nur soviel Energie zu sich zu nehmen wie auch benötigt wird. Die Energiedichte bei Fastfood ist unbestritten weitaus höher wie die von Salat, das macht Veggies aber nicht zu besseren Menschen, sie outen sich lediglich das sie ihr Essverhalten nicht an den Energiegehalt anpassen können. Offenbar haben die meisten in der 8. Klasse geschlafen, als es um Energieerhaltungssätze ging, nur so kann man sich die obskuren Verschwörungstheorien über angebliche genetische Dispositionen erklären, die dazu führen, daß Menschen fett werden.

Wenn das wahr wäre, hätten wir unser Energieproblem gelöst, könnten alle Kraftwerke abschalten und unsere Energie allein aus den 30% schwabbeligen Mitbürgern beziehen.
 
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  • #22
Es ist schon interessant: In (gefühlt) jedem 2. Frauenprofil wird von Toleranz geschwafelt: Wie ach so tolerant Frau doch sei, und wie wichtig Toleranz bei einem Mann sei, usw. Doch wenn es um die Wurst – pardon: um das Salatblatt – geht, ist es mit der Toleranz vorbei: Die falsche Ernährung, der falsche Pizzabelag, die falsche Musikrichtung, der falsche Dialekt, usw. usf., und schon ist's mit der Toleranz vorbei.

Da geht es nicht um Toleranz, sondern um gegensätzliche Lebenseinstellungen! Ich, w, selber Ovo-Lakto-Vegetarier, habe kein Problem damit, wenn jemand in meiner Gegenwart Fleisch isst - ich fasse es aber nicht an und bereite es nicht zu - dann sind wir schon beim ersten Problem: zusammen kochen! Da müsste "mann" immer selber mit anfassen oder eben auch Vegie essen, bestimmte Greichte gehen gar nicht, weil man immer doppelt kochen muss (Gulasch...), bestimmte Resaturants sind ungeeignet (gut-bürgerlich, MC-Donalds) ..... da sind Konflikte vorprogrammiert!
Und wenn schon Fleisch, dann in meinen Augen bitte Bio und mit tiergerechter Aufzucht - jemand, der sein Fleisch beim Aldi aus der TK-Truhe holt, käme für mich aus ethischen Gründen nicht in Frage.

Wohlgemerkt - hier geht es nicht um generellen Fleischkonsum - solche Partner hatte ich bereits und das war kein Problem - aber jemand, der gern hätte, dass ich ihm abends ein Schnitzel in die Pfanne haue, wird mit mit ein Problem haben....
 
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  • #23
Da geht es nicht um Toleranz, sondern um gegensätzliche Lebenseinstellungen!
Und wenn schon Fleisch, dann in meinen Augen bitte Bio und mit tiergerechter Aufzucht - jemand, der sein Fleisch beim Aldi aus der TK-Truhe holt, käme für mich aus ethischen Gründen nicht in Frage.

Wohlgemerkt - hier geht es nicht um generellen Fleischkonsum - solche Partner hatte ich bereits und das war kein Problem - aber jemand, der gern hätte, dass ich ihm abends ein Schnitzel in die Pfanne haue, wird mit mit ein Problem haben....

Nein, er wird kein Problem haben, eine solche Beziehung funktioniert vermutlich nicht längerfristig. In der Tat sind das gegensätzliche Lebenseinstellungen, Vorschriften, was gegessen werden darf und was nicht, ethische Grundsätze, die Du für Dich setzen kannst, aber nicht auf andere übertragen. Oder eben doch, dann aber vermutlich ohne längerfritstige Beziehung mit dem Partner. Deine Ansichten gehen in Richtung "Veggie-Day" vor der letzten Wahl, Bevormundung erwachsener Menschen, komplett fehlende Toleranz für andere Sichtweisen. Wenn ich mein Hühnchenschnitzel oder meinen Lachs bei Aldi kaufe, ist das mein Problem. Du musst schlicht einen Partner suchen, der die gleichen Ansichten hat.

m, 46
 
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  • #24
Also echt, ich werde beim nächsten Date die Frau zu mir heim einladen, ihr eine Pizza und Currywurst servieren und dazu Andy Borg laufen lassen. Einfach, um ihre – im Profil angepriesene und geforderte – Toleranz zu testen. Mal schauen, ob sie den Test bestehen wird...

Wenn ein Mann Toleranz einfordert, aber im gleichen Atemzug die Frau abwertet, hat er ja selber keine Toleranz und hat somit nicht das Recht, es ist sogar kindisch, es bei einer Frau anzutesten.
 
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  • #25
Interessant ist eher die Frage, sollten Menschen die bei Elitepartner sind, und man diesen eine doch gewisse Bildung unterstellt, nicht mal nach "inneren Werten" fragen? Warum erwähnt die keiner?

LG

Doch, das wird hier erwähnt, aber anscheinend nicht verstanden, wie traurig!

Man zeigt einen Teil seineren inneren Werte u.A. auch darin wie und was man isst. Ein Mensch, der sich ungesund ernährt geht mit sich selbst nicht gut um, er zeigt somit ein Bild von sich und wer mit sich selbst nicht gut umgeht, dass sind ein nicht geringer Teile seine/ihre inneren Werte, wird auch mit mir nicht gut umgehen.
 
  • #26
Liebe FS,

wozu denn bitte dieses allgemeine Männerbashing? Du Ernährst Dich bewusst und mit einer gewissen Sorgfalt. Das ist Deine Lebenseinstellung die sich ja auch auf andere Lebensbereiche auswirkt. Achtsamkeit macht ja beim Essen nicht Halt.

Natürlich passt zu Dir kein Fast-Food-Junkie. Na und? Was also diese Spezies Mann gerne hätte braucht Dich doch gar nicht weiter zu kümmern.

Ich frag mich allerdings in welchen Kreisen Du Dich bewegst wenn das so gar nicht Deinem Lebensstil entspricht. In meinem Bekanntenkreis gibt's kaum einen der sich so ernährt, aber das sind ja auch so gruselige Sportjunkies.

Ja, mit einer nährstoffreichen Ernährung hat ein Mann die Chance, sich seine Haarpracht länger erhalten. Wenn es dauerhaft an Vitaminen und Mineralien fehlt, können die Haare früher ausfallen.
Grins, demnach müsste ich Wallemähne statt Landebahn aufm Kopp haben. Die Haare unterhalb der Nasenlinie gedeihen prächtigst. Nährstoffmangel dürfte bei vielleicht einem Promille der Männer für den Haarausfall verantwortlich sein. Der Rest hat einfach nur Pech bei der genetischen Ausstattung. Obwohl- Pech kann man gar nicht sagen, hängts doch in einem gewissen Masse mit dem Testosteronspiegel zusammen. Je mehr desto weniger Haare aufm Kopp.
 
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  • #27
Fastfood ist auch nicht ungesünder als sonstige Lebensmittel. Ungesund ist maximal die Einstellung vieler Menschen zum Essen. Viele kriegen es schlichtweg nicht auf die Reihe nur soviel Energie zu sich zu nehmen wie auch benötigt wird.

Der Mensch ist erstaunlich anpassungsfähig und kann seinen Energiebedarf aus allem Möglichen bestreiten, notfalls auch aus Fastfood. Wichtig ist nur, und da gebe ich meinem Vorschreiber recht, daß aufgenommene und benötigte Energie in Einklang stehen. Ein Fabrikarbeiter kann sich nicht von Salat und Gemüse ernähren, ein Schreibtischhengst schon eher.

Was mich an der Fragestellung stört ist die Deutungshoheit für "ungesund". Ich bin mir sicher daß, läßt man das Mengenproblem beiseite, vegane Kost erheblich ungesünder ist als Fastfood. Als ein Fan ausgewogener (!) Ernährung würde ich mich nicht mit einer Frau einlassen, die mir ihrer spartanischen Ernährung wegen bei jeder Bergtour schlapp macht.
 
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  • #28
Doch, das wird hier erwähnt, aber anscheinend nicht verstanden, wie traurig!

Man zeigt einen Teil seineren inneren Werte u.A. auch darin wie und was man isst. Ein Mensch, der sich ungesund ernährt geht mit sich selbst nicht gut um, er zeigt somit ein Bild von sich und wer mit sich selbst nicht gut umgeht, dass sind ein nicht geringer Teile seine/ihre inneren Werte, wird auch mit mir nicht gut umgehen.

Wie kühn , wie kühn die Hypothese !
Zumindest für einige der hier gescholtenen Lebensmittel steht der Nachweis aus , dass sie per se ungesund sind "die Dosis macht das Gift". Und der Schluss, dass wer Curry Wurscht isst, Frauen schlecht behandelt ist gewagt. Ich mag gar keine Curry Wurscht, aber eine Freundin die ein Drama daraus machen würde mag ich noch weniger.
 
  • #29
Da geht es nicht um Toleranz, sondern um gegensätzliche Lebenseinstellungen! Ich, w, selber Ovo-Lakto-Vegetarier, habe kein Problem damit, wenn jemand in meiner Gegenwart Fleisch isst - ich fasse es aber nicht an und bereite es nicht zu - dann sind wir schon beim ersten Problem: zusammen kochen! Da müsste "mann" immer selber mit anfassen oder eben auch Vegie essen, bestimmte Greichte gehen gar nicht, weil man immer doppelt kochen muss (Gulasch...), bestimmte Resaturants sind ungeeignet (gut-bürgerlich, MC-Donalds) ..... da sind Konflikte vorprogrammiert!
Und wenn schon Fleisch, dann in meinen Augen bitte Bio und mit tiergerechter Aufzucht - jemand, der sein Fleisch beim Aldi aus der TK-Truhe holt, käme für mich aus ethischen Gründen nicht in Frage.

Wohlgemerkt - hier geht es nicht um generellen Fleischkonsum - solche Partner hatte ich bereits und das war kein Problem - aber jemand, der gern hätte, dass ich ihm abends ein Schnitzel in die Pfanne haue, wird mit mit ein Problem haben....

Wie schön einfach doch die Welt sein, wenn sie nur aus schwarz & weiß besteht! :) Also ich war mit 2 Frauen in einer Beziehung, die Vegetarierinnen sind, allerdings eine eher aus gesundheitlichen Gründen, aber z.B. beide haben im Lokal, auch mal bei mir ein Gericht probiert, wenn es sie interessiert hatte....muß gar nicht, sehe ich aber als tolerant an! Meine Nichte ist nun seid über 15 Jahren Vegetarierin, und hat seit dem stetig zugenommen, wo ist da die gesunde Logik?
Ein Freund von mir, ist sehr stark Übergewichtig, (Typ Bulle von Tölz) und kerngesund, obwohl er 12 Jahre älter ist als ich, hat er bessere Blutwerte als ich, und auch beim Sport kann er mit anderen mithalten.....also bitte....zwischen schwarz und weiß gibt es noch viele Grautöne.....ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, die Dosis macht das Gift!

Niemand strirbt, wenn er am Wochenende mal ne Pizza Salami ist ;-) ich fand es immer toll, das mir die Sichtweise, der Vegetarierinnen näher gebracht wurde, es mein Leben ein kleines Stück verändert und Veggi Produkte gehören heute zu meinem Alltag.....
 
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  • #30
Da geht es nicht um Toleranz, sondern um gegensätzliche Lebenseinstellungen! ... bestimmte Greichte gehen gar nicht, weil man immer doppelt kochen muss (Gulasch...), bestimmte Resaturants sind ungeeignet (gut-bürgerlich, MC-Donalds) ..... da sind Konflikte vorprogrammiert!

Richtig, diese Konflikte sind aber nicht das Ergebnis gegensätzlicher Lebenseinstellungen, sondern fehlender Toleranz. Von einem Alles-Esser wird erwartet, daß er sich entweder den restriktiven Regeln des Partners unterwirft oder eben doppelt kocht. Hin und wieder Fleisch essen hat noch niemanden umgebracht, also warum kein Nachgeben auch in die andere Richtung?

Von gegensätzlicher Lebenseinstellung könnte man reden, wenn einer NUR Fleisch essen will und sich Salat oder Gemüse auf dem Teller verbittet. Vor so jemandem würde ich als Alles-Esser aber ebenso davonlaufen wie vor jemandem, der NIE Fleisch ißt. Extreme sind nur dann konsensfähig, wenn beide Partner sie teilen.
 
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