• #31
@ #2: Um diese ewige Frage von Frauen zu klären, hier ein kleiner Merksatz: Männer VERLIEBEN (und verpflichten) sich in eine Person/Charakter/Mensch (das Gesicht, mit dem sie dieses personifizieren, simpel gesagt, das VORDERTEIL), sprechen aber jederzeit auf die UNPERSÖNLICHE Gelegenheit zum SEX an, wenn sie ein reizendes HINTERTEIL sehen. An der Stelle kommunizieren sie nicht mit der geliebten Person, das ist rein genetisch. Weil ein Hintern (Busen, Schoß) kein Gesicht hat. That simple. Die Natur mag einem da chauvinistisch erscheinen, läßt sich aber nicht ändern.
Ammm... ich bin gerade etwas verwirt, ich dachte, die Evolution ist doof... ODER wie war das noch mal... Ist sie dann okay, wenn sie dem anderem in den Kram passt?

Genauso nutzlos könnten Männer sich darüber aufregen, daß Frauen vor dem Sex den Eindruck haben wollen, sie hätten einen potenten Versorger für ihre (potentielle) Brut gefunden. Auch nicht änderbar (zumindest solange es sich um kein überzogen wohlstandssuchendes Verhalten handelt).
Wer entscheidet was überzogen ist? Jeder Mensch hat einen anderen Maßstab. Ich möchte deinem Maßstab nicht gerecht werden.

Als erwachsener Mensch mit Charakter und Herzensbildung hat man dann die Verantwortung, mit seinen genetischen Vorzügen/Möglichkeiten und den Stolperfallen FAIR umzugehen...
Was ist jetzt fair? Für mich ist 100% etwas anderes fair, als für dich.

Ich habe für mich meinen eigenen Maßstab, wie viel davon jetzt die liebe Evolution ist, wie viel Charakter und Herzensbildung, ist eine ganz persönliche Mischung und zwar meine. Aus meiner Sicht ist sie fair. Aus der Sicht eines anderen Menschen vielleicht auch nicht. Man kann Menschen nicht zu gleichen Teilen in einer Partnerschaft aufwiegen und das auch noch bei allen Belangen.

Ich denke, man sollte zuerst den eigenen Ansprüchen genügen (egal ob man Mann oder Frau ist) und wenn man das geschafft hat, mit der anderen Seite etwas Nachsicht haben UND vor allem nicht alle Menschen des anderen Geschlechts in einen Topf schmeißen.
 
G

Gast

  • #32
Manchmal ist es einfach so, dass man erst nach ein paar Wochen/Monaten feststellt, dass ein Partner nicht passt. Meist kam es dann schon zum Sex, allerdings denke ich nicht, dass die Männer mich ausgenutzt haben. Man merkt ja auch durch andere Dinge, ob ein Mann nur am Körper oder auch am Menschen interessiert ist. Da muss man einfach im Vorfeld gut beobachten.
Mir ist es aber schon passiert, dass mich ein Mann "aussortiert", weil ich keinen Doktortitel hatte und mich seinen Maßstäben nach nicht elegant genug anziehe. Das fand ich seltsame Gründe, da extrem oberflächlich, aber wenn es ihm eben so wichtig ist - seine Entscheidung.

Lustig finde ich es wenn Männer Frauen ablehnen weil diese "zu früh" mit ihnen ins Bett gegangen ist. Alleine deswegen, weil diese Männer ja selbst sich "schlampenhaft" verhalten haben.

Sexualität ist doch ein ganz normales menschliches Bedürfnis. Und wenn man mal zwei Jahre Single ist, dann kommt es auch bei mir als Frau mal zu nem ONS. Ein Mann, der dann deswegen die Moralkeule schwingt kann mir gestohlen bleiben. In Beziehungen bin ich immer 100% treu.
 
G

Gast

  • #33
#26 das Gehirn ist aber nicht für eine emotionale Bindung da ... Das geht über die "alten" Mechanismen... Ich kann mich nicht in jemanden verfügen weil es "klug" wäre ...

Das aufschalten geht rein über den "oha" Effekt der direkt in den Bauch und nicht in den Kopf geht .. DANN kommt das "Abtasten" das "befühlen" und dann kommt der Kopf mit "passt die geistige ebene" .. Natürlich schreitet der Kopf beim modernen Mensch ein und steuert das verhalten auf rationaler Basis, aber kommt keine sexuelle Attraktivität zustande kommt es nicht zum Rest, deswegen gehören Zärtlichkeiten und Sex zum Kennenlernen selbstverstaendlich dazu .. DANACH entscheidet sich ob man die Frau komplett will..

So schwer ist es doch gar nicht einen Mann zu verstehen ..


Zur Frage: sie muss mindestens so "gut" sein wie ich .. Simpel =)
Natürlich hat sich verlieben nichts mit dem Kopf zu tun. Da gehe ich ja konform mit dir. Mein Text war darauf bezogen, dass Bones Fx meinte, alle Frauen würden evolutionär bedingt einen Versorger suchen und vor dem Sex abchecken, ob der Mann als Versorger potentieller Brut geeignet ist. Und darin erkenne ich mich überhaupt nicht wieder, weil ich noch nie darüber nachgedacht habe, ob ein Mann für mich oder potentielle Kinder ein guter Versorger wäre, schon gar nicht vor dem Sex.

die #26
 
G

Gast

  • #34
#26 das Gehirn ist aber nicht für eine emotionale Bindung da ... Das geht über die "alten" Mechanismen... Ich kann mich nicht in jemanden verfügen weil es "klug" wäre ...

Das aufschalten geht rein über den "oha" Effekt der direkt in den Bauch und nicht in den Kopf geht ..
Also, die Gefühle entstehen ja auch im Gehirn. Man kann sie hinterfragen, man kann sie mit der Vernunft abgleichen, oder man kann sich ihnen blind hingeben... Was Sinn macht, sollte sich jeder für sich überlegen.

Was mich bei Männern nervt, ist, dass Gefühle und Vernunft bei einigen wie voneinander abgespalten sind. Entweder, sie folgen ihrem "Gefühl", das macht sie, wenn sie gar nicht darüber nachdenken, wie das Gefühl zustande kommt, aber manipulierbar. Z.B. verliebt man sich in aufregenden Situationen schneller. Das muss nichts mit dem Objekt der Begierde zu tun haben, sondern mit den äußeren Umständen. HIER finde ich es intelligent, den Kopf einzuschalten und sich bestimmte Mechanismen einmal bewusst zu machen. Es ist kindisch, wenn ein Mann von der großen Liebe spricht, nur weil man ihn als Frau mal ein wenig in Aufregung versetzt hat.

Wenn man diese "Bauchgefühle" hinterfragt und "schlaue Bauchgefühle" entwickelt, finde ich als Frau ein Einschalten des "reinen Kopfes" in Liebesdingen weitgehend überflüssig.

Wenn ich mich in die totale Katastrophe verlieben würde (was selten vorkam), dann würde ich mich zuerst fragen, warum mich das katastrophale Verhalten nicht abstößt, was mich letztlich doch anzieht. Ich würde mein Gefühl ernst nehmen und es hinterfragen. Keinesfalls würde ich es ignorieren und eine angeblich vernünftige Entscheidung überstülpen. Ich habe aber den Eindruck, dass dies oft das Vorgehen der Männer ist?
 
G

Gast

  • #35
sprechen aber jederzeit auf die UNPERSÖNLICHE Gelegenheit zum SEX an, wenn sie ein reizendes HINTERTEIL sehen. An der Stelle kommunizieren sie nicht mit der geliebten Person, das ist rein genetisch. Weil ein Hintern (Busen, Schoß) kein Gesicht hat.
Ähem, dann bin ich kein richtiger Mann, denn mich reizt ein Hinterteil ohne Gesicht überhaupt nicht. Sex von vorne statt von hinten unterscheidet den Menschen vom Tier, und ich bin lieber Mensch.
 
  • #36
#33 aber nicht in dem Part der für die Ratio zuständig ist ... Männer trennen in der Regel emotionale und rationale Ebene voneinander .. Das ist eher anerzogen als biologisch .. Ich hab erst lernen müssen das sich die beiden nicht komplett ausschließen und durchaus zusammenarbeiten können, wenn man sie lässt ... Das "versorgerqualitaeten" suchen geschiet unwillkürlich, natürlich geschiet das nicht vordergründig.. Es wird kein "Verteidiger" gesucht sondern einer mit breiten Schultern, es wird kein hoher sozialer Status gesucht sondern eine klare, Laute und Tiefe stimme ... Etc...

Natürlich ist "der Mann" staendig im Kampf mit sich .. Und ein Mädel NICHT abzugraben obwohl es Super aussieht erfordert schon eine gute Büchse Selbstbeherrschung =)
 
G

Gast

  • #37
Ich finde den Ansatz der Frage völlig falsch gestellt, denn er impliziert, dass die bösen Männer die armen Frauen ja nur sexuell ausbeuten, vorsätzlich und hinterlistig, um an Sex zu kommen.
Ich denke aber, dass es eben bei vielen eine gewisse sexuelle Anziehung gibt und man sich im Laufe der Zeit eben besser kennen lernt und auch die sexuelle Spannung dann nach einer gewissen Zeit etwas abflaut. Dann kommt man an einen Punkt, ab dem man sich fragt, ob man sich "mehr" vorstellen kann und da gibt es genauso viele Frauen wie eben auch Männer, die dann merken, dass es eben doch nicht "mehr" werden kann.
Der erste Hormonrausch ist vorbei und für eine ernsthafte Beziehung reicht es gefühlsmäßig nicht.
Das hat nichts damit zu tun, dass die Frau nicht das nötige Etwas mit sich bringt, sondern dass einer von beiden sich eben das Zusammenleben anders vorstellt.
Es gibt sicherlich auch viele Frauen, die nach der ersten Zeit schon viel zu sehr "klammern" und ihr eigenes Leben nahezu aufgeben - das kann einen Mann sicher auch in die Flucht schlagen, wenn er eher der freiheitsliebende Typ ist.
Aber dass eine Frau so oder so sein sollte, damit es klappt ist meines Erachtens viel zu pauschal gesagt.
Und dass Männer ständig auf der Suche nach Frischfleisch sind, stimmt auch nicht.
Viele hätten sehr gerne eine funktionierende und schöne entspannte Beziehung und wollen nicht dauernd was Neues.
Aber man kann sich eben zu tiefen Gefühlen nicht zwingen und wenn man nicht wirklich verliebt ist, ist es doch fair, die Sache wenigstens zu beenden.
w,40
 
  • #38
Natürlich ist "der Mann" staendig im Kampf mit sich .. Und ein Mädel NICHT abzugraben obwohl es Super aussieht erfordert schon eine gute Büchse Selbstbeherrschung =)
Ja dem muss ich sogar als Frau zustimmen. An manchen Tage, wenn ich das richtige anhabe, da kann ich es bei dem einem oder anderem Typen beobachten, wie es bei ihm rattert und er sich schon beherrschen muss, um in die richtige Richtung zuschauen. Ich bin dann aber auch nicht sauer oder beleidigt, wenn ein Blick etwas entgleist, zu mindesten meistens nicht...

Aber ich denke oder besser ich weiß, selbst wenn der Mann mir vom Aussehen auch gefehlt, für eine Beziehung ist das nicht genug.
 
G

Gast

  • #39
Die Wortwahl "gut genug" empfinde ich als herabwürdigend. Jeder Mensch - jede Frau und jeder Mann und so weiter - ist einzigartig und damit ein absoluter Wert an sich. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Welche Ansprüche ich an eine Beziehung mit einer Frau stelle, sie also als Partnerin akzeptiere: es muß gegenseitige Liebe vorhanden sein, und der Wille, Probleme (die es immer geben wird) gemeinschaftlich zu überwinden.
 
G

Gast

  • #40
Das "versorgerqualitaeten" suchen geschiet unwillkürlich, natürlich geschiet das nicht vordergründig.. Es wird kein "Verteidiger" gesucht sondern einer mit breiten Schultern, es wird kein hoher sozialer Status gesucht sondern eine klare, Laute und Tiefe stimme ... Etc...
Das ist richtig, ich würde aber nie versuchen, dagegen anzukämpfen. Das Ziel ist, herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist, was einen glücklich macht, und wie viel Glück man überhaupt sucht. Und dafür ist das Gefühl der erste Ratgeber.

Was ich für anerzogen halte, sind diese Maßstäbe, was angeblich für eine Beziehung wichtig sei. "Sex ist nicht das Wichtigste" und so Sprüche. Ich weiß, dass für mich Sex das Wichtigste für die Passung ist. Ich sehne mich allerdings nicht nur wegen des Aussehens nach dem Sex, die von dir genannten Punkte tauschen sich untereinander aus, und erscheinen immer in unterschiedlicher Kombination. Beim einen ist es eben doch plötzlich der Erfolg, der ihn attraktiv macht, beim anderen das Aussehen, das Stärke demonstriert. Jede Erfahrung verändert die Ausrichtung.
 
G

Gast

  • #41
#Hellekeen

Das verstehe ich nicht. NACH dem Sex entscheiden Männer über eine Beziehung? Das hat aber nichts damit zu tun, wie heß der Sex war. Denn passte es auf dieser Ebene, muss es eben nicht in eine Beziehung münden, sondern kann auch zur Affäre werden.
 
G

Gast

  • #42
Meine Kriterien (nach Wichtigkeit geordnet):

1) Jung, huebsch, treu
2) Keine Karrierefrau, eher Hausfrau mit Minijob oder 20 Std. Woche
3) Gut Kochen, nicht viel reden

Alles andere ist absolut egal.

Ich denke, dass sind einfache Kriterien. Ich konnte bisher jedoch keine Frau finden, die das erfuellt hat. Suche weiter.
und er sucht und sucht und sucht, nicht viel reden, ich möchte eine Partnerin mit der ich kommunizieren und diskutieren kann. Vielleicht sollten Sie ein Zeitmachine erfinden und zurück in die 50er wenn das nicht reicht gibts ja noch die Steinzeit...
 
G

Gast

  • #43
Das ist eine wirklich gute Frage, die ich (w46) mir auch schon oft gestellt habe. Mittlerweile denke ich, es gibt keine Antwort.

Wenn ich mich so umsehe, dann sehe ich
- potthässliche Paare (sorry, ist aber so), die sich lieben
- hübsche Geld-zu-Geld-Akademiker Paare, die einen hohen Lebensstandard für wichtig erachten, aber nicht unbedingt glücklich sind
- langjährige Ehepaare, die sich plötzlich - warum auch immer - trennen
- verpasste Chancen - hängt mit Reife und Lebenserfahrung zusammen
- glückliche Paare, denen keiner eine Chance gab

Mein Ex-Freund (Künstler) flog vor 20 Jahren von Blume zu Blume, hatte tolle Frauen. Heute ist er Rentner, sitzt alleine in seinem Haus, tut sich sehr schwer, eine Frau zu finden und bereut seinen Leichtsinn. Mir selbst fehlte es rückblickend oft an Reife und Verständnis, ich war mit meinem Beruf verheiratet und konnte das Leben nur durch meine Brille sehen.
Eine ehemalige Mitschülerin von mir wurde in ihrer Schulzeit immer von ihrem Freund mit dem Mofa von unserem Gymnasium abgeholt. Beide waren damals 16, sie wurde Architektin, er Bäcker. Sie sind heute noch glücklich verheiratet.
Ich selbst bin wieder mit meiner Jugendliebe zusammen. Wir führen (noch) eine Fernbeziehung, er kann mir "nichts bieten" und ist das ganze Gegenteil von mir. Aber er ist meine große Liebe, und ich bin seine große Liebe. Und das wissen wir heute aufgrund unserer Lebenserfahrung.
 
G

Gast

  • #44
Meine Kriterien (nach Wichtigkeit geordnet):

1) Jung, huebsch, treu
2) Keine Karrierefrau, eher Hausfrau mit Minijob oder 20 Std. Woche
3) Gut Kochen, nicht viel reden

Alles andere ist absolut egal.

Ich denke, dass sind einfache Kriterien. Ich konnte bisher jedoch keine Frau finden, die das erfuellt hat. Suche weiter.
Ich schließe mich zu dieser Aussage den anderen Meinungen an und bin auch für die Zeitmaschine. Die Liste liest sich grauenhaft und ich hoffe für dich, dass du noch einmal darüber nachdenkst. Statt zu suchen solltest du dir vielleicht eine Brille zulegen und kochen lernen. Du bist sicher kein Mann für mich, aber man könnte mal drüber reden. Aus Spaß am Gespräch.

Zu der Frage finde ich, dass es immer auf die persönlichen Sichtweisen und Erwartungen ankommt und dass einen Frau die Sache mit dem "Gut genug" genauso vergessen sollte wie ein Mann. Klappen wird es nur, wenn es passt! Und in eine langfristige Beziehung muss man auch etwas Arbeit stecken, damit es bleibt, egal ob mann oder frau. Die wenigsten haben das Glück sich einfach nur finden und lebenslang lieben zu können.
Solche Fragen nach dem Gut genug sein ziehen nur runter, bringen selten was. Kopf hoch, du bist, wie du bist und das ist gut.
w45
 
G

Gast

  • #45
Ohje, es ist wirklich interessant diese Antworten zu lesen.

Die Frau sucht aus und der Mann entscheidet, ob man zusammen bleibt?
Eine Frau möchte Liebe und ein Mann Sex?
Eine Frau braucht einen Versorgener, der viel Geld hat und Erfolg. Der Mann eine junge, hübsche, unerfolgreiche Hausfrau?

-> Das muss ich nicht nachvollziehen können.

Zum Glück habe ich mit vielen Freunden (m/w) über dieses Thema gesprochen, sonst würde ich wohl denken auf einem anderen Planeten zu leben. Warum? Für mich stellt sich das wie folgt dar:

Jeder wünscht sich etwas anderes von seinem Partner. Es passt, wenn es passt. Verstellen darf man sich nicht. Die "Chemie" muss stimmen. Das Gefühl zueinander. Mit großem Glück findet sich ein Gegenstück. Dazu kommt es natürlich nur, wenn die lieben Ansprüche erfüllt werden, denn ohne den Kopf wird auch das Herz nicht geöffnet.
Ansprüche sind aber individuell. Ich als w32 möchte keinen reichen und erfolgreichen Mann - er sollte in etwa auf meinem Niveau leben, eine Job haben, der ihn erfüllt. Einen Versorger brauche ich nicht, sondern einen Mann mit dem ich die Freizeit genießen kann, mit dem ich reden kann und der mir ein geistiges und körperliches "zu Hause" bietet. Ähnliche Interessen sind dazu wichtig. Er sollte offen sein und gern Sport treiben. Damit wir das auch noch im Alter gemeinsam machen können, sollte er +/- 5 Jahre älter oder jünger sein. Selbstverständlich ist auch das Aussehen bzw. die Ausstrahlung sehr wichtig.

Übrigens denke ich, dass es genug Frauen gibt, die Sex ohne Gefühle haben, ohne mit "Jedem" das "Bett" zu teilen. Selbstverständlich muss ich mit einem Mann Sex gehabt habe, bevor ich sagen kann, ob ich mich an ihn binden kann. Das ist doch ein wichtiger Bestandteil einer Beziehung. Wer "kauft die Katze im Sack"? Wenn ich eine wirkliche Beziehung haben möchte, warte ich mit dem Sex. Jeder Mann der zu schnell darauf hinaus will, ist für mich weniger interessant. Er ist zu schnell zu haben. Allerdings denke ich, dass Menschen auch nach einem ONS ihre Liebe füreinander entdecken können. Nichts ist unmöglich ;)

Jeder ist ein Individuum. Es gibt keine Lösung.
 
G

Gast

  • #46
Wenn man sich nach der Anfangsphase der Beziehung fragt: War ich nicht gut genug, dann stimmt Grundsätzlich etwas nicht. Wahrscheinlich hat man dann mehr Gefühle für den vermeintlichen "Partner" entwickelt als der selbst hatte. Es klingt für mich auch danach, dass man bereits zu Beginn Opfer bringen musste. Wenn man bereits zu Beginn Opfer bringen muss stimmt von Anfang an etwas nicht. Wenn es nämlich stimmt und klappt, gibt es keine Opfer mehr, man muss auch nicht mit jemandem in die Kiste steigen, weil man auch mal sagen kann, ich bin noch nicht bereit dazu. Es gibt also gar kein zu Schlecht, es sei denn Du hast Dir Eigenschaften angeeignet die Grundsätzlich konträt zu einer Beziehung stehen, aber dann wirst Du dies auch in Deinem Freundeskreis zu spüren bekommen. Ich glaube man sollte gar nicht erst versuchen sich zu verstellen um besser dazustehen oder um den möglichen Partner zu beeindrucken, mit Ehrlichkeit und sich Selbst sein erreicht man viel mehr. Es gibt eben gar keine Regeln, wie man sein muss um einen Partner zu kriegen, da jeder seine ganz eigenen Ansprüche hat. Aber man muss die Chance ergreifen, wenn sie sich einem bietet, ich habe leider diese schon ein paar Mal verpasst, weil ich in den entscheidenden Situationen das Gefühl vermittelt habe, ich habe eigentlich kein Interesse. Mittlerweile zeige ich mein Interesse, falls ich welches habe ohne aufdringlich zu wirken und warte dann die Reaktion ab.
Aber wenn Du noch wissen willst was Kriterien sein könnten verrate ich Dir mal meine:
Beim Äusseren kriegt man mich durch das richtige Lachen und Lächeln, sowie der Ausdruck der Augen.
Im weiteren stehe ich auf kleine Frauen, aber das ist eigentlich kein entscheidendes, diese haben einfach einen Vorsprung am Start.
Dann mag ich Frauen die gegen Aussen und im Beruf seriös und tiefgründig sind und die dann Privat doch nicht so seriös sind, wenn man sie besser kennen lernt
Musikerinnen haben bei mir einen Vorteil
Ich mag Frauen die sehr Kommunikativ sind
Ich mag Frauen ein besonderes Bedürfnis nach Harmonie haben, ich bin da Regelrecht Harmoniesüchtig
Ich mag Frauen, die sich für Neues begeister lassen, die Reisefreudig sind
Eine Frau muss eine gewisse Inteligenz haben muss aber nicht studiert sein.
Ich mag keine Frauen, die immer total durchgestylt sein müssen
...

Man könnte die Liste noch ergänzen und bei jedem wird sie anders aussehen, aber wie Du vielleicht siehst sind so viele Dinge darunter und dann gibt es ja noch das Knistern das vorhaden sein muss, das es mich immer wieder erstaunt, dass Mann Frauen findet, die in das Schema passen und in die man sich verlieben kann.
 
G

Gast

  • #47
Die Sache ist eigentlich sehr einfach;
Für die Partnerwahl gilt: gleiche Interessen, unterschiedliche Gemüter, ähnlicher emotionaler Intelligenzgrad. Dazu kommen der berufliche und private Anspruch und der Grad an Selbstbewusstsein und Selbstverliebtheit.

Wenn einem, egal, ob Mann oder Frau, diese Faktoren detailgenau bekannt sind, ist man in der Lage, ebenso offen und ehrlich darüber zu reden. Damits dann klappt mit einer Beziehungsform, die beide Beteiligte anpeilen, muss man einfach nur das Glück haben, diesen Menschen zu treffen !
Wenns nicht klappt bzw. man spürt, daß der Gegenüber nicht so ist, wie man es sich vorstellt, geht man logischerweise auf Distanz. Die Diskussion hier hat vor allem auch denjenigen Grund, daß sich Viele auf Kompromissbeziehungen einlassen, weil sie Probleme haben, längerfristig Zeit mit sich allein zu verbringen, was ich persönlich als Luxus empfinde in dieser lauten und schnelllebigen Zeit, in der Egoismus und Oberflächlichkeit dominieren .

M,29
 
G

Gast

  • #48
Meine Kriterien (nach Wichtigkeit geordnet):

1) Jung, huebsch, treu
2) Keine Karrierefrau, eher Hausfrau mit Minijob oder 20 Std. Woche
3) Gut Kochen, nicht viel reden

Alles andere ist absolut egal.

Ich denke, dass sind einfache Kriterien. Ich konnte bisher jedoch keine Frau finden, die das erfuellt hat. Suche weiter.
Ja, das dürfte in der Tat schwierig werden bzw. Du bist einfach im falschen Jahrzehnt geboren.

Wann eine Frau gut genug ist, ist wohl individuell sehr verschieden und lässt sich pauschal nicht beantworten. Ich würde sagen, dass eine Frau "gut" genug ist, wenn sie nicht zu allem Ja und Amen sagt, selbstbewusst ist und sich nicht ständig fragt, ob sie "gut genug" ist.

w
 
G

Gast

  • #49
Merke: eine Frau muss immer gut , vor allem emotional, für sich selbst sorgen, sie darf nie erwarten, dass es ein anderer tut, sie darf nie davon ausgehen, dass einem Mann ihr Wohl wichtiger ist als sein eigenes.
Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht und kann diesem Gast nur zustimmen. Zwar bin ich keine Frau, die schnell mit einem Mann ins Bett geht. Trotzdem kann ich allen anderen Frauen nur sagen, dass emotionale Stabilität ein großer Vorteil ist.
 
G

Gast

  • #50
Merke: eine Frau muss immer gut , vor allem emotional, für sich selbst sorgen, sie darf nie erwarten, dass es ein anderer tut, sie darf nie davon ausgehen, dass einem Mann ihr Wohl wichtiger ist als sein eigenes.Wenn du das beherzigst, kannste diese Sorte schnell aussortieren.
Ich glaube, ich könnte mich aber nicht mehr verlieben, wenn ich den Glauben daran aufgebe, dass einem Mann mein Wohl genauso wichtig sein könnte wie sein eigenes und er "emotional für mich sorgt". Das macht mich an. Wenn ich diesen Gedanken, erwachsen und vernünftig aufgebe, kann ich auch an Männern nicht mehr viel reizvolles entdecken. Das wäre dann eine sehr nüchterne Beziehung.

Ich habe aber auch die Erfahrung, dass an dem Satz leider etwas dran ist. Aber es gibt bekanntlich immer die goldenen Ausnahmen.
 
G

Gast

  • #51
Nein, sie sollte auch gut erzogen sein, keine zweifelhafte Vergangenheit haben und keine Schlampe sein, sich in der Öffentlichkeit ordentlich benehmen können, einen eigenen gepflegten Haushalt haben, eine gute Mutter abgeben, gute Gene haben und intelligent sein, einen vernünftigen Beruf haben, und von ihren Eltern unabhängig sein.
Wenn ich das lese, frage ich mich als erstes: Was hast Du Deinem Forderungskatalog gegenüber selbst zu bieten?

Und last but not least drängt sich sachte aber nachhaltig der Gedanke auf:
Hast Du sie schon oder schreibst Du noch?!
 
G

Gast

  • #52
Ich finde, daß allein die Formulierung "gut genug" darauf schließen lässt, dass deine Perspektive vorzugsweise die unterlegene ist. Wenn ich mir Gedanken machen muss, für einen Mann gut genug zu sein, habe ich mich vergriffen.
Das sehe ich ähnlich.
Es geht nicht um gut genug oder nicht.
Eher um gemeinsam nach vorn schauen und natürlich auch, das Leben zu genießen.

Dazu gehören die Kriterien, die du genannt hast, sich mit dazu.

w/40
 
G

Gast

  • #53
"Mir ist es aber schon passiert, dass mich ein Mann "aussortiert", weil ich keinen Doktortitel hatte und mich seinen Maßstäben nach nicht elegant genug anziehe. Das fand ich seltsame Gründe, da extrem oberflächlich, aber wenn es ihm eben so wichtig ist - seine Entscheidung."
WORD;)
Ja, ähnliche Erfahrungen hatte ich auch schon, war sehr enttäuschend. Noch mehr als über den Mann ärgere ich mich aber über meine eigene (übertriebene) Gutmütigkeit. Seitdem sage ich (wenn auch nur in Gedanken) von Anfang an: entweder er nimmt mich so wie ich bin oder er ist eben nicht der richtige (egal ob für Beziehung, Romanze oder sonst was). Sich verstellen bringt nix und ist auf Dauer sehr anstrengend. ICH nehme denn Mann schließlich auch wie er ist und versuche nicht, ihn zu verändern (eine Eigenschaft die eig. oft Frauen zugesprochen wird). Wenn er mir so nicht gefällt, nehme ich ihn nicht. Ist doch eig. ganz einfach, oder?

"Lustig finde ich es wenn Männer Frauen ablehnen weil diese "zu früh" mit ihnen ins Bett gegangen ist. Alleine deswegen, weil diese Männer ja selbst sich "schlampenhaft" verhalten haben.
Sexualität ist doch ein ganz normales menschliches Bedürfnis. Und wenn man mal zwei Jahre Single ist, dann kommt es auch bei mir als Frau mal zu nem ONS. Ein Mann, der dann deswegen die Moralkeule schwingt kann mir gestohlen bleiben. In Beziehungen bin ich immer 100% treu."[/QUOTE]

Oh ja, diese Doppelmoral der Männer*seufz*
 
G

Gast

  • #54
Allerdings fällt mir in vielen anderen Beiträgen auch auf, dass es sehr viele Männer zu geben scheint, die Frauen mehrere Wochen daten, wunderbare SMS schreiben, mit ihnen ins Bett gehen und sich dann mit der Begründung davonmachen, sie hätten sich nicht verliebt.

Ich frage mich dann jedesmal: Wann ist frau für eine Beziehung gut genug? Eine hübsche Frau, gute Gespräche, guter Sex reichen offensichtlich nicht?
Woher weisst Du, dass der Sex wirklich gut war, die Gespräche gut und die Frau hübsch? Letzteres erscheint noch am logischsten, aber für Männer ist guter Sex sicher wichtiger als für Frauen und sie testen das, bevor sie eine Beziehung eingehen. Und ich sage einer Frau tatsächlich nicht, dass der Sex nicht gut war oder sie mir körperlich nicht ausreichend gefällt, sondern finde eine andere Begründung, um sie nicht zu verletzen. "Verlieben" tue ich mich aufgrund vieler Details, die sich in den ersten Wochen ergeben oder nicht. Für mich ist selbstverständlich, dass ich in diesen ersten Wochen auch Sex ausprobiere, das Frauen über 30 sich da anstellen, als seien sie noch Jungfrau, kann ich nicht nachvollziehen.

m
 
G

Gast

  • #55
Was gut genug ist, hängt davon ab, was man bekommen kann. Das absolute Minimum ist:

Nicht massiv übergewichtig, nicht wesentlich älter als ich, ähnliche Zukunftsvorstellungen, körperlich treu, kinderlos, gesund. Wenn ich keine Frau haben kann, die dieses Minimum erfüllt, bleibt man lieber Single.

Das Prinzessinen-Ideal ist das aber lange nicht. Das ist zusätzlich jung(+-20), hübsch (= schlank,10 cm kleiner als ich, glatte, makellose Haut, schöne Haare, schmale Tallie), treu, sexuell eher unerfahren, charakterlich unkompliziert, Spaß an Dingen, die mir auch gefallen, intelligent.

Letztlich hängt es aber davon ab, was man kriegen kann. Wer sich dazu in der Lage fühlt, eine dem eigenen Ideal entsprechende Frau zu bekommen, dem ist eine Durchschnittsfrau natürlich nicht gut genug. Wer lange Single war, nimmt auch viele Abweichungen vom Idealbild in Kauf.

m36
 
G

Gast

  • #56
Ich habe hier schon einige Beiträge gelesen, in denen sich immer darüber beschwert wird, die Ansprüche der Frauen seien zu hoch.
Allerdings fällt mir in vielen anderen Beiträgen auch auf, dass es sehr viele Männer zu geben scheint, die Frauen mehrere Wochen daten, wunderbare SMS schreiben, mit ihnen ins Bett gehen und sich dann mit der Begründung davonmachen, sie hätten sich nicht verliebt. Von den Lesern werden dann Kommentare abgegeben, wie: Für Sex war es ausreichend, für eine Beziehung warst Du nicht gut genug".
Ich frage mich dann jedesmal: Wann ist frau für eine Beziehung gut genug? Eine hübsche Frau, gute Gespräche, guter Sex reichen offensichtlich nicht?
Liebe FS, es gibt viele charakterlich minderwertigen Männer, die weder mit sich selbst noch mit der Partnerin ehrlich sind. Sie wollen letztendlich keine Beziehung, sondern mit vielen Frauen unverbindlichen Sex. Und weil sie das weder vor den Frauen, vor der Gesellschaft und manchmal nicht mal vor sich selbst zugeben können, werden irrwitzige Anforderungskataloge erstellt und nach Gründen gesucht, wieso die abgeschossene Frau am Ende eben doch selbst "Schuld" ist. Wer als Frau klug ist, meidet solche Männer und die Erfahrung hilft Frauen mit zunehmendem Alter solche Exemplare zu erkennen. Auch ein Grund warum eine bestimmte Sorte Mann nur mit ganz jungen Frauen und niemals mit einer Partnerin dauerhaft kann- und am Ende dann allein und alt zurückbleibt.
 
G

Gast

  • #57
Ich stelle keine Ansprüche, ich habe wohlbegründete Anforderungen.

Irrationale Ansprüche (an Aussehen, Statussymbolen, was auch immer) generieren das Traumbild einer nichtexistenten Frau; das mag für pubertierende 13jährige angehen, zeugt aber von Unreife.

Meine berechtigten Anforderungen an eine Partnerin umfassen Intelligenz (auch emotionale Intelligenz), Bildung, zumindest ähnliche Werte (also keine menschenverachtenden Einstellungen), Empathie, keine psychischen Störungen, Emanzipation und zu guter letzt keine konsumistisch-promiske Lebenseinstellung.

Solche Frauen gibt es in Deutschland kaum, die Suche kann man sich gleich sparen. In anderen, weiterentwickelteren Gesellschaften finden sich diese Frauen zu Abermillionen.

M
 
  • #58
für Männer ist guter Sex sicher wichtiger als für Frauen und sie testen das, bevor sie eine Beziehung eingehen.
Tun sie das? Ich kann das nicht beurteilen, ich gehöre nicht zu der Sorte Männer, die sich durch Sex in eine Frau verlieben oder auch nicht, deshalb muß ich nachher auch keine Begründung vortragen, warum der Sex nicht so war, daß ich mich hätte verlieben und den Wunsch nach fester Beziehung hätte entwickeln können.

Meine Antwort an die FS lautet daher: gehe mit keinem Mann ins Bett, der nicht vorher klar zu erkennen gegeben hat, daß er in Dich verliebt ist und eine gemeinsame Zukunft ins Auge faßt. Das ist zwar keine Garantie für eine Partnerschaft (er könnte ja gelogen haben), erspart Dir aber definitiv jedes Grübeln, warum der Mann sich wohl nicht verliebt hat beim Sex.
 
G

Gast

  • #59
Wenn eine Frau "sicher gehen" will, soll sie eben warten bis sie sicher sein kann. Dass man gerade in jungen Jahren Sex mit Frauen hat, die man bestimmt nicht heiraten will, weil hübsch und guter Sex bei einer Frau ganz sicher nicht ausreichen, ist doch klar. Als gut aussehender Student konnte ich eine gut aussehende Studentin zur Freundin haben, dass ich deshalb nicht der Verkäuferin hinterher war, ist doch klar. Trotzdem gab es mit Friseusen, Verkäuferinnen und Arzthelferinnen nette Nächte. Es genügt manchmal, sich die Frage zu stellen, ob man genau so viel bietet wie man möchte.
 
  • #60
ZEITliche Reihenfolge:


- Aussehen (Figur, Gesicht)
- Bewegung (fliessend oder eher Bewegungslegastheniker?)

damit kommt es zum Kontakt.

weiter:


- Habitus (ist sie laut, ZU laut=, ZU rechthaberisch? oder zu Duckmäuserisch?, zu Prinzessinnenhaft?)

Ja ? -> evtl was fürs Bett aber nichts für die Ewigkeit.. Wenn sie dazu zu nervig ist und klammernd dann Abstand. nicht mal fürs Bett, das isses nicht wert.



- Sex Gut ? Schlecht? Erfahren? experimentierfreudig? aktiv? passiv?

Ja? sehr gut, lass uns eine Beziehung versuchen.. (wie gemerkt JETZT! wird das festgelegt.. nicht vorher.. ) nein,? dann eher doch nicht..


- Langzeitbeobachtungen... wie ist ihr Umfeld,? ihre Freunde? hat sie Freunde was ist mit ihren Langzeitinteressen? Beruf?


wie schon bemerkt kommen all diese "Langzeitdinger" erst zum schluss, wenn man eigentlich schon geneigt ist dem Ganzen eine Chance zu geben.. davor sind diese nicht wirklich relevant..