• #121
Wie stellt ihr euch unter diesen Umständen einen sensiblen, guten Umgang mit der Situation vor?
Ich kann nur sagen, wie ich es mir wünschen und auch handhaben würde. Wäre ich in der Situation gewesen und es hätte mich gestört/verletzt/verwirrt, hätte ich versucht, dreimal tief durchzuatmen, um dann möglichst wertungsfrei und sachlich zu erklären, warum ich das nicht thematisieren möchte. Es wäre aber auch wichtig für mich, zu wissen, warum es für meinen Partner ein Thema wäre bzw. welche Relevanz es für ihn hat. Erst dann kann man doch entscheiden, wie man in Zukunft mit solchen Dingen umgeht. Jetzt bin ich eigentlich ein recht emotionaler Mensch, der auch gerne mal lospoltert, was in der Vergangenheit häufiger mal zu übereilten Reaktionen geführt hat, die letztlich Streit oder unschöne Situationen provozierten. Es ist aber durchaus möglich, Handlungsstrategien zu entwickeln, auch wenn man emotional erregt ist. Bei mir ist es so, dass ich dann solchen Situationen erstmal entfliehe und um Aufschub bitte... Mein Mann akzeptiert das und weiß, dass wir reden, wenn ich mich beruhigt habe. Klappt, mussten wir aber auch erst lernen.
 
  • #122
Wer bestimmt denn, ob etwas, das man zu sagen hat, interessant ist, wie der Sack Reis, der umfällt? Ich z.B. finde das viel interessanter, als Computer-, oder Autogeschichten und vor allem betrifft das sehr wohl das Paar, es ergeben sich mit ein bisschen Weltoffenheit einige interessante Gespräche für ein Paar. Wenn man allerdings lieber oberflächlich bleiben mag, ok.
Menschen, die gewisse Dinge nicht angesprochen oder ausgesprochen haben wollen, fürchten sich vielleicht auch ein wenig vor ihren eigenen (sexuellen) Abgründen.
 
  • #123
Wie stellt ihr euch unter diesen Umständen einen sensiblen, guten Umgang mit der Situation vor?
So ein Faux Pas kann ja nur am Anfang einer Beziehung passieren, wenn man noch nicht viel miteinander geredet hat. Wenn mich da etwas stören würde, würde ich ironisch oder humorvoll reagieren. So dass klar ist, dass das ein bisschen zu weit gegangen ist, aber nicht wahnsinnig tragisch ist.

Ich weiss ja nicht, wie lange die beiden schon zusammen sind. Würde mein Mann mir nach 20 Jahren Ehe plötzlich mit etwas kommen, was vorher hier noch nie Thema war, würde ich direkt nachfragen. Ich kann mit ihm ja über alles reden.
 
  • #124
Meine Frage an euch : gehen wir mal davon aus, der Partner konnte es nicht wissen, dass sein Statement verunsichert hat (dass es nicht unbedingt selbstverständlich ist, dass er das wissen konnte, sehen wir an der Länge des Threads).

Wie stellt ihr euch unter diesen Umständen einen sensiblen, guten Umgang mit der Situation vor?
Ganz einfach. Immer noch die Klappe halten. Ein erwachsener Mensch sollte das schon hinbekommen, zu unterscheiden was seiner Patnerin Kopfkino bereiten könnte und was nicht. Und dieses Kopfkino hätten bestimmt 95 % der Leute. Hier geht es um ein intimes Thema, wo nicht nur ich und meine Partnerin darin vorkommen. Nein sondern eine wildfremde Frau.( die ja nix dafür kann) Wenn ich meiner LG beim Spazieren gehen mitteile, dass die Damen da drüben aber klasse Titten hat, ist sie sicherlich nicht hocherfreut. Und wenn meine LG mir in gleicher Situation erzählt, wie klasse sie die Mega Beule bei dem Typ da drüben findet, bin ich ebenso wenig erfreut. Das sind Infos, die braucht kein Mensch. Wofür? Es wirft nur Schatten. Und ich weiß das, sowie 99% aller anderen Beziehungsmenschen. Es sei denn man lebt die sogenannten offene Beziehung. Da kann das sicherlich anders sein. Aber das ist nicht die Masse.
m45
 
  • #125
Er hat es vertrauensselig erzählt und bekommt dafür einen Rüffel (...)

(...) wie ein völlig simpler Vorgang wie ein Saunabesuch (der ja nun nichts besonderes ist), der halt bei manchem Mann auch mal eine Erektion produzieren kann...
Er hat es vertrauensseelig erzählt der Gute.
Tja, Dummheit schützt vor Strafe nicht.
Die FS ist weder seine Mutti noch seine Therapeutin, sie muss sich nicht darüber freuen wenn der sexuell ach so hilflose Junge zu ihr kommt und ihr "vertrauensseelig" davon erzählt, wie stark er sich durch andere Frauen erregt fühlt.
Zudem geht er seit 'Jahr und Tag' in die Sauna. Mal ehrlich, jemand der natürliche Nacktheit nicht von Erotik zu differenzieren weiss, hat in einer gemischten Sauna einfach nichts verloren, da ist der Swingerclub (meist auch mit Sauna ausgestattet) die passendere Anlaufstelle.
Läuft in der Sauna, welche ich regelmäßig besuche, jemand mit einer Errektion herum, fliegt der raus. Zurecht.

Auch wissen wir nicht ob sich die FS überhaupt je auf eine Beziehung mit diesem Mann eingelassen hätte, wäre ihr von Anfang an klar gewesen, dass er so tickt. Von daher kann solch ein "Geständis" sogar beziehungsgefährdend sein.
 
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  • #126
Eben Tulaya. Neverever hat es auf den Punkt gebracht.
Menschen, die offene Beziehungen führen, stört es nicht wenn der Partner erzählt, dass er von anderen Männern oder Frauen erregt wird oder von seinem Ständer in der Sauna erzählt wie hier der Fall.

Du Tulaya führst eine offene Beziehung mit Partnerwechsel und Dreier-Sex in der Beziehung.

Andere Menschen mögen das eben NICHT. Es verletzt sie wenn man davon redet. Und das solltest du endlich mal akzeptieren.
 
  • #127
Andere Menschen mögen das eben NICHT. Es verletzt sie wenn man davon redet. Und das solltest du endlich mal akzeptieren.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie @Tulayas Beiträge in verschiedenen Threads abgebügelt werden mit der Begründung, dass sie ja auch nen Dreier toll findet. Ergo hat sie auch nicht recht wenn es ums Thema Gesprächsoffenheit mit dem Partner geht. So etwas ist intolerant und unlogisch. Aber gehen wir mal davon aus, was @Süsse65 sagt ist logisch. Dann gibt es in Sachen Offenheit zum Thema Sex doch eine gültige Regel, ja? Offene Beziehung = alles darf erzählt werden. Exklusive Beziehung = halt dein Maul?

Gibt es denn wirklich keinen Graubereich, wo man vorsichtig tastend einander näher kommt, indem man seine Befindlichkeiten teilt? Es wurde ja schon ein paar mal erwähnt, dass es dem Freund der FS gerade nicht darum ging, wie geil er die Frauen in der Sauna findet. Er hat über ErektionsPROBLEME gesprochen. Nicht von der Sorte, die man offenbar besprechen darf, sondern von einer anderen. Ich glaube, es wäre spannend, wenn wir in der Diskussion mal weg von Schwarz Weiß in die Zwischentöne wanderten.
 
  • #128
Achwas @ Rabentochter, alles spielt sich in den Abstufungsbereichen des Lebens ab.
Auch offene Beziehung funktionieren nur wenn man sich an die individuellen Regeln und Absprachen hält.
Und genau deswegen gibt es auch so viele verschiedene Meinungen zu jedem Thema.
Genauso wie es zu jedem Thema eine gewisse Schnittmenge unter den verschiedenen Ansichten gibt. Die findet man nur eben selten bei den wenigen Extrembeispielen.
Hier: offene Beziehung vs. Treue bis in die Gedanken hinein.
Die FS machte allerdings deutlich, dass sie schockiert darüber war, dass ihr Partner, dem sie ansonsten Wohlwollen unterstellt, hier so gar nicht darüber nachdenkt, was seine Aussage mit ihr macht. Sie hat erwartet, er kennt sie besser.

Etwas, was man in gewachsenen Beziehungen auch erwarten darf, genau wie Empathie füreinander.
In Beziehungen spricht man, viel, miteinander, über andere, über Gedanken und Einstellungen zu bestimmten Themen.

Ist man auch nur ein wenig am Gegenüber interessiert, erfährt man in wenigen Monaten sehr viel über seine Ansichten, Bedürfnisse, Ängste, etc.

Im besten Fall kann man dem Partner der FS Merkbefreitheit unterstellen, im schlimmeren Fall Ingnoranz gegenüber den Bedürfnissen seiner Freundin.
Beides nicht sonderlich prickelnd.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #129
weiss wie er "tickt" und was ihn verletzen könnte.
Da trampel ich nicht eie ein Elefant im Porzellanladen drüber nur weil ich das Bedürfnis habe ihm auch noch die Herüche meiner Ausscheidungen beschreiben zu wollen. Und nichts anderes, nur eine andere Thematik betreffend, tat der Freund der FS.
Es schadet einer Beziehung nicht, wenn man(n) mit seine Frau anders kommuniziert als mit den Stammtischkollegen.
Mit anderen Worten; immer schön aufpassen, worüber man mit der Partnerin redet. Das kann doch nicht wahr sein?


Er hat es vertrauensseelig erzählt der Gute. Tja, Dummheit schützt vor Strafe nicht. Die FS ist weder seine Mutti noch seine Therapeutin, sie muss sich nicht darüber freuen wenn der sexuell ach so hilflose Junge zu ihr kommt und ihr "vertrauensseelig" davon erzählt, wie stark er sich durch andere Frauen erregt fühlt.
Dann kann sie ihm das ja auch mitteilen, dass es sie verletzt. Sie ist Thrapeutin. Er musste nicht wissen, dass sie mögliche körperliche Reaktionen von Männern nicht einordnen, bzw. als verletzend wahrnehmen würde. Einiges menschliche ist ihr offenbar fremd.

Und Niemand muss bestraft werden, weil er sich nicht von Vorneherein in die Gefühlswelt des Gegenüber hineinversetzen. Jeder Erwachsene kann reden, die FS auch.
Unemphastisches Verhalten ist keine Straftat oder sowas. Es bestürzt mich, in einem zivilisierten Land derartiges zu lesen.
 
  • #130
...Andere Menschen mögen das eben NICHT. Es verletzt sie wenn man davon redet. Und das solltest du endlich mal akzeptieren.
Stopp,
Die Reaktion auf diesen Satz des Partners der FS hat mit der Art wie man eine Beziehung führt, nichts zu tun.
Da muss man @Tulaya nicht angreifen, ich gehe durchaus mit ihr konform, und ich bin absolut monogam.

Ich hätte bei so einem Satz etwas gestutzt, und mich gefragt, was ich jetzt damit soll. Einen Rat, belastet es ihn, etc. Denn ich würde davon ausgehen, dass es ihn wohl belastet.

Andererseits wäre es für mich ein Kompliment - dass soviel offene Kommunikation und soviel Vertrauen da ist, dass ein Partner über egal welches Problem redet.

Es gibt einfach Reaktionen, und nicht immer ist alles steuerbar. Und nur weil Mann mal körperlich reagiert - Was bei Frau durchaus auch vorkommt - gehe ich nicht von Fremdgehen und sonstigen aus.
Ich würde mich nicht gekränkt fühlen, wenn ein Partner mal andere Frauen anschaut, ich schaue doch auch.
Oder schaut die monogame, verpartnerte Frau nicht?
Deswegen weiß man doch - hoffentlich - trotzdem zu schätzen, was Mann / Frau Zuhause hat.

Gute Kommunikation ist nicht, wenn ich bei jedem Satz erst mal überlege, wie er beim anderen ankommt, wie er verstanden, interpretiert wird. Heißt aber nicht, dass ich nicht eine gewisse Achtsamkeit wahre.

Ich für mich möchte keine Höflichkeitslügen oder falsche Komplimente oder...
Und ich möchte einen Partner, der mir so vertraut, dass er mir sagen kann, was er gerade sagen und mitteilen möchte. Und wenn er schweigen möchte - auch ok, solange es nichts Relevantes ist.
 
W

wahlmünchner

  • #131
Wenn man oder vielmehr frau über längere Zeit mit einem Mann zusammenlebt, müsste sie eigentlich wissen, dass Männer immer mal wieder eine Erektion haben, wenn der Tag lang ist. Und beim Aufwachen haben sie auch nicht immer ein Interesse daran, der Frau, die neben ihnen liegt, gleich auf den Pelz zu rücken. Oder halt in der Sauna die Frau, die sie ohne jedes Zutun irgendwie erregend finden, anzubaggern. Die männliche Erektion ist gesellschaftlich immer noch mit einem großen Tabu belegt - und Männer haben in jungen Jahren manchmal ihre liebe Not, nicht aufzufallen. Jedenfalls haben mir das einige so erzählt.
Ja, das habe ich auch von mehreren Männern gehört und glaube das auch. Im übrigen gibt es Studien, das Frauen auch in Situationen erregt werden, wenn sie es nicht wollen/ teilweise ist es ihnen nicht mal bewusst, dass ihr Körper sexuell reagiert.
...Z.B beim Anschauen von Pornofilmen ( obwohl der Film den Frauen nicht gefällt), beim Anschauen von Tiersex( Affen), homosexuellen Sexclips...
Also nur weil man bei der Frau die Erregung nicht so offensichtlich präsentiert bekommt, ist es nicht so, dass Frauen immer nur zielgerichtet vom Partner körperlich erregt werden.
Sogar Situationen beim Frauenarzt oder beim Stillen, lösen bei manchen Frauen Feuchtigkeit in der unteren Etage (-Erregung) aus.
Warum wird den Männern nicht zugestanden, dass sie nicht jede Erregung begrüßen?
Finde ich unfair, sorry
 
  • #132
Ist man auch nur ein wenig am Gegenüber interessiert, erfährt man in wenigen Monaten sehr viel über seine Ansichten, Bedürfnisse, Ängste, etc.

Im besten Fall kann man dem Partner der FS Merkbefreitheit unterstellen, im schlimmeren Fall Ingnoranz gegenüber den Bedürfnissen seiner Freundin.
Beides nicht sonderlich prickelnd.
Ich verstehe dich, möchte aber noch mal bei dem Wohlwollen bleiben, das dem Freund zugestanden wurde. Auch war von einer vertrauensvollen Partnerschaft die Rede. Er hat also einen Fehler gemacht. Muss man in einer GUTEN Partnerschaft also innerhalb von wenigen Monaten so viel von einander wissen, dass Verletzungen/Fehler dieser Art nicht mehr vorkommen DÜRFEN? Meine Frage geht wieder in Richtung Verletzbarkeit und Verletzlichkeit in der Partnerschaft. Geht Partnerschaft ohne Verletzungen oder ist das ein unrealistisches Ideal?
 
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  • #133
Die FS machte allerdings deutlich, dass sie schockiert darüber war,dass ihr Partner, dem sie ansonsten Wohlwollen unterstellt, hier so gar nicht darüber nachdenkt, was seine Aussage mit ihr macht. Sie hat erwartet, er kennt sie besser. (...)
Ist man auch nur ein wenig am Gegenüber interessiert, erfährt man in wenigen Monaten sehr viel über seine Ansichten, Bedürfnisse, Ängste, etc.

Im besten Fall kann man dem Partner der FS Merkbefreitheit unterstellen, im schlimmeren Fall Ingnoranz gegenüber den Bedürfnissen seiner Freundin.
Beides nicht sonderlich prickelnd.
Vielleicht hat ja der Partner der FS auch erwartet, dass sie die Männer besser kennt.
Wer ist denn hier ignorant gegenüber den Bedürfnissen und Ängsten des Partners? Das ist doch die FS. Es interessiert sie ja offensichtlich nicht im Geringsten, w a r u m er ihr das erzählt hat, sie wusste ja noch nicht einmal, dass Männer auf nackte hübsche Frauen reagieren (können), auch unbeabsichtigt. Und jetzt, da es passiert ist, kreist sie darum, was das in ihr auslöste. Im Grunde kein schlechter Ansatz, vielleicht die Chance, sich selbst ein wenig mehr kennen zu lernen.
Leichter ist es natürlich, sich von den Empörten in dieser Runde bestätigen zu lassen und in seiner Selbstzufriedenheit zu verharren.
Jetzt behaupte ich hier einfach auch mal was:
Es ist völlig unnormal , dem Partner eine italienische Opernszene zu bereiten, weil dieser Ihr von einem Phänomen erzählte, welches jeder Frau, die sich für Sexualität interessiert, bekannt sein dürfte.
Und es ist absolut respektlos, unempathisch und egoistisch, dem Partner Vorschriften machen zu wollen, worüber er sich öffnen darf und worüber nicht.
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass...diese Erwartungshaltung führt in den seltensten Fällen zu einer dauerhaft gelingenden Paarbeziehung.
 
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W

wahlmünchner

  • #134
Und wenn er ihr erzählt, was ihn so sehr beschäftigt und peinlich ist (die Latte in der Sauna), was kann die FS dagegen tun? Ihm das Glied in einen Keuschheitsgürtel verschliessen und nur sie hat den Schlüssel zu Hause, wenn er unbedingt in die gemischte Sauna gehen will? Wie kann sie ihm "helfen".

So etwas würde ich erst dann erzählen, wenn ich weiß dass mein Partner eine Lösung für mich hat.
Oh bitte! Also ehrlich, was führt ihr denn für Beziehungen? Als ob Frauen sonst immer nur reden wollten, wenn es dann Lösungen für diverse "Probleme" geben würde....von wegen..
Als mein Partner letztens besorgt war, weil nur er beim Sex einen Orgasmus hatte...hab ich ihm auch schon freimütig erzählt, dass er sich nicht sorgen muss, weil ich an dem Tag schon gekommen bin als ich alleine geduscht habe ( und mastrubiert)...
Er hat mir übrigens keine Szene gemacht und gefragt an wen ich dabei gedacht habe...gelacht hat er. Das wars.
Ich bin übrigens Saunagänger seit ich 16 bin und habe schon mehrere Männer mit ihrer Erektion kämpfen sehen..die sahen nicht so aus als ob sie vorgehabt hätten über eine Frau herzufallen. Eher als ob sie gerne im Boden versinken würden.
Wer tatsächlich "gaffen" will geht vermutlich nicht in eine Sauna dafür..da gibt es ganz andere Orte.
Aber gut, wenn die FS in so etwas nicht hören will, soll sie es dem Mann an ihrer Seite sagen. Er hat allerdings das Recht, dies ebenso zu handhaben und sich manche Themen zu verbitten, das sollte einem schon bewusst sein.
 
  • #136
Ich find das so gut und befreiend, wenn man sich a) im Bett nichts vormacht und b) auch über sexuelle Dinge zusammen lachen kann.

Auch ich hab es mal in der Sauna erlebt, wie ein Mann sein Glied zwischen den Beinen eingeklemmt hat, damit da nichts über sich hinauswachsen kann. Was kann der Mann dafür, dass er ein Mann ist?
 
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  • #137
@Lionne69 #129, du sprichst mir aus dem Herzen!

Aber was ist nun mit Verletzungen - ich sehe es auch so, dass in den Posts der FS bzw denen, an denen sie sich orientiert hat, ihre Befindlichkeiten über die des Partners gestellt wurden. In der weiteren Diskussion ging es ein bisschen so weiter - ist auch normal, tendenziell schlägt sich das Diskussionsteam hier eher auf die Seite des /der FS, auch wenn es mitunter Kritik hagelt. Es wurden dann in der Diskussion allerhand Argumente gebracht über den Umgang mit v.a. männlicher Sexualität und die Stimmung entwickelte sich zugunsten des Partners - und ich muss sagen, ich habe gerade hier viel gelernt.

Ich weiß auch, dass mich so ein Geständnis von meinem Partner (wir sind 4 Monate zusammen) schon ein bisschen verunsichert hätte (warum erzählt er mir das?) und ich hätte ihn genau das gefragt. Und dann hätte ich ja gesehen was kommt.

Aber trotzdem ist doch im Erleben der FS das Gefühl der Verletzung berechtigt, auch wenn andere anders empfinden. Auf meine Frage, wie damit umgehen, kam dann tendenziell wieder ein Rückrudern, dass er es nicht hätte sagen dürfen, er sei merkbefreit, das sei nicht schön usw. Von anderer Seite kam, dass sie hätte toleranter sein sollen. Damit mag ich mich hier nicht zufrieden geben. Das ist kein echter Umgang mit Verletzungen, das ist ein Hätte-Sollen, das nicht stattgefunden hat.

Ich insistiere ein bisschen, weil ich mir wiederum unsicher bin, wie ich eine Verletzung thematisieren würde. Runterschlucken ist schon mal blöd. Opernszene natürlich auch. Wie macht ihr das?
 
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  • #138
Auch wissen wir nicht ob sich die FS überhaupt je auf eine Beziehung mit diesem Mann eingelassen hätte, wäre ihr von Anfang an klar gewesen, dass er so tickt. Von daher kann solch ein "Geständis" sogar beziehungsgefährdend sein.
Dann wäre es also demnach besser, er behält es für sich, damit die FS nicht merkt, wie er so tickt? Das ist ja wohl ziemlich weit an den Haaren herbeigezogen... Damit implizierst du, dass die Aussage, dass er manchmal Probleme hat in einer Sauna gegen eine Erektion anzukämpfen, ihn zu einem Partner macht, den man sich nicht wünscht. Weil... diese an sich harmlose Aussage schmeißt das Kopfkino dermaßen an, dass der Mann ja schon zum Sexmonster degradiert wird. Beziehungsgefährdend wäre es für mich nur in dem Fall, wenn ich mein Problem mitteile und mich mein Partner dafür runtermacht. Mit einem freundlichen Hinweis, dass ihn das gar nicht interessiert, könnte ich leben, würde mich aber fragen, ob das dann die Beziehung ist, die ich mir wünsche. Ich möchte mich schon in all meinen Facetten angenommen fühlen.
 
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  • #139
Lustig. Der Freund der FS wollte ihr also ein ernstes, seelisches Problem mitteilen unter dem er seit 'Jahr & Tag' leidet.
Der war gut. Eine Satire auf die Empathiefähigkeit der Frau nehme ich an.

Man muss nicht über jeden Satz nachdenken, den man ausspricht, ich weiss einfach was meinen Mann verletzen könnte & umschiffe dies mit traumwandlericher Sicherheit, weil mir sein Wohlgefühl wichtiger ist, als mein Bedürfnis ihm meine Animositätchen aufzuhalsen.

@Rabentochter, gibt es verletzungsarme Beziehungen, wenn man sich in den ersten 6-12 Monaten darum bemüht seinen Partner WIRKLICH kennenzulernen?
Aus Erfahrung: ja! Vorrausgesetzt man trennt sich in dieser "Probezeit" von einem Partner, bei dem man Verletzungspotential erkennt. Verliebtheit hin oder her.
Habe ich den Anspruch der absoluten Treue in Gedanke & Tat, werde ich den potentiellen Beziehungspartner umfassend prüfen. Dasselbe tue ich in jedem Bereich der mir wichtig ist. Besteht er dies, schaue ich genau was ihm wichtig ist, wo seine empfindlichen Stellen sind & ob ich geeignet bin ihn zu lieben ohne ihn zu verletzen, ich mache ihn sogar auf meine Fehler & Macken bewusst aufmerksam. Nur wenn beidseitig alles passt wird der Versuch zur Beziehung und ja, dann kann man Jahrzehnte verletzungsarm lieben.

Im Fall der FS geht es nicht um Bereiche der gemeinsamen Sexualität, welche natürlich offen, transparent & ohne Berührungsängste behandelt werden sollten, sondern & ich wiederhole es gern nochmal, darum, dass der geliebte Partner einem unverhofft und unvermittelt erklärt wie sehr ihn andere Frauen erregen. Und dies, davon bin ich nach den Schilderungen der FS überzeugt, nicht weil er einem Leidensdruck ausgesetzt ist.

Jeder weiss, dass der Partner Popel in der Nase hat, will man dass er die herausholt und präsentiert? Natürlich nicht.

Jeder weiss, dass Männer stärker auf optische Reize reagieren als Frauen. Will ich dass er mir sagt: "Schau Dir die an, da hab ich zu tun, dass ich keinen Ständer krieg!"
Natürlich nicht.

Auch in einer Partnerschaft sind Umgangsformen ein Zeichen des Respekts voreinander. In meiner Ehe gibt es nicht weniger "Danke, Bitte, Verzeih, Darf ich?" als bei Fremden. Es fallen Sätze wie: "Ich würde Dir gern etwas erzählen, wenn es für Dich okay ist" oder "Darf ich Dir eine Frage zu diesem Thema stellen"
Im Zweifel bespreche ich, ein mich belastendes Thema, welches ihn sinnlos verletzen würde, mit einer emotional unbeteiligten Person.
Aus Respekt vor den Gefühlen des Partners.
 
  • #140
@Rabentochter
Verletzungen thematisiert man am beszen direkt.
Ganz offen:"Das was Du sagtest/tatest oder wie Du es sagtest/tatest hat mich verletzt."
Das kostet Überwindung, die wenigsten möchten sich in ihrer Verletzlichkeit zeigen.
Aber ich habe mit dieser Art die besten Erfahrungen gemacht.

Jemand der einem grundsätzlich wohlgesonnen ist, wird die offenbarte Verletzlichkeit nicht missbrauchen.

@Tulaya
Für mich käme ein Mann, der seinen Trieb in der Öffentlichkeit so wenig unter Kontrolle hat, als Partner nicht in Frage.
Ja und? Es gibt nichtigere Gründe für einen Korb.. zudem gibt es genügend Auswahl.
Gehe ich eine Beziehung ein, dann weil ich jemanden in all seinen Facetten annehmen kann.
 
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  • #141
Das wäre aber dann wieder das Argument dafür, dass der Freund der FS sich der FS mitteilt, weil er ein Problem damit hat, seine Erregung nicht zu zeigen. Wenn ich den Eröffnungspost lese, dann hat er ihr erzählt, dass er in der Sauna Mühe hat, bloss keine Erektion zu bekommen. Das ist etwas völlig anderes, als wenn er prahlen möchte oder ihr mitteilen möchte, dass sie nicht "die Eine" für ihn ist.
Genau er muss sie (die Erektion) unterdrücken und nicht zeigen, weil er peinlich berührt wäre. Ich war auch feucht in der Sauna - aber nur vom Schwitzen.

Ich stimme @Laleila zu, diese Nacktheit in der Sauna ist doch so natürlich und teilweise alles andere als erotisierend gar abtörnend, denn es sind nicht alle Menschen attraktive Athlethen: auch 70-jährige Frauen und Männer gehen in die Sauna und ihre Haut ist nicht so schön und glatt wie bei 25-jährigen Menschen.

Bei Naturvölkern ist nackt sein, bis auf die Bedeckung der Genitalien, völlig normal. Eher wäre es nicht normal und unüblich, sich zu kleiden. Die Männer laufen sicher nicht tagsüber und stundenlang mit einer Latte herum beim ständigen Betrachten der Frauenbrüste und Frauenpos!

Wenn es ihm so peinlich ist, warum geht er nicht in die Herrensauna falls vorhanden? Auf diese Lösung konnte er selbst kommen, ohne ihr davon zu erzählen. Keine Peinlichkeiten mehr für ihn!

Ich hätte mich wie oft gesagt: 1) gewundert über seine Erektion in der Sauna, 2) nur geschmunzelt.

Aber man hat fast den Eindruck, er geht in die Sauna, um sich (ein wenig) erotisch aufzuladen, weil er erwartet und weiss, dass er dort nackte Frauen sieht.
 
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  • #142
Thema Verletzungen

Früher habe ich eine ganze Weile geschluckt, um dann, meist zum absolut ungeeigneten Augenblick und ausgelöst durch eine Nichtigkeit, richtig explodiert bin. Der berüchtigte Tropfen.

Inzwischen prüfe ich für mich - Absicht? Dann kommt ein Stopp, und höchstwahrscheinlich das Ende der Beziehung.
Aber i.d.R. gehe ich davon aus, der andere macht es unabsichtlich, eine Ungeschicklichkeit, ein Versehen.
Oder es ist bei mir anders angekommen, als gemeint.
Oder es ist eine Empfindlichkeit meinerseits, hat etwas berührt, was ein (altes) Thema von mir ist.

Wenn es etwas Altes ist, rede ich nicht unbedingt, dann kläre ich es für mich selbst - es gab hier analog den Thread Verlustangst. Vielleicht rede ich darüber, wenn es für mich ein größeres Problem ist, und ich seine Unterstützung zur Lösung bräuchte.

Ansonsten hat sich für mich ein klares Ansprechen bewährt, nicht direkt im Moment der Verletzung, sondern möglichst zeitnah nach Durchatmen, Reflektieren.
Ein Mitteilen, was bei mir angekommen ist, was es bei mir ausgelöst hat - meine Verletzung, ohne Vorwurf.
Es hat sich immer geklärt, Missverständnisse haben sich aufgelöst, Wiederholungen nicht stattgefunden. (Und das Fass hat sich erst gar nicht gefüllt)
Das gilt beidseitig. Der andere hat das Recht, mich zu hinterfragen, wenn ich ihn durch was auch immer verletzt habe.

Es geht darum, die Thematik nicht als Vorwurf zu behandeln oder als Kritik an Anderen.
Dann ist es eine Chance, den jeweils anderen besser zu verstehen, einen guten, stabilen Umgang miteinander zu haben, vertraut zu werden und Vertrauen zu haben.
In dem Augenblick, wo ich mich darauf verlassen kann, dass der andere nachfragt, oder seine Empfindlichkeit / Verletzung äußert, kann ich ganz offen sein, mich verhalten wie es mir entspricht, und bei Bedarf natürlich mein Verhalten verändern. Ich möchte ja den anderen nicht verletzen oder dass er sich unwohl fühlt.

Deswegen wäre es m.E. sehr wichtig, wenn die FS ihrem Partner sagt, was sein Bericht bei ihr ausgelöst hat.
 
  • #143
Wie stellt ihr euch unter diesen Umständen einen sensiblen, guten Umgang mit der Situation vor?
Das ist zweischneidig. Wenn sie ihm sagt, er möge sie verschonen von intimen Bekenntnissen, dann wird ER verunsichert, was er so sagen soll und was nicht, weil er kein Gefühl dafür hat. Irgendwann hat er dann ne neue Kollegin, die er nett findet, und denkt aber, er darf das nicht sagen. Falls sie dann misstrauisch wird, weil er rumdruckst über die neue Kollegin, ist er in der Bredoullie - sagt er was, ist es falsch, sagt er nichts, ist es auch falsch. Ihm fehlt die Sicherheit, die er eigentlich bekäme, wenn er sich mal fragen würde, wie es für ihn ist, wenn seine Freundin in der Sauna durch andere Männer erregt wäre. Und sich dann fragen, ob diese Info wirklich so wichtig für die Beziehung ist.
Im Übrigen denke ich nicht, dass Offenheit über Saunaständer automatisch bewirkt, dass man so grundehrlich ist in allem.

Ich habe mir auch früher keine Gedanken gemacht und weil mein Ex sehr eifersüchtig war, habe ich auch erzählt, dass mir ein Typ aus der Vergangenheit, mit dem ich nicht mal zusammen war, Sms geschrieben hat. Das war dann auch nicht richtig, aber es war nur, dass er nicht sonstwas denkt, falls der Typ nochmal eine Sms schickt.
Aber es war eine Null-Information, weil es für mich keine Bedeutung hatte.
Man muss es selbst entscheiden. Deswegen finde ich es gar nicht so gut, wenn das ganze ein Riesengesprächsthema wird. Wenn der andere anfängt, sich wegen Stressvermeidung nach einem zu richten, bringt das wirklich Unoffenheit und wegen der Partnerin überlegen, was man sagt, in die Beziehung. Eigentlich sollte man das irgendwann selber merken, was irgendwie anders rüberkommt, als es gemeint ist, und keine relevante Info ist (denn er wird ja nicht fremdgehen wollen, hoffe ich mal. Und dann verschweigt man das ja auch eher, dass einen andere Frauen reizen).
 
  • #144
In meiner Ehe gibt es nicht weniger "Danke, Bitte, Verzeih, Darf ich?" als bei Fremden. Es fallen Sätze wie: "Ich würde Dir gern etwas erzählen, wenn es für Dich okay ist" oder "Darf ich Dir eine Frage zu diesem Thema stellen"
Wie muss man sich das vorstellen? Umschreibt ihr dann das Thema (ohne natürlich zu viel zu verraten - sonst könnte man ja gleich darüber reden), um entscheiden zu können, ob der Partner sich das anhören will. Und dann? Ach, dieses Thema...
"Nö, lass mal ...soviel will ich von dir gar nicht wissen" oder " Frag doch bitte andere Leute oder diskutier' es in einem Forum aus"?
Würde einer von euch eine derartige Anfrage des Partners tatsächlich abschlägig bescheiden??
Meiner Meinung nach besteht in einer Beziehung (egal welcher Art) dann Gesprächsbedarf, wenn ihn bereits einer hat. Und dabei ist es doch auch völlig egal, ob es sich um ungewollte Erektionen in der Sauna oder umfallende Säcke mit Reis handelt. Wenn einer der Menschen, die mir am meisten bedeuten, das Bedürfnis hat, mit mir über etwas zu reden, ist genau deshalb das Thema wichtig - sonst würde er es nicht ansprechen.
 
  • #145
Hallo Floris, würdest du dich bitte mal zurückmelden?

Du wolltest doch mit deinem Partner über die Sache reden. Was ist denn nun dabei herausgekommen? Habt ihr einen Konsens gefunden?
 
  • #146
Hey @noreia, eine derartige Anfrage des Partners gäbe es bei uns nicht, weil dies bei meinem Mann kein Thema ist, aber nein wir weisen einander bei Gesprächsbedarf nie ab.
Dennoch platzen wir nicht einfach Themen heraus, welche den anderen verletzen würden.
Die FS hat weder unmöglich noch respektlos reagiert. Sie war verletzt und hat entsprechend reagiert.
Tritt mir ein Elefant versehentlich auf den Fuss lasse ich meinen Schmerz auch erstmal raus und geh dann meine "Wunden lecken"
Anschließend setzte sich die FS hier im Forum mit der Thematik auseinander, wie ich finde, durchaus reflektiert.
Sie verteufelte ihren Freund nicht, aber sie weiss was sie will und was nicht, so sollte es auch sein.
Und wenn ihr Euch nochmal die Mühe macht @Floris erste Beiträge zu lesen.
Ihr Partner hatte keinen "Gesprächsbedarf" das war kein wichtiges Thema für ihn, er plauderte es einfach heraus. Small Talk.
Thematisch gesehen, auf Kumpelniveau.
Und nochmal, es sind nur wenige Männer, die im öffentlichen Raum dieses "Problem" welches für einige vehemente Fürsprecher als Normalität verteitigt wird, haben.
Sind all die Männer, welche nackte Menschen 8hne erotische Gefühle betrachten können, obwohl in der Mehrzahl, die Ausnahme?
 
  • #147
Tritt mir ein Elefant versehentlich auf den Fuss lasse ich meinen Schmerz auch erstmal raus und geh dann meine "Wunden lecken.
Womit wir wieder beim Thema Umgang mit Verletzungen wären...
Hey @noreia, eine derartige Anfrage des Partners gäbe es bei uns nicht, weil dies bei meinem Mann kein Thema ist, aber nein wir Und wenn ihr Euch nochmal die Mühe macht @Floris erste Beiträge zu lesen.
Ihr Partner hatte keinen "Gesprächsbedarf" das war kein wichtiges Thema für ihn, er plauderte es einfach heraus. Small Talk.
Thematisch gesehen, auf Kumpelniveau.
Und nochmal, es sind nur wenige Männer, die im öffentlichen Raum dieses "Problem" welches für einige vehemente Fürsprecher als Normalität verteitigt wird, haben.
Also ich habe den Eingangspost noch einmal aufmerksam gelesen. Es stimmt, Gesprächsbedarf hatte er nicht. Er hat es so rausgeplaudert. Daraufhin hat sie ihren "Stress" kommuniziert, und dann - und ich glaube hier liegt der Hase im Pfeffer (oder was war noch mal die Redewendung): er konnte nicht nachvollziehen, warum sie das stresst. Sie postet ihre Frage hier wiederum, weil sie nicht nachvollziehen kann, dass er nicht nachvollziehen kann, dass sie usw.
Wenn beide gleichermaßen die Befindlichkeiten des anderen kennten, wäre es nicht zu der Situation gekommen, das ist klar, aber sie tun es offensichtlich nicht.
Die FS war offenbar so verunsichert, dass sie eine Art Schützenhilfe suchte und hier ja auch gefunden hat. Ich hoffe für sie, dass dieses Erlebnis zum gemeinsamen Wachsen mit- und Aneinander führt. Ich würde jedenfalls von meinem Partner erwarten, dass er sich darum bemüht, meine Sicht nachzuvollziehen, bis er sie kapiert hat, so wie ich es umgekehrt auch tun würde. Da wäre es mir ziemlich egal, ob sein "Problem" eine statistische Relevanz hat oder nicht. Will sagen, diese Frage hier, wäre dann für mich irrelevant:
Sind all die Männer, welche nackte Menschen ohne erotische Gefühle betrachten können, obwohl in der Mehrzahl, die Ausnahme?
Es ist wichtig, wie er fühlt UND sie, und dass dann beide auf einen Nenner kommen im Austausch darüber. Vielleicht hören wir ja noch den Ausgang der Geschichte. Spannend wäre es allemal!
 
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  • #148
Guten Abend alle miteinander ,
also jene die das Thema noch verfolgen meine ich.

Ich empfand es als sehr wohltuend, dass sich manche doch die Mühe machen und meine posts von Beginn an lesen. Um nämlich über die FS so richtig abzurocken sollte man zumindest alles nachgelesen haben was sie schreibt!

Jetzt aber eine neue Wende im Geschehen, von einer schützenhilfesuchenden, sexuell völlig verklemmten, überreagierenden Reflexionslosen (prüde vielleicht?):

Das Gespräch wurde gesucht.
Nach Aufforderung des LG der FS öffnete sie sich ihm und benannte die bekannte Problematik als ihre Gefühle verletzend, alles gaaaaaanz vorsichtig.

Mit Zartheit diesmal, mit Verständnis für seine Gefühle und Gedanken.

Der LG der FS war abermals sehr mitteilsam und sagte das ginge schließlich jedem Manne so.
Und dann fragte er mich, ob wir zwei demnächst zu einer Hochzeit gehen könnten. Es sei die Hochzeit einer alten Schulfreundin, mit der er damals seine feste Freundin betrogen habe.

Hey Leute, wirklich, ich blieb ganz ruhig!
 
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  • #149
Es war alles an einem Abend vor vier Tagen und in einem Gespräch.

(Niemand sollte meinen dass ich hier nur zur Selbstbestätigung geschrieben hätte, es ging mir tatsächlich und ungelogen um die Ansicht anderer.)

Ich gebe zu, der Kloß in meinem Hals wurde nicht ausgespien, er sitzt dort seitdem unschlüssig aber vernünftig und erwachsen.

Es mögen sich nun mehrere Themen verbinden zu einem Ganzen, vielleicht wandert der thread mit seinen Beitrags-Lemmingen jetzt wieder zum Forum Beziehung, keine Ahnung.

Ich bin extremst kontrolliert und reflektiert heute Abend
 
  • #150
Oh je, Floris, das klingt nicht gut. Wirklich nicht. Das mit Schützenhilfe suchend war glaub ich von mir, entschuldige. Ich für meinen Teil habe nur einen Rat: guck wie es sich weiterhin anfühlt. Brich nichts über den Zaun, aber wenn es weiterhin mulmig ist und ungut, weißt du was zu tun ist.