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  • #61
Auch ich war in meinen Singlezeiten kein Kind von Traurigkeit. In meinen Beziehungen bin ich immer treu gewesen. 12, 17 und jetzt 2 Jahre lang. Woher nehmen eigentlich Personen, die nicht so leben, dass Recht das Leben anderer beurteilen zu können?
@52 ich könnte ohne Sex nicht leben, und suche mir nur Partner mit denen ich ein schönes Sexleben habe, ich muß dann in Beziehungen nicht fremd gehen. Absolutes Schubladendenken. w52
 
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  • #62
Es gibt einen objektiven deutlich nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Zahl der Sexualpartner und der ONS einerseits und Untreue in monogamen Beziehungen und dem Scheitern von Ehen. Das ist sehr robust dokumentiert.

Es gibt auch einen Zusammenhang von Persoenlichkeitsmerkmalen einschl. genetischer Defekte (Dopaminrezeptorgen DRD-4) mit sowohl Promiskuitaet als auch Untreue, sowie einer dysfunktionalen Impulskontrolle.

Daraus alleine folgen keine "Schubladen" - aber den Zusammenhang als solvhen zu leugnen, ist schon irgendwie putzig.

w,41
 
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  • #63
Ich habe es getan wo ich jung(vor 30) war, aber das war nicht besonders gut. Männer interessieren sich naturbedingt eh weniger für Qualtät, dazu noch ONS...
 
  • #64
In meinen Singlezeiten hatte ich Affären und auch ONS. Dazu musste ich keine Schmetterlinge im Bauch haben (zu denen ich ohnehin nicht neige), aber ich fand die Männer toll und verbrachte auch jenseits der Laken Zeit mit ihnen. Nur eine Beziehung, ein Versprechen für die Zukunft, das wollte ich mit ihnen bzw. in diesen Zeiten nicht. Das war immer klar kommuniziert und wir gingen sehr respektvoll miteinander um.

Meine Partner habe ich dennoch nie betrogen. Mit ihnen wollte ich wirklich zusammen sein, da haben mich andere Männer nicht gereizt.
 
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  • #65
Daraus alleine folgen keine "Schubladen" - aber den Zusammenhang als solvhen zu leugnen, ist schon irgendwie putzig.
Doch, wenn man einen solchen Zusammenhang, sofern er existierte, auf den Einzelfall überträgt, ist das der Inbegriff von Schublade: Menschen aufgrund von EINER Gemeinsamkeit in eine Schublade einzuordnen, die eine komplette Typisierung dieses Menschen liefert.

Angebliche Zusammenhänge sind zudem sehr kritisch zu betrachten. Ich kenne mich mit solchen Studien bestens aus. Ich finde sie auch interessant, und habe Respekt vor Menschen, die ebensolche methodisch einwandfrei druchführen. Aber es gibt viel weniger komplexe Themen, bei denen man, wenn man sich die Studie in Gänze zuführt, schon merkt, wie herumgerechnet wird, und genannte Zahlenzusammenhänge in den Rohdaten nur schwer wiederzufinden sind, wenn man nicht sehr gutmeinend interpretiert.

Daher ist das Darstellen solcher Zusammenhänge als Wahrheiten, deren Hinterfragung als "putzig" gilt, äußerst naiv. Und nicht selten folgert aus so einer Naivität Schubladendenken. In seriösen Studien, in denen solche Zusammenhänge dargestellt werden, werden zudem immer Alternativerklärungen und offene Fragen dargestellt. Es ist mitnichten so, dass von irgendeinem ernst zu nehmendem Wissenschaftler solche angeblichen Zusammenhänge als "Wahrheit" hingestellt würden. Das sind Theorien aus Frauenzeitschriften oder der .löd-Zeitung. So braucht man anderen nicht die Welt zu erklären.

Zitat von lilli2000:
Auch ich war in meinen Singlezeiten kein Kind von Traurigkeit. In meinen Beziehungen bin ich immer treu gewesen.
Glaube ich dir. Und wie wird das jetzt von den Theoretikern erklärt? Als absoluter Ausnahmefall, einer von Tausenden oder gar der einzige Fall der Menschheit? Und der schreibt ausgerechnet hier, das ist ja was. Mit mir sind es dann schon zwei.
 
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  • #66
Menschen mit vielen Sexualpartnern werden grundsätzlich kein sehr emotionales, sondern ein in erster Linie pragmatisches Verhältnis zur Sexualität haben. Warum sollte einem sexuelle Treue auch so viel bedeuten, wenn man ohnehin nicht meint, dass Sex und Liebe/Beziehung einher gehen müssen? Dann dürfte sexuelle Treue eigentlich gar kein Kriterium sein, weil Sex eben kein besonderes Merkmal einer Beziehung ist. Allein deswegen wird Untreue bei solchen Menschen wahrscheinlicher sein, die emotionale Einstellung zur Sexualität fehlt. Den Zusammenhang wird es statistisch geben, natürlich muss es aber im Einzelfall nicht so sein.
 
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  • #67
Ich habe auch schon mal gerne mit dem einen oder dem anderen Mann geschlafen, der mir sehr gut gefallen hat, ohne aber in ihn verliebt zu sein. Das war früher, wo ich ca. 23-27 Jahre alt war. Heutzutage habe ich gar keine Lust darauf, mit einem Mann Sex zu haben, in den ich nicht verliebt bin, bzw. sogar liebe.

Die Qualität vom Sex ist m.E. viel besser, wenn ich in den Mann verliebt bin. Es fühlt sich für mich viel schöner an. Sagen wir mal so-man kann netten Sex mit einem Mann haben, den man optisch sexy findet und geistig ansprechend. Wenn aber keine Verliebtheit/Liebe dabei ist, ist eben nur nett. Mehr nicht.

Mit den Jahren habe ich nur Lust, Sex mit einem Mann zu haben, den ich liebe, der auch mein Partner ist. Der Sex ist dadurch nicht nur körperlich, sondern ganzheitlich. Und das wirkt nach. Die Befriedigung ist tiefer, wenn ich Sex mit einem Mann habe, in den ich verliebt bin.

Mittlerweile lege ich auch Wert darauf, dass ich Qualität auch beim Sex habe-und diese ist für mich absolut an Verliebtheit und Liebe gekoppelt.

Kurz gesagt-nein, ich schlafe nicht mehr mit einem Mann ohne Verliebtsein und Liebe. Wenn ich nicht verliebt bin, lebe ich lieber ohne Partnersex.

w/39
 
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  • #68
Den Zusammenhang wird es statistisch geben, natürlich muss es aber im Einzelfall nicht so sein.
Den Zusammenhang "wird es nicht geben", weil man genauso sagen kann, dass Menschen, die sehr vernunftorientiert an die Sexualität herangehen, tiefe Emotionalität nicht kennen. Es gibt nicht einfach irgendwelche Zusammenhänge, weil es einem gerade so scheint, und an es sich selbst irgendwie erklären kann. Es ist eben mehr als ein Fakt, der die Persönlichkeit eines Menschen beschreibt. Aber wie will man das Leuten erklären, die gerne einfach denken.

Hinzu kommt, dass man normalerweise keinen potentiellen Partner aus statistisch berechnetem Risiko ablehnt, insofern zählt in einer Beziehung zwischen zwei Menschen sowieso nur der Einzelfall, aber möglich, dass das auch andere anders angehen, und die "Fakten" über einen "Kontakt" erst einmal in eine statistische Verteilung einordnen. Jedem das Seine. Solange alle glücklich sind...?

Die Frage war, ob man mit Männern schläft, in die man verliebt ist, die Antwort für mich ist, ja, wenn ich Lust dazu habe. Leider habe ich nicht auf jeden Mann Lust, woraus es sich selten ergibt, wenn keine Beziehung besteht. Wenn es sich aber ergibt, mache ich es sofort. Es tat mir bisher immer gut.

Ich hatte niemals ein Problem, wegen meiner offenen Art, eher bin ich zu verschlossen. Nie hat mich jemand abgelehnt, weil ich zu schnell oder zu leicht zu haben war, aber es ergibt sich halt nicht soo oft. Viele Männer, die leicht zu haben sind, sind einem doch auch irgendwie unterlegen, so dass es gar nicht dazu kommt. Ein Mann muss für Sex schon anziehend, selbstbewusst, gutaussehend, intelligent, humorvoll, einfühlsam sein. So jemanden trifft man nicht an jeder Straßenecke. Oft ist der gute Sexkandidat auch ein guter Beziehungskandidat, wobei ich darauf auch verzichten kann. Aber es gehört einiges dazu, ein guter Lover zu sein, und 95% , die sich dafür halten, fallen schon bei den ersten drei Sätzen durch.
 
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  • #69
Menschen, die Sex mit jemanden haben können, ohne diese Pesron zu lieben, sind ganz schon abgebrüht und in gewisser Weise auch irgendwie abgestumpft. Bei solchen Menschen besteht in der Tat die Gefahr, dass sie auch selbst mal in einer Beziehung den Weg in eine Affäre finden, einfach mal aus Abwechslung. Wer soetwas als Single guten Gewissen macht, der rutscht auch sehr schnell in einer Beziehung in eine Affäre oder einen ONS.

w, 35
 
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  • #70
Liebe Damen

Ich muss gestehen, dass ich m, vor dem Sex in jede Frau verliebt bin.
Meine Erregung produziert mir diese Gefühle.
Aber nicht immer sind danach die gleichen Gefühle.
 
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  • #71
Finde einige Ansichten hier veraltet...
Wenn ich als Frau Sex will, habe ich Sex - natürlich mit jmd. den ich als nett empfinde.

Simple Triebbefriedigung sollte nicht immer nur den Männern vorbehalten sein.

w,33
 
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  • #72
Menschen mit vielen Sexualpartnern werden grundsätzlich kein sehr emotionales, sondern ein in erster Linie pragmatisches Verhältnis zur Sexualität haben... Allein deswegen wird Untreue bei solchen Menschen wahrscheinlicher sein,...
Das ist doch Humbug! Wenn ich in einer Beziehung bin, dann will ich den Menschen, den ich liebe weder betrügen noch belügen, weil ich auch selber weiß, wie sich das anfühlt.
Deswegen kann man trotzdem pragmatisch an Sex herangehen in Singlezeiten - das ist ja auch ein gewisser Selbstschutz. Mann kann Sex und eine Affäre durchaus sehr genießen, solange beide ehrlich miteinander umgehen und keiner dem Anderen etwas vormacht.
Genauso ehrlich will ich dann aber auch eine Beziehung führen. Ich habe noch nie einen Partner betrogen, auch in Affäre war ich immer ehrlich.
Aber interessant, dass manche hier sogar schon von Gendefekten reden, nur weil es Menschen gibt, die "einfach nur Sex" durchaus genießen können.
Übrigens ist Sex auch in Affären niemals völlig bedeutungslos und löst in Männern wie Frauen durchaus Gefühle aus - sooo pragmatisch sind weder Männer noch Frauen. Manchmal ist es sogar starke Verliebtheit, aber es passt eben trotzdem nicht für eine feste Beziehung.
Manche Menschen leben aber gerne etwas intensiver und erfreuen sich einfach an den schönen, emotionalen und leidenschaftlichen Momenten des Lebens und zwar ganz ohne die Tatsache, dass ihre Dopaminrezeptoren mutiert sind.

w,40, die Sex MIT Liebe durchaus schöner findet und sich oft nach dem Sex verliebt
 
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  • #73
Tja, nur starke Verliebtheit reicht eben nicht weit über die Sexbeziehung hinaus, dazu bedarf es nämlich weit mehr, und genau da haperts dann auch.
Natürlich kann jeder tun und lassen was er will aber es darf schon angeprangert werden, wenn solche Menschen in Singlezeiten hemmlungslos einfach mal so Sex mit einem haben, den sie attraktiv finden. Das ist dann so, wie ein geiler Ochse, der alles anspringt und ihm der Sabber aus dem Maule trieft.
Ich möchte nur Sex in einer festen Partnerschaft haben, alles andere wäre für mich reine Lebensverschwendung.
Manche Frauen versuchen auch durch tollen Sex den Mann zu halten, in dem sie schnell zur Sache kommen.
Männer nehmen gerne jede Gelegenheit für unverbindlichen Sex mit, jedoch kommt die Ernüchterung später und sie ziehen sich Stück für Stück zurück, was bleibt war Sex. Mir wäre das viel zu wenig und ich käme mir schäbig vor und das hat nichts mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun, sondern mit Achtung für sich selbst.
 
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  • #74
Moderation: Bitte kommen Sie alle wieder zur Ausgangsfrage zurück. Danke
 
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  • #75
Zur Eingangsfrage: Ja, etliche machen es - keineswegs alle.

Am ehesten gilt es als "normal" in der Adoleszenz ("Ich-Ausprobieren" - "Experimentierphase") und jenseits der 40, wenn die Hälfte des Lebens und oft eine gescheiterte Ehe hinter den Damen liegt. Inwieweit die beiden Gruppen unabhängig voneinander oder miteinander assoziiert sind, will ich an dieser Stelle nicht wieder thematisieren.

Interessant vielleicht eine (weitere) ganz aktuelle Studie zum Thema "Casual Sex" in der Adoleszenz, <mod. Hyperlink entfernt.>

M50
 
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  • #76
Übrigens ist Sex auch in Affären niemals bedeutungslos und löst in Männern wie Frauen durchaus Gefühle aus - sooo pragmatisch sind weder Männer noch Frauen. Manchmal ist es sogar starke Verliebtheit, aber es passt eben trotzdem nicht für eine feste Beziehung.

Liebe Dame,
das ist aber doch die Unehrlichkeit zwischen Mann und Frau am Anfang:
wenn es schon klar ist dass daraus nichts werden kann - wozu denn dann bitte Sex ?
Damit kompliziert sich alles. Ich leide. Wenn ich gar nicht erst mit einem Mann schlafe in den ich kein Zutrauen habe mache ich mir den eleganten Abgang sehr viel einfacher. Dann hat man schöne Momente gehabt und denkt lächelnd dran zurück. Wie meine Vorrednerin sagt: es hat mit Achtsamkeit für die eigene Psyche zu tun. Wer ein Abhak-Champion der Männerwelt aufstellen möchte der soll ins grosse Rennen starten. Eine Freundin macht sich für jeden Kerl den sie erobert eine Kerbe in ihren Gucci-Gürtel ! Andere kleben Fotos in Tagebücher. Es gibt auch weibliche Sammler. Aber dann nicht hier Herumjanken: "Trennung per SMS?" Ich hatte noch nie einen Mann der mich nach einer Trennung nicht mehr gegrüsst hat. Ich hatte noch nie einen Mann der gemein oder gehässig wurde oder mit dem ein Wiedersehen entsetzlich peinlich wäre. Wenn ich Mitnahme-Sex praktiziere brauche ich mich doch nicht wundern dass die Männer durchlaufende Posten sind.
 
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  • #77
<mod.> ... Zudem stammt die Studie von mehreren Autoren, nicht nur von einer "Autorin". Sie sind hier der Ideologe, nicht die reflektiert damit umgehenden, die Sache objektiv betrachtenden Wissenschaftler. Das merkt man an dem Vorwurf der Political Correctness sehr deutlich. Sie wollen kein Hinterfragen, sie wollen platte, verallgemeinerbare Ergebnisse. Sie haben selbst die Studie geliefert, sind aber nicht damit zufrieden, wie die Wissenschaftler mit den Ergebnissen umgehen.

Zudem wurde hier längst gesagt, dass man ein Individuum, das man kennenlernt, sowieso in keine statistische Verteilung einordnet.

Warum ist es Ihnen eigentlich so wichtig, die Menschen in der Richtung zu missionieren, dass sie die angeblichen Gefahren der leichtfertigen Sexualität kennen? Fühlen Sie sich dazu berufen, die Welt zu verbessern? Es ist ja nicht das erste Mal, dass Sie versuchen, Ihre Thesen zu verkaufen.

Sie können Partnerinnen doch gerne nach Ihrer Theorie bewerten, damit hat niemand ein Problem. Aber Sie werden akzeptieren müssen, dass Sie andersdenkende von dieser "Theorie" nicht überzeugen werden. Sie stellen sie gerne als Wissen hin, dem sich andere verweigern. Dass das falsch ist, merkt man daran, dass Sie schon die kritische Diskussion der Forschungsergebnisse abblocken. Die Wissenschaftler sind also auch verblendet, Ideologen, nur Sie wissen, wie es wirklich ist?
 
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  • #78
<mod. Liebe Teilnehmer, bitte antworten Sie ausschließllich auf die Titelfrage und halten sich an die Verhaltensregeln. Weitere Chats werden nicht freigeschaltet. Ihr Moderationsteam>
 
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  • #79
Nein, verliebt gewiss nicht, aber Sympatie reicht auch nicht aus. Eher im Gegenteil, ein lachendes Männlein, mit dem ich mich kumpelmäßig gut verstehe, mit dem könnte ich niemals Sex haben und so intim werden. Der Mann, mit dem ich schlafen könnte, ohne in ihn verliebt zu sein, der müsste optisch einfach sehr viel Erotik und Attraktivität nach meinem Beuteschema ausstrahlen.
 
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  • #80
Übrigens ist Sex auch in Affären niemals bedeutungslos und löst in Männern wie Frauen durchaus Gefühle aus - sooo pragmatisch sind weder Männer noch Frauen. Manchmal ist es sogar starke Verliebtheit, aber es passt eben trotzdem nicht für eine feste Beziehung.

Liebe Dame,
das ist aber doch die Unehrlichkeit zwischen Mann und Frau am Anfang:
wenn es schon klar ist dass daraus nichts werden kann - wozu denn dann bitte Sex ?
Ich antworte jetzt mal als die "liebe Dame", die oberen Teil geschrieben hat:
Du hast natürlich recht, dass man auf sich und seine Gefühle aufpassen muss und ich verstehe auch, dass es für viele Männer und Frauen keinen Sinn macht, miteinander zu schlafen, wenn es sowieso "nur" auf eine Affäre hinausläuft.
Allerdings gibt es Phasen im Leben (ich stecke gerade in so einer), da sucht man nicht gleich wieder den Partner fürs Leben, will aber auf eine gewisse körperliche Nähe, einige süße Nachrichten und leidenschaftlichen Sex trotzdem nicht verzichten. Ich habe eine Ehe hinter mir, habe 2 kleine Kinder und viel zu tun. Wenn ich einen Mann treffe, bei dem ich denke, es passt sehr gut, freue ich mich natürlich. Aber in meiner Situation ist es momentan schwierig, einen wirklich festen Lebenspartner zu finden. Und ich genieße es sehr, mich als Frau fühlen zu dürfen, ausgeführt zu werden, bekocht und umgarnt, versorgt mit süßen SMSen und tollem Sex - er will nichts ganz Festes, ich kann damit gut leben. Es muss nur ehrlich sein, damit beide wissen, woran sie sind. Dann kann das durchaus eine Bereicherung sein
Sobald es einen von beiden verletzt, muss man es eben beenden oder es muss sich etwas ändern.
Klar! Ich hatte wenige Affären in meinem Leben, aber bis jetzt bin ich mit keinem völlig unschön auseinandergegangen. Im Gegenteil - wir grinsen beide, wenn wir und begegnen und wissen, dass es toll war damals.
Aber ich habe mich auch schon mal so verliebt, dass es für mich verletzend und unschön wurde. Das ist das Risiko.
Ich schlafe aber nicht mit Männern, für die ich nichts empfinde. Es muss nicht Liebe sein, Verliebtheit ist aber immer vorhanden.

w,40
 
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  • #81
Ich denke, das bringt unsere Zeit mit sich. Viele Frauen können sich selbst versorgen und brauchen nicht unbedingt das Model der Heirat. Oder überhaupt der Liebe. Die eigene Karriere füllt sie aus oder als AE-Mütter haben sie weder Zeit noch Lust eine neue Partnerschaft einzugehen.
Ich brauche immer die Verliebtheit und optimalerweise die Liebe, um mit einem Mann intim werden zu wollen.
Ich kann es aber nachvollziehen, wenn Frauen auch ohne Beziehung gerne Sex haben wollen. Allerdings denke ich auch, dass sie zumindest verliebt in den Mann sein wollen. Denn allein die Optik ist selten für eine Frau ausreichend genug, um Sex mit einem Mann haben zu wollen. So emotionales Verliebtsein, schweben-das brauchen wir Frauen fast immer, um sexuelle Gefühle zu empfinden und zuzulassen.

Aber andersrum-es gibt viele Ehefrauen, die mit ihren Ehemännern Sex haben und schon lange nicht mehr in diese verliebt sind oder sie gar noch lieben.

So gesehen gibt es bestimmt viele gebundene Frauen, die mit ihrem Partner auch ohne Verliebtsein schlafen. Schade. Das wünscht sich keine, manchmal muss man das aber abwegen. Wenn ich so lese, dass viele Frauen in der Ehe jahrelang geblieben sind, ohne den Mann zu lieben. Sex mit ihm haben sie aber bestimmt gehabt-das sind dann die Fälle, die einem wirklich nur leidtun. Das Leben ist eben nicht immer so einfach, wie man sich das wünscht.

Sex ist immer mit Verliebtheit und sogar Liebe für eine Frau sehr schön. Ohne diese ist der Sex für eine Frau meist Pflicht oder Frustabbau oder irgendwelche Selbstfindung und Freiheitsdrang, welche manche Frauen gerne haben wollen. Eine reine Triebabfuhr ohne eine Verliebtheit ist der Sex für eine Frau sehr, sehr selten (wenn überhaupt).
 
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  • #82
Also ich (w25) hatte jahrelang die Überzeugung, dass ich mir Sex nur mit Liebe vorstellen kann und, dass er mir auch nur dann etwas gibt.
Allerdings bin ich gerade dabei, dieses Thema aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Zuvor hatte ich zwei Beziehungen (eine längere eine kurze), in denen ich aber nicht besonders viel an Erfahrungen gesammelt habe.
Nun bin ich schon länger single und sehen mich nach etwas Nähe. Den Sex an sich vermiss ich jedoch eigentlich so stark.
Vor kurzer Zeit habe ich nun jemand kennengelernt, von dem ich ausgehe, dass er auch hauptsächlich eine sexuelle Beziehung sucht. Eigentlich wollte ich ihn erst nicht ranlassen, aber er ging/geht so zärtlich mit mir um und ich fühlte mich in sexueller Hinsicht so aufgehoben bei ihm, wie es in meinen Beziehungen eigentlich nie der Fall war.
Zum richtigen Akt habe ich es jedoch bisher noch nicht kommen lassen, weil ich dennoch Angst habe, dass ich es im Nachhinein bereuen könnte. Und das es dann eine einmalige Sache bleibt, was ich schlimm fände. Wenn sollte es eine längere sexuelle Beziehung sein.
Nun sehe ich das Thema aber eigentlich ganz anders wie zuvor. Diese sexuelle Beziehung (zumindest halbe bisher) gibt mir Nähe und die Chance einige Erfahrungen zu sammeln.
Ich glaube zwar, dass der Sex ohne Liebe schon etwas anderes ist, aber im Moment , könnte ich mir trotzdem gut vorstellen, dass er besser wird wie in meiner ersten Beziehung.
Wir leibten uns zwar, aber ich fand ihn leider nie richtig attraktiv. Er war zärtlich zu mir, aber ein besonderes Händchen hatte er nicht. Der jetzige "Partner" nimmt sich sehr viel Zeit und ist sehr einfühlsam. Zudem habe ich das Gefühl, dass ich ihm in sexueller Hinsicht sehr Vertrauen kann. Dies hätte ich mir vorher nie vorstellen können.
Es sind auch keine Abende, wo man kurz rumfummelt und wieder geht. Sondern intensive, lange zärtliche Abende/Nächte bisher gewesen (also nur 3 bisher ;) ) und sehr schöne morgende, wo man sich auch nett unterhalten kann.

Diese teilweise oberflächlichen Einstellungen/Sichtweisen hier gefallen mir gar nicht.
Ich denke jeder ist unterschiedlich und es gibt auch die unterschiedlichsten Arten von "Sex ohne Liebe"! Einen ONS könnte ich mir zum Beispiel auch gar nicht vorstellen, oder Sex ohne zu übernachten (mag vlt. blöd klingen), oder ohne, dass ich den anderen attraktiv finde.

Ich bin gerade dabei mich neu zu entdecken. Klar denke ich, dass mich so eine Beziehung dennoch nicht richtig glücklich macht, aber im Moment könnte es trotzdem das richtige sein und ich glaube, dass es mit ihm viele schöne Momente geben könnte und ich viel dazulerne, was ich als Frau brauche.
 
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Gast

  • #83
Man kann den Spieß auch umdrehen und sagen: Menschen, die so wertend gegenüber anderen sind, die auch in Singlezeiten Sex genießen wollen, sind schlicht und einfach nur prüde. Genau so könnte man es sehen, dass sexlose Menschen während Singlezeiten auch in der Partnerschaft keinen Sex genießen können. Aber ist dem wirklich so? Mitnichten!

Ich selbst kann nun mal Sex und Liebe leider nicht trennen. Gebe offen zu, dass ich auch einmal eine Affäre hatte, leider endete diese in einem Fiasko - meine Schuld! Ich verliebe mich einfach viel zu schnell. Wenn der Sex gut ist, neige ich dazu, mehr hinein zu interpretieren, zu idealisieren und mich schlussendlich zu verknallen! Einfach so nur Sex genießen, ohne Gefühle, geht bei mir leider nicht. Darum für mich persönlich nur Sex mit den dazugehörigen Gefühlen, sprich: Verliebtheit und und der Absicht, dass es etwas Langfristiges wird. Eine Garantie gibt es natürlich nicht, man kann nach einiger Zeit feststellen, dass es nicht passt. Das ist dann Pech. Aber ich bin einfach ein extrem sensibler, romantischer Typ Frau.

Aber wer möchte und stark genug ist: Was spricht gegen Sex ohne Liebe, solange beide ehrlich zueinander sind und beide wissen, woran sie sind? Wir leben im 21sten Jahrhundert, die Emanzipation hat statt gefunden, warum darf sich nicht auch die Frau ausleben, ohne dass sie gleich abgewertet wird? Solange es nicht mit gebrochenen Herzen endet oder jemand dem anderen was vorspielt und vorlügt, ist doch alles klar, solange beide einverstanden sind?!

w, 39
 
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  • #84
Eine reine Triebabfuhr ohne eine Verliebtheit ist der Sex für eine Frau sehr, sehr selten (wenn überhaupt).
Für mich ist Sex definitiv manchmal Triebabfuhr. Man kann es mit dem Schauen eines Pornos vergleichen. Die Männer darin sind triebanregend, aber alles andere als anziehend für eine romantische Beziehung. Andererseits kann man ANDEREN Sex erleben mit einem Mann, für den man tiefe Gefühle empfindet.

Männer schreiben hier ständig von der Differenzierung zwischen Frauen als Sexobjekt ("solche sind nur fürs Bett gut") und Frauen als Ehefrau, und wenn Frauen so ehrlich sind, zuzugeben, dass sie genauso unterscheiden, wird es einfach aussortiert? Kein Wunder, dass hier so ein verzerrtes Bild der weiblichen Sexualität entsteht.

Jede Frau, die schon einmal einen Porno gesehen hat, kennt den Unterschied zwischen Sexualität zur Triebabfuhr und Sexualität im Rahmen von Gefühlen. Das ist ist absolut nichts männerspezifisches. Die Übergänge zwischen Trieb- vs- Gefühlssex sind selbstverständlich fließend und nicht so abgehackt, wie es klingt.
 
G

Gast

  • #85
Männer schreiben hier ständig von der Differenzierung zwischen Frauen als Sexobjekt ("solche sind nur fürs Bett gut") und Frauen als Ehefrau, und wenn Frauen so ehrlich sind, zuzugeben, dass sie genauso unterscheiden, wird es einfach aussortiert? Kein Wunder, dass hier so ein verzerrtes Bild der weiblichen Sexualität entsteht.

Jede Frau, die schon einmal einen Porno gesehen hat, kennt den Unterschied zwischen Sexualität zur Triebabfuhr und Sexualität im Rahmen von Gefühlen. .
Hm, ich sehe das anders-ich kann doch animalischen "Porno"-Sex doch mit dem geliebten Partner haben oder nicht? Solchen habe ich auch nicht selten. Aber ich empfide ihn nicht als Triebabfuhr, sondern ao-heute hat man (mit dem Partner) die Lust und Laune auf eine geile "unanständige" Sexnummer a la Pornofilm. Und paar Tage später hat man Lust auf leichten Blümchensex. Um dann wieder paar Tage später ziemlich anders den Sex zu erleben. Und alles nur mit einem Mann, den man liebt. Also, so sieht mein Sexleben oft aus (in einer Partnerschaft).

Nein, ich unterscheide nicht nach Männern für eine Ehe und nach Männern fürs Bett. Der Mann, mit dem ich zusammenbin, sollte die Qualitäten eines Ehemannes haben (ob mit oder ohne Trauschein) und eines guten Liebhabers-alles in einer Person. DAS ist doch ehrlich und normal, finde ich. Alles andere ist Berechnung, was die Beziehung betrifft.

Heutzutage hat es keine Frau mehr nötig, mit einem Mann zusammen zu sein, der sie versorgt. Und vom wilden Sex mit einem anderen zu träumen.

Auch wenn ich "Porno"-Sex habe, empfinde ich das wirklich nicht als reine Triebabfuhr. Auch wenn mal kein besonders langes Vorspiel da ist, weiß ich, ich bin zugange mit dem Mann, den ich liebe. Und das macht für mich den Unterschied aus-Sex mit einem geliebten Mann ist für mich niemals Triebabfuhr. Egal wie dieser Sex geartet ist-er ist immer mit dem geliebten Mann.

Unter bloßer Triebabfuhr stelle ich mich mir persönlich Sex mit einer Person vor, die ich wenig kenne und nicht liebe, sondern sie mir diese nur für Sex nehme. Nein, darauf habe ich als Frau keine Lust. Mir wäre so was zu platt.
Der Beziehungssex darf doch ruhig mal wie der "Pornosex" sein, so mal zwischendurch. Der Mann bleibt aber immer mein Partner, egal in welcher Sexlage.

Somit schließe ich für mich Sex ohne Verliebtheit aus. Ganz ehrlich. Mir fehlt der Sexreiz bei einem Mann, wenn ich in ihn nicht verliebt bin. Ich bin so und kann nichts dafür. Eigentlich so geworden-als ich etwas jünger war, war es etwas anders. Mit dem Älterwerden kann ich wirklich Sex nur in Verbindung mit Verliebtheit/Liebe genießen. Sonst kann ich mich nicht fallen lassen und ich habe das Gefühl, es geht nur mechanisch-und das mag ich nicht. Aber vielleicht kenne ich mittlerweile zu gut den Unterschied zwischen Sex mit Liebe und Sex ohne Verliebtheit und weiß, was mir gefällt und mich befriedigt.

Aber ok, jede von uns darf das individuell anders sehen.

w/39
 
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  • #86
Hallo,

ja - ich schlafe gerade regelmäßig mit einem Mann, in den ich nicht verliebt bin. Ich mag und schätze ihn und vertraue ihm absolut. Also müssen für mich Gefühle da sein, dass ich mit einem Mann schlafen möchte, muss aber nicht unbedingt Liebe sein - es reichen Sympathie und erotische Anziehung.
Er ist verheiratet und wird sich nicht scheiden lassen. Das stört mich nicht. Ich verbringe schöne Abende und Nächte mit ihm und freue mich auf die Treffen. Es ist einfach ein schönes Gefühl begehrt zu werden, steigert das SWG und Spaß macht´ s auch - ich bin also zufriedener!
Natürlich ist mir klar, dass durch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern Bindungsgefühle entstehen können. Es ist bisher aber noch nicht so, dass ich eifersüchtig auf seine Frau bin oder ihn für mich mit einer Beziehung haben möchte. Ich habe kein schlechtes Gewissen, es geht hier nur um gute Zeiten. Ich will in die Ehe nicht einbrechen.

Uns ist beiden klar, dass die Anziehung irgendwann vorbei sein wird. Nicht klar ist, was dann übrig bleibt - ein schales Gefühl oder weiterhin Freundschaft?

Den besten Sex hatte ich aber bisher mit dem Mann, den ich richtig liebe.
 
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  • #87
Liebe Teilnehmer, bitte vermeiden Sie Chats und die Bewertung anderer Meinungen. Wir bitten um die konkrete Beantwortung der Titelfrage. Viel Spaß im Forum! Ihr Moderationsteam
 
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  • #88
Eigentlich ist es doch ganz einfach:

Wer will, der darf. Fertig?

Nicht ganz. Denn nicht wenige Menschen beurteilen die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit auch (nicht nur!) anhand der Frage der Exklusivität. Und es ist, wie viele wissen, die damit einmal in einer richtigen Liebesbeziehung konfrontiert waren, nicht nur die Frage nach der Exklusivität "gerade jetzt", sondern ganzheitlicher - was Vergangenheit (sic!) und (erhoffte) Zukunft inkludiert.

Das ist, vorsichtig gesagt, ein legitimes Anliegen.

Schlimmer ist dann schon: es gibt Menschen, die meinen ernsthaft, es komme auf Exklusivität (= eigene Treue) gar nicht mehr so sehr an, wenn der Partner oder die Partnerin erst einmal viel Gelegenheits-Sexualpartner gehabt haben. Da ist es dann vorbei mit der aufrichtigen (zunächst sexuellen) Loyalität. Wieder andere sind dann einfach nicht mehr in der Lage, Vertrauen in die Integrität des Partners oder der Partnerin aufzubauen. Die Effekte sind letztendlich vergleichbar.

Dass das eine breite wissenschaftliche Basis hat, wird hier von interessierter Seite so lebhaft bestritten, dass es dahin stehen mag. Es ändert nichts an den (in der Regel - irgendwann -) traurigen Konsequenzen, die von den Ausnahmen (die die Regel bestätigen) nicht widerlegt werden, weil sie sehr real sind.

Werten darf das jede(r) für sich selbst.
 
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