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Gast

  • #1

Als Single weniger Abwehrkräfte?

Glückliche PartnerInnen sollen gesünder sein als Singles, also weniger anfällig für Krankheiten, Schmerzen besser ertragen können und länger leben.
Das frustriert mich ziemlich. Laboriere derzeit an einer ziemlich hartnäckigen Erkältung mit allen möglichen Gemeinheiten. Vor einiger Zeit als ich sehr verliebt war, zwar einseitig, aber immerhin, war ich so gut wie nie krank, jedenfalls zwei Jahre durchgehend. Jetzt hat sich dieses Verliebtheitsgefühl verflüchtigt und mir kommt vor, dass ich anfälliger für Erkältungen bin.
Ist da was dran?
Ist Gesundheit wirklich von einem Partner oder einer Partnerin abhängig?
Es heißt doch immer, man soll sein Glück nicht von einer Partnerschaft abhängig machen. Wie soll das denn gehen, wenn es schon bei der Gesundheit beginnt?
w
 
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Gast

  • #2
also das ist Käse, wenn du mich fragst... bin seit Jahren single und war nie wirklich krank. Alles Zufall. Ich kenne Leute, die sind in ner Beziehung und schlepen ne Erkältung wochen- bis monatelan mit sich rum.
w, 24
 
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Gast

  • #3
Das die Partner gesünder sein sollen, trifft in 1. Linie auf die Männer zu.
Da die Frau sich in der Partnerschaft um gesunde Ernährung, regelmäßige Arztbesuche und das sonstige Wohlbefinden kümmert.
Ich, m und Single von Geburt an, war in den letzten Jahren nie wegen Erkältung, Bronchitis, etc. krank.
Das lag vorallem daran, dass ich von März bis November mit dem Rad auf Arbeit fahre und so der Körper abgehärtet ist und viel frische Luft tankt.
 
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Gast

  • #4
Möglicherweise ja.
Auf jeden Fall sterben sie früher.
In den USA ist die Sterblichkeit bezogen auf einen bestimmten Untersuchungszeitraum gegenüber Paaren bei Junggesellen um 58% höher. Geschiedene hatten eine um 27% höhere, Witwer eine um 40 Prozent höhere Sterblichkeit. Es sind häufiger Männern als Frauen davon betroffen. M 55J.
 
  • #5
Es gibt einige erwiesen Faktoren die in der Hinsicht tatsächlich darauf schließen lassen das man in einer Beziehung ein stärkeres Immunsystem hat.
Es ist erwiesen das Küsse, viel Körperkontakt und auch Sex die Abwehrkräfte stärken. Dazu kommt noch das die Abwehrkräfte nicht zu einem geringen Teil von unserer Psyche beeinflusst werden. Fühlen wir uns glücklich und zufrieden dann ist unser Immunsystem stärker, sind wir depressiv dann leidet unser Immunsystem massiv darunter.

Ist man in einer glücklichen Beziehung würde man als von all diesen Faktoren profitieren. Ist man aber in keiner Beziehung und deswegen vll. sogar noch etwas depressiv dann ist das schlecht für das Immunsystem.
Dennoch gibt es natürlich Singles mit weitaus stärkerem Immunsystem als manche in einer absolut glücklichen Beziehung.
 
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Gast

  • #6
Es ist erwiesen, dass beim Küssen/Knutschen die jeweiligen Immun- und Abwehrsysteme gegenseitig Informationen austauschen und daraus lernen.

Ja, wenn du bspw. im Karneval mit mehreren herumknutschst, ist das ein Fest für dein Immunsystem.

m
 
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  • #7
Ich habe mich ja immer gefragt, ob die Message in diesen "Sex ist gut für das Immunsystem"-Studien eher ist:

a) herumhuren ist immuntechnisch super
b) den ganzen Tag zu masturbieren ist super (immuntechnisch)

Also ob es eher um Hormone, Endorphine geht (eher b) oder den Austausch von genetisch codierten Immuninformationen z.B. via Speichel (eher a).

Kann da jemand von Fach (!) etwas zu sagen?
 
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  • #8
Das ist mal wieder so eine Psychologentorheit, da kann man nur den Kopf schütteln. Wenn dich Beziehungslosigkeit krank machen kann, was glaubst du, was eine unglückliche Beziehung iin dir anrichtet?

Eine Garantie für Glück, Erfolg und auch für Gesundheit gibt es nunmal nicht. That´s life.

m 50
 
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  • #9
Das ist mal wieder so eine Psychologentorheit, da kann man nur den Kopf schütteln. Wenn dich Beziehungslosigkeit krank machen kann, was glaubst du, was eine unglückliche Beziehung iin dir anrichtet?
Man sollte das Thema differenziert betrachten. Ich bin absolut davon überzeugt, dass eine gute Beziehung gesundheitsfördernd ist. Wenn man glücklich verliebt ist, dann nehme ich ab, fühle mich pudelwohl, hab wenig Hunger und könnte Bäume ausreissen.

Ich reagiere psychosomatisch auf Männer/Menschen reagiert, die mir nicht gut tun oder taten. Mein Körper hat eher was gemerkt als mein Verstand.

Ich hatte unmögliche Chefs, wo ich oft krank war, seitdem die abgesägt worden sind, geht es mir gesundheitlich viel besser. Ich hatte eine Bekannte, wenn ich mit der unterwegs war, bekam ich immer Bauchschmerzen. Ich konnte es mir nie erklären, habe dann durch Zufall in einem Artikel von diesem Phänomen gelesen. Seitdem ich die Frau nicht mehr treffe, sind die Bauchschmerzen weg. Sie war ein toxischer Mensch. Ich reagiere also sensitiv auf negative Menschen mit körperlichen Symtomen.

Sicherlich geht es anderen sehr sensiblen Menschen auch so. Wer nicht sensibel ist, an den prallen solche Dinge ab.

w
 
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  • #10
Darf man fragen, wieso mein beitrag wieder nicht gepostet wurde? Versucht ihr hier die menschen dumm zu halten? Mein beitrag war sehr hilfreich, ich bin ärztin und habe berichtet, dass sich die psyche auf den körper sehr wohl auswirkt. Ich kann nicht fassen, wie man das heutzutage nicht wissen kann, dass die psychosomatik in den lehrbüchern steht und auch tagtgl spuren hinterlässt zb auch beim obigen thema, zumindest wenn der mensch ein problem mit dem single dasein hat.

Noch schlimmer ist es, dass sie als moderator diesen beitrag, den ich heut morgen schrieb und der voellig frei von irgendwelchen schuldzuweisungen oä war, nicht freigegeben haben. Es ist schlimm was man hier liest. Sie sind tendenziell und gehören sicher zur fraktion, die das als hokuspokus bezeichnet, schlimm dass jahrtausend alte medizin und neue fachidioten wie sie nicht erhellen kann.
 
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  • #11
Was es immer für Schwachsinnsstudien gibt, die aber offenbar tatsächlich Leser finden....

Dein Gesundheitszustand hängt in erster Linie davon ab, ob du glücklich und zufrieden bist und ob du gesund lebst. Wenn du aber ohnehin unglücklich bist, weil du keinen Partner hast oder in einer unglücklichen Partnerschaft lebst, bist du tendenziell anfälliger auf Krankheiten. Da halt viele Singles nicht wirklich glücklich sind, kann man natürlich den Schluss ziehen, dass diese anfälliger sind.

Korrekterweise müsste man sagen, dass unglückliche Menschen eher krankheitsanfällig sind als glückliche und dass die Ursache für das Unglücklichsein oft darin liegt, dass ein Partner vermisst wird.
 
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  • #12
Ich hatte letztes Jahr eine sehr wechselhafte Beziehung zu einem Mann. Immer wenn wir wieder auf Abstand gegangen sind, mal er, mal ich, dann bin ich krank geworden. Heftige Erkältungen mit Fieber. Das war selbst für andere gut zu beobachten.

Bitte jetzt nicht so interpretieren, dass ich nur krank wurde um ihm zurückzuholen. Bei Krankheit kann ich andere nicht gut um mich herum haben.

Auch als es mir bewusst war konnte ich nichts gegen einen Krankheitsschub tun.
 
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  • #13
Bitte jetzt nicht so interpretieren, dass ich nur krank wurde um ihm zurückzuholen. Bei Krankheit kann ich andere nicht gut um mich herum haben.
Nein, ich denke nicht, dass man hier krank wurde, um den Anderen zurück zu holen. Da laufen andere, tiefsitzende Muster ab, die oft ihre wahren Ursachen in der Kindheit haben können.

Diesen Mustern sollte man auf die Spur kommen, dann reagiert der Körper bei solchen komischen Beziehungsgeschichten auch nicht mehr über.

Oft ist es so, dass der Körper reagiert, wenn irgendetwas nicht stimmt, schief läuft, oder der Andere einfach falsch für einen ist.

w