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  • #1

Als Frau an sich arbeiten und dann nach oben heiraten: ist das möglich?

Ich hatte mal ein Lebensziel: den sozialen Aufstieg, und einen ganz konkreten Lebenswunsch: Heirat mit einem älteren Mann, Akademiker, beide berufstätig, keine Kinder, dafür gutes Einkommen und anspruchsvoller Freundeskreis. Zehn Jahre zwischen 20 und 30 habe ich wirklich hart an diesem Wunsch gearbeitet: hauptsächlich um Eingang in diese Kreise zu finden studiert, Hiwi, Promotion usw., über meine Verhältnisse teuer angezogen, bei Veranstaltungen präsent usw. Aber es hat einfach nicht geklappt. Es hat sich niemand in mich verliebt, ich war die meiste Zeit Single. Jetzt arbeite ich in einer kleineren Stadt, bin 32 und sehe solche Leute nicht mal mehr. Wer von euch hat es geschafft, diesen Weg zu nehmen? Könnt ihr mir einen Rat geben? War es "nur" Glück? Ich möchte hier wohlgemerkt keine Beschimpfungen lesen, sondern nur Konstruktives. Ich finde mein Ziel nämlich völlig in Ordnung und bleibe dabei.
 
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  • #2
Ich würde in eine größere Stadt bzw. Großstadt umziehen!
 
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  • #3
Hallo liebe FS, kann schon sein, dass hier Schimpfbeiträge kommen. Es ist aber dein Leben und dein Ziel, von daher legitim.

Nun zur Frage: Das ist insgesamt schwer zu beantworten, da man deine Umstände und was Du versucht hast, nicht kennt. An deiner Stelle würde ich bei dem Freundeskreis ansetzen. Setzt der sich so zusammen, wie Du dir das vorstellst? Über diesen Weg kann man immer neue Leute kennenlernen.

Dann die Frage an dich: Was kannst Du bieten ? Ist das für einen Akademiker, der älter ist, interessant? Ein Pluspunkt für dich ist sicher dein Alter und wenn Du ansehnlich bist, wird der eine oder andere auf den ersten Blick interessiert sein. Wie ich aus deinen Zeilen lesen kann, sollte er auch betuchter sein. Hier wird es natürlich ein bisschen enger, da sehr viele Akademiker nicht so viel Geld haben wie man sich das immer vorstellt. Das wird den Kreis einschränken. Veranstaltungen wirst Du besuchen müssen, vielleicht auch über das Internet Interessengemeinschaften suchen.

Alternativ kannst Du, wenn Du in einer Partnerbörse angemeldet bist, auch deine Wünsche klar formulieren. Dann weiß jeder, was Du suchst und es wird sich vielleicht jemand interessantes melden. Insgesamt glaube ich aber, dass es eine harte Nuss wird. Aber was ist denn schon einfach im Leben :).
 
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  • #4
Zuerst einmal Respekt für diese Ehrlichkeit und dass du dazu stehst. Das ist das Wichtigste. Und sollte mit Erfolg belohnt werden. Aber ich kann dir da selbst nicht richtig weiterhelfen. Ich denke, diese Männer, die du suchst, brauchen viele verbale Streicheleinheiten bzw. Anhimmelei und auch Platz für ihr überdurchschnittlich großes Akademiker-Ego. Ich, selbst Akademiker (28) und promovierend, würde mich aber von solch einer Frau nicht angezogen fühlen. Bei mir würde das nicht verfangen.
Wahrscheinlich würde ich erst bei Familiengründung die große Brieftasche zücken. Ansonsten ist mir auch bei der Frau Autarkie und Unabhängigkeit wichtig.
 
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  • #5
Liebe FS

Ich möchte dich nicht beschimpfen, kann deine Motive verstehen. Ich selber arbeite hart, um selber 'nach oben' zu kommen.

Doch: Wie wäre es mit selber arbeiten, um nach oben zu kommen? Dieses nach oben heiraten macht auf die Dauer nicht glücklich: Ich vermute nämlich, dass die Männer, die du anziehen willst, es spüren, wenn jemand eben will, sich nach oben ziehen zu lassen. Wie wäre es selber 'oben' zu sein und dann jemanden auf gleicher Höhe zu suchen?

Wenn du in einer kleineren Stadt lebst, dann such mal ein Angebot für eine Weiterbildung. Ich habe immer in den English Conversation Courses sehr viele nette Leute kennen gelernt. Also mach nicht auf 'ich will mit dir nach oben', sondern 'ich bin oben und freue mich, dich dort zu treffen'.

Die Zeiten, in denen Männer nur die blonde Tusse suchen, um sie vorzuführen, sind leider vorbei, sorry ;-)

lg und alles Gute
w, 36
 
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  • #6
Wenn du deinen Lebenswunsch (In meinen Augen im Übrigen ein sehr seltsamer.) auf dem von dir beschriebenen Weg nicht erreicht hast, solltest du vielleicht mal darüber nachdenken, einen anderen Weg einzuschlagen. Finde es immer ein wenig seltsam wenn jemand einen Traum hat, es aber eines anderen Menschen bedarf um diesen zu verwirklichen. (Gut, wenn es um Kinder geht, bedarf es schon zweier Menschen. Und für ein glückliches, partnerschaftliches Leben ebenfalls.) Versuche doch viel lieber, dich aus eigener (Arbeits-)Kraft "nach oben" zu befördern als das Mithilfe eines Mannes bewerkstelligen zu wollen.
 
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  • #7
Nun, auch wenn Du zu Recht keine Beschimpfungen hoeren möchtest, liegt der Kern des Problems wohl schon in dem Wunsch selbst. Meine, er ist schon legitim natuerlich. Aber ob er prinzipiell aufgehen kann, weiss ich nicht.

Erst einmal wirkt er etwas zwanghaft: Du hast ja ganze Berge versetzt, um Deinem Ziel näher zu kommen. Studieren und zu promovieren im Zweck des sozialen Aufstiegs, ist bemerkenswert.

Andererseits, und hier scheint mir der Hund begraben, entbehrt es nicht einer gewissen Respektlosigkeit gegenüber den Menschen, mit denen Du zu tun haben möchtest. Stell Dir mal vor, jemand merkt, dass Du nur mit ihm sein willst, weil damit der soziale Aufstieg geschafft ist? Das ist das Ende. Und dieser Ausgang ist umso wahrscheinlicher, einen größeren Teil Deiner Energie dieses Ziel in Anspruch genommen hat.

Meine Vermutung ist, dass man Dir dieses Ziel "ansehen" könnte, und die Zielgruppe, die Du im Auge hast, genau deswegen einen Bogen macht.
 
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  • #8
Ìch glaube, Du hast falsche Vorstlellungen.
"Solche Leute" gibt es nämlich gar nicht. Auch die wohlhabenderen (oder gar "wichtigeren") Menschen leben in einem normalen sozialen Umfeld und habe ihre Werte.
Dein Wert, hochzuheiraten, passt da eher selten rein. m - 40
 
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  • #9
@4: Weiterbildung? Was außer Promotion soll man denn dann noch machen? Chinesisch lernen? Das kann doch nicht immer so weitergehen, dieses "Ich muss NOCH besser werden, damit mich jemand will"...
 
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  • #10
Diese Ziele sind für viele wichtig. Sie waren es auch für mich. Ich bin aber nicht den leichten Weg gegangen. Ich habe mich in einen Studenten verliebt der erfolgversprechend war und zusammen mit ihm etwas aufgebaut. damals war das richtig und auch schön. Heute möchte ich nur eine Mann der mich liebt und den ich lieben kann. Ansehen und Erfolge sind jetzt nicht mehr wichtig. Ich weiß jetzt wie schal das alles ist, wenn die Liebe fehlt.
 
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  • #11
Nein, ich beschimpfe dich nicht. Dein Ziel ist allein deine Sache, es steht niemandem zu, darüber abfällig zu urteilen.

Nur, bei deinem Beitrag fällt mir eins sehr deutlich auf: der völlige Mangel an Herz.
Ich kenne dich nicht, vielleicht bist du ein liebevoller, zärtlicher, mitfühlender, fürsorglicher Mensch. In deinem Beitrag spüre zumindest ich nichts davon. Und ganz ehrlich: wenn ich ein Mann wäre, ein Mann mit Niveau, denn von solchen sprechen wir ja, dann würde mir das fehlen, wenn du im RL so wirkst wie jetzt hier in diesem Forum, dann würdest du auf mich nicht anziehend wirken, egal, wie toll deine Ausbildung war, was für einen interessanten Beruf du hast und wie teuer (du schreibst "teuer" und nicht "elegant", "schick", "stilvoll") du angezogen bist.

Die meisten Männer, auch wenn es ihnen natürlich gefällt, wenn eine Frau hübsch und tüchtig ist, suchen doch eine, die eine gute Partnerin ist. Und das heisst unter anderem:
Einfühlsam. Liebevoll. Anschmiegsam. Fürsorglich. Herzlich. Es hat sich niemand in dich verliebt, schreibst du. Ganz sicher hast du liebenswerte Eigenschaften! Aber du zeigst sie vielleicht nicht richtig. Ich glaube dir gern, dass du an dir gearbeitet hast und arbeitest, aber vielleicht hast du diese Aspekte vernachlässigt und ihre Wichtigkeit nicht erkannt - nicht in erster Linie, um dir einen gut verdienenden Mann zu angeln, sondern vor allem erst mal für die eigene Zufriedenheit, für die Ausstrahlung, die anziehend macht.

Mir scheint, du hast vor lauter harter Arbeit deine weichen, weiblichen Anteile vernachlässigt.
Hör mehr auf dein Herz, pflege es, entwickle es.
Vielleicht hilft das.
 
  • #12
Ich würde mich selbst mal fragen ob es den Aufwand wirklich wert ist, oder ob Du mit Deinem Bemühen einen "Supermann" zu finden der Dich in höhere Gesellschaftsschichten katapultiert, nicht einfach blind geworden bist für die wichtigen Dinge im leben und an deinem glück schon 100 mal vorbeigelaufen bist.
 
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  • #13
[mod]Nutze deiner Hände Arbeit, um finanziell nach oben zu kommen. Nach oben poppen ist doch unreif und ruft nach Versorgersuche. Du (miß-)brauchst einen wildfremden Menschen als Erfüllungsgehilfe deiner Wünsche - werde mal erwachsen, über diese Naivität täuscht auch deine Promotion nicht hinweg. Wenn dir dann ein Mann entgegenkommt, der etwas Geld hat, nun gut. Aber sonst - du läufst an deinem Leben vorbei.
 
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  • #14
Liebe FS,
ich kann Thomas #11 nur Recht geben. Du scheinst mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen.

Klar, ist die Vorstellung, einen Mann zu finden, der einem zu anstrengungslosem Wohlstand verhilft, verführerisch. Da spielt ja auch ein Sicherheitsgedanke mit - es geht häufig nicht nur um Luxusurlaub, sondern eben auch um Wohlstand im Alter.

Nur, wenn man sich verliebt, ist das plötzlich alles nicht mehr so wichtig. Mir ist es selbst so gegangen - ich hätte wirklich nichts gegen einen "reichen" Mann gehabt, meine Wahl fiel aber auf einen, von dem ich annahm, dass er finanziell etwa so steht wie ich. Das ist nicht wirklich schlecht - aber eben auch nicht sonderlich gut. Aber ich habe mich halt verliebt und alles andere war mir dann egal. Nun hat sich herausgestellt, dass er mir - neben erheblichen menschlichen Werten - auch finanziell einiges zu bieten hat. Auch wenn er nicht der Vater meines Kindes ist und wir keine gemeinsamen Kinder mehr haben werden, sorgt er ideell und materiell für mich, trägt mich auf Händen. Hätte ich krampfhaft nach "höherem" gestrebt, wäre mir dieses Goldstück sicher durch die Lappen gegangen.

Auch denke ich, dass Männer nicht solche groben Klötze sind, denen man ein x für ein u vormachen kann. Wahrscheinlich spüren sie deine wahren Ziele und werden dadurch abgeschreckt.

Wer weiß, vielleicht wird ja dein Traum doch noch wahr. Verwerflich finde ich es nicht, also drücke ich dir die Daumen. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass du so glücklich wirst.
 
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  • #15
Liebe FSin,

eines verstehe ich nicht ganz: du schriebst, du bist promoviert. Du hast hart an dir gearbeitet, anscheinend mit Erfolg. Ich gehe davon aus, du bist berufstätig und kannst dich selbst versorgen.

Was genau nun ist dein Ziel?

Den sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg hast du selbst geschafft.
Du bist unabhängig.
Du bist jung und attraktiv.
Du musst dich doch eher fürchten, dass dir keiner das Wasser reichen kann, als umgekehrt?

Und du suchst jetzt einen, für den du das alles aufgeben kannst? Für den du zumindest deine Unabhängigkeit aufgibst?
Du suchst jemanden, an essen Seite dein Stern noch heller strahlt, als er es schon tut, weil der noch klüger, unabhängiger ist, machtvoller, reicher ist als du?

Ich denke, du hast wenig Respekt vor deiner Leistung und vor dem, was du erreicht hast und wie du bist, es mangelt an Dankbarkeit und Wertschätzung. Lerne dich selber zu lieben, dann kann auch jemand anderer tun.

w/48
 
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  • #16
Liebe FS,

dein Wunsch ist sicher völlig legitim nur, leider in deinem Alter und mit deinen Vorstellungen, nicht mehr zu erreichen. Eine große Rolle spielt dabei auch deine Ursprungsfamilie und dein Wesen - sorry, aber daran kannst du nun wirklich nichts mehr ändern.

Die Männer, welche du als Partner hier beschreibst, wollen in der deutlichen Mehrzahl auch Kinder haben. Das wird vor allem gesellschaftlich von ihnen erwartet. Zu einem "erfolgreichen" Mann gehört in erster Linie mal eine Ehefrau mit Kinderwunsch, bei der Bildung gern gesehen wird.
Es gibt nicht wirklich viele Männer, die eine Frau auf "Augenhöhe" ertragen obwohl gerade hier im Internet sehr viele das von sich behaupten.
Grundsätzlich würde ich dir zu Rotary etc. oder einer Studentverbindung raten aber auch dort hinein wird man als Frau besser geboren. :)

Was mich an dem was du geschrieben hast übrigens stutzig gemacht hat ist der Satz, dass sich keiner in dich verliebt hat.
Und du - ? Wären deine Gefühle egal gewesen um dein Ziel zu erreichen?

Trotzdem weiterhin viel Erfolg!
 
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  • #17
Liebe FSin.

Ich musste sehr schmunzeln, aber auf eine wohlwollende Weise.
Es ist immer wieder sehr interessant zu erfahren, wie Menschen sich ihren Lebensweg vorstellen, planen und durchführen.
Als ich in der Pubertät war, habe ich für mich eine Erkenntnis getroffen: nie von einem Mann, einem Sozialsystem, der Familie, eine schlechten Arbeitsplatz usw. abhängig sein.
Meine Eltern hatten etwas anderes für mich geplant: nach dem Abitur ein klein wenig studieren, dann heiraten, Kinder kriegen und diese als Hausmütterchen und Ehefrau versorgen.
Ich (heute 56) habe sooo viele abschreckende Beispiele mit ansehen müssen, wo Frauen sich an Mann und schlechte Bedingungen gebunden haben, und dann ganz schwer gelitten haben.
Heute habe ich zwei abgeschlossene akademische Ausbildungen, habe alleine drei Kinder groß gezogen, bin aktiv, unabhängig, selbstbewusst und selbstständig, und natürlich habe ich auch einen Traumjob. Ich war nie einen Tag arbeitslos oder von einem Mann etc. abhängig.
Gefile mir ein Job nicht, habe ich gekündigt. Ich habe ja so viel Erfahrungen und Qualifikationen und heute auch noch Angebote.
Ich möchte dir einen Rat geben: mach deine Lebensplanung NIE von einem Mann abhängig. Du hast promoviert. Benutze deine Qualifikationen konstruktiv! Setze dir weitere Ziele; frage dich, was du dir noch wünschst und erfülle dir die Wünsche.
Sich in den "richtigen" (=verkehrten?) Kreisen zu bewegen, ist leere Hülse. Men soll selber etwas darstellen. Auch ein Partner oder Ehemann soll nie der verlängerte Arm der unerfüllten Sehnsüchte darstellen. Das ist eine leere Fassade!
Nur wenn man autark und authentisch in sich selber ruht und nicht als Schattenfigur "prominenter" Männer figuriert und zudem im Kontakt mit sich selber und seinen Mitmenschen ist, kann man ein erfülltes Leben führen. Ich tue es heute und möchte jüngeren Generationen mit auf den Weg geben, eigene - vom Inneren heraus formulierte Wünsche - zu verfolgen. Sich nicht beirren lassen. An sich selber glauben. Ohrfeigen und Niederlagen (die jeder Mensch erlebt) großzügig einstecken. Nach vorne schauen. Kritisch sich selber gegenüber sein ......
Weder Alphamännchen noch die sog. guten Kreise können einem letzten Endes zu Erfolg helfen; oft im Gegenteil.
Viel Glück!
 
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  • #18
Ich habe im Prinzip ein ähnliches Lebensziel, mit dem Unterschied, dass ich 7 Jahre jünger bin, mein Studium gerade abgeschlossen habe u. die "entscheidende Phase" wohl noch vor mir liegt. Ich stelle mir den sozialen Aufstieg aus eigener Kraft mehr als schwierig - wenn nicht sogar unmöglich - vor, wenn man nicht in gewisse Kreise geboren wurde.

Ich weiß nicht, aus welchen Verhältnissen du stammst, ich jedenfalls komme aus relativ prekären, habe im Laufe der Zeit einen unglaublichen Ehrgeiz entwickelt u. strahle mittlerweile wohl eine gewisse Durchsetzungskraft u. Resistenz aus... Männer treibt das erfahrungsgemäß eher in Flucht, als dass es sie anlockt! Sie orientieren sich für gewöhnlich gerne nach unten, u. suchen Frauen mit Eigenschaften wie: lieb, nett, hübsch, bescheiden, handzam, weniger die toughe, topgestylte, unabhängige Geschäftsfrau im teuren Businesslook, die gelernt hat, ihre Ellenbogen einzusetzen.

Manchmal denke ich mir, dass es wahrscheinl. vernünftiger wäre, als attraktive Frau nicht zu sehr auf die eigene berufl. Zukunft zu schielen, stattdessen die fruchtbarsten Jahre gezielt zu nutzen, um einen Partner aus gewissen Kreisen zu ergattern. Falls es nicht klappt, auch nicht weiter schlimm. Den eigenen Horizont nicht zu erweitern, hat ja schließlich den positiven Nebeneffekt, dass die generelle Anspruchshaltung an andere Menschen nicht in's unermessliche steigt u. einem großen Freundeskreis nichts im Wege steht.
 
  • #19
>Den sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg hast du selbst geschafft.

Die FS ist da etwas zweideutig, sie schreibt zwar "Promotion" etc, aber meint sie damit sich selbst oder diese "höheren" Kreise? m31
 
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  • #20
Nach oben heiraten ist im Jahr 2010 definitiv nicht mehr aktuell. Denke, dass die meisten Akademiker da nicht mehr drauf stehen und eher eine ebenbürtige Partnerin suchen. Zum Glück ! Stell Dir mal vor, dass Du wirklich sagen wir mal einen 10 - 15 Jahre älteren Mann findest, der Deinen Kriterien entspricht. Du würdest dann also irgendeine Zweckgemeinschaft eingehen, nur damit Dein Streben nach sozialem und finanziellem Status befridigt wäre, ohne den Mann auch zu lieben. Er vielleicht auch, nur würdest Du sehr wahrscheinlich sofort ausgetauscht, wenn Du seine Kriterien nicht mehr erfüllst. Oft wollen solche Männer (so sie denn noch existieren) auch gar keine Akademikerin ehelichen, sondern eine etwas einfacher gestrickte Frau, die immer mit ihnen einer Meinung ist, ihnen Kinder gebärt und sich um deren Erziehung kümmert und vor allem auch vorzeigbar ist.

Frag Dich einfach - willst Du das wirklich ? Wieso sind denn Geld und Status so wichtig für Dich ? Wieso genügt es Dir nicht, dass Du studiert hast und wahrschinlich gut verdienst ?
 
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  • #21
Liebe FS,
du hast doch an Dir gearbeitet, hast Du promoviert, wobei das schon manche Herren abschreckt.
Du hast in der Kleinstadt vielleicht schlechte(re) Chancen, in "gehobenen" Kreisen zu verkehren. Also ggf. was nees in einer größeren Stadt suchen.
Wenn Du #14 beschrieben da stehst, warum nach "oben" heiraten, suche Dir einen Mann, den Du so wie er ist lieben kannst.
Es hat sich niemand in Dich verliebt, das allein gibt zu denken, z.B. zu teuer angezogen usw.
Darauf kommt es nicht immer an, Du hast offenbar zu stark zur Schau gestellt, was Du bist und hast, das hat vermutlich die Herren abgeschreckt. Du hast vermutlich zu vordergründig zur Schau gestellt, dass Du auf Männerfang aus gehobenen Kreisen bist. Du hast Dich leider nicht wie Du bist, als Mensch, als Frau, präsentiert.
Wofür möchtest Du geliebt werden? Du soltest an Dir "arbeiten", ja, schau in Dich hinein, was ist liebenswert an an Dir. Präsnetieren Dich "bescheidener", fahre in Großstädte um auszugehen, genieße Kunst und Kultur oder auch Sport und Urlaub nach Deinem Geschmack, vermeide das Zur-Schaustellen von - sorry für den Ausdruck - "Großkotzigkeit", LEBE. und überlege, ob Du nur das "Anhängsel" eines Herrn "von oben" sein willst, diese Gefahr ist nämlich groß. Alles Gute, PS: mein Ex. hatte nach oben geheiratet, hat er wahrscheinlich nei verkraftet.
 
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  • #22
Wieso muss es denn ein älterer Akademiker sein der den sozialen Aufstieg schon geschafft hat? Es gibt genügend junge Akademiker die ebenfalls sehr gut verdienen und von denen wollen auch nicht alle Kinder haben (das trifft z.B. auch auf mich zu). Zusammen würdet ihr dann auch zu den besser Gestellten gehören und du hättest deinen sozialen Aufstieg geschafft.
 
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  • #23
Und was bietest Du ? Klar ist Dein Ziel in Ordnung, Du musst bloss das passende Gegenstück finden. Würdest Du einen Menschen sofort verlassen, wenn der deal nicht mehr passt, Bankrott z.B

Ich würde mein Vermögen gerne teilen, aber mit jemand der auch was beisteuert und das braucht kein Geld zu sein. Ein akademischer Titel gibt nicht warm, teure Klamotten ebenso wenig, junges Fleisch kauft man günstiger stundenweise, meinen Freundeskreis habe ich nicht nach Qualitätssiegelkriterien zusammengestellt und ich würde ihn einer Person nicht öffnen, die ihn unter Statuskriterien bewertet. Freundschaft ist ein immaterieller Wert und unbezahlbar.
 
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  • #24
Eine Bekannte von mir hat es geschafft.
Sie hat einen Mann geheiratet, der von Beruf "Sohn" ist und hat mir ihm ein teures Leben geführt. Geld war immer genug da , es war nicht nötig zu arbeiten. Ihr Studium hat sie nicht beendet.
Allerdings wurde bei der Eheschließung Gütertrennung vereinbart.

Die Ehe ist in die Brüche gegangen.
Ihr Ex-Mann hat Unterhalt für die Kinder gezahlt.
Meine Bekannte arbeitet seit der Trennung als Verkäuferin.

Überleg es Dir gut. Eine Ehe ist heute keine Garantie mehr für eine lebenslange Versorgung.
 
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  • #25
Bis hierher habe ich etwas ratlos mitgelesen. Alle haben sich brav daran gehalten, der Fragestellerin die Steigbügel zu halten ...

Ich (glückliche und beruflich erfolgreiche Frau, im Großmutteralter) bin entgeistert, wie sich eine Frau - falls sie wirklich auch nur einen Funken Verstand hat - so offensichtlich "verkaufen" kann: der Mann kann gerne (viel) älter sein, Hauptsache er ist reich. Der Mann kann gerne eine Luftblase im Kopf haben, Hauptsache er besitzt gesellschaftliche Anerkennung. Der Mann kann gerne einen miesen Charakter haben, Hauptsache er nimmt mich mit nach "oben".

Hast Du, liebe FS, mal etwas von Liebe, Zuneigung, Wärme, Zuwendung, Zeit-füreinander und ähnlichen Schönheiten gehört? Ich glaube nicht, da du nichts davon für dich haben möchtest. Warum besinnst du dich nicht auf dich selbst, richtest dein Leben so ein, dass du das Gefühl haben kannst, es ohne männliche Hilfe geschafft zu haben? Das würde (für mich) tausendmal mehr bedeuten, als "irgendwohin mitgenommen zu werden".
 
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  • #26
Liebe FS,
warum sich kein Mann in Dich verleibt hat - wie Du schreibst - ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Gab es denn überhaupt welche in die Du Dich verleibt hast?
Es ist natürlich auch so, dass man vielen Menschen ihre soziale Herkunft auch noch anmerkt, wenn sie selber studiert etc. haben und nun in ganz anderen finanziellen Verhältnissen leben als in ihrer Kindheit. Und es gibt auch Menschen, die aus "guten Verhältnissen" kommen, die es abschreckt, wenn man ihrem Partner diese Herkunft anmerken würde.
Wenn ich in meinen Bekanntenkreiskreis gucke, dann kenne ich ehrlich gesagt nur einen Mann, dem man nicht anmerkt, dass er in anderen Verhältnissen aufgewachsen ist. Bei den meisten Menschen merkt man es noch, selbst wenn sie dreißig sind und ihren Weg gemacht haben, auch, wenn sie es selber nicht wollen.
 
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  • #27
Liebe FS,
Du solltest in eine Großstadt ziehen - in einer Kleinstadt wirst Du nicht fündig werden!
Teure Kleidung allein ist nicht ausschlaggebend- manche auch gut betuchte Männer schreckt sie eher ab, denn es zeigt ihnen, dass FRAU TEUER ist und auch teuer sein wird in einer evtl Ehe!
Ich denke, Du musst an Deiner Ausstrahlung arbeiten!
Männer, die Dich interessieren, wollen eine Frau, die sie anhimmelt, Ihnen die Wünsche von den Augen abliest etc.
Bist Du das - möchtest Du das?
Ich schreibe aus Erfahrung!
Selbst in einer Akademikerfamilie groß geworden, allerdings haben meine Eltern nie Wert auf Geld gelegt. Da ging es um andere Werte.
Ich hatte nach dem Studium aber den Wunsch nach einem schicken Mann, der mich verwöhnt, auf Händen trägt und mir Cartier Schmuck schenkt!
Angezogen war ich schick - aber nicht teuer.
Den Mann hatte ich schnell gefunden - allerdings habe ich ihn nie geliebt und bin nie glücklich geworden!
Frustkäufe waren vorprogrammiert und irgendwann auch gesundheitlich Probleme, denn ich fühlte mich einsam und unglücklich ohne Liebe!
Dann hatte ich mich plötzlich Hals über Kopf in einen älteren Mann verliebt, von dem ich gar nicht wusste, WAS er hat und WER er ist!
Er war eher schlicht gekleidet und lebte bescheiden.
Es war Liebe auf den ersten Blick!
Irgendwann erfuhr ich, dass er ein sehr gut verdienender Manager ist, dem allerdings Luxus nichts bedeutet und so leben wir heute in einer großen, schicken Wohnung, sind aber materiell beide bescheiden und ich bin so glücklich wie in meinem ganzen Leben nie zuvor!
Ich drücke Dir fest die Daumen, liebe FS!
Lass innerlich los - dann kommt alles von alleine zu Dir!
w
 
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  • #28
Wenn ich schon lese "nach oben heiraten" wird es mir ko...übel! Für wie bl... musst du die Männer halten, mit dem Gedanken, dass sie dieses Sch...spiel nicht merken? Stell dir vor, der Fall wäre umgekehrt...Männer wollen durch dich nach oben heiraten...toll kann ich da nur sagen, der perfekte Herzpartner...in welcher Welt lebst du? Ehrlich gesagt kann niemand für solchen Gedankengang Respekt haben! Mir kommt es vor, dass du keinen Bock mehr hast für hart verdientes Geld zu arbeiten! Studium/Promotion für solche Gedankengänge und das mit 32? Es geht nicht um Beschimpfungen, es geht um was ganz anderes!
 
  • #29
Ich bin aus der kleinen Stadt "ausgezogen" als sie mir zu klein wurde. allerdings musste ich dafür auch erst einen Tritt in den Hintern bekommen. Dann waren die Großstädte dran, mit "Bankfurt" und Co. Nach ein Paar Jahren im "mehr Schein als Sein" und heulenden aufgetakelten Tussen die nach der Party völlig depressiv in ihre eigene Bude gefahren werden wollten weil der ach so ar**ige Abteilungsleiter doch die kleine Blonde aus der Buchhaltung mitgenommen hat nach der feuchtfröhlichen Party wusste ich: "it's fucking lonely at the top." und das das nichts für mich ist/war..
 
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  • #30
Helleken:
Nach Frankfurt würde die Dame passen. Gab es zum Beispiel das Eurodeli (After Work-Dienstag) oder die Sansibar schon, als du da warst? Motto: Stewardess oder osteuropäische Schönheit sucht Investmentbanker oder Anwalt... Bar 54 auch gern genommen....
Liebe FS: zumindest in Frankfurt gibt es wohl Männer, die gern auf Frauen, die an ihrem sozialen Aufstieg arbeiten, anspringen. Platter ausgedrückt: Frauen, die auf Geld aus sind. Als Außenstehender ist das bizarr zu beobachten. Dass die Leute wirklich glücklich mit sowas werden, kann ich mir schwer vorstellen.
 
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