• #121
Was werden inzwischen für Klischees geschmissen.
@Kirovets, gerade sehr gefrustet?

Es ist einfach so, man lernt sich kennen, verliebt sich, Partnerschaft. Ganz normal, mit ganz normalen Menschen. Jede*r mit Hoffnungen und Zielen.
So, und dann kommt der Alltag. Beruf, und das Alltägliche, nicht mehr die Werbungszeit. Gewohnheit, ohne Wertung. Evtl. Familie, Kinder, noch mehr Verpflichtungen, man verliert sich als Paar, man entwickelt sich, nicht miteinander, zueinander, sondern voneinander weg.
Da ist nicht die blöden, ausnutzenden Frauen, oder die bösen, ausnutzenden Männer.
Bei manchen Paaren bleibt ein positives Wir, bei anderen ein neutraler Alltag, und bei anderen richtig schlecht. Meist die Mitte, - und immer mehr ziehen dann die Konsequenz, sich zu trennen.

Und manchmal, leider immer noch zu oft, es ändert sich aber inzwischen, verkrümeln sich dann die Männer bzw. Väter.

Liebe Amanda,
Du stellst Dich völlig falsch dar.
Du hast feste, freie Zeiten.
Du hast 2 Kinder, der Große ist selbständig.
Den "Mehrbedarf" bei Deiner Tochter würde ich überhaupt nicht explizit erwähnen, da entsteht ein völlig falsches Bild. Andere Kinder haben zeitintensive Hobbies, oder anderes. Es ist bei Euch momentan so, und sie wird es hinbekommen.

Du hast das "normale" Alltagsleben einer AE - und Deine Kinder werden größer.
Nicht nur ein 22 jähriger kann etwas übernehmen, auch der 12 jährige.
Es ist absehbar, dass Du Dir mehr Freiraum schaffen kannst.
Wenn die Ängste mal besser sind, musst Du auch nicht immer präsent sein - Handys sind da ein Segen.
Habe ich auch genutzt, um Sport zu machen, oder anderes - ich war jederzeit erreichbar, aber ich habe meinen Kindern zugemutet - oder vertraut - dass es mal ohne mich geht. Es ging immer.

Man möchte als Partner*in sehen - ist da Raum für mich und zwar mehr als 1 Abend die Woche?
Und wenn da Raum ist, und man nicht Kinder als Konkurrenz sieht, ist alles kein Problem.

Konzentriere Dich auf Dich, und Deine Möglichkeiten - nicht die Unmöglichkeiten.

Und noch einen Denkanstoß zum Thema, wo ist da Platz für mich.
Den Kommentar bekam ich von meinem Partner auch, er meinte es nicht zeitlich, er meinte, Du wuppst alles perfekt, wofür brauchst Du mich.

Er hat es längst gemerkt, schätzt das, was ich mache, und freut sich, wenn er mich unterstützt. Und ich freue mich umgekehrt sehr, dass da jemand ist. Ungewohnt, neu, und toll.
Man muss nicht alles wuppen.

Ein Mann, der zu Dir passt, will sich einbringen können - sonst entscheidet er sich nicht für dieses Paket.
Und, solche Männer gibt es.

Da mag ich Dir jetzt richtig Mut machen.

W, 51
 
  • #122
Ich hab zwar jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber … die Frau hat freie Zeitfenster da. Und wenn es mit dem Mann passt und der auch Interesse hat, kann sie sich noch einen Tick mehr Zeit freischaufeln, wenn sie für den einen oder anderen Tag eine Kinderbetreuung organisiert. Geld hat sie ja offensichtlich, wenn sie ein Haus, Garten und 3 Kinder hat. Wenn der Mann sie auch super findet und sich mit ihr eine Beziehung vorstellen kann, wird er, wenn es ihm wichtig ist und das freiwillig tut, auch auf seine Kosten eine Betreuung organisieren oder einen Beitrag dazu leisten. Also jetzt mal nur auf die Kennlern-Phase beschränkt. In der Beziehung ist es ja nochmal anders und ist gerade nicht Thema.

Ich verstehe das ganze Gemosere um diese Zeitfenster nicht. Es gibt ja auch (kinderlose) Männer und Frauen, die sehr eingebunden in ihre Karrieren sind oder Jobs mit Schichtdienst und ähnliches und die auch nur zu bestimmten Zeiten frei haben. Da gibt es so ein Theater darum nicht. Wenn man sich treffen will, trifft man sich beim Kennenlernen erst mal in diesen Zeitfenstern, wo beide können. Wenn man dann sich so sehr mag, dann werden sich eh beide bemühen noch andere Zeitfenster aufzumachen. Soviel dazu.

Wem es wichtig ist, spontan entscheiden zu können, der sucht sich eben auch einen Partner, der das kann und will. Alleinerziehende, Karrieristen oder andere Menschen mit ähnlich gelagerten Problemen der "Unspontaneiität" (gibs das Wort überhaupt?) passen da nicht.

Fazit: Es geht alles. Man muss nur wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #123
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Schwierige Situationen erfordern eine solide Basis. Flicht wegen Arbeitslosigkeit?

Ich würde es anders aufrollen.
"Erst in der Krise zeigt sich der Charakter".
Und da ist was dran.
Es kommt ja durchaus nicht selten vor, dass sowohl Mann, als auch Frau ihren Partner nicht mehr wieder erkennen, wenn Probleme auftreten. Und das passiert durchaus auch dann, wenn man diesen auf Herz und Nieren geprüft hat und vorher alles eitel Sonnenschein war.
Niemand kann voraussehen, wie sich die Partnerschaft (vor Allem mit Kindern) entwickelt.


Nein, aber bevor ich eine neue Partnerin suche, überlege ich, ob ich ihr einen angemesse Platz geben möchte.

Der "Platz" den ich für einen Menschen einräume, ist aber unabhängig von "Zeit".
 
C

Charline

Gast
  • #124
Also ich stamme aus einer intakten Familie (Vater, Mutter zwei Geschwister), hatte eine glückliche Kindheit und wurde in jeder Hinsicht von meinen Eltern gefördert.
Aber: Als ich älter wurde, habe ich z.B. erkannt, dass mein Vater sehr eifersüchtig war, obwohl meine Mutter ihm nie einen Anlass dazu gegeben hat. Sie hat sich auf diese Eigenart eingestellt und hatte nur wenig Kontakte außerhalb der Familie. Die Ehe hält bis heute.
Ich hätte mich an Stelle meiner Mutter getrennt, weil ich mir so ein Verhalten nicht gefallen lasse. Meine Toleranzgrenze und Kompromissbereitschaft ist, was Partner angeht, nicht sehr hoch. Dazu bin ich mir (mittlerweile, früher war das anders) selbst zu viel wert (die berühmten S... des Inspi ;-))
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass erwachsene Menschen sich auseinander entwickeln. Das ist natürlich schade, wenn Kinder da sind. Heute lassen sich Frauen nicht mehr so viel gefallen. Wenn sie ihr eigenes Geld verdienen, gibt es überhaupt keinen Grund mehr sich unsoziales Verhalten seitens des Partners gefallen zu lassen.
Und es gibt einfach NoGos: jegliche Art von Sucht, Gewalt, Verweigerung von Unterstützung im Haushalt ... entwickelt sich eine Beziehung in so eine Richtung, ist Schluss. Egal wie gut die Beziehung am Anfang mal war. Ich schütze mich selbst und mein Umfeld (meine Kinder). Und wenn der Schutz darin besteht mich von ihrem leiblichen Vater und einmal sehr geliebten Partner zu trennen, dann ist das eben so.
Was ich damit sagen will: es gibt einfach Umstände, die einen dazu zwingen, Konsequenzen zu ziehen (AE zu werden).
Und wenn man erst mal AE ist, muss man einen neuen potentiellen Partner erst mal langsam kennenlernen. Man kann nicht jeden Kontakt gleich "über die Kinder" stellen. In der Kennenlernphase geht das schon mal gar nicht, weil man eben in erster Linie die Verantwortung für die Kinder hat.
Klar ... damit können viele Männer nicht umgehen.
Manche sind sogar eifersüchtig auf das eigene Kinder, was irgendwie kindisch ist, so als wären sie nicht der Vater, sondern ein älteres Geschwisterkind.
 
  • #125
Überlege mal, wie Du umgekehrt denken würdest? Also, wenn ein Mann Dir sein Leben wenig locker, wenig flexibel und eher überfordert beschreibt, Du Dich allenfalls in seine Pläne einpassen darfst, er Dir wenig Priorität einräumt.

Partnermarkt ist ein Markt, wo 2 Personen sich dann "handelseinig" miteinander werden, wenn beide dem jeweiligen anderen etwas bieten können, was dieser sich wünscht und als mindestens ausreichend für seine eigenes Angebot betrachtet. Glaubt man hingegen, woanders für sein eigenes Angebot etwas Besseres bekommen zu können, dann muss der Gegenüber entweder mehr leisten oder aber der andere wird weiter suchen.

Du beschreibt Deine Lebenssituation doch selber: „Ist nicht attraktiv“.

Wenn Dir aber ein Mann gleich zu Beginn des Kennenlernens zu verstehen gibt, dass er meint, Dir nichts Attraktives (Zeit, Priorität, Lockerheit, Vergnügen,...) anbieten zu brauchen ("so ist es eben"), dann würdest Du es wahrscheinlich auch als wenig Interesse und Wertschätzung verstehen bzw. umgekehrt auch nicht motiviert sein, dem Mann umgekehrt eine hohe Priorität einzuräumen.

Eine Beziehung wächst dann, wenn man sich gegenseitig umeinander bemüht. Gibt man dem Gegenüber hingegen zu verstehen, dass er allenfalls geduldet wird, wenn es in den eigenen Plan passt, wird auch der Gegenüber wenig Erstrebenswertes für sich erkennen und nicht motiviert sein, sich umgekehrt mehr um den anderen zu bemühen. Interesse geht verloren.

Wer in einer für einen anderen wenig attraktiven Lebenssituation ist (zB arbeitsloser Mann, der wenig Geld hat und auch in naher Zukunft daran nichts ändern kann), der wird anderweitig besonders von seiner Person begeistern müssen und den Gegenüber davon überzeugen müssen, dass ein gemeinsames Leben trotzdem erstrebenswert wäre und dass man für den Gegenüber seine vermutlich bestmögliche Option darstellt. Denn der Gegenüber wird nur dann weiter Interesse an einem haben, wenn er glaubt, für sein eigenes Angebot das für ihn Erreichbare vor sich zu haben bzw. realistisch keine anderweitig besseren Optionen zu besitzen.

Das hat alles wenig mit "Angst haben" oder "wollen nur Leichtigkeit" zu tun, sondern damit, dass manche Dinge auf andere wenig attraktiv erscheinen (Arbeitslosigkeit, Krankheiten, keine Zeit, ...) und man sich daher nur dann darauf einlässt, wenn anderweitig etwas Gewünschtes geboten wird (was andere nicht oder weniger bieten), so dass das Gesamtpaket als die für ihn beste erreichbare und somit erstrebenswerte Option erscheint.

Was würdest Du von einem arbeitslosen Mann ohne Vermögen denken, der Dir gleich vermittelt „ist nicht attraktiv, ist halt so, Du wirst Dich an mein für Dich wenig attraktives sparsames Leben anpassen müssen.“? Und was würdest Du denken, wenn er frustrierte Fragen stellt wie „Haben Frauen Angst?“ „Wollen Frauen nur Leichtigkeit/Geld?“ Würde so ein Mann noch attraktiv und erstrebenswert auf Dich wirken können?
 
  • #126
Lieber @xyz74
Du hast eine sehr charmante Art.
Wenn mir ein Mann mitteilen würde, dass er er wenig Zeit hat und dies gut begründet und ich sehen könnte, dass er in den wenigen Zeitfenstern die er hat, mir Priorität einräumt - wäre das vollkommen in Ordnung. Zuverlässigkeit ist hier das Stichwort. Mehr wundern würde ich mich über jemanden der 7 Tage die Woche Zeit hat aber davon nur 3 für mich.

Und, dass ich mich hier im Forum wenig attraktiv darstelle, habe ich natürlich forciert. In den Gesprächen mit Männern tue ich das so nicht. Aber trotzdem danke, ich habe ja schon aufgeschnappt hier und etwas geschickter zu formulieren. Kann ja nie schaden, gell?

LG
Amanda
 
  • #127
Danke FS für deine Erläuterungen. Du hast durchaus ein Zeitfenster , sei dankbar für die zwei freien Wochenenden im Monat . Die habe ich seit 20 Jahren nicht . Und auch keine Familie in meiner Stadt . Auch der Förderbedarf deiner Tochter ist zu handeln . Ich verstehe diese ganzen Kommentare nicht die die FS und alle Alleinerziehende in eine Schublade stecken und womöglich noch von Fehler sprechen . In welchem Zeitalter und welchem Land leben wir denn , dass solche Fragestellungen noch auftauchen . Das ist doch nicht zielführend. Die Männer treffen dich für ein erstes Date , liebe FS. Vielleicht solltest du reflektieren wie die Kommunikation so abläuft . Wirkst du unnahbar, tough, so als ob du keinen Mann brauchst ? Wie beantwortest du du Frage nach Zeit ? Ich würde antworten , dass ich mir für einen Mann,der es wert ist sehr viel Zeit freischaufeln würde . Ich verstehe auch viele Kommentare nicht . Die FS arbeitet Vollzeit , selbst wenn ihr älterer Sohn auszieht kann sie sich einen Babysitter leisten . Wenn die Kennenlernphase vorbei ist kann dich dein Partner oft zu Hause besuchen , deine Kinder sind keine Kleinkinder , um die du dich ständig kümmern musst . Mein achtjähriger Sohn ist nicht gerne ohne mich aber wenn wir zu Hause sind macht er meistens sein Ding und beschäftigt sich alleine, er fangt auch an seine homeschooling Sachen ganz alleine zu bearbeiten . Wenn ich Besuch habe schaut er nur ab und zu rein , es wäre aber doch auch kein Problem mit denen Kindern gemeinsam etwas zu machen, zum Beispiel ein Spiel zusammen spielen . Ich finde es ist ein guter Zeitpunkt jemanden zu suchen, jetzt sind die Kinder auch noch eher bereit eine Bindung aufzubauen als in 2-3 Jahren . Eine Priorisierung von Partner und Kind finde ich schwierig . Jeder hat seinen Platz. Jeder ist wichtig . Menschen , die immer sagen , die Kinder stehen an erster Stelle , sind enttäuscht und verletzt . Eltern, die ihre Kinder für einen neuen Partner opfern finde ich schrecklich . Kinder müssen verstehen , dass die Mutter das Recht hat glücklich zu sein und einen Partner zu haben . Ein Partner muss den Stellenwert der Kinder im Leben einer Mutter verstehen und sollte nicht eifersüchtig sein .
 
  • #128
Viel wahrscheinlicher ist, dass der Sohn nun bis ans Ende der Welt nach seinem genetischen Vater suchen wird und der soziale Vater in's zweite Glied geschoben wird.
DAS steckt also hinter deiner früher hier oft geäußerten Forderung, nur ein leibliches Kind haben zu wollen (was aber mit zunehmendem Alter der Frau - du selbst hast die 50 ja auch schon überschritten - schwierig sein wird).

Nein, AE-Kinder hängen nicht grundsätzlich nur an dem leiblichen Vater, im Gegenteil (s. frühere Berichte von @frei und @Lionne69). Es kommt ganz darauf an, wie sich der »neue Partner« gegenüber den »mitgebrachten« Kindern verhält.

Du, Valmont, hättest also gute Chancen auf ein dich liebendes Kind, ohne ins zweite Glied geschoben zu werden.
 
  • #129
DAS steckt also hinter deiner früher hier oft geäußerten Forderung, nur ein leibliches Kind haben zu wollen (was aber mit zunehmendem Alter der Frau - du selbst hast die 50 ja auch schon überschritten - schwierig sein wird).

Nein, AE-Kinder hängen nicht grundsätzlich nur an dem leiblichen Vater, im Gegenteil (s. frühere Berichte von @frei und @Lionne69). Es kommt ganz darauf an, wie sich der »neue Partner« gegenüber den »mitgebrachten« Kindern verhält.

Du, Valmont, hättest also gute Chancen auf ein dich liebendes Kind, ohne ins zweite Glied geschoben zu werden.
Ditto, kann ich auch von meiner Seite aus bestätigen. Nicht jedes Kind wird "nach dem genetischen Vater" suchen und auch nicht jedes Kind wird den sozialen Vater "ins zweite Glied" schieben. Das hängt ja wohl noch von den Umständen ab. Es gibt ja genetische und biologische Väter, die sich schäbig benommen haben oder sich nicht sehr interessiert am Kind gezeigt haben. Da wird und ist ein sozialer Vater umso mehr geliebt/beliebt, wenn dieser auch Vater ist/sein will sowie seine Verlass-Qualitäten unter Beweis gestellt hat. Es spielen nicht nur die Gene eine Rolle, sondern auch wie verlässlich und empathisch man ist. Wie man so schön sagt: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
 
  • #130
Und, dass ich mich hier im Forum wenig attraktiv darstelle, habe ich natürlich forciert. In den Gesprächen mit Männern tue ich das so nicht. Aber trotzdem danke, ich habe ja schon aufgeschnappt hier und etwas geschickter zu formulieren. Kann ja nie schaden, gell?

Das wesentliche in @xyz Post ist: was hast du zu bieten?

Du gehst quasi mit den Schwierigkeiten hausieren.

Kein Autoverkäufer würde sagen: die Karre springt öfters nicht an, aber sie ist toll !
Ja warum denn?
Er würde die Vorzüge präsentieren und darauf seine Werbung aufbauen und dir noch eine ADAC Mitgliedschaft verkaufen.

Vielleicht solltest du genau das tun.
Welche Vorzüge hast du? Was hast du zu bieten?
Das können banale Sachen wie 'lecker kochen' sein, besondere Interessen/Aktivitäten.

Sag jetzt nicht, du hast keine Zeit... auch mit Kindern kann man sich gern in der Natur bewegen, Ausflüge unternehmen, Radfahren etc.

Wie und wem kannst du die Nachteile als Vorzüge verkaufen?

Gutes Marketing ist alles 😉
Richte den Fokus darauf, was dein Traummann wollen könnte und wie du das erfüllen kannst, statt zu erklären, was alles nicht geht.
 
  • #131
Lässt sich doch einfach erklären: Die meisten Männer haben sich in der Ehe nicht partnerschaftlich benommen, so dass sich die Frauen gezwungen fühlten, die Scheidung einzureichen. Männer reichen seltener die Scheidung ein, da es für sie in der Regel sehr teuer wird. Dann lieber die Affäre parallel zur Ehe weiterführen.
Ja wahrscheinlich haben diese Männer sich deswegen partnerschaftlich nicht benommen, weil sie von der Frau zur Seite gestellt worden sind! Männer denken dann, warum sollen sie die Scheidung einreichen, soll doch sie machen, sie macht ja eh schon alles ohne ihn!
Und ich finde, es eben nicht zu weit hergeholt, zu raten im Monet keine intesinve Partnersuche zu starten, egal ob Männer nun "Angst" haben, oder auch nicht .
Sehe ich auch so!
Und ja, es wird wahrscheinlich "Stress "geben, denn die "planbare" Woche mit gewissen Lücken für Parnerschaft ist aus meiner Sicht das schlimmste, was so einer jungen Beziehung überhaupt passiern kann, weil da (wie ander ja richtig schrieben) gewisse Phasen einfach übersprungen werden.
Deswegen klappt es so auch nicht!
Sieht nicht so aus!
Volle Zustimmung. Dann würde ich lieber erstmal alleine bleiben. Ich frage mich sowieso, wie die liebe FS einen Partner noch unterbringen möchte. Wie stellt sie sich das vor? Vielleicht habe ich das auch überlesen, aber ich frage mich wirklich woher sie die Kraft nimmt, das alles zu stemmen. Respekt.
Nein, sie bekommt so keinen Partner unter, will es aber mit aller Kraft und wird dazu noch animiert von bestimmten Frauen!😮
 
  • #132
Wenn der Mann meint mit seinen Kindern in Konkurrenz zu stehen, kann da aber auch etwas nicht stimmen, wenn du mich fragst. Hört man aber tatsächlich gar nicht so selten, dass der Partner plötzlich ein Eifersuchtsproblem hat, sobald z. B. das Kind, der Säugling, der die volle Aufmerksamkeit der Mutter/Eltern braucht, da ist.
Männer stehen mit seinen Kindern nicht in Konkurrenz, sie sehen nur eines, dass die Frau ihn vernachlässigt, ihn als Partner nicht mehr braucht und nicht mehr so zu ihm ist, wie am Anfang, das ist das Problem, dann schaut er sich anders um!
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Schwierige Situationen erfordern eine solide Basis. Flicht wegen Arbeitslosigkeit?
Nur in schwierigen Situationen zeigt sich der wahre Charakter!
auch auf seine Kosten eine Betreuung organisieren oder einen Beitrag dazu leisten. Also jetzt mal nur auf die Kennlern-Phase beschränkt. In der Beziehung ist es ja nochmal anders und ist gerade nicht Thema.
Reine Theorie und Wunschdenken, die so in der Praxis nicht stattfindet!
Stell dir das umgekehrt vor?
Ich verstehe das ganze Gemosere um diese Zeitfenster nicht. Es gibt ja auch (kinderlose) Männer und Frauen, die sehr eingebunden in ihre Karrieren sind oder Jobs mit Schichtdienst und ähnliches und die auch nur zu bestimmten Zeiten frei haben. Da gibt es so ein Theater darum nicht.
Du nennst das Gemosere und verwechselst Job mit Kinder?😮
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #133
Und das soll es dann bringen ?

Wie soll es dann weitergehen, würdest Du später ein LAT-Modell akzeptieren ?

Ernsthaft, der Mann kann da doch auch in einer Beziehung mit Dir nur eine Art "Lückenfüller" sein.
Meine Güte...Du bist aber auch negativ. Sie nutzt das, was ihr zur Verfügung steht. Dir muss das nicht gefallen, aber vielleicht gibt es einen Kerl der damit umgehen kann.
Deiner Theorie nach müsste sich jede AE Frau einen Kopfschuss geben.
 
  • #134
Weil hier immer behauptet wird dass der Partner erste Priorität vor den Kindern haben soll:

Natürlich hat der Partner zuerst Priorität BEVOR die Kinder da sind.
Sind aber erst einmal BABIES UND KLEINE KINDER da, haben sie natürlich erste Priorität.
Ich kann ja schließlich nicht meinem vor Hunger brüllenden Säugling oder Kleinkind sagen es solle warten bis ich mit dem Liebesakt mit meinem Mann fertig bin.
Die Bedürfnisse kleiner Kinder haben zuerst Vorrang, der Partner kann da warten. Umso älter die Kinder werden, desto mehr Zeit und Freiraum bekommt man wieder für den Partner.
Wenn ein erwachsener Mann eifersüchtig ist dass ich mich zuerst um mein weinendes Kind kümmere oder kein Verständnis hat, dass ein Säugling auch nachts Hunger hat, und er eben dann nicht erste Priorität ist, kann man ihm auch nicht mehr helfen.

Wenn Kinder größer werden und selbständiger rückt der Partner wieder in den Vordergrund.
 
  • #135
Ich würde es anders aufrollen.
"Erst in der Krise zeigt sich der Charakter".

Aus meiner Sicht in beiden Richtungen richtig.

Der "Platz" den ich für einen Menschen einräume, ist aber unabhängig von "Zeit".

Völlig richtig. Ich sehe aber bei der FS weder in der einen noch in der anderen Richtung ein unüberwindliches Problem. Sie sollte das einfach positiv formulieren und ich bin sicher, der passende Mann wird sich finden.
 
  • #136
Völlig richtig. Ich sehe aber bei der FS weder in der einen noch in der anderen Richtung ein unüberwindliches Problem. Sie sollte das einfach positiv formulieren und ich bin sicher, der passende Mann wird sich finden.

Nach ihrem wichtigen ergänzenden Post sehe ich das genauso.
Und dann auch mit eben eigener Erfahrung, dass es funktionieren kann.

Ich fand es nicht als sonderlich einschränkend, klar ist manche Spontanität nicht drin - ist aber bei jemandem, der berufstätig ist auch nur bedingt gegeben.

Die wenigsten Menschen bringen "Ideal" voraussetzungen mit - wobei sich sowieso die Frage stellt,, was wären diese.
Ideal sieht für jede*n anders aus.

Ich wollte einen Partner, dem Familie wichtig ist - auch jetzt wieder.
Da ist dann auch Raum dafür und das Verständnis, dass Familie insgesamt Raum braucht - und Prioritäten sich oft nach Situation ergeben.

Bei anderen sind es Hobbies, Freizeit, bei wieder anderen Karriere - die vielleicht auch geringe Zeitfenster lassen und manche spontanen Planänderungen mit sich bringen.

Es ist wie immer - es muss beidseitig passen. Und zwar diesen beiden Menschen, und nicht anderen.

W, 51
 
  • #137
Weil hier immer behauptet wird dass der Partner erste Priorität vor den Kindern haben soll:

Natürlich hat der Partner zuerst Priorität BEVOR die Kinder da sind.
Sind aber erst einmal BABIES UND KLEINE KINDER da, haben sie natürlich erste Priorität.
Ich kann ja schließlich nicht meinem vor Hunger brüllenden Säugling oder Kleinkind sagen es solle warten bis ich mit dem Liebesakt mit meinem Mann fertig bin.
Die Bedürfnisse kleiner Kinder haben zuerst Vorrang, der Partner kann da warten. Umso älter die Kinder werden, desto mehr Zeit und Freiraum bekommt man wieder für den Partner
So ist es auch nicht gemeint und natürlich haben kleinere Kinder immer Vorrang, weil sie gewisse Dinge noch nicht selbst können.

Viele Frauen opfern sich aber über Jahre völlig auf und missbrauchen es, treten mit ihm in Symbiose, besprechen Probleme mit dem Kind, quasi als Partnerersatz, am Tisch maßregelt der Sohn den Vater usw... Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Mann sich überflüssig/vernachlässigt/verarscht vorkommt.
 
  • #138
Schlimm, was man hier zum Teil zu lesen bekommt. Dieses Hin- und Hergeschiebe von Schuld- und Fehlerzuweisungen zwischen den Geschlechtern zeigt sehr deutlich, warum viele Beziehungen scheitern. Weil sehr viele Erwachsene letztlich emotionale Kinder bleiben und anstatt das Leben zu genießen und Verantwortung zu übernehmen lieber schmollen. Wenig zielführend.

Liebe Amanda, ich hoffe, du nimmst dir das alles nicht zu Herzen.
 
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  • #139
1. Natürlich hat der Partner zuerst Priorität BEVOR die (seine!!!) Kinder da sind.
2. Sind aber erst einmal BABIES UND KLEINE KINDER da, haben sie natürlich erste Priorität.
3. Die Frau wechselt den Partner und kommt damit wieder zu 1.

Das ist das, was Frauen heutzutage oft nicht verstehen! Frauen versuchen einen neuen Partner als eine Art 2b. zu integrieren. Das funktioniert aber nicht! Das hat es noch nie getan! Ohne Phase 1. keine Phase 2.!

Ich kann ca. 800 Jahre Familiengeschichte überblicken und es war immer so, dass ein neuer Mann, mit der Frau zusammen, die neue Kernfamilie bildete und die evtl. vorhandenen Kinder die zweite Geige spielten! Zu Punkt 2. kam man wieder, wenn auch diese neue Beziehung Nachkommen hervorbrachte. So gesehen war es auch für die mitgebrachten Kinder von Vorteil, wenn ein (Halb)Geschwisterchen kam, denn dann passte der Lebensrhytmus der Familie auch für sie wieder besser.

Alles andere ist dekadent! Guckt euch einfach mal an, wie ein neues Löwenmännchen ein Rudel mit Weibchen und Nachkommen des Vorgängers übernimmt!

V.m50
 
  • #140
Ohne auf die allgemeine Diskussion zu AE's einzugehen möchte ich die Kernfrage von @Amanda123 beantworten.

Ja, ich würde dich nehmen.
Mir gefällt dein Schreibstil, so überhaupt nicht jammernt und klagend (Im Eingangspost warst etwas klagend). Du wuppst dein nicht einfaches Leben. Wenn das Äussere mich auch anspricht könnte es los gehen.

ABER:
Ich bin bin 58, also fast 20 Jahre älter. Für mich wäre also eine 41jährige attraktive Frau ein Lottogewinn. Ja ich bin ein Angeber, ich hätte dann eine trophy-frau.
Ich verstehe das ganze Gemosere um diese Zeitfenster nicht. Es gibt ja auch (kinderlose) Männer und Frauen, die sehr eingebunden in ihre Karrieren sind oder Jobs mit Schichtdienst und ähnliches und die auch nur zu bestimmten Zeiten frei haben.

Dann habe ich wirklich schwierige Arbeitszeiten. Ich arbeitete in einem drei Wochenrhythmus, habe also jedes dritte Wochenende frei. Verbunden mit dem Zweiwochenrhythmus von @Amanda123 hätte wir alle 6 Wochen ein gemeinsames kinderfreies Wochenende.

Wenn mir ein Mann mitteilen würde, dass er er wenig Zeit hat und dies gut begründet und ich sehen könnte, dass er in den wenigen Zeitfenstern die er hat, mir Priorität einräumt - wäre das vollkommen in Ordnung. Zuverlässigkeit ist hier das Stichwort.

Sei es drum, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass eine Frau wie @Amanda123 Interesse an einem alten Sack wie mich aufbringen könnte. Und selbst wenn, würde ich davon ausgehen das spätestens wenn die Kleine auszieht, dann ist @Amanda123 mal eben Anfang 50 und ich steuere schon auf die Siebzig zu, Sie die Beziehung beendet und mit einen 'jungen' Hupfer durch die Nacht tanzt.
@Amanda123 ich wünsche dir viel Glück.
 
  • #141

Ja, und genauso ist das dann halt eben so, dass jeder genauso das gute Recht besitzt, AE bzw. "alleinerziehend" erst einmal nicht für ein attraktives Qualitätsmerkmal zu halten und diesbezüglich wenig Erstrebenswertes für sich zu erkennen. Das ist dann halt eben auch so.

Die Haltung "das ist eben so" wirkt halt wenig attraktiv, da man damit ein "es ist mir völlig egal, ich brauche Dir nicht zu gefallen und Du muss das akzeptieren" zum Ausdruck bringt.

...muss man einen neuen potentiellen Partner erst mal langsam kennenlernen. Man kann nicht jeden Kontakt gleich "über die Kinder" stellen.

Das verlangt auch keiner. Aber in einer Kennenlernphase, wo man einen anderen noch von sich überzeugen muss, ist es halt wichtig, dem anderen das Gefühl zu vermitteln, dass man ihn sehr wertschätzt und man ihm daher besonders zu gefallen versucht. Mit der Klarstellung, dass anderes vorgeht und das halt so ist, kommuniziert man hingegen das Gegenteil, dass man es nicht für notwendig erachtet, sich besonders um den anderen bemühen zu brauchen.

Stelle Dir vor, beim Date erklärt Dir Dein Gegenüber ähnlich, dass er seinen besten Kumpel schon sehr viel länger aus dem Kindergarten kennt, Du Dir Deine Position hingegen bei ihm erst einmal langsam erarbeiten musst, weshalb der Kumpel daher Vorrang vor Dir hat. Das mag zwar inhaltlich völlig korrekt sein, das aber deutlich zu kommunizieren, wirkt abturnend. Und das hat auch wenig mit einer Eifersucht auf den besten Kumpel zu tun, sondern mehr damit, dass der Gegenüber es offenbar für nötig hält, irgendwelche Rangordnungen zu kommunizieren und meint, sich mit der Bergründung "das ist eben so" weniger bemühen zu brauchen, Dir besonders gefallen zu wollen.

Es ist daher völlig normal, dass ein Gegenüber dann sagt: "Ok, dann kümmere Du Dich besser um die, die Dir wichtiger sind und ich suche lieber woanders weiter."

...damit können viele Männer nicht umgehen..

Warum sollten sie auch, wenn man sich stattdessen auch mit anderen Menschen beschäftigen kann, die einem attraktiver und wertschätzender erscheinen? Das klingt ähnlich, wie wenn ein Mann erklärt, dass viele Frauen nicht damit umgehen können, wenn man berechtigterweise (den Stellenwert muss sie sich ja erst noch erarbeiten) lediglich nur gleichberechtigt auf Augenhöhe nur seinen Anteil der Daterechnung übernehmen möchte und dann jammert, dass Frauen deshalb das weitere Interesse an einem verlieren.

Tatsächlich kommuniziert man jedoch, dass man meint, sich nicht besonders wertschätzend um den anderen bemühen zu brauchen und sucht dann auch noch abwertend die Verantwortung beim anderen ("können nicht damit umgehen"). Umgehen muss damit jedoch auch keiner, wer ein Verhalten nicht attraktiv bzw. abturnend findet, braucht nicht weiter interessiert zu sein. Das ist halt so!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #142
@ Godot, ich finde Alter ist nur eine Zahl. Daher ist online dating auch so unsinnig , da es so viele Menschen aussortiert . Vielleicht bist du mit 58 dynamischer als mancher dröge Enddreißiger. Also ich date einen wesentlich älteren Mann , der attraktiv ist und wesentlich dynamischer als ich . Vor allem ist er durch und durch integer und ich bewundere ihn zutiefst. Ich habe mich noch nie für altere Männer interessiert und auch keinen Vater komplex , aber ihn finde ich einfach richtig toll . Und alle hämischen Kommentare von Menschen, die fragen ob ich später mal Windeln wechseln möchte ignoriere ich . Mein Stiefvater ist 82 und fährt noch 80 km Fahrrad . Gesundheitliche Probleme kann es auch geben wenn kein großer Altersunterschied besteht . Menschen denken immer in Kategorien,das ist ihr großes Problem. Genauso wie unattraktive vs attraktive Lebensmodelle . Ich bin viel in Künstlerkreisen unterwegs und oft entdecke ich da auch viel Verzweiflung und Leere, die durch Alkoholkonsum und Drogen übertüncht werden. Meine Welt ist das nicht , ich bin immer heilfroh , wieder nach Hause zu gehen in mein kleines , schönes Leben. Lebendigkeit, Seelenfrieden , Gelassenheit und das Leben feiern , genau so wie es ist , das ist für mich Lebenskunst und völlig unabhängig von äußeren Gegebenheiten . Es gibt sehr erfülltes , glückliches Leben auch in widrigen Umständen und ob diese Bilderbuchfamilien immer so authentisch sind wage ich zu bezweifeln . Ein Kind entwickelt unter anderem Resilienz, wenn es zumindest eine zugewandte Person hat , die es wertschätzt und an es glaubt . Liebe FS, ich habe mich nie als Alleinerziehende definiert. Und ich erwähne es auch nicht oft, da es für mich keine Relevanz hat . Ich habe verheiratete Freundinnen, die es schwerer haben als ich . Ich habe so viel Hilfe in meinem Umfeld , ein Vater aus der Schule , der immer alles für mich repariert , eine Putzfrau , die mich bekocht, wenn ich krank bin , eine verheiratete Freundin , deren Mann mich auch immer willkommen heißt . Meine Mutter , die immer an mich denkt und mir hilft Ein sehr gutes Arbeitsklima mit wertschätzenden Kollegen . Eine guten Freund , der Arzt ist und immer für uns da ist und wir für ihn , so dass wir seine zweite Familie im Exil geworden sind . Eine Seelenfreundin, die mit mir schon seit 24 Jahren durch dick und dünn geht. Dazu meine geliebten Kinder , mein ein und alles . Und ich merke , dass Liebe und Wertschätzung , die man in die Kinder hinein gesät hat aufgehen und zurück kommen je älter sie werden . Mein älterer Sohn ruft mich oft an und fragt mich, wie es mir geht . Auf die Idee wäre er früher nie gekommen . Also liebe FS schaue auf die Schätze in deinem Leben und sei dankbar .
 
  • #143
Männer stehen mit seinen Kindern nicht in Konkurrenz, sie sehen nur eines, dass die Frau ihn vernachlässigt, ihn als Partner nicht mehr braucht und nicht mehr so zu ihm ist, wie am Anfang, das ist das Problem, dann schaut er sich anders um!

Sorry, aber ein erwachsener Mann sollte über dieser "Vernachlässigung" stehen. Keine Partnerschaft bleibt "wie am Anfang". Wer mit Veränderungen in der Partnerschaft nicht umgehen kann, sollte besser allein bleiben.
Du plädierst doch immer für emotionale Reife. Was ist emotional reif daran eifersüchtig auf sein eigenes Kind zu sein? Es ist vollkommen normal, dass ein Baby/Kleinkind im Fokus steht. Ein Mann, der damit Probleme hat, sich gleich an fremde Haut schmiegt, weil "Mutti" ihn nicht mehr umsorgt, sollte sich ernsthaft Gedanken machen.
So jemand ist in meinen Augen ein emotionaler Säugling.
 
  • #144
Liebe FS, ich habe jetzt nicht mehr den ganzen Thread verfolgen können, möchte Dir aber gerne so ein, zwei Gedanken mitteilen.
Wie an anderer Stelle schon erwähnt, habe ich den Vater meiner Tochter in der Schwangerschaft verlassen, weil er mich betrogen hat. Ich war dann knapp sechs Jahre mit meiner Tochter „alleine“, die aber ausgefüllt waren mit beruflicher Weiterentwicklung, Zeit mit dem Kind, Freundeskreis und natürlich auch Bekanntschaften mit anderen Männern. Aber da war lediglich einmal jemand dabei, mit dem wir ein-, zweimal etwas gemeinsam unternommen haben, ansonsten habe ich meiner kleinen Tochter niemanden vorgestellt, weil ich mir einfach nicht „sicher“ war. Ich habe in der Zeit vielfach beobachtet, dass sich andere Menschen trennten, wieder neu anfingen, erneut gemeinsame Kinder bekamen, wieder trennten usw. Für mich blieb immer die große Frage im Raum stehen, woher nehmen diese Menschen die Energie dazu, bzw. an welcher Stelle fehlt sie ihnen dann? Mit 39 kernte ich dann meinen Mann kennen, da war ich mir ganz schnell ganz sicher, wir verbrachten knapp sieben Jahre zusammen, Heirat, Adoption meiner Tochter und Integrieren seiner Söhne aus erster Ehe. Die Beziehung brach leider auseinander, aber auch da kam für mich wieder eine Zeit der Besinnung, es gab vieles zu regeln und zu verarbeiten, ich wollte meine Tochter gut durch die Pubertät bringen, mich beruflich weiter stabilisieren in meiner Selbständigkeit. Ich hätte damals gar keinen Kopf gehabt für eine ernsthafte Beziehung. Ich weiß aber natürlich, dass es vielen Menschen gelingt.
Heute ist meine Tochter wahrhaft erwachsen, innerlich und äußerlich und wir haben ein wunderbares Verhältnis.
Ich bin jetzt bereit für ein weiteres Abenteuer, wir werden sehen, was kommt.
Was ich persönlich nicht verstehen kann, ist dieser Vergleich der Liebe zu einem Kund und dem Partner. Oder sogar der Konkurrenzgedanke. Die Liebe zu einem Kind ist doch eine ganz andere als die zu dem Partner. Für mich sind diese Gefühle gar nicht vergleichbar und ich empfände es fast schon ein wenig „krank“, würde von mir diesbezüglich eine Entscheidung gefordert werden.
Wenn Du, liebe FS, ausreichend Kapazitäten hast, dann suche weiter, ich wünsche Dir viel Glück🙏
 
  • #145
Und @ChaosTheory , habe ich jetzt erst gelesen, das ist für mich auch einfach ungreifbar, dass erwachsene Menschen auf einen Säugling und dessen Bedürftigkeit eifersüchtig sind. Statt dass die Mutter in anderen Bereichen vielleicht entlastet wird und dadurch entspannter sein kann, reagiert man dann eingeschnappt, abweisend und eventuell fremdgehend. Und dann treten scheinbar erwachsene Menschen in Konkurrenz zu einem Säugling. Ich habe es leider sehr häufig in meiner früheren Zeit erlebt. ABER: Erfreulicherweise stelle ich in der jüngeren Zeit immer häufiger fest, dass sich da etwas ändert. Viele junge Väter bringen mir die Kinder zur Therapie, sind sehr empathisch und sehen einfach die Familienzeit. Das macht Mut, vielleicht auch für unsere FS, an ihrem Datingvorhaben dranzubleiben💪
 
  • #146
Wer mit Veränderungen in der Partnerschaft nicht umgehen kann, sollte besser allein bleiben.
Um das noch einmal zu unterstreichen ich selber habe das Problem nicht, aber ich kenne sehr viele Leute, die das Problem haben und wer im Forum aktiv unterwegs ist, kriegt das ständig bestätigt! Ich sage jeder Frau, wenn sie nach Kinderwunsch - Erfüllung den Partner vernachlässigt, wäre es besser gewesen, sie hätte schon gar nicht den Partner dafür genommen!
Was ist emotional reif daran eifersüchtig auf sein eigenes Kind zu sein?
Viele Männer sind nicht eifersüchtig auf das eigene Kind, lachhaft sowas als Ausrede zu benennen, sie empfinden lediglich das Desinteresse von der Frau und gehen dann eigene Wege, dass die meisten Paare keine direkte und keine offene Kommunikation in der Beziehung haben, brauche ich hier nicht weiter vertiefen, nicht nur Männer reden nicht mit den Frauen, sondern auch Frauen reden nicht mit den Männern, das ist üblich so, das können wir täglich hier im Forum lesen. So lange die Frauen das nicht verstehen wollen, so lange müssen sie damit leben dass die Beziehungen eben auseinander gehen, Punkt.
 
  • #147
Es ist vollkommen normal, dass ein Baby/Kleinkind im Fokus steht.

Absolut. Und doch sollte auch noch die Paarbeziehung weiter existieren. Eine Frage der Extreme.
Ein Mann, der damit Probleme hat, sich gleich an fremde Haut schmiegt, weil "Mutti" ihn nicht mehr umsorgt, sollte sich ernsthaft Gedanken machen.
So jemand ist in meinen Augen ein emotionaler Säugling.
Es verlangt ja niemand, von "Mutti umsorgt" zu werden. Männer wollen erwachsene Partnerinnen. Wenn die aber verloren gehen, weil sie nur noch als "Mutti umsorgen", dann wird es für so manche Beziehung kritisch.
Du schilderst Extreme. Natürlich ändert sich eine Beziehung, wenn Kinder da sind. Aber sie sollte eben nicht völlig untergehen. Wenn die Partnerin 100% zur Mutter wird, sucht man sich wieder eine Partnerin...
 
  • #148
Sorry, @INSPIRATIONMASTER , da möchte ich doch jetzt auch nochmal nachhaken. Sämtliche Veränderungen „von außen“ bewirken eine Veränderung im Innern. Berufliche Veränderungen, Krankheiten, Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, Corona, Geburt eines Kindes wirken sich nunmal auf eine Beziehung aus. Die Beziehung an sich ist doch nichts Statisches! Wichtig ist doch, dass man Verständnis für die veränderte Situation des Partners hat.
Ich sag ja immer, Geburt und Tod sind Ausnahmezustände und da lernt man Menschen wirklich kennen.
Bleib Du so, wie Du bist, aber höre bitte auf, von „lachhaft“ und „Ausrede“ zu sprechen. Damit disqualifizierst Du Dich gerade selbst.
 
  • #149
habe ich jetzt erst gelesen, das ist für mich auch einfach ungreifbar, dass erwachsene Menschen auf einen Säugling und dessen Bedürftigkeit eifersüchtig sind. S
Das ist lediglich und ausschließlich eine einseitige weibliche Vorwand - Sicht, die männliche Sicht wird dabei überhaupt nicht wahrgenommen!
Viele junge Väter bringen mir die Kinder zur Therapie, sind sehr empathisch und sehen einfach die Familienzeit. Das macht Mut, vielleicht auch für unsere FS, an ihrem Datingvorhaben dranzubleiben💪
Viele junge Väter...lach...🤗...bei den Vätern zeigt sich die Elternzeitquote auf einem deutlich geringen Niveau. Der Anteil der Väter in Elternzeit war im Jahr 2019 nur 1,6 %, was willst du uns sagen?
 
  • #150
Wow, @Lebens_Lust , dann sucht man sich halt wieder eine Partnerin? Und verliert gerade komplett den Blick dafür, dass diese „Mutti“ gerade den eigenen Nachwuchs, das eigene Kind versorgt? Männer wollen eine „erwachsene Partnerin“? Ja, genau das sind die meisten Frauen in diesem Moment! Eine erwachsene Person, die in der Lage ist, für einen gewissen Zeitraum IHRE Bedürfnisse zurückzuschrauben und auf ein WIR in der Beziehung zu hoffen. Ich bin jetzt raus hier und hoffe sehr, dass die FS ihre Essenzen gezogen hat.
 
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