• #31
Ich denke, das ist nicht frech, sondern einfach realistisch. Eine Frau mit vier Kindern im betreuungsbedüftigen Alter, die getrennt mit ihrem Mann zusammenlebt, ist für mich so ziemlich das unattraktivste, was es in Bezug auf Familienstand gibt. Ich vermute, auch wenn Du das wahrscheinlich für "frech" hältst, es geht den meisten anderen Männern auch so...
Das ist ja in Ordnung. Ich habe nichts dagegen, realistisch zu sein.
Als frech habe ich lediglich den Hinweis empfunden, ich solle mir deshalb überlegen, ob ich mich tatsächlich trennen will.
w45
 
  • #32
Ich war in einer ähnlichen Situation, nur mit zwei Kindern und selbständig.

Ich habe auf Partnersuche verzichtet, bis die Kinder etwa 13 und 15 waren. Weshalb?

Natürlich auch aus Zeitgründen, aber auch der Punkt mit der Selbständigkeit der Kinder. Bei jüngeren Kindern müssen diese unweigerlich in die beginnende Beziehung integriert werden, lernen den Menschen kennen, fassen hoffentlich langsam Vertrauen, öffnen sich vielleicht auch.

Und dann? Wenn die Beziehungsanbahnung nach sechs Monaten/zwei Jahren scheitert? Der Vater meiner Kinder hat sich sehr kränkend verhalten - sollen sie so etwas gleich wieder erleben?

Das konnte ich vor mir nicht vertreten.

Im halbwüchsigen Alter haben sie bereits ganz weitgehend ein eigenes Leben geführt, ich konnte sie zwei oder drei Tage alleine lassen und es ging ihnen sogar sehr gut damit. Es gab noch genug Schwierigkeiten, aber sie mussten keine Trennungen von liebgewordenen Zweitvätern verkraften.

Überleg Dir gut, was Du Dir wünschst und was Du tust. Viel Glück.
 
  • #33
Kurze Gesichte. Ich habe durch Zufall einen hübschen jungen Mann kennen gelernt. Total sympathisch. Der Freund von ihm meinte, er hätte Probleme mit Frauen (was ich absolut nicht nachvollziehen kann). Jedenfalls ist der nette Mann jetzt mit einer netten Frau zusammen. Sie hatte ein Baby, als sie sich kennen gelernt hatten. Das war NIE ein Problem für ihn. Jetzt hat er ein Heim für alle 3 geschaffen.

Solche Konstellationen kenne ich auch einige!

Die liegen aber alle so, dass das Paar eben jung ist ("junger Mann" und "Baby" weist auch auf jung hin) und er das in 99% der Fälle nur mit der Option auf weitere eigene/gemeinsame Kinder mitmacht!

Alle diese Fälle, die ich kenne, bzw. kannte, bei denen sie irgendwann sagt "Kind vom Vorgänger: Ja ; Kind von dir: Nein" sind gescheitert!

V.m50
 
  • #34
Liebe Amanda,

Frage Dich, würdest Du es umgekehrt machen?

Ganz wertfrei - ich bin schon mit gewissem Pragmatismus an die Partnersuche gegangen.
D.h. Ich bin bereit, Schwierigkeiten, die in einer Partnerschaft kommen, selbstverständlich mitzutragen.

Aber beim Kennenlernen habe ich durchaus gefiltert.
Wieviel Verpflichtungen hat der Mann, kann ich damit umgehen, etc.

Und dann sind 2 Kinder vor der Pubertät, eines mit erhöhtem Kümmerbedarf, tatsächlich ein Paket.

Ich halte Männer, Tee dann absagen, nicht unbedingt für leichtfertig, eher im Gegenteil.
Ihnen ist bewusst, was es bedeutet.
Denn die Partnerin bekommt man nicht alleine, Dich gibt es im Paket.

Es mag sein, dass Du einem Mann begegnest, der das ganze Paket möchte, einfach ist es nicht.

Ich wünsche es Dir.

Und so als Anmerkung für Dich, die Anderen kennen die Geschichte,
Ich habe als AE mit einem 8jahrigen und einem 6 Jährigen meinen 2. Ehemann, kinderlos, kennen gelernt.
Wir waren 10 Jahre zusammen, er hat beide nach der Scheidung noch adoptiert - er ist ihr Vater. Punkt. 😂

W, 51
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Charline

Gast
  • #35
Ich glaube, wenn das den Frauen schon sehr früh bewusst wäre, würden sie ihr Leben ganz bestimmt anders gestalten!
Das glaube ich nicht. Für viele Frauen gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu.
Nur um für irgendwelche oberflächlichen Kerle attraktiv zu bleiben hätte ich nie auf Kinder verzichtet.
Ich habe allerdings eine Liebesbeziehung nie als das erstrebenswerteste Ziel im Leben gesehen. Es ist ein "nice to have", so lange es dauert, mehr nicht. Männer kommen und gehen und Männer, die generell Verantwortung scheuen, die ergreifen auch bei einer Frau ohne Kinder die Flucht, sobald sich Probleme (z.B. gesundheitliche oder wirtschaftliche Probleme der Frau) ergeben.
In meiner aktiven Online-Dating Zeit habe ich massenhaft Männer mit Kindern kennengelernt. Kein einziger hatte das 50:50 Betreuungsmodell. Alle hatten die Kinder bei der Ex abgeladen und sahen die 14 tägigen "Besuchspflicht" als nervige Herausforderung. Keiner dieser Männer wäre als Partner für mich in Frage gekommen, auch nicht als meine Tochter schon erwachsen war.
 
  • #36
Alle diese Fälle, die ich kenne, bzw. kannte, bei denen sie irgendwann sagt "Kind vom Vorgänger: Ja ; Kind von dir: Nein" sind gescheitert!
Ich kenne genug Fälle, wo das nicht so war. Zwei meiner Freunde wurden von ihren "Vätern" später offiziell adoptiert, keine weiteren gemeinsamen Kinder. Ein Freund meiner Eltern hat seine Frau schwanger kennengelernt und sie geheiratet, die waren bis zu ihrem Tode fast 50 Jahre verheiratet und der Sohn ist in seinen Augen seiner; er hat auch lange gewartet, bis er es dem Sohn überhaupt erzählt hat (vor ein paar Jahren). Und auch bei anderen Freunden ist es nicht so, dass der Vater irgendeinen Unterschied macht zwischen dem vorherigen Kind und dem später gekommenen gemeinsamen, gar keinen. Nur leider bei meinem Freund nicht. Also klar gibt es immer Gegenbespiele, aber letztendlich gibt es auch genügend Männer, die in der Lage sind, ein Kind wie ihr eigenes zu lieben. Ich würde als AE übrigens keinen Mann nehmen, der mein Kind und mich nur unter der Bedingung annimmt, dass wir noch ein gemeinsames bekommen. Warum? Ich hätte zu viel Sorge, dass der Mann dann so auf sein "echtes" Kind fixiert ist und das Stiefkind schlechter behandelt. Das könnte ich dem Kind gegenüber nicht verantworten. Bei dir und dem, was du immer so redest, würde ich das auf jeden Fall befürchten.
 
  • #37
Ich kann auch nicht erkennen, dass sie Stress macht.
Der "Stress" zusätzlich zu dem Kind auch noch eine Beziehung führen zu müssen, mit allen Anforderungen und auch Druck, den das dann für sie auch wieder mit sich bringt.

Der Mann ist doch, selbst wenn sich ein passender findet, als ganzer Mensch nicht eben nur eine Bereicherung, sondern erfordert auch wieder Aufwand (umgekehrt in diesem Falle wahrscheinlich noch viel mehr) , oder etwa nicht ?

Deshalb wird der Stressfaktor für sie sicherlich größer werden.
Eine Beziehung erfordert immer auch Arbeit.
Will sie sich das wirklich derzeit antun ?
 
  • #38
Sie wollen sich nicht mit solchen Problemen festlegen und beschäftigen, das Leben kann und ist anders angenehmer und schöner, was soll das?
Das Leben wird nicht dadurch schöner, dass man Problemen aus dem Weg geht, sondern dadurch, dass man lernt sie zu lösen. Dann bereitet einem wenig im Leben noch Kummer....
Wie schon geschrieben wurde: vielleicht passt für dich auch ein beruflich sehr eingespannter Mann, der auch nicht „die ganze Zeit aufeinander hocken“ will.
Denke ich auch...die Männer, die beruflich viel um die Ohren haben und vom klassischen Modell einer Partnerschaft nicht viel halten, haben öfter Frauen, die selbst sehr unabhängig sind und nicht selten auch schon Kinder haben.

Das ist einfach eine Win Win Situation für sie, mit der sie sich sehr wohlfühlen: kein schlechtes Gewissen aufgrund der mangelnden Zeit + keine Erwartungen, die sie nicht erfüllen werden ( wollen keine eigenen Kinder haben ).

Es braucht einfach Menschen, die eine ähnliche Vorstellung von Beziehung haben.

Wer so im klassischen Modell denkt, der sieht sich gleich in der Verantwortung für die Kinder und möchte auch eine Art Zweckgemeinschaft im Alltag bilden. Das passt natürlich dann auch nicht, wenn man im Alltag schon anderweitig verplant ist.
 
  • #40
Als erstes wäre interessant zu wissen was für einen Unterstützungsbedarf dein Kind hat . Lernen oder Sprache ist wohl im Alltag nicht so arbeitsintensiv wie geistige oder körperliche Entwicklung . Wenn du Ressourcen für einen Mann hast dann such weiter . Ich finde es vor der Pubertät passender als in der Pubertät . Wie umgänglich sind denn deine Kinder ? Also ich hatte schwere Jahre mit meinen Kindern , wo ich uns keinem Partner zugemutet hätte . Jetzt gerade finde ich uns richtig nett . Dennoch würde ich mit Zusammenziehen warten bis mein älterer Sohn ausgezogen ist . Manchmal wache ich mitten in der Nacht auf weil er mit Head Sets zockt und laut ist . Das möchte ich auch keinen anderen zumuten . Ansonsten denke ich, sei nicht beleidigt wenn Männer deinen Lebensentwurf ablehnen. Es ist ihr Recht. Es wird dafür andere Männer geben , die dich toll finden, weil du stark zu sein scheinst und alles alleine stemmst . Vielleicht findest du einen Mann der selber total eingespannt ist und es gut findet , dass du nicht viel Zeit hast . Oder einen totalen Familienmenschen , der Familie super findet . Es gibt auch Menschen , die finden Verantwortung übernehmen normal und nicht als Zumutung . Die Welt ist bunt , bleib optimistisch !
 
  • #41
Ich sehe es nicht als Angst an, die die Männer haben.
Sie vergleichen gedanklich das Leben, das sie in einer Konstellation wie deiner hätten mit einem Leben, das sie sich wünschen.
Das sehe ich auch so. Es ist keine Angst, sondern die Entscheidung, so nicht leben zu wollen, diesen Alltag nicht zu wollen.

Liebe FS, betrachte es doch mal aus deren Sicht: du bist Single und vielleicht kinderlos oder hast erwachsene Kinder.
Dann hast du die Wahl: triffst du Mann A, alleinerziehend mit 3 fremden Kindern, der sich 24/7 kümmern muss oder triffst du Mann B, ebenfalls mit erwachsenen Kindern?

Würdest du dich für Mann A entscheiden, wenn Mann B nicht schlechter ist?

Als ich mich mit Anfang 30 trennte war meine Tochter 15, ich habe sie jung bekommen und wollte dann mein "Erwachsenleben" genießen. Die Familienphase hatte ich hinter mir.
Also habe ich für meine Partnersuche Männer kategorisch ausgeschlossen, die noch kleinere Kinder hatten oder gar alleinerziehend waren. Weil ich dieses Lebensmodel nicht mehr wollte.

Für mich also absolut nachvollziehbar, wenn auch Männer kein Interesse daran haben, die Kinder fremder Väter mit aufzuziehen.

Ich kenne es auch anders. Aber das muss man eben wollen, es nicht zu wollen, ist doch aber auch kein Verbrechen.

Mein Rat: schreib es mit ins Profil. Da sparst du dir von vornherein die Kandidaten, die dich deswegen dann sowieso aussortieren würden.
 
  • #42
Ich weiß es klingt komisch: Aber muss dein 22 jähriges längst erwachsenes Kind noch immer zu Hause wohnen?
Ich denke das 22 jährige „Kind“ wird keine Schwierigkeiten bereiten und ist vermutlich sehr mit sich selbst beschäftigt und braucht Mutti/Papi nicht so wie zb. mit 9.

Irgendwann hat man einfach keinen Bock mehr am Wochenende zum Vater. (kenne ich)

Mit 9 und 12, erst recht mit 22 kann man seine Mutter auch unterstützen!
Ich musste und hab immer geholfen, Haushalt/Garten. Hab als Teenager mega Ärger bekommen wenn ich nichts gemacht hab zb nicht gesaugt oder gewischt.
Ich fand es halt auch immer blöd, der Freund meiner Mutter war der ultimative „Pascher“ hat nichts gemacht zuhause (sah er auch nicht ein), meine Mutter mit ihren 50-60h Arbeit die Woche sollte alles machen und wenn ich dann ihrer Meinung nach nicht genug gemacht hab (man konnte es ihr eh nie recht machen ), hat sie all ihren Frust bei mir abgelassen 👍 ganz toll.

Ich denke schon, dass man seine Kinder dazu ermutigen sollte etwas beizusteuern. Zb. beim Essen zubereiten helfen, Tisch decken, Spülmaschine ausräumen so Kleinigkeiten eben.
Natürlich sollen Kinder immer noch Kinder bleiben und keine „Bedienstete“ der Eltern sein aber dennoch ein bisschen unterstützen, man lebt doch gemeinsam in einem Haushalt. Jeder hat seine Aufgaben.

@Amanda123 bekommst du Unterstützung von deinen Kindern oder bleibt alles an dir kleben?
Irgendwie musst du dir eine Möglichkeit schaffen mehr Freiräume zu haben.
Deine beiden kleineren Kinder könnten doch auch einfach so mal zu Besuch beim Papa zb. einen Tag am Wochenende (muss ja nicht mit Übernachtung sein wenn es da Probleme gibt).
Das erwachsene Kind kann den kleinen Nachhilfe geben, einkaufen, andere Aufgaben im Haushalt übernehmen.

Ich kann das absolut verstehen wenn ein Mann sich nicht darauf einlassen möchte, wenn eine Frau keine Zeit für ihn hat, da sie zu sehr mit ihren Kindern, Job, Haushalt beschäftigt ist.
Finde es fair, dass du das am Anfang auch sagst.
Vllt kannst du dich anders organisieren, so dass du mehr Zeit für eine Partnerschaft hast.
Keiner muss alleine bleiben nur weil man alleinerziehend ist, haben deine Kinder dafür kein Verständnis?
Man möchte seine Eltern doch glücklich sehen.

W 26
 
  • #43
Es ist schon möglich. Meine Mutter z.B. war alleinerziehend (und zwar wirklich allein -- mein Vater lebt in einem anderen Land und hat keinen Unterhalt gezahlt), selbständig Vollzeit arbeitend (eigenes Goldschmiede-Handwerk, eigener Laden, wo sie alleine gearbeitet und alles von der Herstellung zum Verkauf/Marketing und zur Abrechnung gemacht hat, plus Ausstellungen, Website, Märkte etc.), mit zwei kleinen Kindern und drei Katzen.

Meine Zwillingsschwester und ich waren vielleicht acht Jahre alt, als sie mit ca. 40 ihren neuen Partner kennenlernte, online. Eigentlich suchten beide nur etwas Spaß, aber dann haben sie sich verliebt und daraus wurde eine 10jährige Beziehung. Er war Personalmanager in einer großen Firma (Single ohne Kinder, 45) und beruflich sehr ambitioniert und eingebunden, hatte ein Haus am anderen Ende der Stadt. Sie haben immer getrennt gewohnt und eine Wochenend-Beziehung geführt. Er kam immer Samstag-Morgen und hat frische Brötchen mitgebracht und dann von Samstag auf Sonntag bei uns übernachtet. Meine Mutter war zwar auch mal zu Besuch bei ihm, konnte uns Kinder aber ja nicht über Nacht alleine zu Hause lassen. Er war kein Ersatz-Vater und wir haben ihn auch nie als Stiefvater oder so was bezeichnet, sondern er war einfach T. für uns und wir haben uns immer gefreut, wenn er kam. T. hat uns nicht erzogen oder so was, aber manchmal was gesagt und auch mitgeholfen, was repariert, hat meiner Mutter mal eine neue Waschmaschine geschenkt oder sie im Laden bei einer Ausstellung unterstützt, außerdem sie oder uns natürlich beraten, war einfach noch ein Erwachsener. Weihnachten und Silvester haben wir auch zusammen verbracht, dann hat er für alle aufwendig gekocht und wir hatten danach stundenlange Spieleabende. T. war auch bei unserem Abiball und wir sind auch zusammen verreist ...

Die Beziehung hat trotz einiger Krisen gut funktioniert. Aber dann endete alles eines Tages sehr plötzlich nach einem letzten gemeinsamen Silvesterfest, als T. zum Arzt ging, weil er Schmerzen hatte und das checken lassen wollte. Eine Woche später war er tot: Krebs. Er hat nicht mehr auf Nachrichten reagiert und meine Mutter ist dann in sein Haus eingebrochen, wo sie die Leiche im Bett gefunden hat. Weil sie nicht verheiratet waren, wurde sie rausgeworfen und durfte nur geradeso als persönliche Erinnerung noch ein Bild mitnehmen aus dem Haus, dann wurde alles abgeriegelt und irgendwer vom Staat hat sich drum gekümmert. Er hatte keine Verwandten, wir sind seine Familie gewesen.
w26
 
  • #44
Der "Stress" zusätzlich zu dem Kind auch noch eine Beziehung führen zu müssen, mit allen Anforderungen und auch Druck, den das dann für sie auch wieder mit sich bringt.

Der Mann ist doch, selbst wenn sich ein passender findet, als ganzer Mensch nicht eben nur eine Bereicherung, sondern erfordert auch wieder Aufwand (umgekehrt in diesem Falle wahrscheinlich noch viel mehr) , oder etwa nicht ?
Ich gehe doch mal davon aus, dass eine Beziehung unterm Strich eine Bereicherung ist. Den nötigen Aufwand betreibe ich dann gern. Ich sehe hier keine Verbindung zu Stress oder Druck.
 
  • #45
Das ist leider nur Deine persönliche Meinung.
Nein so ticken die meisten Männer, nicht umsonst ist das so schwer, in einer solchen Situation, einen Mann zu finden!
Eine Frau mit vier Kindern im betreuungsbedüftigen Alter, die getrennt mit ihrem Mann zusammenlebt, ist für mich so ziemlich das unattraktivste, was es in Bezug auf Familienstand gibt. Ich vermute, auch wenn Du das wahrscheinlich für "frech" hältst, es geht den meisten anderen Männern auch so...
Schlimmer kann man eine eigene Problem Situation nicht halten!
Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Vätern und Männern, die eine neue Partnerin suchen. Auch wenn das für manche Frauen völlig unvorstellbar sein mag.
So ist es!
Als frech habe ich lediglich den Hinweis empfunden, ich solle mir deshalb überlegen, ob ich mich tatsächlich trennen will.
Ich brauche keine fremde Hilfe um mir sagen zu lassen, was ich zu tun habe, ich mache das aufgrund meiner eigenen Entscheidung!
Es gab noch genug Schwierigkeiten, aber sie mussten keine Trennungen von liebgewordenen Zweitvätern verkraften.
Überleg Dir gut, was Du Dir wünschst und was Du tust.
Sehr viele Frauen nehmen keine Rücksicht dazu!
Das glaube ich nicht. Für viele Frauen gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu.
Nur um für irgendwelche oberflächlichen Kerle attraktiv zu bleiben hätte ich nie auf Kinder verzichtet.
Ich habe allerdings eine Liebesbeziehung nie als das erstrebenswerteste Ziel im Leben gesehen. Es ist ein "nice to have", so lange es dauert, mehr nicht. Männer kommen und gehen
Es geht überhaupt nicht darum, es geht darum, für sich selber attraktiv zu bleiben und es geht darum, das Leben nicht 20 Jahre lang in Aufopferung, in Problemen und in Notständen zu leben, für wen?
Das Leben wird nicht dadurch schöner, dass man Problemen aus dem Weg geht, sondern dadurch, dass man lernt sie zu lösen. Dann bereitet einem wenig im Leben noch Kummer....
Warum sollte ich schon zum Start Probleme für andere Menschen lösen wollen, so fängt jede neue Baustelle an!
Denke ich auch...die Männer, die beruflich viel um die Ohren haben und vom klassischen Modell einer Partnerschaft nicht viel halten, haben öfter Frauen, die selbst sehr unabhängig sind und nicht selten auch schon Kinder haben.
Solche Männer sind ausschließlich an einer F + Beziehung interessiert, aber nicht an einer echten und wahren Liebesbeziehung! Also nur zu!
 
  • #46
Es hatte jemand geschrieben, dass du mit der Partnersuche doch warten sollst, bis deine Kinder größer sind. Der Meinung bin ich nicht. Du sehnst dich jetzt nach einem Partner, also würde ich es auch angehen.

Kinder gewöhnen sich recht schnell an Veränderungen und wenn sie sehen, dass du mit Partner noch glücklicher und ausgeglichener bist, dann färbt es auf sie ab!
 
  • #48
Sich mit den Kindern eines anderen abzunerven ist einfach Verschwendung an Lebenszeit und Lebensqualität.
Also ich hatte es mal mit zwei männlichen Kollegen dadrüber: Leider sahen die das ganz genauso. Sie haben es nur diplomatischer ausgedrückt.

Ihre Meinung war folgende: Entweder eine etwas jüngere kinderlose Frau, um gemeinsam eine intakte Familie zu gründen. Oder eine Frau, deren Kind schon aus dem Haus ist.

Sie haben sogar noch gesagt, dass sie ja auch eine Partnerin für den Urlaub usw suchen. Aber mit einer Alleinerziehenden wäre das schwierig. Entweder das Kind geht mit und der Urlaub sei unentspannt oder Urlaub geht nicht. Zudem müssten sie ja dann teils für das Kind mitbezahlen, da AE nicht so viel Geld hätten. Das wären sie aber nur bei eigenen Kindern bereit.

Fazit: Sie meinten eine AE wäre für sie nur was für was Lockeres wie eine Affäre, für was Ernstes jedoch nicht.
 
  • #49
Ich kenne auch solche Männer; Väter von Freundinnen, die das Baby oder Kleinkind der Frau als ihr eigenes angenommen haben. Das finde ich super, und WENN man eine Frau mit Kind nimmt, dann MUSS das auch so sein, denke ich, sonst ist das fürs Kind ja furchtbar. ...eingefleischter "ohne-Kinder-"Mann mit Ü40,....

Vollkommen richtig, die Frau gibt es eben nicht ohne Kinder und ihre Lebensumfeld. Das war bei mir auch so. Und natürlich macht mann das nur, wenn mann sich voll darauf einlässt.

Hier geht es um drei Kinder, davon ein Problemkind, dazu Haus und Garten. Bei @Trixie75 sogar um vier und einen mitwohnenden Ex- oder wie auch immer Mann. Das ist schon ein Unterschied. Und natürlich überlegt man sich als Mann, ob man dieses Leben will. Wenn ich das mache, dann mache ich es richtig.

Ich finde auch wirklich lustig, dass das hier von Frauenseite so heruntergespielt wird. Die meisten Frauen würden sich auf so eine Konstellation sicher auch nicht einlassen.
 
  • #50
Liebe FS, ich möchte Dir aus eigener Erfahrung einen Tipp geben.
Date nicht zu viel in deiner wenigen Freizeit!
Auch wenn es nun realistisch ist, wenn Herren sich deshalb zurückziehen ziehen, es ist eben kein schönes Erlebnis.
Wenn Du also zuviel Dates, zieht das runter.
Sich (ja im Moment weniger) mit Freunden treffen, schöne Dinge unternehmen, = Dir das Leben ohne Partner schön machen, ist wichtig.
 
  • #51
du bist Single und vielleicht kinderlos oder hast erwachsene Kinder.
Dann hast du die Wahl: triffst du Mann A, alleinerziehend mit 3 fremden Kindern, der sich 24/7 kümmern muss oder triffst du Mann B, ebenfalls mit erwachsenen Kindern?

Würdest du dich für Mann A entscheiden, wenn Mann B nicht schlechter ist?
Wenn sie lediglich die Fakten kennen würde, würde es wohl B werden. Und klar dürfte B bei einem Treffen auch mehr Defizite als A aufweisen.

Ich denke, dass der FSin bewusst ist, dass sie nicht die besten Chancen auf dem Partnermarkt hat, daher muss sie halt Abstriche machen.

Als Mutter sollte sie es nicht unbedingt beim Charakter machen.
 
  • #52
Liebe FS,
wenn Du erfolgreicher/zielgerichteter suchen willst, dann solltest Du die Sache von den Männern aus denken (was sind ihre Bedürfnisse?) und vor allen Dingen, die Realität richtig einschätzen:
drei Kinder im Alter von 22, 12 und 9. Die 9jährige hat besonderen Förderbedarf..... der Vater sich nur sporadisch kümmert.... Kids, die sind eh aus dem gröbsten raus....
Deine Einschätzung der Lage ist Unfug und darum winken die Männer ab - sie schätzen das richtig ein: mit 12 hat ein Kind noch die gesamte Pubertät vor sich und ein Kind mit besonderem Förderungsbedarf ist vielleicht mit 9 aus den Windeln raus - keinesfalls aus dem Gröbsten.
Du arbeitest Vollzeit, hast Haus und Garten zu versorgen, sowie einen Haushalt mit 3 Kindern (gut, vielleicht macht das Älteste sich auch nützlich), aber keinen Vater, der verlässlich ist.

Wie Du schon richtig erkannt hast, Deine Situation ist nicht attraktiv für einen Mann in den 40ern, der:
- (easypeasy Mann mit Kindern), der vielleicht selber Familie hat und seine Kinder nur alle 2 Wochen für 2 Tage sieht, ansonsten ein freizeitorientiertes Singleleben führen will, bzw. eine entsprechende kinderlose Partnerschaft, denn sonst würde er sich mehr für seine Kinds engagieren würde.
- sich selber noch viel um seine kleinen Kinder engagiert kümmert, d.h. zeitlich auch sehr stark eingeschränkt ist. wann findet ihr jemals einen gemeinsamen Termin?
- bis dahin bereits eine große Egozentrik ausgeprägt hat und nur seine Bedürfnisse kennt, die er keinesfalls hinetr fremden Kindern zurückstellen will (kinderloser easypeasy Mann).

Ich lerne recht leicht Männer kennen und komme gut ins Gespräch und bin immer offen. Also bevor ich die Männer treffe, kennen sie meine Situation.
Damit lernst Du die Männer also nicht im RL kennen, sondern es sind Onlinebekanntschaften mit vorherigem Informationsaustausch.
Wenn Du die Sache von den Bedürfnissen der Manner aus denkst, dann hast du gerade beim Onlinedating viel mehr Möglichkeiten Dir durch gute Vorauswahl viele Absagen zu ersparen. Aus dem Profil erkennst Du doch, was für ein Leben die Männer führen und führen wollen und ob es zu Deinen Rahmenbedingungen passt.

Ja, wollen sie und was bitte ist falsch daran. Das will doch jeder, der es sich aussuchen kann. Wer sagt denn zu nicht notwendigen massiven Einschränkungen denn "gern doch"?.
Ich finde Deine Vorwurfshaltung nicht angemessen. Mit Deinem Ex bist Du doch auch mit Leichtigkeit in die Beziehung gestartet und nicht unter Volllast.

Sie haben keine Angst. Sie wollen keine Beziehung mit den aus Deiner Lebenssituation resultierenden Einschränkungen.
 
  • #53
Ein Freund meiner Eltern hat seine Frau schwanger kennengelernt und sie geheiratet, die waren bis zu ihrem Tode fast 50 Jahre verheiratet und der Sohn ist in seinen Augen seiner; er hat auch lange gewartet, bis er es dem Sohn überhaupt erzählt hat (vor ein paar Jahren).

Dein "pro" Beispiel ist eigentlich ein klassisches "contra" Beispiel und du merkst das nicht einmal! Man braucht nur eine Frage zu stellen:

Warum hat er es seinem sozialen Sohn nicht gesagt, als er z.B. 18 wurde?

Ich kann es dir sagen: Weil es total unwahrscheinlich ist, dass der Sohn sagt "Mein genetischer Vater spielt für mich keine Rolle, sondern du bist mein Vater"!

Viel wahrscheinlicher ist, dass der Sohn nun bis ans Ende der Welt nach seinem genetischen Vater suchen wird und der soziale Vater in's zweite Glied geschoben wird. Dem leiblichen Vater wird alles verziehen und dem sozialen Vater wird jede kleine Verfehlung aufgezählt. Sätze wie "du hast, als ich 12 war, eine Schulaufführung verpasst und deswegen sitzt du, bei meiner Hochzeit, einen Platz weiter außen und mein genetischer Vater (der sich 20 Jahr aus Honolulu nicht gemeldet hat) direkt neben uns"

DAS ist die Wahrheit!

Und wenn dein Positiv-Beispiel nicht genau das befürchtet hätte, hätte er es viel früher erzählt!

V.m50
 
  • #54
Dein ganzer Beitrag, liebe Inanna, erklärt mir dich und deine Gesamthaltung noch besser. Und wie in anderen Statements machst du @Amanda123 erst einmal Mut.

Auch ich möchte der FS Mut machen, denn es gibt sie, die Männer, die sich über eine »mitgebrachte« große Familie freuen, du musst nur Geduld haben.
Mein Sohn ist so einer: zu seinem eigenen, derzeit wirklich schwierigen »Pubertier« kamen plötzlich noch zwei Kleinere dazu. Er hat sie und ihre Mama mit offenen Armen aufgenommen, selbst die pubertierende Tochter entdeckt ganz neue Gefühle für die kleinen »Brüder«. Das Geld ist etwas knapper, die Wohnung etwas enger geworden - das gemeinsam Glück aber ist gewachsen!

Nein, ich habe ihn nicht so »erzogen«, er hat es als AE-Kind abgeguckt ... und gibt diese Haltung weiter. Seine »Neuen« lieben ihn dafür, keines der Kinder wird dem anderen vorgezogen. Die eigene Tochter und nun auch die Jungs kommen aus sehr unterschiedlichen Welt-Regionen, d.h. die Temperamente sind auch sehr verschieden, aber sie lernen viel voneinander und werden in ihrem späteren Leben davon profitieren. Alleine das Sprachengewirr, dass einen umfängt, sobald man die Wohnung betritt.

Liebe Amanda, du musst halt warten, bis dir irgendwann der Mann über den Weg läuft, der nicht nur dich, als starke Frau, unbedingt will, sondern die mitgebrachten Schätze auch.

Verständnis für all die Anderen - aber die passen halt nicht zu euch (und nicht umgekehrt!).
 
  • #55
Interessante Gedanken:
wenn alle jungen Menschen ab 15 bis ? Jahren, alle diese realen Beiträge hier im Forum lesen könnten und auch wirklich lesen würden, es würden garantiert sehr viele ihr Leben für ihre Zukunft anders planen bzw. umkrempeln, man könnte echt meinen, dass die beiden Geschlechter wirklich und ausschließlich überwiegend nur bedingt passen und meistens reicht es nur gerade dafür, bis meist der einseitige Kinderwunsch der Frau soweit erfüllt wurde, die Kinder gezeugt wurden, danach wird es für viele sehr eng! Auch wenn das viele nicht so wahrhaben wollen, es läuft jedoch oft so! Auch von einem Traumpartner sollte man auch nicht mehr träumen und nicht mehr reden, da es diesen für viele resignierten, enttäuschten und verletzten Menschen nicht mehr gibt, er ist einfach weg gestorben, ich bin sehr froh und glücklich darüber, dass es ihn für mich nach wie vor gibt und ich das große Glück habe, mit ihm seit Jahren zu leben! Für aufgeschlossene, junge Frauen, die noch keine Kinder haben, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen:
Kinderfrei, statt kinderlos von Verena Braunschweig, sie ist 40 J. jung! 👍🤗
 
  • #56
Lass dir bitte nix erzählen...Weder Du oder dein Leben sind anstrengend! Bisher gab es eben nicht den passenden Mann für dein Leben. Du bist Mutter, hast 3 Kinder und bekommst alles alleine hin. Darauf solltest Du stolz sein!
Ich bin 44 J, geschieden und darf eine 14jährige Teenagerin mein Eigen nennen. Als ich daten wollte kamen genauso Sprüche wie bei dir: Was...Du kannst jetzt nicht spontan mit mir Motorrad fahren? Ein Treffen geht nicht sofort sondern erst am WE? Wann hast Du denn Zeit für dich? Dein Leben ist ja armselig...immer das Kind am Arsch...Bla Bla Bla.
Und ich bin trotzdem in einer Beziehung mit einem wundervollen Mann, der einen 16jährigen Teenager in seinem Haushalt hat. Der versteht mich als Elternteil und weiß, das ich im Moment einfach nicht so super spontan sein kann. Das ändert sich auch wieder. Treffen finden entweder nur als Paar statt oder meine Tochter fährt mit. Alle verstehen sich gut und meine Tochter ist froh, das ich mit Markus glücklich bin.
Es geht also! Aber wenn Du an so einen egoistischen 50 Jährigen dauerjunggesellen kommst, der nicht versteht, das alles nicht immer so läuft wie er will, wird das nix. Der passt nicht zu deinem Leben. Nicht alle sind so...aber es braucht eben seine Zeit. Du solltest deine Suche dementsprechend anpassen.

Mit war und ist die Zeit mit meiner Tochter sehr wichtig. Wir haben in der Zeit meiner Trennung von meinem Mann viel durchgemacht und negatives erlebt und das hat uns zusammengeschweisst. Irgendwann ist meine Tochter so alt, das sie ihren eigenen Weg geht. Bis dahin hängt sie mir eben am Arsch...
Gib nicht auf und höre auf dich, was dir wichtig ist...deine Familie...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #57
Lieber @INSPIRATIONMASTER ich musste "schmunzeln" weil genau die Probleme, die die FS jetzt hat, durch euch Männer entstehen. Damit meine ich nicht explizit dich, aber Männer, die Kinder in die Welt setzen und sich dann verkrümeln, sei es durch Trennung oder dass sie sich trotz Ehe/Beziehung aus der Kindererziehung raushalten.

Wenn ihr Männer daher Probleme mit einer AE habt, bedankt euch bei euren Geschlechtsgenossen.

Ein verantwortungsvoller Vater lässt seine Kinder nicht im Stich. Daher verwies ich darauf, dass sie es mit männlichen AE probieren soll oder eben Männern, die sich nicht einfach verkrümeln. Diese Männer wissen, dass Kinder Arbeit machen und man nicht mehr so viel Freizeit hat, wie vorher.

W35
 
  • #58
Ich finde auch wirklich lustig, dass das hier von Frauenseite so heruntergespielt wird. Die meisten Frauen würden sich auf so eine Konstellation sicher auch nicht einlassen.
Hm. Es war nicht meine Absicht, es herunterzuspielen. Wie bereits gesagt ist mir völlig klar, dass eine Traumkonstellation anders aussieht.

Aber was hilft mir oder der FS die Überlegung, dass es auf dem „Markt“ viele Frauen gibt, die in diesem Bereich eine deutlich attraktivere Ausgangslage haben? Ich richte mein Leben doch nicht nach diesem Markt aus. Dann besetze ich eben eine Nische. Und auch wenn ich bei den meisten Männern dadurch „durchs Raster“ falle - mir genügt ja ein einziger, also was soll der Hinweis auf „die meisten“?

Glücklicherweise ist der hauptsächliche Faktor bei der Partnerwahl ja noch der Mensch selbst.

Und ebenfalls glücklicherweise habe ich durchaus schon Männer kennengelernt, für die die unliebsame Konstellation kein NoGo war. Und das, obwohl sie teilweise bereits erwachsene oder auch gar keine Kinder hatten.

Es kommt halt immer darauf an, was man will. Klar kann mit mir zum Beispiel kein Mann zusammen sein, der auf absehbare Zeit mit einer Frau zusammenziehen möchte. Das passt dann nicht. Ich ärgere mich aber ehrlich gesagt darüber, wenn dann als Alternative nur F+ oder unverbindliche Sex-Dates genannt werden. Oder eben der Ratschlag zu warten, bis die Kinder groß sind. Wer will, findet Möglichkeiten.
Und wer nicht will, lässt es bleiben. Aber das ist immer so.
 
  • #59
Wenn ihr Männer daher Probleme mit einer AE habt, bedankt euch bei euren Geschlechtsgenossen.
Ganz schwieriges Thema,

Ich will Dir mal schreiben wie ich das Thema vor zehn Jahren aufgefasst habe und warum ich mich für AE kaum interessiert habe.
Wenn man weiß , dass man selbst ein verantwortvoll erzogener Mensch mit guter Ausbildung, gutem Beruf,
aber insgesamt doch eher etwas nerdig, unempathisch (also unattraktiv, aber das ist einem selbst ja nicht so richtig klar) ist,
und dann feststellt, das sich die Mädchen fast immer mit den älteren, am liebsten mit genau denjenigen bad-guy - Typen eingelassen haben, welche aus meiner Sicht genau für Deine beschriebenenen Fall die richtigen Kandidaten sind,
dann kommt doch eine ganze Portion Frust auf.
Nicht viel aber auf lange Zeit konstant.

Nach dem Motto:
Für das ungeschützte Abenteuer war der Dean-Typ gut genug war, aber wenn' es dann später (gerne wenn die "biologische Uhr" langsam abläuft) darauf ankommt eine verantwortungsbwusste Beziehung zu führen, und ein Familie zu haben dann ist plötzlich mein Typ interessant.

Es kommt dann das Gefühl auf den Schutt hinter den anderen Abbruch-Männern wegräumen zu müssen.

Dieses Gefühl gab es wirklich bei mir.
Heute vergessen.
 
  • #60
Ich vermute es wird ihnen bewusst, dass ich nicht so ein easypeasy Leben habe, nicht Job und Fitnessstudio als Lebensinhalt habe.
Ich glaube eher, dass du das auch sehr negativ darstellst. Eben nicht "easypeasy". Sondern du tischt Probleme auf. Wenn du einen Interessenten sofort mit deinen Alltagsproblemen überhäufst, wird das natürlich abschrecken. Es klingt ja nicht nach einer rosigen Zukunft.
Die Männer fragen, wann du denn mal Zeit hast. Du antwortest, dass du KEINE Zeit hast. Wie stellst du dir eine Partnerschaft vor?
Natürlich schreckt das ab.
Aber nicht weil die Männer "Angst" hätten. Wovor denn überhaupt? Sondern sie wollen keine Freundin, die gar keine Zeit hat für einen Partner.
Das teilst du ihnen aber unmissverständlich mit.
Ich weiß nicht, ob du damit etwas beweisen willst.
Bevor man einen Interessenten dated, sollte einem schon klar sein, wie man eine Partnerschaft auch möglich macht.
Du sagst, du suchst keinen Vater für die Kinder. Faktisch wäre das aber dann so. Natürlich müsste sich dein Partner auch mit deinen Kindern auseinandersetzen.
Männern, die selbst keine Kinder haben z.B., können mit einem plötzlichen Zuwachs von drei Kindern überfordert sein. Nicht nur weil sie eine andere Auffassung von einem einfachen Leben (Job, Fitness) hätten, sondern weil Familienzuwachs immer eine neue Erfahrung ist, bei der in der Regel erstmal ein Kind reicht.
Das ist wie Kennenlernen und sofort schwanger mit Drillingen.

Also, wenn du einen Partner willst, solltest du das auch möglich machen. Über den schweren Alltag kann man bei der Freundin jammern. Der Mann möchte jedoch auch die Chance haben dich kennenzulernen. Da muss man eben mal ein paar Abende und Wochenende freiräumen.

Du schreckst potentielle Partner ab, wunderst dich aber gleichzeitig darüber. Was erwartest du?
 
Top