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  • #1

Alkoholisiert fremdgehen normal?

Meint ihr es gibt wirklich eine Garantie, wenn man von sich selber behauptet sehr treu zu sein, dass man auch unter sehr starkem Alkoholeinfluß allen Verführungen widersteht?

Ist es eine Beleidigung wenn man seinem Partner zu verstehen gibt, dass man ihm zwar vertraut, aber überzeugt ist, dass kein Mensch dafür garantieren kann, was bei starkem Alkoholeinfluss passiert?
 
  • #2
Was für ein Blödsinn! Der Weg hin zum alkoholisierten Zustand begintn ja nüchtern und wer sich alkoholisiert nicht unter Kontrolle hat, der muss eben rechtzeitig mit dem Saufen aufhören.

Im übrigen können die allermeisten schon für Treue gerantieren, egal ob angetrunken oder nicht.

+ Menschen, die sich so zusaufen, dass sie für nichts mehr garantieren können, kämen für mich als Partner ohnehin nicht in Frage.

+ Wer seiner Freundin zu verstehen gibt, dass er betrunken eventuell fremdgehen wird, sollte sich nicht wundern, wenn er diese Freundin nicht mehr lange hat.

+ Wer fremdgeht, hat sich als potentieller Partner absolut disqualifiziert. Auf Fremdgehen folgt die Trennung und Punkt.
 
  • #3
Äh, ich wäre unter starkem Alkoholeinfluß nicht mehr fähig zum (einverständlichen) Sex und etwas angeschwipst bin ich immer noch in der Lage, Nein zu sagen. Und bei Männern ist es wohl noch extremer. Die meisten bekommen keinen mehr hoch, wenn sie richtig betrunken sind.
Leute, die unter Alkohol plötzlich wild werden, haben meist ein fremdbestimmtes, unreflektiertes Zwangskorsett von dem, was "man" tut oder nicht tut und haben nie darüber nachgedacht bzw. sich selbst zu bestimmten Einschränkungen entschossen und keine anderen Erfahrungen. Für diese in der Wolle gefärbten ganz Moralischen würde ich die Hand nicht ins Feuer legen.
 
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  • #4
Weder alkoholisiert sein noch fremdgehen ist normal! Was für eine bescheuerte Frage. In welchen Kreisen bewegst Du Dich? Ist doch eher ein Fall für die Suchtberatung und nicht für das EP Forum.
 
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  • #5
... unter sehr starkem Alkoholeinfluß allen Verführungen widersteht?

Ist es eine Beleidigung wenn man seinem Partner zu verstehen gibt, dass man ihm zwar vertraut, aber überzeugt ist, dass kein Mensch dafür garantieren kann, was bei starkem Alkoholeinfluss passiert?

Menschen, die, wann und wie oft auch immer unter "starkem Alkoholeinfluss" oder sogar "unter sehr starkem Alkoholeinfluß" stehen, kommen für mich als Partner schon deswegen nicht in Frage.
Alles weitere brauche ich dann gar nicht mehr zu diskutieren oder zu durchdenken.

Gegen ein Glas Wein zum Essen oder von mir aus auch zwei oder ein Bier, auch einen Drink zum Feierabend habe ich nichts, auch wenn ich selber überhaupt keinen Alkohol trinke.

Aber wer sich so zuschüttet, dass er sich nicht mehr unter Kontrolle hat, der hat sich selbst und selbstverständlich von vornherein disqualifiziert.
 
  • #6
Also mittlerweile bin ich auch etwas ruhiger geworden. Früher war ich betrunken immer der Lacher meiner Freundinnen, wenn ich weg war und mich einer angesprochen hat, hab ich dem erzählt wie toll mein Freund ist und hab mich dann gewundert warum der sich nur kurz mit mir unterhalten hat. ;-) Also gabs keinerlei Gefahr.
 
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  • #7
Meint ihr es gibt wirklich eine Garantie, wenn man von sich selber behauptet sehr treu zu sein, dass man auch unter sehr starkem Alkoholeinfluß allen Verführungen widersteht?

Ist es eine Beleidigung wenn man seinem Partner zu verstehen gibt, dass man ihm zwar vertraut, aber überzeugt ist, dass kein Mensch dafür garantieren kann, was bei starkem Alkoholeinfluss passiert?

Gute Frage. Ich sag immer, die die am lautesten schreien, die erwischt es als erstes, und dazu muß man gar nicht alkoholisiert sein. 95% erwarten Treue in der Partnerschaft, 70% gehen irgendwann im Leben einmal fremd. Nicht weil sie generell untreu sind, sondern weil irgendwann eine Situation kommt, in der sie schwach werden. Schwach wird man am schnellsten dann, wenn man unachtsam ist, wenn man davon überzeugt ist, mir passiert sowieso nichts. Das ist wie mit den Autofahrern: Die die fest davon überzeugt sind, sie sind gute Fahrer, die werden als erste unvorsichtig und machen Fehler.

Es gibt keine Garantie, weder unter Alkoholeinfluß noch nüchtern. Am standfestesten sind am Ende immer die, die mißtrauisch sich selbst gegenüber sind, wohlwissend, daß irgendwo und irgendwann da draußen auch auf sie eine Falle wartet. Der selbstgerechte Überhebliche, der sich seiner moralischen Standfestigkeit sicher ist, geht ohne Vorsicht durchs Leben und ist meist der erste, der in die Falle tappt. Mann schaue sich nur mal die Kleriker an....

Wer sich also für unfehlbar hält, ist garantiert auf dem Holzweg. Man sollte genügend Demut vor der Fehlbarkeit des Menschen haben :)
 
  • #8
Alkoholgenuss (und alle anderen Suchtmittel bzw. das Bewußtsein verändernde Substanzen) wird ja immer gern als Entschuldigung und Erklärung herangezogen, wenn Menschen sich nicht im Griff haben.

Es ist also ganz einfach, der eigenen Verantwortung aus dem Wege zu gehen bzw. vorzubeugen. Man trinkt einfach zuviel und ist für seine Handlungen nicht mehr verantwortlich... Sehr bequem!

Wer nicht fähig ist, Alkohol als das zu sehen, als was er auch besteuert wird, nämlich als Genussmittel und seinen Konsum nicht unter Kontrolle hat, der käme als Partner niemals für mich in Frage. Ich persönlich trinke gar keinen Alkohol. Mir schmeckt er ganz einfach nicht, aber ich lebe nicht abstinent aus irgendeiner Überzeugung heraus.

Wie gesagt, für Menschen, die wissen, wann etwas genug ist, stellt sich diese Frage hier doch gar nicht - allen anderen gehe ich aus dem Weg. Schließlich ist Fremdgehen nicht das Schlimmste, das passieren kann (das betrifft nur 2 Personen). Autofahren unter Alkohol und die Folgen daraus; Gewaltbereitschaft etc., das sind alles Probleme, die man sich gar nicht erst antun muss.

Wer Alkohol braucht, um gut feiern o. ä. zu können, den brauche ich nüchtern auch nicht. Verstehe auch nicht, was so toll an z. B. einer Party gewesen sein soll, wenn man sich am nächsten Tag nicht mehr daran erinnern kann...
 
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  • #9
FS

Mir gehts jetzt nicht um Alkohol trinken allgemein und ich bin sicherlich kein Anhänger von sinnlosem wegschütten.
Da mein Freund leider noch in den Anfängen der 20er verkehrt, kann ich ihn ja kaum kontrollieren oder ihm verbieten zu trinken wenn er mit seinen Freunden ausgeht.

Die Fragestellung ist auch etwas unglücklich gewählt worden, denn so meinte ich das gar nicht.....natürlich ist es NICHT normal alkoholisiert fremdzugehn...

mir ging es eher darum dass er mich mit seinem Argument : "Nein mir passiert sowas nicht, ich bin ja treu..was denkst du nur von mir" etwas aufgeregt hat.

Gibt es absolut treue Menschen die dann doch "böse" aufgewacht sind?
Oder schließ die wirkliche Liebe zum Partner fremdgehn unter Alk.einfluß immer aus?
d.h. es ist wirklich nur eine Ausrede " ohh ich war ja soo betrunken...."
 
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  • #10
Alkohol legt den wahren Charakter offen. Jemand, der aus innerer Überzeugung treu ist, wird es auch im Vollrausch sein. Und jemand, dem nur der Mut zum Fremdgehen fehlte, wird ihn finden.
 
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  • #11
Doofe Frage, Wer so betrunken ist, hat eigentlich Mühe mit dem Sex.
Alle Phasen davor, in der, der Sex noch machbar ist, hat Mann/ Frau sich noch soweit im Griff, dass es klahr ist wohin man gehöhrt.
Abgesehen davon, möchte keinen Partner der bis an die Alkohohlgrenze trinkt.
Wenn Alk als Entschuldigung angegeben wird, steckt nur Feigheit dahinter. Fremd popen ist verboten. Wer es nicht aushält, soll keine Beziehung eingehen.
 
  • #12
Mir ist sicher nur ein unwesentlicher und nicht repräsentativer Ausschnitt der Bevölkerung bekannt.

Aber alle gebundenen Menschen, die ich kenne und die je fremdgegangen sind, haben das keineswegs ihres Willens beraubt durch berauschende Substanzen und von der Situation überrumpelt gemacht. Sondern es gezielt und nüchtern eingefädelt und es blieb da nie bei einem singulären sexuellen Kontakt.

Mir persönlich sind seit Jahrzehnten nur Singles bekannt, die unter Alkoholeinfluss ein wenig hemmungsloser wurden und sich auf einen spontanen ONS einließen.
 
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  • #13
Da mein Freund leider noch in den Anfängen der 20er verkehrt, kann ich ihn ja kaum kontrollieren oder ihm verbieten zu trinken wenn er mit seinen Freunden ausgeht.

mir ging es eher darum dass er mich mit seinem Argument : "Nein mir passiert sowas nicht, ich bin ja treu..was denkst du nur von mir" etwas aufgeregt hat.

Gibt es absolut treue Menschen die dann doch "böse" aufgewacht sind?
Oder schließ die wirkliche Liebe zum Partner fremdgehn unter Alk.einfluß immer aus?
d.h. es ist wirklich nur eine Ausrede " ohh ich war ja soo betrunken...."

Das kannst du ihm auch nicht verbieten wenn er 120 ist, er ist ja ein erwachsener Mensch. Das einzige was du machen kannst, ist ihn zu bitten, seine eigenen Grenzen zu respektieren.

Mich hätte an seiner Stelle eher dein Zweifel aufgeregt. Solange er dir keinen Anlass dazu gegeben hat, hat er das Recht, das als beleidigend zu empfinden. Dass du dich aufgeregt hast, kann ich hingegen nicht nachvollziehen. Und gelegentlich Alkohol zu trinken ist definitiv kein Anlass an der Treue eines Menschen zu zweifeln.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass man, wenn man die Kontrolle vollkommen verloren hat, Dinge tut, die man sonst nie getan hätte. Im Rausch tun Menschen Dinge, die sie sich hinterher nicht mehr erklären können. Das einzige was er dir geben kann ist sein Versprechen, und wenn dir das nichts wert ist, wäre ich an seiner Stelle eingeschnappt.
Ich empfinde deine Frage auch als etwas merkwürdig. Den Rausch zeichnet ja gerade aus, dass das Bewusstsein die Kontrolle über das Unterbewusste verliert. Willst du sein Unterbewusstsein kontrollieren? Könntest du das denn bei dir selbst in jedem Fall?
 
  • #14
Ja es ist eine Beleidigung zu behaupten jemand würde unter Alkohol fremd gehen. Er hat auch unter Alkohol die Kontrolle und kann entscheiden. wenn er fremd geht, dann weil er das möchte und so entschieden hat und nicht weil er sich willenlos getrunken hat. Ich wäre auch beleidigt wenn man zu mir Gen würde " wenn du betrunken bist kannst du nicht für Treue garantieren" ich kann auf alle Fälle
 
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  • #15
selbst im Vollrausch (was schon aus gesundheitlichen Gründen bei mir schon seit Jahren nicht mehr vorkommt und mich überdies für Tage arbeitsunfähig machen würde) habe ich noch nie vergessen, dass ich gebunden war. Als Single kam es schon zu dem ein oder anderen "sexuellen Übergriff" der aber nie von mir, sondern stets von Frauen ausging die ich schon lange kannte - Studienkollegin, Weihnachtsfeier im Sportverein etc - den Frauen war das übrigens auch nach Monaten noch nicht peinlich; Ausnahme: Frauen auf der rheinischen Fasnacht, davor sollte sich jeder Mönch hüten. m 42
 
  • #16
Weder alkoholisiert sein noch fremdgehen ist normal!
m.E. für die meisten Männer schon = nach deren Maßstäben. Scheint Beides zu deren "männlicher Selbstbestätigung" zu gehören ?

Das eigene Verhalten ist Charaktersache, auch unter Alkoholeinfluss. Sprichwort "Im Wein steckt Wahrheit". Wer unter Alkohol sich daneben benimmt, oder gar fremd geht, der würde es m.E. auch nüchtern tun. Der Alkohol ist nur eine Enthemmung, aber keine Entschuldigung.

Ich habe mich charakterlich auch bei Alkohol unter Kontrolle. Da werde ich sogar ganz besonders höflich, und meine das ernst. Viel trinke ich sowieso nicht. Meine Gehirnzellen sind mir (m,50) wertvoller.

.
 
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  • #17
Gast Nr. 9 hat es treffend formuliert!!!

Ich bin alkoholisiert der selbe Mensch wie vorher und ich kann garantieren, dass ich nirgendwo aufwache, wo ich nicht aufwachen will!
 
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  • #18
Auch wenn ich jetzt wahrscheinlich den Zorn aller anderen Poster auf mich ziehe: FS, ich gebe Dir recht. Ich glaube auch, dass man sich unter Alkoholeinfluss weniger im Griff hat und einen die Lust überkommen kann- und dabei geht es nicht um einen absoluten Vollrausch, es kann sogar eher ein angeheitertes Fremdknutschen sein als wirklich Sex zu haben, gerade bei Jüngeren... Ist mir auch schon passiert.
Aber natürlich kann ich auch verstehen, dass Dein Freund beleidigt reagiert hat. Gib ihm erstmal einen Vertrauensvorschuss und dann warte ab :)
 
  • #19
Also ich Denke ob Alkohol oder nicht - wenn ich Betrüge dann tue ich es auch Nüchtern - Der Alkohol ist doch denn nur "mut ansaufen" dennoch glaube ich auch das manche gewisse Getränke nicht ganz Vertragen und dann das falsche machen. Kenne mich damit nicht aus - ich Trinke kein Alkohol :) Trotzdem wenn es unter Alkohol passiert dann auch ohne je nach dem wie, & wo man sich befindet !! W31
 
  • #20
Ich sehe das so wie #17
Natürlich ist man unter Alkoholeinfluss "gefährdeter"!
Vielleicht sollte man unterscheiden, es gibt Menschen die saufen sich Mut an um jemanden abzuschleppen, die wissen um sich und um ihre eigene Untreue.
Die anderen können vielleicht mal in ihrem Leben einen Fehltritt begehen. Liebe FS, in der Liebe gibt es keine Garantien, auch wenn einige hier immer so tun, als wäre das Treuegebot etwas, was sich einmal ausgesprochen, auch immer einhalten ließe.
Das Leben ist bunt und gefährlich!
 
  • #21
Alkohol ist keine Ausrede, egal was man unter alkoholeinfluß macht es ist genau so schlimm wie nüchtern. Wer nichts verträgt, der soll nichts trinken.
 
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  • #22
So betrunken kann ich gar nicht sein, daß ich nicht mehr weiß, ob ich was mit jemandem anfangen will oder nicht.
Ich muß mir auch niemanden "schöntrinken".
Ich kann für mich die Garantie geben, daß ich auch beschwipst mit niemandem rummache.
Betrunken bin ich nie - aus dem Alter bin ich nach einem Erstversuch in der Jugend raus ;-)
Im Karneval also: Nonne!
 
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  • #23

Kommt darauf an. Bei einen schwachen Charakter wird die „Überzeugungsarbeit” möglicherweise Früchte tragen nach dem Motto „was solls, meine Frau sagt ja, im Suff geht jeder fremd”. Und ein starker Charakter ist ob der Unterstellung zu recht beleidigt und macht die Beuge. Somit hätten wir wol einen Fall von selbsterfüllender Prophezeihung. (M)
 
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  • #24
Alkohol ist nur eine sehr schwache Ausrede und ich finde es sehr feige es nur auf den Alkohol zu schieben, dass man fremdgeht. Aber von Fremdgehern sollte man womöglich kein Schuldeigeständnis und Verantwortung erwarten...

Ich trinke auch gerne Bier und bin 3,4 mal im Jahr betrunken. Allerdings halte ich es falsch, dass es zum Beispiel auch eine Strafminderung gibt, wenn man betrunken ein Verbrechen begeht.
 
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  • #25
Schon das Wort "schwach werden" ist verräterisch - mit und ohne Alkohol.
Wer aber weiss, dass er (/sie) unter Alkoholeinfluss "schwach" (?) zu werden geneigt ist, soll sich gefälligst beim Konsum entsprechend zurückhalten. Risikosituationen kann man suchen oder eben auch meiden.

Kenne übrigens eine Frau, die (na ja, ihr "Geneigtsein" war schon bekannt) "Opfer" einer Männerwette wurde, dass man sie nach zwei, drei Gläschen Wein flachlegen könne. Die Geschichte liegt >20 Jahre zurück und ist bei denen, die sie für ihre "Kumpels" hielt, bis heute unvergessen...

Beinahe unglaublich, wie dumm Menschen sein können.
 
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  • #26
Kenne übrigens eine Frau, die (na ja, ihr "Geneigtsein" war schon bekannt) "Opfer" einer Männerwette wurde, dass man sie nach zwei, drei Gläschen Wein flachlegen könne. Die Geschichte liegt >20 Jahre zurück und ist bei denen, die sie für ihre "Kumpels" hielt, bis heute unvergessen...

Beinahe unglaublich, wie dumm Menschen sein können.

Diese und ähnliche Geschichten kursieren schon seit mehr als 30 Jahren, mindestens, wenn nicht sogar 40. Jede Generation will so etwas kennen.
Da steckt meist nicht mehr dahinter, als dass die "Wettkönige" es gerne so verkaufen:
Gewollt hätte er gerne, aber gedurft hat er nicht können.

Soviel zum Thema: "Seid ihr hier auch schon mal richtig verarscht worden?"

Ich persönlich finde die Menschen, die diese Geschichtchen auch noch lancieren, weit übler als eine Frau, die sich irgendwann mal den passenden Partner erhofft.
Oder besser: Geneigt ist, den passenden Partner finden zu wollen.
 
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  • #27
Diese und ähnliche Geschichten kursieren schon seit mehr als 30 Jahren, mindestens, wenn nicht sogar 40. Jede Generation will so etwas kennen.
Da steckt meist nicht mehr dahinter, als dass die "Wettkönige" es gerne so verkaufen:
Gewollt hätte er gerne, aber gedurft hat er nicht können.

Soviel zum Thema: "Seid ihr hier auch schon mal richtig verarscht worden?"

Ich persönlich finde die Menschen, die diese Geschichtchen auch noch lancieren, weit übler als eine Frau, die sich irgendwann mal den passenden Partner erhofft.
Oder besser: Geneigt ist, den passenden Partner finden zu wollen.

Es gibt auch die Variante: die Dame ist wirklich "leicht" - im Sinne von: viele, rasch (hin und her) wechselnde Sexualpartner. Manche Forumsteilnehmerin würde sagen: "hurt im Freundeskreis herum" - und nun ist einer der in diesem Reigen versammelten Herren eines Abends so drauf, eine entsprechene Wette abzuschliessen - und gewinnt sie (mit Zeugen). Wer ist dann verarscht worden, wer hat den Schaden? (Wobei klar ist: das Verhalten dieses Mannes ist nicht eben beispielhaft, aber so ist es nun einmal...)
 
  • #28
Meint ihr es gibt wirklich eine Garantie, wenn man von sich selber behauptet sehr treu zu sein, dass man auch unter sehr starkem Alkoholeinfluß allen Verführungen widersteht?
Ich würde sagen, ja, es gibt eine Garantie. In einer funktionierenden Beziehung sollte es nicht zu starkem Alkoholkonsum kommen, wenn doch, dann stimmt irgendwas nicht, z.B. die Beziehung ist bereits kaputt oder es war überhaupt keine Beziehung da.

Ist es eine Beleidigung wenn man seinem Partner zu verstehen gibt, dass man ihm zwar vertraut, aber überzeugt ist, dass kein Mensch dafür garantieren kann, was bei starkem Alkoholeinfluss passiert?
Ich würde mir als Partner Gedanken machen, die Partnerin möchte mir etwas sagen? Dass sie mir fremdgegangen ist bzw. fremdgehen möchte?
 
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  • #29
Ich würde mir als Partner Gedanken machen, die Partnerin möchte mir etwas sagen? Dass sie mir fremdgegangen ist

Würde ich auch denken, ja. Wer so anfängt, möchte eine Beichte ablegen – und sich vorher noch rasch die Absolution beim Partner holen, durch dessen Bestätigung nämlich, daß es ihm auch hätte passieren können. Pech nur, wenn der andere ganz fest zu seiner Treue steht. Aber man kann’s ja mal probieren, gell?
 
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  • #30
Es gibt auch die Variante: die Dame ist wirklich "leicht" - im Sinne von: viele, rasch (hin und her) wechselnde Sexualpartner. Manche Forumsteilnehmerin würde sagen: "hurt im Freundeskreis herum" - und nun ist einer der in diesem Reigen versammelten Herren eines Abends so drauf, eine entsprechene Wette abzuschliessen - und gewinnt sie (mit Zeugen). Wer ist dann verarscht worden, wer hat den Schaden? (Wobei klar ist: das Verhalten dieses Mannes ist nicht eben beispielhaft, aber so ist es nun einmal...)

Ach weißt Du, so einen Depp kannte ich auch mal. Wette auf einem Polterabend abgeschlossen. Man hörte es noch im Hintergrund...
Wer war den schon wirklich dabei von den "Zeugen"? ;-)
Die Mutter hat es mir am nächsten Tag erzählt.

Die Menschen wollen immer nur das sehen, was ihnen gerade recht kommt, um sich wichtig zu machen. Dann gibt es noch die ewigwährende Geschichte vom "Höschenklau" - und keiner kann sagen, wem das Höschen wirklich gehört.

Manche Männer haben es wirklich nötig, denke ich manchmal.
Manche Frauen auch, die nicht mitdenken.
 
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