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Apollo

  • #1

Ab welchem Alter sollte man seinem Sohn oder seiner Tochter ...

erlauben, daß die Freundin oder der Freund bei ihm/ihr übernachtet?
 
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Gast

  • #2
Ohhhh, sehr heikle Frage. Habe sehr hübsche 15jährige Tochter. Freund ist bei uns noch kein Thema. Wäre mir auch nicht recht. Momentan würde ich oben Genanntes noch nicht erlauben. Hat noch ein, zwei Jährchen Zeit... Kommt aber generell sehr aufs Elternhaus an. Wenn die Eltern sehr liberal sind und die Kinder schon mit 13 zum Frauenarzt schleppen, Pille verschreiben lassen und sie drauf los ziehen lassen, dann werden die das weitaus toleranter sehen.
Ich bin da eher konservativ und sage, Sexualität gehört nicht ins "Kinderalter". Wir fahren recht gut damit. Restliche Familie und Bekanntenkreis auch.

Petra
 
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Gast

  • #3
Bis die Beiden nicht verheiratet sind gar nicht.
 
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Carsten

  • #4
@#2
was ist das denn für ein blödsinn? Nicht ernst gemeint, oder doch????
Muss sagen, dass ich ausnahmsweise in diesem Fall auch recht konservativ bin. Da mein Großer gerade in die Pubertät kommt und ich in absehbarer Zukunft sicherlich damit konfrontiert werde, könnte ich mir ein Alter ab 15/16 vorstellen.
 
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Gast

  • #5
meine tochter hatte schon im kindergartenalter freunde und freundinnen zum übernachten da und war auch bei freundinnen und freunden zum übernachten, so auch in der schulzeit, während des studiums und bis zum heutigen tag.
lediglich in der zeit zwischen etwa 10 - 12 habe ich etwas drauf geschaut, bin ab und zu ins zimmer gegangen, um zu schauen, was abgeht.
davor war das kein thema und später selbstbestimmtes handeln.
meine tochter hat bis heute kein kind und keine abtreibung, dafür reinen bunten großen aktiven freundeskreis.
 
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Gast

  • #6
Wenn ich bedenke, wie ich so im Teeny-Alter war - ich hätte mir nie vorstellen können, in dem Alter Sex haben zu wollen. Ich wollte das überhaupt nicht.
In meinem Umfeld war das v.a. für die Jungs etwas anderes und bei manchen Mädchen auch. Aber für die meisten war das noch weit weg. Mag auch mit am Umfeld und Hobby gelegen haben und auch, daß ich mit Brüdern aufwuchs.
Wobei ich auch wiederum eine Frau kenne, die ihren Mann im Teenyalter kennenlernte und mittlerweile mit im 2 Kinder hat.
Ich glaube, ich würde meinen Nachwuchs, sofern ich mal welchen haben sollte, einsperren, bis er minimum 18 ist :)
Spaß beiseite: ich finde es zu früh, vor in etwa der Volljährigkeit sexuelle Erfahrungen zu machen - v.a. für Mädchen. Ich kann nicht nachvollziehen, was mit den Kids los ist und weshalb viele Eltern frühe sexuelle Erfahrungen unterstützen. Irgendwie finde ich, hört damit auch das Kind-sein auf. Ich habe mit Mitte 30 noch Freundinnen, die Jungfrauen sind. Nur als Beispiel - ich meine nicht, daß das das Ziel für alle sein soll. Aber ich meine schon, daß dagegengesteuert werden sollte, daß Sex im Jugendalter und bei immer Jüngeren das bestimmende Thema ist und auch meine ich, daß sich ALLE viel besser aussuchen sollten, mit wem überhaupt sie sexuelle Erfahrungen machen wollen. Die Entwicklung sollte meiner Ansicht nach eher in die Richtung gehen, wenige gut ausgewählte Sexualpartner zu haben, denn viele - auch wenn es keine gesundheitlichen Gründe gäbe - in zu jungen Jahren kann zu früher Sex und die damit verbundenen Erfahrungen auch schwere Folgen für die Seele haben.
Wie dem auch sei - sehr ausschlaggebend wird wohl die individuelle Reife des Nachwuchses sein. Und wenn der Sex haben will (egal wie reif oder unreif er nun mal ist), dann wird er Sex haben - ob von den Eltern unterstützt oder nicht. Dann kann man im Vorfeld eigentlich nur noch Schadensbegrenzung durch richtige Aufklärung betreiben (durch wen auch immer die dann stattfindet).

Mary
 
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Gast

  • #7
bin #4:
was hat übernachten beim andern mit sex zu tun??
bzw. was hat sexualität, die natürlich von anfang des lebens an da ist mit vögeln zu tun?
kinder und jugendliche, die selbstverständlich auch sexuelle wesen sind (das aber ganz klar anders (er-)leben als erwachsene), vöglen doch nicht gleich bloss weil sie beieinander übernachten!!
und wenn sie denn vöglen wollen, können sie das überall auf dieser welt tun und müssen nicht aufs übernahcten warten.
d.h.: übernachten ist eine selbstverständliche, nette, gemütliche freundschaftliche aktion und hat in den allerwenigsten fällen mit sexueller handlung zu tun.
mein gott aber auch.
es ist schön, sich gegenseitig zu besuchen und beim einschlafen quatschen zu können.
was habt ihr nur für ängste, einstellungen und vorurteile...
 
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Gast

  • #8
@ 6
Ich stimme Dir zu, daß übernachten nicht gleichzusetzen ist mit Sex haben.
Gerade das nächtliche Beisammensein ist meiner Ansicht nach eine andere Stufe, als wenn man sich tagsüber sieht (das ist im Jugendalter so und übrigens auch bei Erwachsenen nicht anders).
Sexuelle Handlungen können somit durch das gegenseitige Übernachten auch gefördert werden. Darüber soltte man sich im Klaren sein und sich überlegen, ob man das will.

Mary
 
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Gast

  • #9
Ich find die Antworten hier ja ziemlich "putzig". Wenn eure Kinder Sex haben wollen, dann werden sie den haben. Den kann man prima auch tagsüber haben, wenn die Eltern noch auf der Arbeit sind, oder bei Dritten, die einen netterweise die Wohnung zur Verfügung stellen. Also wirklich, als wenn man nur Sex im eigenen Bett nach 22 Uhr haben könnte.

Aber wenn ihr unbedingt wollt, dass eure Söhne/Töchter außerhalb ihres Kinderzimmer ihre Sexualität entdecken, ist eure Strategie natürlich optimal. Wenn sie merken, dass es zuhause nicht geht, suchen sie sich einen anderen Weg oder glaubt ihr wirklich, ihr werdet um euer Einverstänis gebeten dann?

Natürlich denke ich mittlerweile auch, je später, desto besser, aber spätestens in der Pubertät werdet ihr merken, dass man bei Kindern nicht immer mit Vernunftgründen weiter kommt. Wenn Töchterchen unsterblich in den Typen aus der Stufe über ihr verknallt ist und sie sich heiß finden, dann kann man mit auf der Bremse stehen schlimmstenfalls erreichen, dass es irgendwo in einen Auto und ungeschützt passiert, denn die Pille wollte man der lieben Kleinen ja nicht geben und Kondome fand der Typ doof oder waren grad nicht zur Hand.

Ich kann nur sagen: Man kann gern seine Wunschvorstellungen haben, wie die Kleinen ihre Sexualität entdecken, aber das Tempo werdet ihr niemals steuern können durch die Masche den Umgang mit Jungs daheim nachts auszusperren. Damit sorgt ihr nur dafür, dass eure Kinder nicht mit euch über die sache reden, denn sie wissen ja: Ihr wollt gar nicht, dass sie sich als sexuelle Wesen begreifen. Na dann, wozu soll ich mit Mami darüber reden, wenn ich mir dann eh nur Vorwürfe anhören kann, dass das eh alles viel zu früh ist?

Ansonsten: Mädchen probieren in der Pubertät gern auch sexuelle Aktivitäten mit anderen Mädchen spielerisch aus, das ist ziemlich normal.


Ansonsten kann ich nur sagen: Wenn ich Leute zum Übernachten da haben wollte, dann nicht wegen den Sex, den konnte man prima tagsüber haben, nachts schlafe ich gerne.
 
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Gast

  • #10
Nr. 8: Wir wollen mal nicht übertreiben. Du meinst also, wenn Kinder nicht daheim schnackseln, dann treiben sie es irgendwoanders... Hauptsache, sie tun es! Also wo lebst Du denn, da sieht man, welche Meinung eben manche von den Teenies haben. Meine Tochter (bald 15) möchte noch keinen sexuellen Kontakt. Ebenfalls keine ihrer Freundinnen. Heute ist alles noch so wie immer. Doch die Gesellschaft, die Medien, Menschen wie Du womöglich, stellen die Sexualität, die fleischliche Begierde als unabdingbar im Jugendalter dar. Das ist falsch und verschreckt viele.
Sie denken dann, sie seien nicht normal, wenn sie mit zarten 15 oder 16 noch keinen Penis in Händen oder sonst wo hielten.
Also wirklich, wer frühreife Mädels und Burschen daheim hat, hat sich das meistens selbst zuzuschreiben.
Ich sperre meine Kinder weder ein noch verbiete ich etwas. Man kann immer reden. Und wenn meine 12 jährige bereits sexuelle Gelüste hätte, würde ich ehrlich denken, ich hab was falsch gemacht. Es ist IMMER das Elternhaus, das den Weg weist.

Keine Schauermärchen auftischen, realistisch sein! Und nicht hinter jeder Hausecke sich liebende Teenies sehen. ;)
 
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Gast

  • #11
Ich bin 22 und #8 - meinst du, ich hab keinerlei Ahnung von Teenagern? Ich glaube, ich bin da wesentlich näher dran als du. Ich habe Abitur gemacht, war auf diversen Klassenfahrten dabei und habe noch Freunde und Bekannte, die noch nicht die 20 erreicht haben.

Und nein, ich meine nicht, dass jeder Teenager sexuelle Interessen hat. Da hast du meinen Posting total falsch gelesen. Ich meinte, dass jeder Teenager, der sexuellen Interessen HAT, seinen Weg finden wird. Und das kann man nicht einfach beeinflussen. Ich hatte mein erstes Mal auch nicht mit 12, keine Sorge. Aber es gibt nun mal Teenager, die interessieren sich mit 14 dafür, und es gibt Teenager, die interessieren sich erst mit 20 dafür. Welchen Teenager man erwischt, kann man mit Erziehung nur sehr bedingt beeinflussen. Das hängt in der Regel nämlich einfach damit zusammen, wann es das erste Mal richtig funkt.

Also freu dich, wenn deine Tochter sich erst mit 18 für einen Typen interessiert. Meine Erfahrung ist aber, dass es zu 90% einfach davon abhängt, wann man selber richtig verliebt ist. Denn Keuschheit bis 18 haben sich die wenigstens zum Ziel gesetzt.
 
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Gast

  • #12
Unser Sohn fragte uns mit 16, ob seine feste Freundin bei ihm übernachten dürfte. Das haben wir erlaubt. Sehr viel später verriet er uns, dass beide sich anfangs darauf beschränkten, zusammen kuschelnd und Händchen haltend einzuschlafen. Erst einige Zeit danach waren die beiden Verliebten bereit, miteinander Sex zu haben.Ich war total platt!
Wir Eltern konnten als junge Menschen damals leider nicht so gelassen an die Sache heran gehen. Alles war heimlich, und wegen der seltenen Gelegenheiten war es gar nicht angesagt darüber nachzudenken, ob es gerade passte, oder nicht.Schade eigentlich!

Angela
 
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Gast

  • #13
Falls beide in beiden Haushalt teilnehmen, sehen Alle was vorgeht. Was in den beide Köpfen und mit Ihnen sonst alleine vorgeht bleibt natürlicher, um fragen "Dürfen wir jetzt für uns sein?". Was würden Sie den Kindern fair sagen, falls Sie das selbst wollen? Unterdrücken Sie sich als Paar? Was man als Eltern selber vornimmt und vorlebt färbt ab. Falls man alleine erzieht, wird das anders sein? Wechselnde Beziehungen nimmt dann besser nicht zu Hause vor, außer das wirkt erträglich. Warum soll das nicht funktionieren? Zu hören sie oder er haben als Eltern einen festen Freund oder eine feste Freundin kann doch auch schön und nicht provozierend für die Kinder sein. Denken Sie an den Film: Ein Mann und eiine Frau.
 
G

Gast

  • #14
Gibt es ein festes Alter? Warum versucht man nicht, in diesen Punkten Vertrauen aufzubauen und mit dem Jugendlichen selbst darüber zu sprechen? Wenn man seine Kinder unterstützt und mit ihren Bedürfnissen offen umgehen kann - warum sollte man sie dann nicht eigene Erfahrungen machen lassen?
 
  • #15
Dafür gibt es kein Alter. Ich würde sagen: wann immer sie wollen. Alles kann überall passieren. Wenn es in meinem Haus passiert, weiß ich es zumindest. w52
 
  • #16
Unser Sohn hatte schon mit 15 eine feste Freundin. Als er 16 wurde, durfte seine Freundin bei uns übernachten.
Viel später erzählte er uns, dass die Beiden zunächst nichts Anderes wollten, als aneinander gekuschelt einzuschlafen.
 
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Gast

  • #18
Meiner Ansicht nach geht es gar nicht früh genug, einen Menschen zu einer eigenständigen Person zu erziehen, denn wenn die beiden Sex haben wollen, könnten sie das überall tun - und überall wäre nicht nur gefährlich sondern auch risikoreich. Durch Verbote wird deine Tochter nicht vernünftiger - eher im Gegenteil, sie wird erst recht zur Geheimniskrämerin und dir gar nichts mehr erzählen!

Warum haben die Menschen immer eine so dermaßen Angst um ihre Kinder?
Entweder hat das Kind eine Grundvernunft und -aufklärung im Kopf mitbekommen oder eben nicht. Da muss man als Elternteil einfach mal Vertrauen haben, denn nur durch Vertrauen wird jemand reif und lernt Eigenverantwortung für sich und so etwas kann man gar nicht früh genug starten. Viel schlimmer empfinde ich Eltern, die alles verbieten, denn erfahrungsgemäß wird alles dann hintenrum gemacht.

Als ich 13 war und einen älteren Freund hatte, musste ich alleine sonstwohin fahren um ihn zu sehen. Die Eltern hätten so etwas ja nie erlaubt. Also wurde es gezielt heimlich gemacht und das war nicht gerade ungefährlich für mich. Ich habe mich dann eben heimlich hintenrum mit fremden Männern getroffen. Selber Schuld sag ich da nur zu meinen Eltern.

Schon kleine Kinder übernachten mal gerne woanders (sofern es erlaubt wird), ich finde das auch wichtig. Nichts ist schlimmer, als sein Kind zu einem Sonderling an Prinzesschen zu erziehen und vor der gesamten Welt abzuschotten. Du tust deinem Kind keinen Gefallen damit! Erfahrungsgemäß reifen Kinder normal heran, wenn sie ohnehin spätestens mit 16 ihre eigene Sexualität entdecken. Das ist ganz normal.

Kinder, die alles früh verboten bekommen haben (so von wegen Freunde und Freundinnen) sind dann jene, die bis 30 immer noch keinen Freund haben, und nicht flügge von daheim werden. Glaubs mir.

Wo liegt überhaupt deine Angst? Kinder sind heute besser aufgeklärt als wir früher. Ich glaube ist ganz einfach die, sein Kind nicht hergeben zu wollen und es zur Unselbstständigkeit erziehen zu wollen.
 
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Gast

  • #19
Ich würde meinen Kindern alles erlauben. Ich würde schon früh damit anfangen, vor der Pubertät bei Schulfreunden übernachten zu lassen, weil es für mein Empfinden ganz normal ist. Was sollen Verbote bringen, außer dass das Kind später verklemmt wird, was es nie wieder aufholen kann?

Mit 13 hatte ich selbst schon eine rege Sexualität, wenn auch keinen Freund. Trotzdem war ich vernünftig genug im Kopf, zu wissen was Verhütung ist und was beim Sex passiert. Ist alles eine Frage der Aufklärung. Ich habe keinen Bedarf verklemmte Kinder zu erziehen, die es später mal schwer haben.

Mod: >>>Bitte beachten sie, dass es sich hierbei lediglich um eine Grundsatzdiskussion handeln kann, da der Thread von 2009 ist und die FS wahrscheinlich nicht mehr mitliest. Danke <<<
 
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