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Gast

  • #1

Ab wann sollte man mit dem Partner über finanzielle Dinge reden?

Hallo,
wir hatten heute einen "Mädelabend" dabei kam eine Diskussion auf, wo es darum ging * ab wann man mit dem Partner* über das finanzielle reden sollte/kann. Hier lief ein Thread Nebenkosten.

Ich bin der Meinung, wenn ich mit jemandem bereits ein Jahr an den WE 3-4 Tage verbringe, fast alle WE Tage ausschließlich bei mir ablaufen, dann schon wissen möchte wie es um "ihn" finanziell bestellt ist! Das man über Einkünfte und Ausgaben reden muss, der eine Beziehung will. Wie seht IHR das? Wann sollte man ihn/sie darauf ansprechen? Ich weis, dass das es ein unangenehmes Thema ist, aber man kann das Thema ja nicht unter den Teppich kehren.

W/54
 
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Gast

  • #2
Hallo,
komisch....bestätigt meine Erfahrungen, dass es bei "Euch Mädels" relativ schnell um das Thema Geld geht!
Ist schon interessant wie viele Gedanken sich Frauen um Geld und finanziellen Status machen.

Ich halte das so, wenn ich eine Frau kennenlerne.
Ich bin in gesundem Maße großzügig und liege ihr definitiv nie auf der Tasche.
Gemeinsame Tage werden auch ohne großes drüber Reden müßen finanziell ausgewogen begangen.

Aber, den Zeitpunkt an dem ich einer Frau erzähle, wie es finanziell um mich bestellt ist, den bestimme ich und nicht die Frau!

Was interessiert Euch das überhaupt?

m/43
 
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Gast

  • #3
Ehrlich gesagt interessiert es mich nicht wie es um den Mann finanziell bestellt ist. Es geht dir ja eher darum ob er sich an den Kosten beteiligt wenn er öfters bei dir ist. Aber auch das wäre für mich kein Thema. Ich bin jetzt nicht so arm dass ich ihn nicht als Gast empfangen kann.

Die meisten Männer die ich kannte haben mich an den WE zum Essen eingeladen, was will ich denn noch mehr. Strom und Wasser anteilig abrechnen für das WE? Da käme ich mir schon etwas kleinkariert vor. Im Gegenzug fände ich das auch von einem Mann eigenartig. Ihr macht es euch manchmal wirklich selber schwer. Genießt doch diese gemeinsame Zeit.

Ich dachte wir sind alles selbständige Frauen die ihr eigenes Geld verdienen. Da muss ich doch nicht so klein-klein denken.

w46
 
  • #4
Grins...

na ja, an sich sollte man darüber nicht reden müssen sondern völlig Selbstverständlich darauf achten dem anderen nicht auf der Tasche zu liegen. Was er genau verdient und welche Ausgabe er hat? Ehrlich jetzt?

Was bin ich froh eine Frau gefunden zu haben der es völlig ausreichte zu sehen dass es auskönnlich ist. Ich weiss gar nicht mehr so genau wann Sie genauer wusste was ich denn so bekomme, ich glaube als Sie mir bei einer Steuererklärung geholfen hatte...

Also ich denke dass man schon irgendwann drüber reden muss, spätestens dann wenn man einen gemeinsamen Haushalt anstrebt. Aber auch da sollte es reichen wenn man weiss dass man sich keine Sorgen zu machen braucht und der Lebensstil keinen der beiden überfordert.
 
  • #5
Wie bitte? Wissen, wie es um ihn finanziell bestellt ist? Ich nehme ja nicht an, dass du noch Familiengründung und Häusle-bauen planst, also geht dich seine genaue finanzielle Lage überhaupt nichts an. Was soll er tun? Dir seine Kontoauszüge und Sparbucheinträge zeigen?
Wenn du das Gefühl hast, er würde dich ausnutzen, so hat das nichts mit seiner finanziellen Lage zu tun, sondern mit seinem und deinem Charakter.
Ich habe keine Ahnung wie viel mein Freund verdient, besitzt, ausgibt… es geht mich einfach nichts an. Was ich sehe und erlebe ist mir wichtig: er ist grosszügig, nimmt aber auch gerne Einladungen von mir an. Ob wir jetzt ein WE mehr bei mir oder bei ihm verbracht haben, ehrlich, keine Ahnung, wer da kostenaufwändiger gekocht hat, wessen Wein teurer war…

Also wirklich, solange mein Partner sich nicht vollkommen parasitär benimmt, finde ich solche Gespräche völlig unwichtig. Tut er es, dann kann ich ihn nicht lieben, nicht wegen dem Geld, sondern wegen seiner Einstellung...

Ich weiss schon, weshalb ich "Mädelabende"verabscheue und nie an solchen teilnehmen möchte...

Hannah
 
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Gast

  • #6
Wie bitte? Wissen, wie es um ihn finanziell bestellt ist? Ich nehme ja nicht an, dass du noch Familiengründung und Häusle-bauen planst, also geht dich seine genaue finanzielle Lage überhaupt nichts an. Was soll er tun? Dir seine Kontoauszüge und Sparbucheinträge zeigen?
Wenn du das Gefühl hast, er würde dich ausnutzen, so hat das nichts mit seiner finanziellen Lage zu tun, sondern mit seinem und deinem Charakter.

Hannah

hier die FS,
es geht nicht um mich zum einen (deine direkte anrede kannst lassen) und zum anderen, es ist einfach eine Diskussion um andere Meinungen zu lesen. Vl. ist der Ausdruck wie es im "IHN" finanziell bestellt ist etwas unglücklich formuliert, zu weitspurig. Es ging in der Diskussion darum, ab wann man überhaupt darüber reden kann/soll/ muss.
Wenn er sich an nichts beteiligt, weder Nebenkosten noch WE Einkäufe übernimmt, aber alle WE bei der Frau verbringt, interessiert mich persönlich dann schon, wie es finanziell um ihn steht! :)

Was soll er tun? Dir seine Kontoauszüge und Sparbucheinträge zeigen?

@Hannah,
das hat damit überhaupt nichts zu tun! Es geht einfach nur darum wann man dieses Thema " Geld" überhaupt ansprechen soll, ohne dem anderen zu nahe zu treten!
 
  • #7
Das ist für mich überhaupt kein Thema, solange man sich nicht gegenseitig auf der Tasche liegt.

Ich würde allenfalls dann über Geld sprechen, wenn man gemeinsame Ausgaben (Miete, Wohneigentum, größere Urlaube,...) plant und das Projekt an die beiderseitigen Möglichkeiten anpasst. Natürlich wäre Familienplanung und die zugehörige Arbeitszeitgestaltung (Pause, Teilzeit,...) ein Punkt, an dem man über Geld sprechen muss. Aber sonst sehe ich keinen Anlass, die Nase in seine Finanzen zu stecken bzw. meine offenzulegen.
 
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Gast

  • #8
Wenn du bei das Thema ansprechen würdest,obwohl wir nicht zusammenleben wäre das unser
LETZTER gemeinsamer Abend !.Ich bin sehr grosszügig ,brauche aber keine Frau die "abcheckt"
ob ich gut genug bin.

M42
 
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  • #9
Ich bin der Meinung, wenn ich mit jemandem bereits ein Jahr an den WE 3-4 Tage verbringe, fast alle WE Tage ausschließlich bei mir ablaufen, dann schon wissen möchte wie es um "ihn" finanziell bestellt ist! Das man über Einkünfte und Ausgaben reden muss

Ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang nicht ganz. Was hat das eine mit dem Anderen zu tun?

Wieso muß ich über seine Einkünfte und Ausgaben bescheid wissen, weil wir bei mir die Wochenenden zusammen verbringen?

Worum genau geht es dir denn dabei?
Beteiligt er sich nie an den Kosten, wenn ihr für das gemeinsame Kochen einkauft?
Oder möchtest du Wasserkostenbeteiligung, da durch seine regelmäßige Anwesenheit deine Kosten gestiegen sind?
In beiden Fällen wäre es trotzdem irrelevant, wie es um "ihn" finanziell bestellt ist. Wenn du eine Beteiligung wünschst, dann ist es egal ob er Millionär ist oder ein kleines Gehalt hat, dann mußt du DIESE Themen ansprechen, nicht fragen was er verdient.
Wäre er nicht bei dir hätte er diese Kosten schließlich auch, nur eben bei sich zu Hause, ebenfalls unabhängig davon wie er finanziell dasteht.

Vielleicht könntest du noch mal genauer schreiben, woraus du hinaus willst, warum es für dich relevant ist zu wissen, was er denn persönlich an Einnahmen und Ausgaben hat, die dich schließlich in keiner Weise betreffen, egal wie oft er nun bei dir ist.
(Und da sein finanzieller Status an deiner Situation überhaupt nichts ändert wüßte ich nicht, warum man über dieses Thema überhaupt reden muß - an eine Familiengründung, wo du evtl. einen Versorger bräuchtest für die Babyjahre, wirst du in deinem Alter ja sicher nicht mehr denken).

w, 45
 
  • #10
Es ging in der Diskussion darum, ab wann man überhaupt darüber reden kann/soll/ muss.
Wenn er sich an nichts beteiligt, weder Nebenkosten noch WE Einkäufe übernimmt, aber alle WE bei der Frau verbringt, interessiert mich persönlich dann schon, wie es finanziell um ihn steht! :)

(…)

@Hannah,
das hat damit überhaupt nichts zu tun! Es geht einfach nur darum wann man dieses Thema " Geld" überhaupt ansprechen soll, ohne dem anderen zu nahe zu treten!

Nun, liebe FS, ich habe ehrlich gesagt ein Problem richtig zu verstehen, was jetzt dein Anliegen ist. Doch auch wenn du es gerne allgemein halten willst, geht es doch auch um deine konkrete Lage, oder?

Also: allgemein: wenn keine Familienplanung und Aneignung einer gemeinsamen Immobilie ansteht, sehe ich nicht ein, weshalb der Partner genaue Informationen über die finanzielle Lage haben muss.Sogar dann ist es nur wichtig, dass beide es sich leisten können.

zu dir: du wirst ja ungefähr wissen, ob er sich eine Beziehung "leisten" kann, ob er sich bei dir einnistet aus Geiz oder aus Geldmangel. Ich weiss zum Beispiel nicht, wie vermögend mein Partner ist, sehe aber was er besitzt und wie er mit Geld umgeht, mehr brauche ich nicht zu wissen.

Wenn du das Gefühl hast ausgenutzt zu werden, er sich immer von dir einladen lässt, nie was mitbringt, so ist das doch ein anderes Problem (aber komm bitte nicht mit den "Nebenkosten", das ist doch lächerlich), dann sollst du das klären, dafür musst du ja aber nicht wissen, wie reich oder arm er ist.
Ich war mal mit einem richtig armen Schlucker zusammen, ich habe alles finanziert, Urlaube, Restaurants, Einkäufe. Als es ihm finanziell wieder besser ging, wollte er aber diesen Status beibehalten. Da machte ich nicht mehr mit. Nicht, weil ich es mir nicht mehr leisten konnte, sondern weil ich geizige Menschen nicht leiden kann.
Hier solltest du vielleicht ansetzen…dir nicht Gedanken über seine finanzielle Lage sondern über seinen Charakter machen. :)

Hannah
 
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Gast

  • #11
Wenn er sich an nichts beteiligt, weder Nebenkosten noch WE Einkäufe übernimmt, aber alle WE bei der Frau verbringt, interessiert mich persönlich dann schon, wie es finanziell um ihn steht! :)
.........
Es geht einfach nur darum wann man dieses Thema " Geld" überhaupt ansprechen soll, ohne dem anderen zu nahe zu treten!

Nach deinem zweiten Post glaube ich, dein Problem ist ein ganz Anderes.

Wenn seit einem Jahr einer von beiden ständig alle gemeinsam verursachten Kosten alleine trägt, dann hätte schon viel früher darüber gesprochen werden müsen, wie man sich die gemeinsame Wochenendgestaltung vorstellt - möchte man z.B. gemeinsam kochen, dann überlegt man sich zusammen was, entscheidet dann gemeinsam, was gemeinsam eingekauft wird, auch während des Einkaufs mal die Frage "Schatz, fändest du einen guten Wein okay zum Essen, oder ist der dir zu teuer?".
Dann beim Bezahlen das Portemonaie zücken, ihm einen Schein der ca. der Hälfte des Zahlbetrages entspricht in die Hand drücken mit den Worten "Hier, mein Anteil", dann gemütlich weiter einpacken und ihn bezahlen lassen ;-)

Wer sich DA dann auf den Schlips getreten fühlt, der ist allenfalls beleidigt, dass er es gerade nicht schafft jemandem auf der Tasche zu liegen - und dann sollte man die logische Konsequenz ziehen und auf so eine "Partnerschaft" verzichten (es sei denn man hat kein Problem damit sich einen "Partner" für die Wochenenden zu kaufen, dann muß man eben weiter zahlen).

Allerdings sehe ich keinen Grund deshalb nach seiner finanziellen Situation zu fragen.
Das Thema sollte hier sein "gemeinsam verursachte Lebenshaltungskosten auch gemeinsam zu tragen" und nicht "wieviel verdienst du, hast du Schulden?".

Dass in einer Beziehung (Familiengründungen jetzt mal außen vor gelassen) beide Partner das Selbe finanziell einbringen sollte doch selbstverständlich sein. Alleine muß jeder schließlich genauso seine Lebenshaltungskosten tragen.
Aber daraus leite ich nicht das Recht ab über den finanziellen Status des Anderen informiert zu werden.
Der geht mich schlichtweg nichts an, und meiner geht ihn auch nichts an.
Nur wenn mir eine Aktivität zu teuer wäre würde ich das Thema "finanzieller Status" (in Bezug auf mich) indirekt ansprechen - nämlich indem ich ehrlich sage "Das möchte ich nicht, das kann ich mir nicht leisten".

FS, frag nicht wieviel Geld er zur Verfügung hat, sondern sag ihm du wünschst, dass er sich an den Kosten beteiligt, da durch seine Anwesenheit deine Kosten steigen, die er ja schließlich in der Zeit bei seinen sonstigen Ausgaben spart.
Dann kann er sich auch nicht auf den Schlips getreten fühlen.

Der Rest geht dich nichts an. Darüber gibt es erst Anlass zu reden, wenn ihr ein gemeinsames finanzielles Projekt plant wie z.B. einen Hauskauf. Damit beide wissen, ob der Andere sich auch tatsächlich die Hälfte der Kosten leisten kann und nicht einer am Ende dumm alleine dasteht mit den ganzen Schulden.

w, 45
 
  • #12
Also ich bin häufiger bei dem Meinigen, weil wir dort ungestört sind. Er verdient ein Mehrfaches von meinem auch recht ordentlichen Einkommen.

Ich übernehme meistens den Markt-Einkauf (viel Gemüse, französischen Käse, gutes Fleisch, Bio-Eier, schöne Blumen), er kauft den Kram bei Rewe. Wenn ausnahmsweise nur er oder nur ich einkaufe, machen wir uns auch keine Gedanken.

Liebe FS, lädt Dich der Mann dann öfter mal ins Theater/Kino/Events ein, oder ihr geht auf seine Kosten schön Essen? Oder trägt er die Benzinkosten für sämtliche Ausflüge?

Also wenn ihr nur zu Hause sitzt, Dein von Dir bezahltes und von Dir gekochtes Essen esst... hmm...

Wie wäre es, wenn Du mal mit Deinem Liebsten einkaufen gingst und ihn an der Kasse VOR dem Bezahlen sachte ansprechen würdest? "Wie wäre es, wenn Du mal .... übernehmen würdest?"
 
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  • #13
Wenn er sich an nichts beteiligt, weder Nebenkosten noch WE Einkäufe übernimmt, aber alle WE bei der Frau verbringt, interessiert mich persönlich dann schon, wie es finanziell um ihn steht! :)
Ok, dieser Mann ist eindeutig geizig (Ausgenommen er hätte hohe Fahrtkosten zu Dir)! Wenn er geiziges Verhalten zeigt, braucht man nicht über finanzielles zu reden, Du siehst ja, wie es (nicht) läuft und ob Du damit klar kommst. m44.
 
  • #14
hier die FS,
(...)
Wenn er sich an nichts beteiligt, weder Nebenkosten noch WE Einkäufe übernimmt, aber alle WE bei der Frau verbringt, interessiert mich persönlich dann schon, wie es finanziell um ihn steht! :)

Jetzt klingt die Fragestellung schon ganz anders.

Ja, wenn das so läuft wie beschrieben, dann liegt er der Dame auf der Tasche. Ob das an seinen Finanzen, an Geiz oder an purer Gedankenlosigkeit liegt, kann man herausfinden und ggf. beheben. Vielleicht bringt er auch ganz andere finanzielle Leistungen, z.B. hohe Fahrtkosten, Restauranteinladungen etc.
Blöd ist, dass die Dame ihren Ärger schon längere Zeit herunterschluckt ohne etwas zu sagen, so dass der Herr den Eindruck haben muss, alles sei in bester Ordnung.

Vorschlag: Vor dem nächsten Wochenendeinkauf kann sie klarstellen, dass er heute zahlt und dass das in Zukunft im Wechsel stattfinden wird. Dann ist man erstmal im Gespräch...
 
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Gast

  • #15
Du musst nicht wissen, wie es um ihn finanziell bestellt ist.
Dass er sich an keinen WE-Kosten beteiligt, ist etwas anderes und natürlich nicht in Ordnung!
Warum lässt du dir das bieten?

Ich hatte 10 Jahre lang eine Beziehung und wusste nicht, was mein Freund verdient hat.
Bis zum Ende nicht. Es ging mich auch nichts an, ich habe nie danach gefragt.
Nun bin ich verheiratet (mit einem anderen Mann), und wir wirtschaften gemeinsam, seit wir zusammen wohnen. Es kommt also alles in den gemeinsamen Topf.

Fazit: solange man nicht zusammen lebt, ist es überhaupt kein Thema.
Dass einer dem anderen auf der Tasche liegt, geht zu keinem Zeitpunkt, auch vorher nicht. Das hat mit seinem finanziellen Status nichts zu tun, sondern ist eine Frage der Fairness.
 
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Gast

  • #16
Ich bin ganz ehrlich, ich möchte ein einer offenen Partnerschaft leben, in der man sich alles erzählt. Und bislang hatte ich immer solche Beziehungen schon weil ich diese Offenheit vorlebe. Ich habe bislang 5 Partnerschaften geführt und immer sehr schnell in allen Einzelheiten gewusst, wie es um den Mann finanziell steht. Dies war aber eben auch kein Riesen-Thema oder Tabu. Ebenso wie auch ich offen damit umgegangen bin, welche Einnahmen, Ausgaben und welchen Besitz und Ansprüche ich habe. Sonst brauche ich doch keine Partnerschaft zu führen, wenn es bei solchen Dingen schon daran scheitert offen miteinander zu sprechen. Was soll diese Geheimniskrämerei dem Partner gegenüber? Wer wenn nicht mein Partner sollte über diese Dinge denn Bescheid wissen? Schon allein um zukünftige finanzielle Entscheidungen zusammen zu fällen sollte man doch das Budget des anderen kennen (Fernreisen, Kurztrips, Wochenendgestaltung, gemeinsame Einkäufe und Anschaffungen) oder nicht?! Finde die Antworten hier teilweise sehr übertrieben und frage mich wirklich, wieviele oberflächliche Beziehungen es doch gibt... da werden durchaus schnell Körperlichkeiten, Bett, Gedanken, Gefühle, Freunde, Familie, Zeit und Wohnung teilt aber wehe der Partner sieht in die Lohntüte *kopfschüttel* Schon sehr eigenartig manchmal hier.
 
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Gast

  • #17
Eine für mich äußerst befremdliche Frage. Meines Erachtens geht das keinem was an, wieviel ich verdiene und was ich an Vermögen habe. Außerdem darf man arbeitsvertragliche Details überhaupt nicht ausplaudern! Ich fände es geradezu ungehörig darüber zu reden.

m/47
 
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Gast

  • #18
mein freund und ich verdienen fast vergleichbar... ich verdiene mehr, aber habe größere finanzielle verpflichtungen.

wir beiden zahlen immer abwechseln, mal der eine mal der andere. egal ob der betrag 25 euro oder 45 euro lautet. ich denke, das gleicht sich irgendwie aus. wenn nicht, wir verhungern beide nicht.

wir halten uns meistens bei mir auf, d.h. ich kaufe ein und das leben findet mit allen entstehenden nebenkosten bei mir statt.

wenn ich dann vielleicht zwei mal im monat bei ihm bin, dann ist er dran mit einkaufen.

ich denke mal, ich trage den minimalen größeren teil, aber das stört keinen.

und ich möchte schon wissen was man an geld zur verfügung stehen. nicht in form von kontostand, sparguthaben oder schulden. sondern, ob mann meinen lebensvorstellungen (z.b. viel und nicht unbedingt günstig reisen) folgen kann.

ich mag mich nicht in meiner lebensplanung komplett zurücknehmen, weil mein partner nicht kann.

ich selber kann mich bestens allein finanzieren und suche keinen geldspender, aber dürber sprechen darf frau/mann doch auch da.
auch sieht der ein oder andere auch doch auch am materiellen, ob der andere geld über hat sofern nicht alles auf pump gekauft ist.

ich hätte da null probleme ggf. meinen partner anzusprechen, wenn es um eine kostenteilung geht. warum denn auch?
 
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Gast

  • #19
Ich kann bei meinem "Freund" eher ahnen, was er verdient - und das ist ein Vielfaches von mir (ich schätze das 10-fache oder noch mehr).

Trotzdem bezahlen wir abwechselnd oder getrennt, teure Theaterkarten habe sogar ich kürzlich besorgt - obwohl das für mich sehr teuer ist und ich sehr sparen muss. Aber ich habe keine Lust, dass der Mann mir vorwirft, dass ich hinter seinem Geld her bin - wie das auch viele Männer hier im Forum schreiben. Da ich wirklich in ihn verliebt bin.

Wie das langfristig gehen soll, falls wir fest zusammen sind/heiraten, weiß ich nicht, Ich werde sicher auf einen Ehe-Vertrag bestehen und will auch von ihm keine teuren Sachen haben.

Mich nervt es nämlich gewaltig, dass die Männer heutzutage so zynisch und mißtrauisch sind wegen ihrem blöden Geld. Ich will nur meine Liebe mit ihm leben und eine gute Zeit haben. Leider befürchte ich, dass es auch zu einem Problem wird, wenn er verreisen will. Ich werde dann auf einer günstigen Reise bestehen oder er soll mit anderen Freunden in Urlaub fahren. Ich will auf gar keinen Fall, dass er mich "aushält".

w (Akademikerin, ökonomisch lukratives Fach, 44J., trotzdem nur schlecht bezahlter Job wegen Kinder-Pause/Auszeit)
 
  • #20
Ansprechen würde ich die Finanzen erst kurz nach der Verlobung, da dann sowieso alle wichtigen Themen auf den Tisch müssen bei einem Gespräch wie man sich das gemeinsame Leben vorstellt.
 
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  • #21
(Ausgenommen er hätte hohe Fahrtkosten zu Dir)!

Das ist ein Aspekt, der auch noch nicht angesprochen wurde bei der Diskussion - wenn er jedesmal 800 km anreist, weil sie eine Fernbeziehung führen, dann wäre es ganz etwas Andres, dass sie dann die anderen Kosten trägt. Verpflegung gegen hohe Anreisekosten kann man auch als Kostenteilung für das gemeinsame Beziehungsleben sehen. Anders wäre es, wenn er nur 20 km anreist. Das könnte man (wenn man es denn alles so kleinlich sehen möchte) damit ausgleichen, dass man seinen "Anteil" am Wasserverbrauch nicht einfordert.

Relevant ist und sollte angesprochen werden: Die einigermaßen gleichmäßige Kostenverteilung. Nicht sein Einkommen, das ist irrelevant.
 
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Gast

  • #22
Liebe FS

Freundin hat einen Partner, ist sogar so dumm gewesen zu ihm zu ziehen.
Hat ihre Mietwohnung gekündigt.
Nun stellt sich heraus dass seine Rente unter 800 liegt und er erfolglos
herumjobbt. Das hätte man als Frau eher in Erfahrung bringen müssen.
Ich habe ihr geraten sich umgehend zu trennen.
 
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Gast

  • #23
Hallo,
wir hatten heute einen "Mädelabend" dabei kam eine Diskussion auf, wo es darum ging * ab wann man mit dem Partner* über das finanzielle reden sollte/kann. Hier lief ein Thread Nebenkosten.

Hallo FS,

interessant, worum es bei "Mädelsabenden" so geht. Reden muss man dann, wenn es relevant ist. In der Anfangsphase sollten sich beide an gemeinsamen Ausgaben beteiligen, egal, ob jeder mal einlädt oder ob man sich das teilt. Ich finde das Thema auch übehaupt nicht peinlich.

Spätestens, wenn es etwas ernster wird, sollte man sich auch etwas genauer austauschen. Also gemeinsame Urlaube, die für beide vom Rahmen her passen müssen oder aber erst recht, wenn man übe Zusammenziehen nachdenke, wer dann wie viel beisteuert. Klar, dass auch bei den Nebenkosten dann mal fällig ist, darüber zu reden, was an Kosten aufläuft und an Einkommen verfügbar ist.

Wann würden denn die Frauen hier ihr Einkommen offenlegen wollen?

m, 46
 
  • #24
Ach, das ergibt sich irgendwie.
Ich hab's nie direkt erfragt und doch wussten wir irgendwann, wie viel der andere hat. Diese Geheimniskrämerei verstehe ich nicht.
 
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Gast

  • #25
Warum seid ihr jedes WE bei dir? Verbring doch auch mal die WEs bei ihm und lass ihn einkauen, dann erübrigt sich jegliche Diskussion ums Geld.

Was nützt dir die Erkenntnis, dass er das dreifache von dir verdient, jedoch geizig ist bis ins Mark?
Ich fände es zu früh, allein der Verdienst und das Vermögen wäre keine richtige Aussage, du müsstest ebenso laufende Verpflichtungen wie Unterhalt, Kredite bis ins letzte Detail wissen und über sowas redet man in einer frischen Beziehung nicht.
 
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Gast

  • #26
Ansprechen würde ich die Finanzen erst kurz nach der Verlobung, da dann sowieso alle wichtigen Themen auf den Tisch müssen bei einem Gespräch wie man sich das gemeinsame Leben vorstellt.

Das sehe ich anders, ich sehe das Gespräch eher "vor" der Verlobung. Letztlich wird man sich ja auch beim Planen einer gemeinsamen Zukunft über Finanzen Gedanken machen. Ich würde den Punkt Finanzen und Vermögen beim nächsten mal sicher vorher klären, evt. auch notariell. Nach der Verlobung ist es im Grunde zu spät. Für mich gehört es auch zum Kennenlernen, den Umgang der Partnerin mit Geld zu sehen und auch ihre Ansprüche abschätzen zu können, was finanzielle Dinge anbelangt (Teure Urlaube?).

m48
 
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  • #27
Außerdem darf man arbeitsvertragliche Details überhaupt nicht ausplaudern! Ich fände es geradezu ungehörig darüber zu reden.

Sorry, das ist eine faule Ausrede. Es ist völlig ok, wenn jemand nicht über sein Gehalt reden möchte, aber dass im Arbeitsvertrag festgelegt ist, dass man seiner Freundin oder Frau nciht sagen darf, wie viel man verdient, wäre mir neu.

m, 47
 
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Gast

  • #28
Mich nervt es nämlich gewaltig, dass die Männer heutzutage so zynisch und mißtrauisch sind wegen ihrem blöden Geld. Ich will nur meine Liebe mit ihm leben und eine gute Zeit haben.

Die Einstellung finde ich bei Männern auch nicht gut. Seitdem meine (mittlerweile fast-Ex-)Frau aber auch in knapp 3 Jahren Ehe (kinderlos und ohne Job-Nachteile) und davor immer von der wichtigen bedingungslosen Liebe und dem unwichtigen Geld geredet hat und jetzt versucht, doch jeden Cent mitzunehmen, den ihre Freundinnen irgendwo bei mir finden, bin ich da durchaus vorsichtiger. Ich will im Grunde auch nur eine gute Zeit haben. Die ist aber in meinen Augen vorbei, wenn man sich nicht mehr versteht und nicht, wenn die Kuh nicht mehr gemolken werden kann...

m, 46
 
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Gast

  • #29
Liebe FS,
über finanzielle Dinge rede ich in einer Beziehung, wenn sie eine Rolle spielen und zwar genau über die Relevanz, die sie haben.
In dem zitierten Fall füttert die Frau den Mann durch. Selbst Schuld, warum achtet sie nicht auf Ausgewogenheit und verbringt entsprechende Zeiten in seinem Haushalt und nimmt ihn finanziell in Anspruch? In der Situation hätte ich das zusammenziehen mit Kostenteilung schon lange thematisiert, weil es fast so gelebt wird. Dazu muss sie über seine gesamte finanzielle Lage nicht Bescheid wissen.

Ich lebe mit meinem Partner in einer Fernbeziehung. Wir verdienen beide recht gut, er deutlich mehr. Wir haben eine Regelung, ich fahre fast jedes Wochenende zu ihm und er zahlt die Flugtickets. Außerdem ist sein Kühlschrank immer gefüllt, selbstverständlich zahle ich ihm keine Nebenkosten - ist in unserer Einkommensliga nicht üblich und notwendig. Er lebt sehr ländlich, ich mitten in der Großstadt. Natürlich bringe ich ihm leckere Häppchen mit, die ich bezahlt habe. Wenn er mal zu mir kommt, bewirte ich ihn. Einladungen laufen abwechseld, aber ich denke, auch da trägt er den größeren Teil.
Es sieht erst mal so aus, als wäre er der Zahlmann, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ich habe die Arbeitszeit auf 80% reduziert, mit den entsprechenden Einkommenseinbussen und Auswirkungen auf meine Altersversorgung, damt wir die Fernbeziehung leben können. Darüber hinaus geht die Reisezeit in vergleichbarem Umfang zu meinen Lasten (Do abends anreisen, Mo mit dem ersten Flieger zurück und direkt ins Büro). Unter dem Strich ist es wohl ausgeglichen.
Für ihn war das Zeitmodell beruflich nicht möglich. Vor einigen Monaten hat er eine gemeinsame Wohnung für uns gekauft (er steht im Grundbuch), die wir meistens am Wochenende bewohnen, weil mir sein Haus zu ländlich ist. Nach dem Berufsleben wird das der gemeinsame Wohnsitz sein. Wenn ich dort fest lebe werde ich selbstverständlich Nebenkosten zahlen und für die gemeinsame Hauswirtschaft - finde ich normal.

Ich schlussfolgere: er ist finanziell sehr gut aufgestellt, großzügig und sehr interessiert - mehr muss ich nicht wissen.
 
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  • #30
Wann würden denn die Frauen hier ihr Einkommen offenlegen wollen?

Wenn Hochzeit oder Kinder akut anstehen. Ansonsten kann jeder sein Ding machen.

Hier kommt oft das Argument Urlaub, ich kannte meinen Freund wenige Wochen, da hatten wir bereits den ersten gemeinsamen Urlaub. Ich hab einfach ein paar Varianten vorgeschlagen und wir haben gemeinsam ausgewählt, das Thema Geld stand dabei nie im Raum. Man kann auch von einer Akademikerin erwarten, dass sie sich 3 Urlaube leisten kann pro Jahr oder? Jedenfalls gelingt es uns bisher ohne dass jeder Kontoauszüge herzeigen muss ;-)

w 28
 
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