• #31
Attraktivität ist Definitionssache.

Für mich ist Attraktivität Aussehen und Ausstrahlung.
Und da gibt es auch bei den Ü50 Männern absolute Sahneschnitten. Selbst mit "Makeln" im Aussehen, wie Figur.
Aber die Ausstrahlung ist Wow.

Vielleicht erfinden wir das Wort altersgerechte Attraktivität?
Mit dem Alter entwickelt sich die Persönlichkeit, Reife, Humor, Selbstbewusstsein. Dann ist vielleicht das jungendfrische Aussehen dahin, aber mehr als kompensiert durch die Ausstrahlung.

Und mit zumindest geht es so, mein Attraktivitätsmaßstab bewegt sich in meiner Alterskohorte. Ich kann den knackigen jüngeren Mann schon gerne ansehen, finde ihn auch lecker zum Anschauen.
Attraktiv für mich ist er aber nicht.

Also im Rheinland neigen ältere Frauen (welche tendenziell sowieso nicht allzugroß gewachsen sind) recht oft dazu, eine leicht bis mittelpummelige Form im Alter zu bekommen
In Oberbayern neigen ältere Männer dazu, in der Leibesmitte deutlich an Fülle anzusammeln, landläufig Bierbauch. Sind dann g'standene Mannsbilder.
Ob sich das auf Oberbayern beschränkt? 😉

W, 50
 
  • #32
Aber: natürlich kann ich nicht eine 25jährige gutaussehende Frau als Maßstab für die danebenstehende 55jährige nehmen und dann deren Falten bemängeln.
Das und außerdem ist nunmal ein großer Prozentsatz der Frauen einfach normal vom Aussehen, also nicht so, dass man zweimal hinsehen würde rein von den optischen Gegebenheiten.
In jeder Altersklasse gibt es ein paar wenige Superhübsche, die von Natur aus (oder mittlerweile mit Hilfe eines Chirurgen) eben super hübsch sind, und den Rest, der sich ganz hübsch schminken kann oder eben nicht.

Hier ist aber noch gar nicht beachtet, was Ausstrahlung, Flirty-Sein und Charme ausmachen. Eine normal-attraktive Frau mit Ausstrahlung und Charme, die "sich interessant machen kann" durch ihr Verhalten, und eine Superschöne, die kalt und ernst dasitzt und aussieht, als würde sie jeden abblitzen lassen - wer würde da wohl den Anziehungspokal gewinnen.

Als junger Mensch ist ja die Jugend schon ein Attraktivitätsmerkmal - für ältere Menschen.

Vielleicht bin ich ne Ausnahme, aber die 3 Männer, in die ich mich verliebte, die Ü40 bis Ende 40 waren, waren bestimmt keine Modeltypen. Nicht mal vom Körper her top, eher weit entfernt davon. Das waren nun gerade die Verheirateten, ich denke mal, wären die plötzlich Single und würden nach einer Weile der Partnersuche mal überlegen, warum es nicht so klappt, wäre vielleicht eine Idee, am Körper zu arbeiten. Ich will nur damit sagen, dass es darauf nicht jeder Frau ankommt. Gedanken habe ich mir allerdings schon gemacht, als hier die Threads auftauchten mit dem Thema Impotenz und dem Zusammenhang mit den Tabletten für Bluthochdruck.
 
  • #33
Ob sich das auf Oberbayern beschränkt? 😉
W, 50
Definitiv nicht. Diese dicken Männer mit Bäuchen, die wie hochschwangere Frauen aussehen, gibt es überall in Deutschland.

Attraktivität hat für mich mit Aussehen und Charakter zu tun.

Wer sich äusserlich so gehen lässt, der hat meiner Erfahrung nach, auch innerlich und im Charakter bzw. im Wesen Defizitite. Das merke ich auch im Umgang mit mir.

W Ü55
 
  • #34
In Oberbayern neigen ältere Männer dazu, in der Leibesmitte deutlich an Fülle anzusammeln, landläufig Bierbauch. Sind dann g'standene Mannsbilder.
Ob sich das auf Oberbayern beschränkt?
Ich habe den kleine Bauchansatz gerade schweisstreibend wieder entfernt.

Wahrscheinlich neigen die meisten Männer etwas dazu.
Aber auch hier zeigen sich deutlich regionale Unterschiede.
Gar nicht mal so wenig, wenn ich 's mir recht überlege....
 
  • #35
Warum sollte man etwas "aufgeben" müssen.
Es reicht doch ein entspannter Umgang mit dem Thema "Partnersuche".
Man muss ja nicht auf Teufel komm raus nach einem Partner "suchen".
Das hat nichts mit aufgeben zu tun, sondern irgendwann trifft man eben den Richtigen, oder eben auch nicht.
Ich würde mir den Stress nicht geben mit dem ständigen Daten irgendwelcher Männer aus dem Internet.
Dann noch jedesmal erwarten, dass es DER jetzt sein muss. Oder genau DER jetzt passen müsste. Wenn nicht, dann mega enttäuscht sein.
Ist doch unrealistisch.
Wie oft trifft man im RL potentielle Partner?
Also ich nicht so oft.
Weshalb sollte es dann über Singlebörsen anders sein?
Es gibt keinen Grund sich fertig zu machen, weil man Single ist.
Man ist deshalb kein schlechterer Mensch als Andere.
Auch ist man nicht weniger begehrt, oder gar wert.
Andere machen sich fertig, weil sie in einer Partnerschaft sind und den Absprung nicht schaffen.

Man sollte immer das Beste aus der Situation machen und nicht "aufgeben". "Aufgeben" ist überflüssig.
Klar, es läuft im Leben nicht immer so, wie man sich das vorgestellt hat.
Das muss man auch erst lernen. Das Leben macht was es will. Es gibt für nichts eine Garantie.
Wenn man das erstmal akzeptiert hat, wird es leichter.

LG
 
  • #36
Ich tu mir oftmals schwer sowas zu verstehen. Ich selbst bin rund 40 und war in meinem Leben noch nie länger als 3 Jahre Single. Ich bin auch nicht mehr fruchtbar, in Frührente und unter meinen gefärbten Haaren mehr grau/weiß als alles andere. Die Freundin meiner Mutter ist 63, und weder die Intelligenteste noch Schönste um es respektvoll zu formulieren, eine berentete Verkäuferin, mit bunten Extensions in den Haaren und bunten Kunstnägeln, die hat Dates mit Geschäftsmännern. Das geht mir bis heute nicht ein was die für eine Gesprächsgrundlage haben aber es funktioniert. Ich kenne eine 48-jährige Frau die sich einen 34-jährigen Mann geangelt hat. Das hält seit 8 Jahren.

Um ehrlich zu sein finde ich es traurig wie du dich selbst runtermachst. "vllt. noch gut genug für eine Affäre und das nicht gewiss". Vllt. liegt es an den Erwartungshaltungen, vllt. sortierst du zu viel aus, vllt. liegt es an deinem Beuteschema? Ich würde zuerst diese Möglichkeiten überprüfen.
 
  • #37
sind auf dem Partnermarkt scheinbar nicht mehr brauchbar oder erwünscht
Das Wort, das du meinst, ist "anscheinend" und nicht "scheinbar".
Bevor du ein Partnerportal betrittst, solltest du dir den Unterschied nochmal verinnerlichen. Das macht gleich einen besseren Eindruck.

Oder bin ich als Frau in diesem Alter auch dafür schon nicht mehr zu gebrauchen?
Mimimimi.
Ich werde es nie nachvollziehen können, dass Menschen glauben, sie müssten eine ganze Traube von Verehrern haben, um erfolgreich einen Partner finden zu können.
Als ich jung und schön war, war auch damals die Partnerfindung purer Zufall. Mag sein, dass ich vielen gefallen habe. Umgekehrt gefielen diese mir aber noch lange nicht. Die große "Auswahl" half also auch nicht weiter. Da war auch nicht ständig die Passung gegeben. Zudem waren nicht alle schön, nur weil sie jung waren. Kinder wollte auch kaum einer.
Weshalb sollte es also im älteren Jahrgang anders sein?
Auch junge Menschen sind lange Single.

Was hast du denn für Erwartungen?
Natürlich gehört man mit 50+ zum "alten Eisen", wenn du so willst.
So ist nun mal der Lauf des Lebens. Man wird älter.
Ja, das Leben hält nicht für jeden eine Ehe bis zum Lebensende in Wohlstand und Liebe bereit Da bist du nicht alleine.
Ich kann dir nur raten, mal von deinen Fantasien abzulassen.
Das kann nur negativ verlaufen, weil deine Einstellung so ist.
Versuch lieber was aus dir zu machen. Stell dich vor den Spiegel und probiere Kleider an. Schmink dich mal wieder. Geh aus.
Akzeptiere deinen Körper. Übe deine Ausstrahlung. Einen Trauerklos will kein Mann. Da kommt nicht der Erretter.

Was hast du für Erwartungen?
Muss er reich sein, wohlbetucht, über 1,70 m, gutaussehend, sportlich, musikalisch usw. usf.?
Ja wenn du nicht locker wirst, dann wiirst du die besten Gelegenheiten verpassen.
 
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  • #38
Und die werden dann auch keine großen Probleme mit der Partnersuche haben, wenn dem nicht massive andere Mängel entgegenstehen.
Nein, ich sehe das anders. Gerade die schlanken, taffen, gepflegten und gut aussehenden Frauen Ü50 haben Probleme, weil die dazu passenden schlanken, taffen, gepflegten, mit wirklich erwachsenen Charakter versehenen Männer einfach nicht frei sind und es zudem kaum gibt. Also das der Markt an diesen Männer so klein ist, sind die Wenigen meistens vergeben. Das ist die Realität. Leute, wacht doch mal auf.

Es hat wirklich viel mit Glück und Zufall zu tun, wenn man so einen Mann trifft und man dem auch gefällt und es auch ansonsten gut passt.

W ü55
 
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  • #39
Du kannst es bleiben lassen!
Jemand der so frustriert durch das Leben geht, allen anderen die Schuld am Problem gibt usw ist wirklich unvermittelbar.
Ich sehe es genau anders, Männer über 50 zahlen oft bereits Unterhalt für Kinder, haben jahrelange Streits mit der Exfrau um Geld und Sorgerecht hinter sich und alles und sind froh, ihre Ruhe zu haben.
Von meinen Bekannten will keiner eine junge Frau die noch Kinder will denn sie haben keine Lust mehr, im besten Alter Samstag daheim zu bleiben oder Ferien im Familienhotel zur teuersten Reisezeit zu machen um dann am Pool mit 100 schreienden Kindern zu liegen.
Ausserdem wissen sie, dass es keiner ernst nimmt.
Daher eine junge Frau für eine Affäre, solange nichts besseres oder ernstes da ist und eine gleichaltrige Dame, welche selbst im Leben steht, das ist oft der Wunsch.
Aber du willst ja alles negativ sehen, daher ist da nichts zu machem.
 
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  • #40
Gerade die schlanken, taffen, gepflegten und gut aussehenden Frauen Ü50 haben Probleme, weil die dazu passenden schlanken, taffen, gepflegten, mit wirklich erwachsenen Charakter versehenen Männer einfach nicht frei sind und es zudem kaum gibt. ... Das ist die Realität. Leute, wacht doch mal auf.
Die Realität findet auf beiden Seiten statt.

Es ist ja nun nicht so, dass lauter schlanke, attraktive Frauen rumlaufen und keine passenden Männer. Es gibt nach meiner Beobachtung ziemlich gleich viele attraktive Männer und Frauen. Dass die meisten attraktiven Männer vergeben wird, mag sein. Die selbst beschrieben attraktiven Frauen beklagen sich ja auch oft genug, dass sie alleine sind und dafür die unattraktiven Frauen die attraktiven Männer haben.

Daraus kann man jetzt verschiedene Folgerungen ziehen. Meine Vermutung ist, dass vielen Männern eine robuste, nicht empfindliche, durchsetzungsfähige Frau (Duden) eben in gewisser Weise zu "tough" ist. Bei vielen durchaus attraktiven "Geschäftsfrauen", die ich in meinem Umfeld beobachte, würde ich jedenfalls genau deswegen Abstand halten.
 
  • #41
Daraus kann man jetzt verschiedene Folgerungen ziehen. Meine Vermutung ist, dass vielen Männern eine robuste, nicht empfindliche, durchsetzungsfähige Frau (Duden) eben in gewisser Weise zu "tough" ist. Bei vielen durchaus attraktiven "Geschäftsfrauen", die ich in meinem Umfeld beobachte, würde ich jedenfalls genau deswegen Abstand halten.

Also ich kenne keine klagenden Frauen, ich kenne nur Frauen, die klar darlegen, was ihrer Meinung nach der Grund ist, warum Frauen Single sind und warum nicht.

Wie kommst du auf deine obige Vermutung? Ja, da könnte was dran sein. Ist das aber letztendlich nicht ein Armutszeugnis für die Männer? Die nehmen sich dann lieber eine Frau, die nicht "tough" ist und dazu noch wenig attraktiv? Ich meine auch keine Geschäftsfrauen, sondern ganz normale Frauen, naja, die meisten, die ich meine, haben studiert und sind finanziell durch eigene Berufstätigkeit unabhängig. Die Eine sagte mir ma, sie hat kein Problem Männer kennenzulernen, viele wollen aber nur naschen, für die Beziehung wird dann die "graue Büromaus" genommen.

W Ü55
 
  • #42
Ich schon.

Ja, da könnte was dran sein. Ist das aber letztendlich nicht ein Armutszeugnis für die Männer? Die nehmen sich dann lieber eine Frau, die nicht "tough" ist und dazu noch wenig attraktiv? "graue Büromaus"
Ich denke, viele von den „toughen“ Frauen, die Du beschreibst, sind sich ihrer Wirkung auf Männer wenig bewusst. Da werten sie lieber die Konkurrenz ab, um von ihrer eigenen Unattraktivität abzulenken.

Für mich gilt: attraktiv und nicht zu anstrengend. Ich betrachte das nicht als Armutszeugnis. Was soll daran „Armutszeugnis“ sein? Liegt irgendein Nutzen darin, sich an einer anstrengenden Frau abzuarbeiten? Ich denke, Du unterschätzt manche „graue Büromaus“.
 
  • #43
Die Eine sagte mir ma, sie hat kein Problem Männer kennenzulernen, viele wollen aber nur naschen, für die Beziehung wird dann die "graue Büromaus" genommen.
Pfffff, also ich kenne keinen Mann, der sich mit einer lahmen, langweiligen, graumäusigen Frau zusammen tut und sie ertragen und überall ihretwegen belächelt werden möchte.

Die Männer, die ich in unserem Umfeld beobachte, suchen sich für eine zweite lange Beziehung Frauen, die sie begeistern, mit denen sich etwas anfangen lässt, mit denen es sich aber auch angenehm und unkompliziert zusammen leben lässt.

Kööööönnte es viiiiiielleicht sein, dass da bei den umwerfend tollen, schlanken, erfolgreichen Frauen der eine oder andere Hase im Pfeffer liegt? Dass die Damen sich für die Achse halten, um die die Welt sich bitteschön drehen sollte?

Dass ein gestandenes Mannsbild sich das nicht unbedingt antun möchte, kann ich durchaus verstehen, ginge mir nicht viel anders. Bei meinem Mann (zweite Ehe) läuft das ausgeglichen, wir stimmen uns ab und schaffen es - oh Wunder - uns nicht so wichtig zu nehmen.
 
  • #44
Daraus kann man jetzt verschiedene Folgerungen ziehen. Meine Vermutung ist, dass vielen Männern eine robuste, nicht empfindliche, durchsetzungsfähige Frau (Duden) eben in gewisser Weise zu "tough" ist.
Aber dann erst NACH ihrer Ehe mit so einer Frau. In den Beziehungen, die ich kenne, sind die Frauen schon so, wie Du hier nach Duden (?) aufzählst (ich verstehe diese Anmerkung nicht), und manche mE auch "ZU". Aber das "kommt dann so", wenn sich einer immer raushält aus "wie führen wir unsere Beziehung". Dann übernimmt der andere und stellt seine Forderungen und kann die auch durchsetzen, wenn der, der eher so tut, als ginge ihn Beziehungsgestaltung gar nichts an, sich auch nicht mehr trennen will.

Ich finde, man sollte nicht meinen, "die guten Männer" seien alle vergeben an die guten Frauen. Das sind Beziehungsdynamiken, und die will auch nicht jeder Single geschenkt.

Meiner Ansicht nach ist weder ein "zu tougher" Mann noch eine "zu toughe" Frau für eine Beziehung geeignet. Der zt-Mann braucht eine übermäßig anpassungsfähige Frau, die gar nichts selbst will vom Leben außer ihn und die Beziehung und deswegen alles danach ausrichtet, dass er seine Toughheit leben kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ihm die Beziehung dadurch verloren geht, und die zt-Frau braucht so einen anpassungsfähigen Mann, will aber einen noch tougheren Mann als der, der sie selbst schon ist.

wir stimmen uns ab und schaffen es - oh Wunder - uns nicht so wichtig zu nehmen.
Ich glaube, das ist die Quintessenz für eine gute Beziehung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #45
In den Beziehungen, die ich kenne, sind die Frauen schon so, wie Du hier nach Duden (?) aufzählst (ich verstehe diese Anmerkung nicht), ...
Eine "robuste", "durchsetzungsfähige" Partnerin brauche ich nicht. Du hast aber Recht, dass manche Männer das anders sehen.

Ich finde, man sollte nicht meinen, "die guten Männer" seien alle vergeben an die guten Frauen. Das sind Beziehungsdynamiken, und die will auch nicht jeder Single geschenkt.
So ist es. Was ich damit meinte ist, dass manche Frauen sich selbst anders einschätzen als sie dann auf Männer wirken. Sie empfinden "tough" als positives Attribut, merken aber nicht, dass das anders wahrgenommen wird. Auch hier im Forum gibt es ja ein paar "Ich lasse mir gar nichts mehr gefallen"-Frauen, die aus ihren schlechten Erfahrungen mit Männern unreflektiert den Schluss ziehen, das müsse ausschließlich an den Männern liegen.
Die Aussage, dass es diese "guten" Männer nicht verfügbar gibt, stammte ja von @Wildblume. Auch die Auswahl an Frauen ist eben nicht so toll, wie manche Damen glauben. Viele "gute" Männer und Frauen sind eben schlicht nicht für jede(n) verfügbar.
 
  • #46
Die Eine sagte mir ma, sie hat kein Problem Männer kennenzulernen, viele wollen aber nur naschen, für die Beziehung wird dann die "graue Büromaus" genommen.
Wenn man sich selbst als Nabel der Welt betrachtet, finden Männer das ganz jenseits von Aussehen und finanzieller Sicherheit nicht zwangsläufig so attraktiv wie man sich selbst einschätzt.

Ich komme übrigens auch unstudiert mit meinem Geld allein zurecht, halte mich nicht unbedingt für "tough", finde mich aber mittlerweile auch völlig okay so. Was dazu führt, dass mich auch andere so völlig okay finden.
Ich bin nachsichtiger mit mir selbst geworden. Und mit den Männern auch ;). Die müssen nicht perfekt sein, ich bin es auch nicht. Wenn man aber natürlich selbst perfekt ist, dann muss es der passende Mann wohl auch sein ....
 
  • #47
Die Eine sagte mir ma, sie hat kein Problem Männer kennenzulernen, viele wollen aber nur naschen, für die Beziehung wird dann die "graue Büromaus" genommen.
Bei solchen Aussagen wäre ich immer vorsichtig.
Da spricht viel Abwertung, Neid.
Eigentlich wird von Frauenseite immer kolportiert, Männer waren optikfixiert, achten nur aufs Äußere - dann wäre aber diese Klage doch ein Widerspruch?
Oder liegt Attraktivität dann eben im Auge des Betrachters und die "graue" Büromaus ist gar nicht so grau.

Die Wertungen gibt es auch analog von Männern - die Frauen wollen immer nur den bad guy...

Die Realität
Es gibt sicher einen Anteil ungebundener Menschen.
Partnersuche ist mit zunehmenden Alter grundsätzlich nicht so einfach, die Persönlichkeiten ausgeprägter, ebenso die Vorstellungen. Zusätzlich ein Paket an Erfahrungen.
Die Selbstverständlichkeit, neue Kontakte zu schließen, nimmt ab - man bewegt sich in einem Umfeld, da kommt selten jemand Neues.
Es wird noch spannend, jetzt zu diesen besonderen Zeiten, wo Sozialkontakte reduziert sind, Lehrbetriebe ins virtuelle verlagert... Da wird es auch für jüngere Menschen nicht mehr so einfach.

Und manch ungebundener Mensch im zunehmenden Alter ist an einer Partnerschaft nicht interessiert.

Was ich in diesem Forum gelernt habe ist die negative Konnotation von taff bei Frauen wie von nett bei Männern.

Die eine (zu) unabhängig, (zu) durchsetzungsstark, hart - Eigenschaften,, die frau bei einem Mann auch eher nur bedingt schätzt. Augenhöhe ist da wohl unwahrscheinlich.
Und der "nette" Mann? - braucht wohl die taffe Frau😉. Oder eine Mama..
Nett steht dann für - kein Standing, nicht wissend was er will, es immer recht machen wollend.

W, 51
 
  • #48
Bei solchen Aussagen wäre ich immer vorsichtig.
Da spricht viel Abwertung, Neid.
Wieso liest du Abwertung und Neid? Da werden Erfahrungen beschrieben und gleich von dir abgewertet? Ist dir das bewusst?

Eigentlich wird von Frauenseite immer kolportiert, Männer waren optikfixiert, achten nur aufs Äußere - dann wäre aber diese Klage doch ein Widerspruch?
W, 51
Vielleicht nur "eigentlich", Männer schauen schon mit den Augen auf das Äussere, letztendlich aber vielleicht eigentlich praktmatisch, das Unkomplizierte, Anpassungsfähige für den Alltag zu suchen, zu nehmen, und ab und zu, sich doch was fürs Auge zu holen.

Hast du mal gelesen, was Sexarbeiterinnen so wissen und erzählen, von verheirateten und gebundenen Männern?

W Ü55
 
  • #49
Pfffff, also ich kenne keinen Mann, der sich mit einer lahmen, langweiligen, graumäusigen Frau zusammen tut und sie ertragen und überall ihretwegen belächelt werden möchte.

Die Männer, die ich in unserem Umfeld beobachte, suchen sich für eine zweite lange Beziehung Frauen, die sie begeistern, mit denen sich etwas anfangen lässt, mit denen es sich aber auch angenehm und unkompliziert zusammen leben lässt.

Kööööönnte es viiiiiielleicht sein, dass da bei den umwerfend tollen, schlanken, erfolgreichen Frauen der eine oder andere Hase im Pfeffer liegt? Dass die Damen sich für die Achse halten, um die die Welt sich bitteschön drehen sollte?

Dass ein gestandenes Mannsbild sich das nicht unbedingt antun möchte, kann ich durchaus verstehen, ginge mir nicht viel anders. Bei meinem Mann (zweite Ehe) läuft das ausgeglichen, wir stimmen uns ab und schaffen es - oh Wunder - uns nicht so wichtig zu nehmen.
Wer hat hier was von eine lahmen, langweiligen, graumäusigen Frau geschrieben? Meinst du damit die Begrifflichkeit "Büromaus"? Du wertest aber ganz schön ab. Unabhängig davon, meinst du nicht, dass bei denen evtl. vielleicht auch der Hase im Pfeffer liegen könnte?

Verstehe ich richtig, dass ein gestander Mann sich Frauen mit Hasen im Pfeffer nicht antut, und dafür sich dafür eine Büromaus, die ja alle keinen Hasen im Pfeffer haben und deren Welt sich halt ums Büro dreht und nicht um sie selber, als Partnerin nimmt?

Ich persönlich finde es schon wichtig, an erster Stelle mich wichtig zu nehmen. Ich finde es keine Tugend, sich selber nicht so wichtig zu nehmen. Derzeit sehe ich aber in unserer Gesellschaft leider oft was anderes.

Schlussendlich: Ist es "sich nicht so wichtig nehmen", das Rezept, um einen der wenigen fittten, mit guten Charakter ausgestatteten, dazu schlanken Single-Männer Ü50 für sich zu gewinnen?

W Ü55
 
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  • #50
Ich bin nachsichtiger mit mir selbst geworden. Und mit den Männern auch ;). Die müssen nicht perfekt sein, ich bin es auch nicht. Wenn man aber natürlich selbst perfekt ist, dann muss es der passende Mann wohl auch sein ....
Du ergänzt da einen wichtigen Punkt. Ich will nicht dauernd das Gefühl haben, etwas in einer Beziehung "beweisen" oder "leisten" zu müssen. Wenn man gegenseitig den Anspruch auf Perfektion hat, wird es doch sehr anstrengend.
Wenn manche Frauen von den Männern (und iumgekehrt), die sie zuerst gewählt haben, enttäuscht sind, steigern sie die Anforderungen, um etwas "besseres", perfektes zu bekommen. Es wäre wohl besser, etwas "anderes" zu suchen...

Wieso liest du Abwertung und Neid? Da werden Erfahrungen beschrieben und gleich von dir abgewertet? Ist dir das bewusst?
Ich denke, Dir ist nicht bewusst, wie Deine Texte wirken...

Verstehe ich richtig, dass ein gestander Mann sich Frauen mit Hasen im Pfeffer nicht antut,...
So ist es. Eine Frau, die Probleme bringt (mal abgesehen davon, dass Du die Redewendung eigenartig verwendest), spart man sich, wenn man im fortgesetzten Alter so seine Erfahrungen gesammelt hat.

Schlussendlich: Ist es "sich nicht so wichtig nehmen", das Rezept, um einen der wenigen fittten, mit guten Charakter ausgestatteten, dazu schlanken Single-Männer Ü50 für sich zu gewinnen?
"Nicht so wichtig nehmen" ist wohl auf beiden Seiten eine gute Voraussetzung für eine entspannte und angenehme Beziehung, die das Leben bereichert. Und ich denke, genau das wollen viele Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte haben.
 
  • #51
Man liest nur das, was man lesen möchte. Da kann ein positives Denken gleich sehr negative sein.. Hoch lebe die Interpretation.:)

Die FS kann die Suche aufgeben, wenn sie einen neuen Partner gefunden hat und dann wäre ja eine weitere Suche nicht sinnvoll oder? Alles ist möglich in unserem Universum und am Alter liegt dies nicht Sicherheit nicht. Wie viele VIP heiraten noch mit 60 oder 70 wieder.

If you don't win, try to lose gracefully
 
  • #52
Wer hat hier was von eine lahmen, langweiligen, graumäusigen Frau geschrieben? Meinst du damit die Begrifflichkeit "Büromaus"?
Ja, das war meine Assoziation.

Schlussendlich muss es passen zwischen zwei Menschen. Ich hatte zur Zeit meiner Suche ja auch mehrere Männer etwas näher kennen gelernt und musste feststellen, dass es nicht ging, ein Fernkennenlernen wurde von Seiten des Mannes beendet.

Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht in unpassenden Beziehungen geblieben bin - sonst hätte ich meinen jetzigen Mann nicht kennen gelernt.

Die mit vielen forumsnotorischen Vorteilen versehenen Männer hätten es gerne weiter versucht - weshalb ausgerechnet mit mir (garantiert NICHT mit einem Komplettpaket aller weiblichen Vorzüge ausgestattet) - keine Ahnung. Weiß ich nicht.

Aber es war sicherlich nicht von Nachteil, dass sie den Eindruck gewonnen haben, dass ich für andere Menschen auch einmal heftig zurück stecken kann, wenn es notwendig ist.

Die Bereitschaft zu solch einem Verhalten halte ich bei beiden Geschlechtern für unabdingbar für eine Beziehung/Partnerschaft/Ehe, die diese Namen wirklich verdienen. Natürlich kann auch jeder/jede auf sich schauen und alles Andere läuft dann so nebenbei, bitte schön, wem es gefällt................
 
  • #53
... Ich bin seit 6 Jahren Single und im RL leider nichts passiert. Macht es überhaupt Sinn es in einer Partnervermittlung zu versuchen?

Leider haben in meinem Bekanntenkreis die meisten nur schlechte Erfahrungen in unterschiedlichen Partnerbörsen. gemacht. Die Beiträge machen wenig Mut einen Versuch zu wagen. Macht es eher Sinn auf eine Affäre zu hoffen? Oder bin ich als Frau in diesem Alter auch dafür schon nicht mehr zu gebrauchen?
...
Hallo Kolombine, ich hatte mit 38 aufgehört, Frauen pro-aktiv zu kontaktieren. Die letzte Frau, die ich damals kennenlernen wollte, fand 3 Wochen lang keine Zeit, um sich überhaupt zu treffen...
Gute zwei Jahre lang gar nichts, und jetzt nach dem Corona Lockdown habe ich ganze vier Frauen kennengelernt. Sie alle haben mich pro-aktiv kontaktiert. Es hat aber nicht gepasst, bei drei Frauen von meiner Seite aus, bei der vierten von ihrer Seite aus, was völlig ok ist. Wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht, für mich kein Beinbruch. Alle vier Frauen befanden sich in einer Scheidung, die sich wegen der Corona Krise verzögert hat, zumindest ihrer Aussage nach.
Ich denke, es ist nicht verkehrt, wenn Du die Gelegenheit hast, selbst aktiv zu werden. Es gibt Männer wie mich, die es sozusagen aufgegeben haben aus verschiedenen Gründen, aber wenn eine interessierte Frau da ist bzw. eine Frau, die ehrlich ihr Interesse zeigt - gerne! Ich lerne eine solche Frau gerne kennen! Ich denke mir nichts dabei, wenn sie mich kontaktiert und sozusagen den ersten Schritt macht. Man kann sich doch zumindest einmal treffen, sich kennenlernen, ohne irgendwelche Hintergedanken. Vielleicht ergibt sich ein zweites Treffen? Wer weiß.
Wünsche Dir viel Erfolg!
 
  • #54
Nein, du sollst nicht aufgeben.
Ich habe viele Arbeitskollegen Ü50 und es haben einge wieder neue Partner oder bereits nochmal geheiratet.

Mein Tipp: Such dir einen Mann, der dir gleichgestellt ist. Wenn du z.B. schon Kinder hast, dann soll er auch Kinder haben dürfen. Wenn du Ü50 bist, dann kann er auch Ü50 sein oder ein bisschen älter usw. Such lieber einen unauffälligen Mann (Normalo) als einen Lufthansa-Kapitän der denkt er ist der Beste.

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