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Gast

  • #1

Ab wann ist es einfach zu viel?

Ab wann geht der Partner eurer Meinung nach zu weit mit seiner Eifersucht (sei sie nun begründet oder unbegründet ist egal)?
Das Üblliche kennen wir ja alle: Handy auschecken, Mails oder andere Nachrichten oder SMS lesen, wirre Hirngespinste über die Pläne des Partners und seiner angeblichen Geliebten entwickeln... Aber die "Verdächtige" anrufen, ihr quasi drohen, damit sie Angst bekommt und den Kontakt abbrechen möchte? Dem Partner Druck machen, wo es nur geht - mit Kindern, mit Familie, mit Freunden und am Ende sogar mit Selbstmord drohen? Eine Show nach der anderen abziehen und völlig resistent jegichen Gesprächen gegenüber sein? Völlig trotzig sich wie ein kleines Kind benehmen und auf der eigenen Meinung bestehen?

Ist da nicht irgendwo Schluss? Ab wann geht es wirklich zu weit? Beim Selbstmord? Oder vielleicht schon früher oder später? Ich will jetzt keine allgemeine Antwort ich hätte nur gerne ein paar Statements dazu, wie ihr das so seht, individuell. Verallgemeinern kann man sowas ja eh nicht, aber mich würde interessieren wann den meisten Leuten hier endgültig die Hutschnur platzen würde...

Danke schonmal für eure Antworten.
 
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  • #2
Hallo FS,

so ein Verhalten bemerkt kluge Frau doch schon relativ früh. So ein Verhalten taucht nicht erst nach Jahren auf.

Wer so extrem tickt, braucht dringend prof. Hilfe. Von so einem Mann, ich habe es zum Glück nie erlebt, würde ich mich sofort trennen und ihn auch nicht als Partner bezeichnen.

w 49
 
  • #3
Unbegründete Eifersucht? Ist das nicht ein bisschen irre? Es muss ja schon nachweislich was vorgefallen sein, dass Misstrauen da ist.

Abgesehen davon: Was Sie da als "das Übliche" bezeichnen, finde ich genauso irre.

Was heisst hier "die Verdächtige anzurufen und ihr zu drohen" - also, dazu fehlt mir jedes Verständnis. Bei Ihnen liegt irgendetwas so total im Argen, dass ich es gar nichts mehr dazu sagen kann. Am besten gehen Sie zum Privatfernsehen in irgendsoeine wahnwitzige Talkshow ;)

Ich glaube, Sie haben noch nie wirklich zwischenmenschlich bedrohliche Situationen erlebt, sonst würden Sie hier nicht so allgemein fragen.

Entschuldigung, aber das ist meine Meinung. Vielleicht ändere ich die im Laufe dieser Diskussion nochmal, wenn Sie nähere Erklärungen und konkretere Situationen schildern.
 
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Gast

  • #4
Bei mir ist da schon viel eher Schluss. Konkret habe ich mich von einem Partner getrennt, als er mich verdächtigte, weil ich 10 Minuten später von der Arbeit nach Hause kam. Dabei hatte ich mich nur in Schaufenstern verguckt. Als das dann innerhalb von 1 Woche mehrmals hintereinander passierte,( er wurde auch laut, war keiner normalen Erklärung zugänglich und griff mich sogar körperlich an) , habe ich das Weite gesucht. Es war abzusehen, was passieren würde, wenn ich tatsächlich mal einen anderen Mann angesehen hätte.

Er drohte dann noch mit Selbstmord, als ich mich trennte. Ich habe nur die Polizei informiert und ging trotzdem.
 
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Gast

  • #5
Ab wann geht der Partner eurer Meinung nach zu weit mit seiner Eifersucht (sei sie nun begründet oder unbegründet ist egal)?
Das Üblliche kennen wir ja alle: Handy auschecken, Mails oder andere Nachrichten oder SMS lesen, wirre Hirngespinste über die Pläne des Partners und seiner angeblichen Geliebten entwickeln...=)
Ich empfinde das keinesfalls als üblich und würde mir das verbitten. Würde ich selbst auch nie tun. Wenn es deutliche Anzeichen für Untreue gibt: ansprechen und im Ernstfall trennen. Aber Hinterherspionieren ist doch wohl total niveaulos.

w, 49
 
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  • #6
Aber die "Verdächtige" anrufen, ihr quasi drohen, damit sie Angst bekommt und den Kontakt abbrechen möchte?
Man kann einen Kontakt nur abbrechen, wenn es ihn tatsächlich auch gibt. Wie hat die "Verdächtige" denn auf den Anruf reagiert? Oder war das nur eine Drohung? Dann steht ja nichts zu befürchten, und ich an Deiner Stelle würde die beiden Frauen einfach mal zusammenbringen.

Selbstmorddrohungen muß man nicht ernst nehmen, die Leute die damit drohen, tun es nicht, und die es tun, tun es heimlich und ohne Ankündigung.
 
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  • #7
Als üblich bezeichne ich so ein Verhalten nicht. Ich bin generell nicht so eifersüchtig, wenn er mir keinen Grund dazu gibt. D.h. in der Beziehung passt es, er sagt von sich aus, dass er mit den Personen oder auch der Freundin was trinken geht. Da hab ich 0 Problem damit. Wenn es aber öfters vorkommt, dass er sich mit jemanden trifft und mir davon nichts sagt, dann frage ich mich schon warum das so ist.

Portmonaie und Handy sind für meinen Partner ungefragt eigentlich tabu. Persönlich sehe ich das aber auch so. Wenn jetzt mein Partner bei mir im Kalender eine Nachricht eingibt, welche als Erinnerung ein Tag später wo wir uns nicht sehen, mich grüßt, dann find ich das süß, auch wenn er an meinem Handy war und ich nix davon mitbekommen habe. Wenn er aber meine sms lesen würde und andere Einträge dann wäre ich sowas von stinksauer!
 
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Gast

  • #8
Bei mir wäre das Maß voll, wenn die Eifersucht respektlos wird. Das ist dann der Fall, wenn der Partner z.B. Mails durchstöbert, nach Indizien sucht, womöglich gar Tagebücher liest, öffentlich peinliche Szenen macht, beleidigend wird oder Kontrollverhalten zeigt.
 
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  • #9
So hier die FS

Vielen Dank schonmal für die Antworten. Ich habe mich leider etwas unklar ausgedrückt. Es geht um eine Eifersüchtige FRAU, ich bin nicht der betroffene Mann, sondern stehe mehr außen vor und kriege das Ganze mit und habe mich gefragt, wie lange dieser Mann das noch mitmachen muss/sollte.
"Das Übliche" ist eben das, was leider leider viele Leute immer wieder tun, um dem Partner hinterher zu spionieren. Dass das absolut nicht geht, sehe ich genauso. Aber dieser Mann sieht das ziemlich gelassen. Er meint er wäre selbst dran Schuld, da er mit dieser Frau befreundet ist, die seine Frau nicht leiden kann.

"Die Verdächtige" ist also die, die seine Frau verdächtigt, eine Affäre mit ihrem Mann zu haben. Und der Anruf hat das Ziel verfolgt, dass diese "Verdächtige" Angst bekommt und aufgrund dessen (wie es schon öfter in der Beziehung vorgekommen ist) den Kontakt abbricht. Bzw. seine Frau hat schon oft von ihm verlangt den Kontakt anzubrechen, aber bei dieser Frau möchte er das nicht mehr tun.

Ich bin ja der Meinung, dass natürlich das ausspionieren schon viel zu weit geht und dass alles Andere dem nur noch die fetteste Krone aufsetzt, die es nur geben kann. Ich würde dieser Ehefrau professionelle Hilfe empfehlen aber wenn sie das nicht für nötig hält... man kann sich anscheinend den Mund fusselig reden. Es interessiert sie nicht.
Ich kann aber jetzt diesem Mann nicht sagen, dass seine Frau vollkommen einen an der Klatsche hat... :-/
 
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  • #10
Warum hängst dich dich da rein? Wenn du außen vor stehst, kannst du doch garnicht einschätzen wann es zu viel ist. Solange er das mitmacht, ist das seine Sache.
 
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  • #11
Warum hängst dich dich da rein? Wenn du außen vor stehst, kannst du doch garnicht einschätzen wann es zu viel ist. Solange er das mitmacht, ist das seine Sache.
FS hier:
Ich bin mit ihm befreundet und ich mache mir eben Sorgen um ihn. Was wie ich finde in einer Freundschaft normal ist. Man macht sich eben Gedanken, wenn jemand solche Probleme hat.

Und ja, irgendwie kommt einem das vor wie eine schlechte RTL-Serie ;)
 
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  • #12
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  • #14
Unbegründete Eifersucht? Ist das nicht ein bisschen irre? Es muss ja schon nachweislich was vorgefallen sein, dass Misstrauen da ist.
Nicht unbedingt. Wenn er eifersüchtige Part in seiner früheren Beziehung Grund dazu hatte oder weil er selbst zum Fremdgehen neigt und diese Gedanken auf den Partner überträgt, kann es das schon geben. Mir sind deshalb einfach schon ständige (unberechtigte) Verdächtigungen zuviel - selbst so erlebt.
Wenn ich allerdings meinen Partner mit meinem Handy in der Hand spionierend erwischen würde, würde ich wirklich sauer werden.
 
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  • #15
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du der Grund dieser Eifersucht bist? Warst Du diejenige, die angerufen und zur Minna gemacht wurde?
genau das vermute ich auch. Warum sonst sollte sich die FS da so reinhängen. Wenn es um einen platonischen Freund geht, der Probleme mit seiner mit mir nicht befreundeten eifersüchtigen Frau hat, die auf eine dritte Frau eifersüchtig ist, interessiert mich das null. Klingt also ziemlich unrealistisch.
Realistischer ist wohl, dass die FS selbst die besagte "Verdächtige" ist und nun hofft, dass sich der Mann bald trennt, weil es ihm zu bunt wird. Vielleicht hat sie ja doch ein bisschen Interesse an ihm, das nicht ganz so platonisch ist?

w, 28
 
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Gast

  • #16
Hallo FS

Dein Freund geht mit seiner Frau absolut respektlos um. Er pflegt weiter die Freundschaft zur anderen Frau. Es scheint ihm egal, wie es seiner Ehefrau damit geht. Das ist schlimm! Sie hat wohl starke Verlustängste. Die hat man nach meiner Erfahrung, wenn wirklich etwas nicht stimmt. Er kann/will ihr nicht die Sicherheit geben, die sie braucht. Als eine Freundin von ihm weißt Du doch sicher, ob mit der anderen Frau was läuft? Wenn ja, wäre das Verhalten der Ehefrau zwar extrem, entspränge aber der schieren Ohnmacht. Ich kann sie verstehen und finde ihn empathielos.
 
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Gast

  • #17
In Fällen wie diesen, wo "Eifersuchtsszenen" sehr heftig ausgetragen werden, gehen bei mir immer die Alarmlampen an.
Die außenstehenden Freunde und Bekannte des Partners, der dieser Eifersucht ausgesetzt ist, kriegen oft nur diese Seite mit und sind dann empört. Die Folge: Sie verurteilen einseitig denjenigen, der diese "Eifersuchtsszenen" spielt.

Hier muss man aber gewaltig aufpassen!

Insbesondere wenn die Streits und Methoden so weit gehen wie in diesem Beispiel, MUSS etwas (oder auch mehreres) vorgefallen sein.

@ Threaderöffner: Schreib doch ruhig, dass Du eine gute Freundin von ihm und somit die Betroffene und Angegriffene bist. Das ist auch wichtig für die Einordnung.

Zurück zu meiner Ausführung. Ich denke, es ist immer ein schmaler Grat zwischen überzogener und unbegründeter Eifersucht auf der einen, und schädlichem, Vertrauen zerstörenden Verhalten auf der anderen Seite. Die Eifersucht ist häufig nicht zuerst da! Insbesondere diese heftige Erscheinungsform ist oft die Folge von Vertrauensbrüchen und Verletzungen. Gerade Freundschaften zum anderen Geschlecht können, so denn Grenzen überschritten werden, ein Auslöser sein.

Zufällig ( ;) ) kann ich hier auch ein paar Beispiele aufführen:

- Ein Partner möchte nicht unbedingt das Handy bei einem anders geschlechtlichen Freund des anderen Partners zu Hause abholen, weil diese zu weit in einer Disco so viel getrunken haben, dass der eigene Partner auf der Rückfahrt vom Fahrrad fiel

- Schon gar nicht möchte man erleben, dass der eigene Partner mit einem seiner EX-Partner, der verlassen WURDE, zu zweit abends ins Kino geht und dann SMS erhält, wie schön doch der Abend war. Erst recht nicht, wenn das gesamte Umfeld weiß, dass dieser Partner sehr unglücklich über die Trennung war und ist und wenn es seinerseits bereits eindeutige Anspielungen gab

- Unschön ist auch, wenn man mit seinem Partner einen spontanen Wochenendausflug macht und dann eine SMS vom anders geschlechtlichen Kumpel ankommt, was ihr denn einfiele mit ihrem Freund spontan weg zu fahren. Sie hätten doch ins Auge gefasst, sich an diesem Wochenende mal wieder zu treffen

Solche Aktionen können beim Partner vielfältige unschöne Reaktionen auslösen (Vertrauensbruch, Eifersucht, Verletzungen). Unangenehme Fragen gehen einem durch den Kopf: Warum hat sie das nötig? Reicht meine Gegenwart nicht aus?

Partnerschaft steht und fällt auch mit einem gewissen Grad an Exklusivität. Wie hoch dieser Grad bei jedem einzelnen ist, ist natürlich individuell unterschiedlich.

Was ich also damit sagen will: Häufig ist heftige Eifersucht auch die Folge von Unruhen, die der/die andere in die Beziehung hinein bringt und mit denen er/sie den Partner verletzt.

Eifersucht ist nicht immer ein Verbrechen, sondern häufig eine menschliche Folge.

Und wenn sie so heftig ist wie vom Threaderöffner geschildert, hat die Beziehung ein grundlegendes UND BEIDSEITIGES Problem.
 
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  • #18
Hier FS,

ich gebe zu, dass ich diejenige bin, die diese "Verdächtige" ist. Ich wollte nur nicht, dass es zu einer Diskussion ausartet ob ich da nun etwas unternehmen muss, ob es meine Schuld ist oder in meiner Verantwortung liegt, die Ehe zu retten oder was auch immer. Vorwürfe oder anderes kann ich mir hier echt sparen. Ich will nur wissen wo bei den anderen hier die Grenze erreicht wäre.

Und es ist früher also ganz am Anfang der Ehe mal zu einem Ausrutscher gekommen, an dem diese Frau aber bei weitem nicht unbeteiligt war. Sie ist niemand der Wert darauf legt, vom Partner unabhängig zu sein und das war das womit ER dann ein Problem hatte... Und woran sich bis heute nichts geändert hat. Und an ihrer Eifersucht und an ihrem Misstrauen (was angesichts dieser Tatsache irgendwie verständlich ist) hat sich auch nichts geändert. Ich denke immer, wenn der Partner mit so etwas nicht klar kommt, sollte man es vielleicht besser bleiben lassen. Irgendwann, vor allem nach über einem Jahrzehnt muss doch mal gut sein. Ich kann doch nicht jemandem sein Leben lang einen einzigen Fehler vorhalten.
 
  • #19
ich gebe zu, dass ich diejenige bin, die diese "Verdächtige" ist. Ich wollte nur nicht, dass es zu einer Diskussion ausartet ob ich da nun etwas unternehmen muss, ob es meine Schuld ist oder in meiner Verantwortung liegt, die Ehe zu retten oder was auch immer. Vorwürfe oder anderes kann ich mir hier echt sparen. Ich will nur wissen wo bei den anderen hier die Grenze erreicht wäre.
Der Gedanke ist doch gar nicht so abwegig! Wieso sonst interessieren die FS Grenzen, die der Mann für sich selbst zu definieren hat?

Solche Fragen sind bei allen Usern sehr beliebt, wenn die Situation nicht eindeutig definiert/erklärt wird.

Es ist doch Augenwischerei, hier auf fürsorgliche Freundin zu machen, die sich um den gefühlt psychisch misshandelten Freund kümmert/kümmern muss.

Der Mann soll seine Position mit seiner Frau selbst eindeutig klären. Auch, ob er mit seiner Frau klar kommt oder nicht. Wenn er Handlungsbedarf sieht, soll er handeln, wenn nicht, soll er aufhören zu jammern.

Auf keinen Fall geht es die FS etwas an. Es ist nicht ihre Ehe. Und eine Freundschaft, die eine Ehefrau als ehegefährdend sieht (muss nicht so sein), ist auf jeden Fall einmal zwiespältig. Da ist die Frage schon erlaubt, was diese Freundin wirklich will, was bedeutet ihr der Mann und sie ihm?

Jeder von uns hat Freunde/Freundinnen. Aber eine Freundschaft, die sich derart negativ auf meine Beziehung auswirkt, die würde ich schon aus Selbstschutz für mein Nervenkostüm ernsthaft überdenken/prüfen (unabhängig davon, wie mein Partner dazu steht). Echte, wahre und offene (für die Partner durchsichtige) Freundschaften, die gefährden keine Beziehung. In der Regel bezieht man die Freunde überwiegend in seine sozialen Kontakte mit ein. Da sind gelegentliche Solotreffs auch keine Diskussion wert.

Die FS hat so eine abwertende, negative Einstellung und Art, über die Ehefrau ihres Freundes zu reden, dass bei Bestehen dieser 'Freundschaft' diese Ehe einfach schief gehen muss. Ganz besonders dann, wenn der Mann auch noch Wert auf ihre Meinung legt. Wieso glaubt sie, dazu ein Recht zu haben?

Aber ich gehe mal davon aus, dass das erklärte Ziel dieser ganzen Aktion hier eigenes Interesse, also reiner Egoismus ist. Aus welchem Grunde sonst, sollte die FS sich in Dinge einmischen, die sie nichts, gar nichts angehen? Eheprobleme, wie auch immer gelagert, sind Probleme, die zwischen dem Ehepaar zu klären sind - egal mit welchem Ausgang.

All' diese sog. guten Freundinnen/Freunde (die, die glauben, sich einmischen zu müssen) sind oft schlimmer für eine Beziehung, als es Affairen sind.

(Wobei ich persönlich Affaire(n) auch absolut niemals akzeptieren könnte und würde, nebenbei gesagt.)
 
  • #20
Schreib doch jetzt einfach mal, was genau du von deinem Freund, um den du so besorgt bist, willst.
Für mich ist das ein einziges Darumherumreden, tut mir leid.

Traust du dich das?
 
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  • #21
@FS:
Was erwartest du von uns. Dass wir dir helfen die Ehefrau als Irre hinzustellen und sie zur Scheidung überreden? Dass sie eifersüchtig ist, wenn ihr Mann fremdging liegt nahe.
Wenn der Mann ein Problem mit seiner Frau hat möge ER selbst bitte hier posten.

Ehrlich gesagt finde ich dich seltsam. DU wirst das Problem, dass die beiden haben sicher nicht lösen, du verschlimmerst es eher.
 
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Gast

  • #22
FS hier:

Genau das wollte ich vermeiden. Ich hab hier nicht aus Spaß auf Freundin gemacht, die damit nichts zu tun hat.
Klar ist es seine Ehe und ich werde nicht hingehen und ihm vorschreiben wie er zu handeln hat. Das habe ich auch NIE gesagt. Ich will lediglich Meinung hören, ab wann das Eifersuchtstheater für die Leute hier eine Grenze erreicht hat, an der man sich das nicht mehr antun muss. Es soll quasi eine Umfrage sein und keine Diskussion, ob es nun in Ordnung ist mit einem verheirateten Mann befreundet zu sein o.ä.

Also bitte kommt wieder auf meine eigentlich Frage zurück!
VIelen Dank
 
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  • #23
Und es ist früher also ganz am Anfang der Ehe mal zu einem Ausrutscher gekommen, an dem diese Frau aber bei weitem nicht unbeteiligt war.
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du auch dieser Ausrutscher warst? So langsam dämmert mir, was diese Ehefrau gerade mitmacht: der Mann trägt die ehelichen Interna ausgerechnet jener Frau zu, die auch der Grund dafür ist. Mannomann. Wenn Du wirklich Freundschaft und NUR Freundschaft für diesen Mann empfindest, dann halt' Dich da raus, das ist der beste Freundschaftsdienst, den Du ihm erweisen kannst.
 
  • #24
Also bitte kommt wieder auf meine eigentlich Frage zurück!
Liebe FS, jedem hier - außer dir - ist doch einleuchtend, dass eine solche Frage nicht als Umfrage behandelt werden kann. Solche Fragen sind immer von der persönlichen Situation abhängig und jeder Mensch hat andere Grenzen, die er setzt, für das, was er sich zumutet/zumuten lässt und ertragen kann/will.

Wozu soll da eine Umfrage, wie du es nennst, gut sein? Wem soll sie helfen?
Sorry, Mod., das ist keine Chataufforderung - ich erwarte keine sinnvolle Antwort.
 
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Gast

  • #25
Wenn mein Mann weiter Kontakt zu einer Frau hält mit der er mich betrogen hat dann hat das nichts mit Eifersucht zu tun.
Sie versucht die Ehe zu retten indem sie ihm zeigt wie wichtig er ihr ist. So schrecklich kann sie gar nicht sein denn ansonsten würde der Mann nicht bei ihr bleiben - dass kannst du dir schön reden wie du willst. Er ist bei ihr, nicht bei dir, das zeigt ja wohl alles.
FS, du bist das Problem, nicht die Frau aber leider erkennt der Mann das nicht.

Generell zu deiner Frage:
Bei mir wäre bei Handy kontrollieren Schluss, alles andere geht sowieso nicht.
Allerdings wäre auch bei betrügen Schluss, daher stellt sich die Frage eh nicht.
w, 41
 
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Gast

  • #26
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du auch dieser Ausrutscher warst?
Nein, da liegst du falsch (hier wieder FS)!! Und das sage ich jetzt nicht einfach so, das IST so. Damals war es seine Ex und ich bin nicht seine Ex.

Was ich von ihm will? Ich bin glücklich, wenn ich einfach nur neben ihm sitzen und in die Gegend glotzen kann. Mehr will ich nicht. Macht darauf jetzt was ihr wollt. Meine eigentliche Frage hat damit nichts zu tun. Ich will hier auch keine allgemeine Antwort wo die Grenze erreicht ist. Ich will individuelle Meinungen dazu. Und die kriege ich hier nicht von allen. Stattdessen wird mir das vorgeworfen, um das es hier nur bedingt geht.
Ich mische mich nebenbei gesagt auch nicht in die Ehe ein. Ich bin für ihn da, bzw seine Frau ist diejenige, die mich in die Ehekrise reinzieht, immerhin hat sie mich angerufen. Ich werde ihm bestimmt nicht in seine Entscheidung rein reden. Ich mache mir nur meine Gedanken und habe eine simple Frage gestellt. Und mit dem Ergebnis will ich ihn nicht konfrontieren und ihm klar machen wie irre seine Frau ist. Das geht mich nichts an (sofern seine Frau mich weiterhin in Ruhe lässt)!
 
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  • #27
Für mich hört sich die Frage die FS so an, als ob sie darauf wartet, dass es dem Mann zuviel wird und er seine Frau endlich verlässt, um sich ihr zu widmen
@FS
So wie Du schreibst, bist Du glücklich in seiner Gegenwart auch wenn Du nur in die Gegend glotzt. Das ist etwas mehr als normale Freundschaft.
Ich kann mich hier manchen Ratgebern nur anschliessen. Der Mann lässt seine Frau leiden, weil er den Kontakt zu Dir nicht abbrechen will. Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass er seine Frau so einfach nicht verlassen wird, denn DAS ist der Grund, warum er sich so viel von ihr an Eifersuchtsszenen gefallen lässt, sonst wäre er schon gegangen - schliesslich weiss er ja auch, dass sie zurecht eifersüchtig ist. Es scheint so, er verlässt sie nicht und wird sie auch nicht verlassen. Das war doch das, was Du so dringend wissen wolltest, oder?
 
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  • #28
FS hier:

Jetzt wird es übrigens kompliziert für alle, die (noch) nicht in der Lage sind zu differenzieren oder bedingungslos zu lieben.
Ja, von mir aus, ich liebe ihn... nur nicht so wie ich meine bisherigen Partner geliebt habe. Und ich erwarte nicht, dass er sich für mich entscheidet. Er ist mir einfach wichtig und daran, dass er mir immer davon erzählt, merke ich, dass ihm das nicht gut tut. Er schwingt immer nur große Reden, aber er ändert nichts an der Situation. Klar, seine Entscheidung, aber es tut mir weh, wenn er sich von seiner Frau immer wieder so unter Druck setzen lässt.
Ich weiß nicht wer gesagt hat, dass ich möchte, dass er sich für mich entscheidet, wer behauptet hat ich würde meinen er würde seine Frau nicht mehr lieben oder möchte seine Ehe nicht retten. Ich habe auch nie gesagt, dass es mir am liebsten wäre, die beiden würden sich trennen. Ich liebe ihn so wie er ist (menschliche Liebe, kein Herzrasen, keine Verliebtheitsphase, einfach Akzeptanz). Und ich kann von mir behaupten, dass ich ihn bedingungslos liebe. Das ist das was ich mir unter WAHRER Liebe vorstelle. Und wahre Liebe stellt keine Bedingungen und hat keine Erwartungen. Auch nicht die Erwartung, dass er mich zurückliebt. Das ist genauso wie ich meine Mutter liebe. Auch sie liebe ich bedingungslos, weil sie meine Mutter ist und immer meiner Mutter sein wird. Und diese Form der Liebe ist in meinen Augen die kostbarste, die man nicht einfach so wegwerfen sollte.
 
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Gast

  • #29
FS hier:

Jetzt wird es übrigens kompliziert für alle, die (noch) nicht in der Lage sind zu differenzieren oder bedingungslos zu lieben.
Ja, von mir aus, ich liebe ihn... nur nicht so wie ich meine bisherigen Partner geliebt habe.
...
Und ich kann von mir behaupten, dass ich ihn bedingungslos liebe. Das ist das was ich mir unter WAHRER Liebe vorstelle.
...
Und diese Form der Liebe ist in meinen Augen die kostbarste, die man nicht einfach so wegwerfen sollte.
Entschuldige bitte, was ist das für ein Geschwafel? Du machst dir ganz schon was vor. Du liebst ihn auf eine ganz besondere Art. Du verlangst nichts. Aber bist der festen Meinung, seine Frau hat eine Klatsche, weil sie (zu Recht) eifersüchtig ist. Das wirst du ihm natürlich nicht sagen, weil du so gewaltig über den Dingen stehst. Aber du wirst ihn natürlich auch nicht in Ruhe lassen. Denn "man" sollte diese Liebe nicht so einfach wegwerfen. Das ist auf eine ganz besonders passiv-aggressive Art intrigant.
Wenn du ihn wirklich so speziell, erwartungs- und bedingungslos liebst, würdest du dich zurückziehen, statt seine Ehe zu ruinieren.
 
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Gast

  • #30
# 16 again:

Also alles wie immer und wie von mir oben beschrieben: Seine Partnerin reagiert panisch und hysterisch, weil es ist wie so häufig: Die "Freundschaft" zu einer Bekannten ist maximal einseitig (eine von beiden will mehr). Diese Drucksituation, diese unsägliche Angst und dieser zerstörerische Störfaktor im Leben seiner Partnerin ruft die entsprechenden Reaktionen hervor. Diese wiederum werden dann gegen die Partnerin verwendet und Täter werden zu Opfern deklariert.

Das ist unerträglich!!!

Aus Deinen Worten spricht die Doppelmoral schlechthin: Die "echte Liebe", die Du deklarierst ließe jede Form des weiteren Kontakts gar nicht zu.

In Wirklichkeit siehst Du Dich als die bessere Partnerin für diesen Mann und Du gierst darauf, dass er endlich genug hat von der Eifersucht, DIE DU FORCIERST!!!!

In den ersten Postings lief es noch nach Plan. Schließlich hätten ja sooo viele schon viel früher den Schlussstrich gezogen. Wie kann man nur in einem Handy stöbern?

Wie man das kann? Aus Angst vor einem riesigen Verlust, aus Angst bloß gestellt, blamiert und vorgeführt zu werden. Und schließlich aus inniger Zuwendung.

Ich schrieb es, bevor die FS es zugab und bitte alle User, stets zu beachten, was sich hier wieder mal bestätigt hat:

Heftige Eifersucht hat immer Auslöser und sehr häufig einen wahren Kern und somit eine gewisse Existenzberechtigung.

Überlegt Euch gut, welche vermeintlichen "Freundschaften" zum anderen Geschlecht DAS wert sind und wie ihr sie einordnet. Das ist sehr häufig ein Spiel mit dem Feuer.
 
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