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  • #1

„8/7“ als Ideal?

Weil ich gerade aus einer etwas problematischen Anbahnung mit leichten Blessuren ausgestiegen bin, hier mal eine Frage nach eurer Einschätzung:

Gehen wir mal von - zumindest in den ersten Monaten - getrennten Wohnungen aus. Ich sehe meine Partnerin am liebsten jeden Tag, was dann unter der Woche meistens (nur) das gemeinsame Übernachten mit Abendessen und Frühstück bedeutet, wenn man tagsüber unterwegs ist. Wenn das mal nicht geht, „leide“ ich natürlich nicht, aber als Standard, als Ziel würde mir weniger (zB das typische 2x pro Woche + ein Teil WE) nicht ausreichen.

Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte? Ist euch so ein (übergroßes?) Nähebedürfnis schon mal begegnet, wie seid ihr - als Betroffene oder Partner - damit umgegangen?
 
  • #2
Das ist bei mir (w 35) und meinem Partner (m 40) nicht anders. Wir sehen uns morgens vor der Arbeit kurz auf einen gemeinsamen Kaffee (außer wenn wir beide gleichzeitig im HO sind, dann sehen wir uns tatsächlich den ganzen Tag über) und dann erst wieder zum Feierabend zu Hause.

Ggf sind wir beide zusammen oder mal jeder einzeln am Abend anderweitig verabredet, dann sieht man sich natürlich erst später oder im Bett wieder.

Wir leben aktuell auch noch nicht zusammen (fast 2 Jahre Beziehung), wechseln uns aber mit dem gemeinsamen Aufenthalt in der jeweiligen Wohnung ab (selbe Stadt). In diesem Sinne wohnen wir dann schon zusammen in der jeweiligen ETW 😉

Das Wochenende verbringen wir meistens gemeinsam, außer es sind eben mal getrennte Aktivitäten mit Freunden/Bekannten vereinbart. Wir können uns aber auch, obwohl zusammen in einer Wohnung, gut getrennt voneinander beschäftigen, wir lassen dem anderen seinen Freiraum, respektieren auch, wenn einer von uns mal me-time braucht.

Für mich persönlich ist das ein normales Miteinander in einer festen Beziehung.

Unser Umgang ist sehr harmonisch und ausgeglichen, wir kommunizieren offen miteinander, um sicherzustellen, dass das Miteinander stets passt.

Ich persönlich verstehe deine Frage nicht ganz; wenn man eine gemeinsame feste Bindung anstrebt, dann wird man sich zumeist wohl "zwangsläufig" sooft sehen, außer man präferiert LAT oä.
 
D

Dianthus

Gast
  • #3
Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte?
Naja, wenn du deine neue Partner_in jeden Tag siehst und jeden Tag mit ihr Zeit verbringst, dann verschwindet doch dein Leben. Wie organisiert du dann deine Hobbys, deine Freundschaften, deine Zeit für dich allein?

Tatsächlich passt aber dieses übergroße Nähebedürfnis zu deinem, im anderen Thread geäußerten, auftauen bei Lovebombing.
Klingt v.a. in Kombination danach als ob du dich sehr schnell an den anderen anpasst bzw. anpassen willst.


Hast du Ideen woran das liegt?
 
  • #4
Lies Dich im Thread „Neue Beziehungsform erkunden, kann das gelingen?“ mit Frau Rossi ein. Da sind nicht nur die FSin, als auch einige antwortende Frauen, welche auch mehr Nähe brauchen/wünschen/haben wollen und zu einer verbindlichen Partnerschaft dazugehört; genauso wie Du auch. Du bist also nicht allein mit deinem Wunsch nach Nähe.
Mit der passenden Partnerin, welche es genauso möchte, kannst du alles, nach deinen Wünschen mit ihr gestalten oder auch sie gleich bei Dir einige Zeit (z.B. Homeoffice, Urlaub, Arbeitsunfähigkeit) wohnen lassen.
P.S. Wenn es mir zuviel wäre, sage ich nein; man merkt doch, wenn kommt: „morgen/heute geht nicht, weil ... wir sehen uns dann am tt.mm.jj wieder (und telefonieren/schreiben zwischendurch)“; dass der andere damit Abstand sucht und auch mal für sich sein will.
 
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  • #5
Was soll ein 8/7 denn sein? 8 (?) von 7 (?) ? Normalerweise hat eine Woche 7 Tage und du möchtest sozusagen bei ihr wohnen, Abend zu ihr fahren und am WE auch bei ihr sein.
Theoretisch ist es möglich, wenn beide verliebt sind und den gleichen Tagesrhythmus haben.
Ich bin eigentlich auch eine wie du, wenn ich verliebt bin und deshalb verstehe ich dich 😊. Man hat mir aber gesagt, es sei nicht so gut so extrem sich auf jemanden einzulassen.
 
  • #6
Du brauchst kein Couching, du brauchst die passende Partnerin, die in bestimmten Bereichen auch und gerade Nähe/Distanz Kompatibilität mit dir hat!
 
  • #7
  • #9
Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte? Ist euch so ein (übergroßes?) Nähebedürfnis schon mal begegnet, wie seid ihr - als Betroffene oder Partner - damit umgegangen?
Klingt "verwirrt". Für mich ist in einer Beziehung zusammen zu leben völlig normal.
Ich meinte damit „keine Nacht allein“. Irgendwie ist das ja meistens möglich, wenn man in derselben Stadt wohnt. Ich will/brauche durchaus auch Tage für mich alleine - aber eigentlich keine Nächte.
Das regeln zwei Menschen in einer Beziehung doch so, wie sie es gerne haben möchten.
 
  • #10
Dann wäre es 7 Nächte pro Woche oder hat eine Woche 8 Nächte🧐🤔?
Wie auch immer, warum brauchst Du diese nächtliche Nähe? Hat das etwas mit Kontrolle zu tun oder brauchst du Kuscheleinheiten und einen gute Nacht Kuss? Menschliche Nähe? Familienähnliche Strukturen?
Ich frage nur um dich zu verstehen. Ich denke, das würde dir helfen dir darüber Gedanken zu machen, ob dieses Bedürfnis real ist. Sehr oft will man bei konkreten Möglichkeiten dann doch keine Nähe und sucht dann doch Abstand. Es ist nicht real und nur eine Sehnsucht….letztendlich nur eine Ausrede.
Es gibt bestimmt auch eine hübsche psychologische Definition dafür, aber ich komme jetzt nicht darauf.
 
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  • #11
Du widersprichst dich, eigentlich heißt: eigentlich nicht! Guter Tipp von mir: arbeite an deinen "S" Werten, arbeite an deiner Aufrichtigkeit und Authentizität dir selbst gegenüber, du hast da große Defizite, du stehst dir selbst im Wege, kannst dich selbst nicht aushalten, kannst nicht alleine sein, das sind alles Mängel an den "S" Werten!

 
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  • #12
Hast du keine Freunde oder Hobbys? Wenn man sich gleich am Anfang jeden Tag sieht dann ist doch irgendwann der Reiz vorbei. Meine Frau und ich haben genau so ein gegenseitiges Nähebedürfniss. Trotzdem haben wir auch unsere Freiheiten.
 
  • #13
Hallo Verwirrt1111, bereits die Überschrift „„8/7“ als Ideal?“, also gerade das 8/7 empfinde ich als besonders besitzergreifend, ich brauche aber auch Zeit für mich/mit mir alleine.

Du brauchst aber nur die passende Partnerin zu finden, die auch das gleiche Nähebedürfnis hast wie Du.
 
  • #14
Dann wäre es 7 Nächte pro Woche oder hat eine Woche 8 Nächte🧐🤔?
Ich meinte das analog zu 24/7


Wie auch immer, warum brauchst Du diese nächtliche Nähe? Hat das etwas mit Kontrolle zu tun oder brauchst du Kuscheleinheiten und einen gute Nacht Kuss? Menschliche Nähe? Familienähnliche Strukturen?
Gute Frage. „Kontrolle“ als Grund fände ich schon sehr schlecht. Das würde ich höchstens bei jemandem entwickeln, der ständig alleine um die Häuser zieht… aber so eine Beziehung geht für mich überhaupt nicht.
Die anderen, hm - menschliche Nähe, inkl. Sex trifft’s wohl am besten.


Hast du keine Freunde oder Hobbys? Wenn man sich gleich am Anfang jeden Tag sieht dann ist doch irgendwann der Reiz vorbei
Doch hatte ich ja geschrieben. Gut ausgelastet.
Das mit dem „Reiz vorbei, weil zu oft gesehen“ kenne ich überhaupt nicht, nein.


Du widersprichst dich, eigentlich heißt: eigentlich nicht!
Nein. Heißt bei mir „wenn ich ehrlich drüber nachdenke, bin ich nachts lieber in Gesellschaft“.
 
  • #15
Nächtliche Symbiose wie im Parallelthread erwähnt (eng zusammen gekuschelt schlafen) , dafür Distanz am Tag?

Speziell.

M, 56
 
  • #16
Das ist doch in einer neuen Beziehung der Idealfall (vor allem "nach einer problematischen Anbahnung mit leichten Blessuren ausgestiegen" wie Du schreibst): jeder hat seine eigene Wohnung und beide können es nicht mehr erwarten bis zum nächsten Mal...
 
  • #17
Die anderen, hm - menschliche Nähe, inkl. Sex trifft’s wohl am besten.
für mich wäre das viel zu viel. Vor allem am Anfang. Da müsste ich ja mein Leben total der Beziehung anpassen. Auf andere Kontakte wie Freunde treffen verzichten und das zu einem Zeitpunkt, wo die Beziehung noch überhaupt nicht gefestig ist.

Deine Expartnerin wollte doch jeden Tag Sex. Das hast Du dann auch merkwürdig gefunden??
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #18
Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte? Ist euch so ein (übergroßes?) Nähebedürfnis schon mal begegnet, wie seid
Wenn du es selbst als behandlungswürdig siehst, fragen ich mich wie du darauf kommst?
Mochten deine letzten Partnerinnen das nicht?
Oder findest du es selbst komisch so zu fühlen?
Mir geht es prinzipiell genauso, vermutlich weil ich es auch so gewohnt war.
Hab bis ich 13 war in Gesellschaft geschlafen..
Die Frage ist warum will man Nähe?
Weil der andere nah sein soll, oder weil man sich alleine eher unwohl, traurig, einsam usw fühlt.
Bei mir ist es leider auch letzteres, manchmal.
Nichts beruhigt mich so wie Kuscheln.
Irgendwie betrübt mich die Abhängigkeit die dadurch entsteht in meiner Beziehung.
Das ist aber mein Thema. Mein Mann braucht nicht so viel Nähe und irgendwie fühle ich mich oft als Bittsteller.
Fühlt sich für mich nicht gut an.
Weiß nicht wie es dir damit geht.
Irgendwo hast du geschrieben, du magst auch gerne eng umschlungen einschlafen.
Da stellt sich mir die Frage, ob du überhaupt schon mal mehrere Jahre in einer Beziehung warst.
Bei mir waren die ersten drei, vier Jahre so kuschelig.
Dann lassen offensichtlich die Hormone nach und eine realistischere Einschätzung stellt sich ein
Momentan genieße ich Kuscheln vor dem Einschlafen.
Mag dann aber meine eigene Matratze, Decke und Platz um erholsame Nächte zu haben.
Mein Mann bräuchte das alles nicht, er ist oft nachts nach und schläft unruhig
Er schläft auch lieber alleine ( so wie er es kennt, als Kind und in langen Single Phasen).
Für deinen Seelenfrieden wäre eine Partnerin mit ähnlichen Bedürfnissen definitiv besser, sag ich nun aus Erfahrung.
In den 8 Jahren meiner Ehe, ist dieses unterschiedliche Bedürfnis immer
wieder Thema.
 
  • #20
Dann wäre es 7 Nächte pro Woche oder hat eine Woche 8 Nächte🧐🤔?
Wie auch immer, warum brauchst Du diese nächtliche Nähe? Hat das etwas mit Kontrolle zu tun oder brauchst du Kuscheleinheiten und einen gute Nacht Kuss? Menschliche Nähe? Familienähnliche Strukturen?
Ich frage nur um dich zu verstehen. Ich denke, das würde dir helfen dir darüber Gedanken zu machen, ob dieses Bedürfnis real ist. Sehr oft will man bei konkreten Möglichkeiten dann doch keine Nähe und sucht dann doch Abstand. Es ist nicht real und nur eine Sehnsucht….letztendlich nur eine Ausrede.
Es gibt bestimmt auch eine hübsche psychologische Definition dafür, aber ich komme jetzt nicht darauf.
Die Definition heißt Beziehung oder Ehe, da ist das sozusagen ganz normal. Wir sind hier, wenn ich nicht arbeite, auch 24 Std zusammen, ist überhaupt kein Problem.
 
  • #22
Sowas, das du beschreibst, will ich auch. Allerdings nur mit dem passenden Partner. Das will man, denk ich, vor allem dann, wenn man sehr verliebt ist. Große Verliebtheit ist ja auch ein Ideal, das man anstreben kann. Warum soll dieser Wunsch behandlungsbedürftig sein?
 
  • #23
Wenn das mal nicht geht, „leide“ ich natürlich nicht, aber als Standard, als Ziel würde mir weniger (zB das typische 2x pro Woche + ein Teil WE) nicht ausreichen.
Warum ziehst Du dann nicht einfach mit der Frau zusammen? Problem gelöst. Wollen doch viele.

Ich will/brauche durchaus auch Tage für mich alleine - aber eigentlich keine Nächte.
Dann such Dir doch mehrere Frauen - damit Du für jede Nacht eine hast.
Wenn Mutti Deine Bedürfnisse nicht mehr erfüllt, dann fühlen sich die wenigsten Frauen dazu berufen. Bei LAT geht es nicht nur um Deine bedürfnisse sondern um eine Schnittmenge.
So wie Du Deine Tage für Dich allein brauchst, wollen Frauen offensichtlich ihre Nächte für sich allein.

menschliche Nähe, inkl. Sex trifft’s wohl am besten.
Sorry, aber klingt so, als wäre die Frau als nächliche Dienstleisterin von Dir gedacht - gibt es alles, aber nur gegen Gage.

wie seid ihr - als Betroffene oder Partner - damit umgegangen?
Zusammenziehen auf ausreichend großem Wohnraum, sodass jeder seinen Rückzugsbereich hat.
Jeder hat seine Hobbys, jeder geht seine Wege. Wir kleben tagsüber nicht so zusammen wie nachts.
 
  • #24
Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte? Ist euch so ein (übergroßes?) Nähebedürfnis schon mal begegnet, wie seid ihr - als Betroffene oder Partner - damit umgegangen?

Ich bin da etwas zwiegespalten. Für mich wäre "jede Nacht" in einer Anbahnung viel zu viel, da wäre ich komplett überfordert.

Mich würde mal der Zeitrahmen interessieren, den du dieser Entwicklung gibst.

Wir haben uns die ersten sechs Wochen (mal so grob geschätzt) dreimal die Woche gesehen - ohne Übernachtung. Das war für Kennenlernen super.
Danach zweimal die Woche getroffen (mit Übernachtung auch unter der Woche) plus das ganze Wochenende miteinander verbracht. Das wurde für meinen Partner aber mit der Zeit zu anstrengend und so sind wir ganz allmählich auf ein- bis zweimal die Woche ohne Übernachtung, aber weiterhin komplettes Wochenende (Freitagabend bis Sonntagabend) gewechselt. Die Planung zum Zusammenziehen stand da aber schon, deshalb haben wir das ganz gut ausgehalten. Diese Entwicklung verlief so über eineinhalb Jahre.

Aber wenn du das so magst / brauchst, gibt es bestimmt dazu passende Frauen. Nur geht dieser Wunsch anscheinend mit gewissen Phänomenen einher, die du in deinem vorigen Thread ja auch benannt hast und die durchaus zu Problemen führen können - schnelle emotionale und körperliche Nähe, wenn das Gegenüber sehr offen erscheint mit anschließendem Absturz, wo man dann feststellt, dass es doch nicht so richtig passt. Ich persönlich gehöre eher zu den Menschen, die die allgemeine Passung abklären, bevor sie sich mit Haut und Haaren einlassen ...
 
  • #25
Ist das eurer Einschätzung nach eine „bedenkliche“ Haltung, zu der ich zB mal ein Coaching ins Auge fassen sollte? Ist euch so ein (übergroßes?) Nähebedürfnis schon mal begegnet, wie seid ihr - als Betroffene oder Partner - damit umgegangen?

Das kommt ja immer auf das Nähebedürfnis deines Gegenübers an.

Aber auch dein Verhalten im Kontakt.

Ich kannte welche, von denen ich mich total eingeengt gefühlt habe, weil sie 24/7 meine Aufmerksamkeit wollten.

Hatten kein eigenes Leben, keine eigenen Freunde, Hobbys oder Interessen. Hingen an mir wie eine Klette, ich sollte sie quasi entertainen.

Mein Partner jetzt wollte zwar auch immer so viel Kontakt, dass es anfangs hart an meiner Grenze war, aber er beschäftigt sich selbstständig, auch wenn er da ist. Macht was im Keller, buddelt im Garten, oä. Oder macht Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen.

Überlege doch mal selbst: findest du Frauen interessant, die dich nur anhimmeln ?
 
  • #26
aber weiterhin komplettes Wochenende (Freitagabend bis Sonntagabend) gewechselt.
Ich finde gerade das Planen vollständig gemeinsamer Wochenenden eher einengend.
Hatten kein eigenes Leben, keine eigenen Freunde, Hobbys oder Interessen. Hingen an mir wie eine Klette, ich sollte sie quasi entertainen.
deswegen frage ich gerade etwas „nachtlastig“. Tagsüber sieht man sich ja sowieso weniger… warum aber nachts getrennt?
Sorry, aber klingt so, als wäre die Frau als nächliche Dienstleisterin von Dir gedacht - gibt es alles, aber nur gegen Gage.
Wir kleben tagsüber nicht so zusammen wie nachts.
Ich verstehe diese zwiespältige Bewertung nicht. Warum ist sie einmal eine „Dienstleisterin“?
So wie Du Deine Tage für Dich allein brauchst, wollen Frauen offensichtlich ihre Nächte für sich allein.
ok, wollen Frauen das tendenziell? Ein bestimmter Hintergrund?
 
  • #27
  • #28
Ich finde gerade das Planen vollständig gemeinsamer Wochenenden eher einengend.
Das ist ja eben für jeden anders. Ich habe das nur als Beispiel gebracht, wie wir doch relativ viel Zeit miteinander verbracht haben, ohne deshalb jede Nacht gemeinsam zu haben.

Meine Frage, auf welchen Zeitraum du das so siehst, bevor dir weniger zu wenig ist, hast du nicht beantwortet. Dabei fände ich das sehr interessant. Ob du quasi von Anfang an in die vollen gehst oder ob sich das auch entwickeln darf.

deswegen frage ich gerade etwas „nachtlastig“. Tagsüber sieht man sich ja sowieso weniger… warum aber nachts getrennt?
Was hat man denn von nachts? Außer jeden Abend Sex natürlich. Das wäre mir - außer in der hormonellen Hochphase am Anfang - zu viel.

ok, wollen Frauen das tendenziell? Ein bestimmter Hintergrund?
Wie kommst du jetzt darauf, ob Frauen das tendenziell wollen? Das hier ist doch nur eine sehr kleine Stichprobe - wie sollen wir das beantworten?
Ich kann nur von mir sagen, dass ich eher früh schlafen gehe und das am besten allein, weil ich dann besser schlafe. Sonst kein weiterer Hintergrund. Und jeden Tag Sex will ich definitiv nicht, also auch von daher kein Bedarf an jede Nacht zusammen.
 
  • #29
Ich verstehe diese zwiespältige Bewertung nicht. Warum ist sie einmal eine „Dienstleisterin“?
Weil es einseitig um die Vollerfüllung Deiner Wünsch geht, s.u. In einer Beziehung geht es um die Wünsche beider. Alles andere muss man nich als Dienstleistung dazukaufen.

ok, wollen Frauen das tendenziell? Ein bestimmter Hintergrund?
Ich habe es mal mit einem LAT-Mann probiert, der auch seine Tage für sich wollte, aber zum Sex gern zu mir, erst nach seinem Plan, weil das aber nicht klappte umso öfter.

Wenn ich eineen Arbeitstag hatte oder den Tag und den Abend mit Freunden verbracht habe, dann habe ich keine Lust, mich im Bett mental nochmal auf jemand anderen einzustellen - zumal ich am nächsten Tag ausgeschlafen zur Arbeit musste.
Ich hatte einfach noch die Freunde in meinem Kopf und in meinen Gefühlen und das sollte für den Rest des Tages so bleiben, nciht durch einen Fremden gestört werden.

Es war mir ein Rätsel, wie ein Distanzmensch wie er auf den Gedanken kommen konnte, dass ich mich nach dem Kino direkt von den Freunden verabschiede, statt mit ihnen noch ein Glas Wein zu trinken und über den Film zu reden und stattdessen mit ihm ins Bett springe. Da war Null Wahrnehmung meiner Person, meiner Eigenarten, meiner Bedürfnisse, nur er, er, er.

Er kam dann auch mit solchen Ideen, wie dass ich ihm den Schlüssel geben soll, er liegt dann schon in meinem Bett.
- Nein, ich will nicht, dass ein LAT-Mann in meiner Abwesenheit in meiner Wohnung/in meinem Bett ist, mit dem es keine Interaktion als WarmingUp gegeben hat.
- Nein, ich will nicht, dass da jemand in meinem Bett liegt, mit dem ich wenig Verbindung habe, weil er so viel Zeit für sich braucht, nur weil er nachts nicht allein schlafen will. Ich habe kein Interesse an einem egoistischen Riesenbaby.

Ob das tendeziell so ist? Bei mir schon, bei meinen emotional ebenso autonomen Freundinnen genauso.
Männer die keine Nähe wollen, bekommen diese nicht bedarfsgerecht. Die Frauen gucken genauso vorrangig nach ihren Bedürfnissen und wenn das nicht jede Nacht Sex ist, insbesondere nicht nach Unternehmungen mit anderen, dann kann der Mann zuhause bleiben.

Eine emotional abhängigere Frau ist da sicherlich anders getrickt, stresst Dir dann aber rum, wenn Du Dein Ding machts.
Mit mir hatte der Mann keinelei Stress/Streit. Er traf nur "nein" und mein generelles Unverständnis für seine körperliche Bedürftigkeit.
 
  • #30
Meine Frage, auf welchen Zeitraum du das so siehst, bevor dir weniger zu wenig ist, hast du nicht beantwortet.
Von meiner Seite aus gerne sofort, wenn es sonst passt. Ich muss mich daran nicht erst gewöhnen, gefällt mir immer.
Und jeden Tag Sex will ich definitiv nicht, also auch von daher kein Bedarf
Ist das bei dir wirklich so definitiv? Immer nur alle xxx Tage? So etwas habe ich ehrlich bisher kaum bei meinen Partnerinnen angetroffen. Etwas anderes ist natürlich, wenn man phasenweise sehr müde etc ist. So eine „Grundhaltung“ fände ich bei der Anbahnung schon schwierig.
Was hat man denn von nachts? Außer jeden Abend Sex natürlich.
Naja, eben diese tolle Nähe beim Einschlafen, Kuscheln, gemeinsam Frühstücken…
 
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