• #1

5 Tipps, wenn man den Partner des Freundes nicht leiden kann?

Haben sie schon einmal erlebt, dass sie den neuen Partner oder die neue Partnerin eines engen Freundes/-in nicht leiden konnten? Wie lässt sich vermeiden, dass der neue Freund zur Zerreißprobe für die Freundschaft wird? Welche 5 Tipps können sie anderen geben?
 
G

Gast

  • #2
Nein, weil ich mich generell um meine eigenen Sachen scheeren und nicht die, ob jemand anderes mit seinem Partner glücklich wird. Wer gibt mir das Recht dazu, darüber zu urtielen? Es gibt Dinge, in die man sich nicht einmischt! Ich finde, jeder sollte einfach bißchen mehr auf seine eigenen Sachen gucken, als immer auf andere!
 
  • #3
Fünf Tipps wird schwierig, weil:
Wenn es wirklich so unmöglich ist, denjenigen zu mögen, reduziert sich der Kontakt doch automatisch?
Die wenigen Male, wo man sich trifft, wird man sich wohl beherrschen können müssen.

Oder man trifft denjenigen nur dann, wenn der Partner nicht dabei ist. Ich würde das aber nicht mögen. Bei mir würde sich der Kontakt reduzieren.
Sollte ich denjenigen mal ertragen müssen, wäre ich froh, wenn die Zusammenkunft vorbei ist. Vielleicht mich im Stillen noch etwas ärgern (über beide), aber lieber keinen Gedanken mehr an denjenigen verschwenden.

Keinesfalls würde ich mich da einmischen. Was geht mich das an, sie (oder er) muss ja schliesslich glücklich sein. Und wie schon geschrieben: Der Kontakt wird dann automatisch weniger. Von beiden Seiten wahrscheinlich.
 
G

Gast

  • #4
1.
Alles, was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder traurig macht und ich dies an ihm ändern will, habe ich als Aspekt auch in mir selbst.
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und ich dies an ihm verändern will, kritisiere, bekämpfe und unterdrücke ich in Wahrheit in mir selbst und hätte es auch in mir gerne geändert.

2.
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und an mir verändern will, und ich mich deswegen verletzt oder angegriffen fühle, so betrifft es mich ebenso - ist dies in mir noch nicht richtig erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt, mein Ego ist noch stark, meine Selbsterkenntnis noch schwach.

3.
Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft, an mir ändern will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

4.
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich als Aspekt selbst in mir und liebe dies auch im anderen. Ich erkenne mich selbst im anderen - in diesen Aspekten sind wir eins.

5.
Situationen werden uns so lange in unterschiedlichen Verkleidungen wieder begegnen, bis wir alles gesehen, verstoffwechselt, transformiert und transzendiert haben, was für diese Situation für uns notwendig war.
 
  • #5
Die neue Liebe von Freunden hast Du nicht zu beurteilen. Behandle sie respektvoll, denn das bist Du Deinen Freunden schuldig. Sei dann für Deine Freunde da, wenn sie Deine Hilfe brauchen und dränge Dich nicht ungefragt auf.
 
G

Gast

  • #7
[mod] Ich denke z. b. an ein Paar, wo von Anfang an klar war: Einer will Kinder, der andere nicht. Bei denen gab es immer Spannungen, die immer den einen unsympathischer wirken liessen. Welcher Merksatz passt denn jetzt, hm?
Kann ja sein, dass ein Teil dieser Weisheiten wortwörtlich im Lehrbuch für irgendwas steht, aber das ist doch etwas weit hergeholt. Wie soll man den persönliche Empfindungen auf ein solches Regelwerk reduzieren. Ich hoffe, das nehmen sich hier nicht allzuviele zu Herzen, denn jeder einzelne hat ein bestimmtes Bild von befreundeten Päärchen vor den Augen - soll er die dann nach diesen Merksetzen analysieren? Bisschen flach, finde ich. Dann kann man alle drei, vier, viele Beteiligten, die in so einer Situation sind als Sammelpaket zum nächsten Therapeuten schicken. Piep, piep, piep, wir ha'm uns alle wieder lieb. Es ist völlig normal, dass man auch mal Freunde von Freunden nicht mag.