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Gast

  • #31
Leider sind auch wir Frauen betroffen

Ich (40) hatte von meinem Partner immer wieder gehört, dass ich mir doch einen anderen suchen solle, ich hätte es doch so verdient etc etc.- ich sei doch so eine tolle Frau etc etc.


Also sind die Hauptgründe

1. langfristige Zurückweisung durch den eigenen Partner/ viel zu viel Kritik - Auseinanderleben
2. Nicht reden können bzw ales geht immer im Kreis
3. Fehlendes Selbstbewusstsein des Partners, er findet sich selbst nicht gut
4. Zeit und Gelegenheit (neu verliebt auf der Kur) und schlussendlich
5. das Gefühl wieder gesehen geliebt und wertgeschätzt zu werden, so wie man/frau ist

Ich (40) bin nicht stolz wegen des Fremdgehen, aber es hat meine ursprüngliche Beziehung verbessert (ich war aber auch ehrlich) und mein weibliches Selbstvertrauen, was sehr am Boden war, enorm gestärkt, weil ich endlich mal richtig weiblich sein durfte ohne dauerhafte Verpflichtung (er war verheiratet). Jetzt bin ich auch glücklicher mit meinem Freund und komischerweise ist er mehr verliebt in mich als vorher, wo ich nur ein Anhängsel war.
 
  • #32
@30
Ich hoffe das muss ich jetzt nicht wirklich verstehen

1. langfristige Zurückweisung durch den eigenen Partner/ viel zu viel Kritik - Auseinanderleben
2. Nicht reden können bzw ales geht immer im Kreis
3. Fehlendes Selbstbewusstsein des Partners, er findet sich selbst nicht gut
4. Zeit und Gelegenheit (neu verliebt auf der Kur) und schlussendlich
5. das Gefühl wieder gesehen geliebt und wertgeschätzt zu werden, so wie man/frau ist
Das sind alles Handfeste Trennungsgründe, bei einem solchen Partner zu bleiben grenzt an Selbstaufgabe.
Dein Kurschatten scheint Dich ja wert zu schätzen (siehe Punkt 5) wieso bleibst Du nicht einfach bei dem?
Ich (40) bin nicht stolz wegen des Fremdgehen, aber es hat meine ursprüngliche Beziehung verbessert
So wie sich das liest konnte diese Beziehung auch nur besser werden. Für Ihn scheint es keine Rolle zu spielen bzw. er ist froh dass dieses ganze lästige "wertschätzen" und beachten dieses Zweibeinigen Haustieres um sich rum von einem anderen erledigt wird.

Geh nicht Fremd sondern lauf so schnell Du kannst!
 
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Gast

  • #33
Vor allem ist der Grund des Zusammenwohnens noch zu nennen. Das törnt ab und engt jeden ein, kein Reiz, kein Jagdtrieb, nichts bleibt übrig. Männer, die mit einer Frau zusammenleben möchten, brauchen ihre Mutti. Frauen, die mit einem Mann zusammenleben möchten, brauchen ihren Vati/Bruder, eine Schutzperson. Beide sind nur daran interessiert, in der Gesellschaft als Paar dazustehen.
Lebt man als Single mit eigener Adresse, wird man in der Gesellschaft beäugt, verachtet, nicht kontaktiert, nicht zu Parties eingeladen, man findet kaum/schwer/oder gar keine Freunde....mit steigendem Alter wirds immer schwieriger bishin unmöglich.

Aufgrund dieser gemeinsamen Wohnsituation, Teilen des gemeinsamen Bades, des gemeinsamen Bettes etc. auf Jahre gesehen, hat niemand mehr einen persönlichen Freiraum, alles ist festgesetzt und festgefahren. Die Frauen versuchen dann schnell schwanger zu werden, um einen Mann an sich zu binden. Es ist, als würde man bei den Eltern leben, die Ehe ist einfach nur der Austausch dafür. Daher vermute ich, daß Menschen die sich lieben, einfach nicht zusammenziehen und auch keine Kinder zeugen gemeinsam. Ich (w 40) vertrete diese Ansicht auch.
 
  • #34
Daher vermute ich, daß Menschen die sich lieben, einfach nicht zusammenziehen und auch keine Kinder zeugen gemeinsam. Ich (w 40) vertrete diese Ansicht auch.
Tolles Statement, um eigenes Unvermögen zu erklären...

Gründe für's Fremdgehen gibt es tatsächlich keine, keinen einzigen Grund. Ausreden, fadenscheinige Erklärungen ja, jede Menge.

Erst Trennung, dann Neuorientierung. Das ist ehrlich und fair. Alles Andere ist reiner Egoismus und nicht zu rechtfertigen. Einfach ein - für mich - nicht zu akzeptierendes Charakterdefizit.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich immer weniger Menschen daran halten. Schade, dass immer mehr akzeptiert wird, was angeblich doch ALLE machen. Nein, eben nicht Alle und das ist auch gut so.
 
  • #35
@32
Vor allem ist der Grund des Zusammenwohnens noch zu nennen. Das törnt ab und engt jeden ein, kein Reiz, kein Jagdtrieb, nichts bleibt übrig. Männer, die mit einer Frau zusammenleben möchten, brauchen ihre Mutti. Frauen, die mit einem Mann zusammenleben möchten, brauchen ihren Vati/Bruder, eine Schutzperson.
OMG! Hast mein vollstes Mitleid. Offenbar noch nie die Nähe, das Partnerschaftliche Leben, eine Gemeinschaft positiv erlebt. Mich törnts an, Einengen? Wenns das tut ist es der falsche Partner, und eine Mutti? brauch ich echt nicht.
 
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Gast

  • #36
Wer fremdgeht ist charakterschwach und zu feige, seinem Partner zu sagen, welche Probleme in der Beziehung existieren. Er ist unfähig, die Probleme zu lösen oder die Konsequenzen zu ziehen, und die Beziehung beenden, sowie gänzlich empathiefrei, weil er sich kein Bild davon macht, was er im Partne/der Familie damit auslösen kann.
 
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  • #37
@32

Sehr provokante These, die nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Es kommt doch aber darauf an, wie das Zusammenleben gestaltet wird.
Es ist wichtig, dass in einer Beziehung/ Ehe beide ihre persönlichen Freiräume behalten, dass beide mit ihren Freundeskreisen etwas unternehmen. Allerdings in einer gesunden Balance. Wenn hier ein Mißverhältnis entsteht, dann schleicht sich Unzufriedenheit ein.
Und hier kommt das häufiger genannte Argument der Charakterschwäche zum Tragen, wobei ich es eher als mangelnde Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit benennen würde. Über die Unterschiedlichkeit der Bedürfnisse sollte gesprochen werden, ein Kompromiss gefunden werden, denn sonst kann es lang- oder kurzfristig zum Fremdgehen führen.
Und damit lässt sich ganz klar sagen, wenn fremdgegangen wird, dann ist in der Primärbeziehung nicht alles so, dass die Bedürfnisse beider Partner befriedigt werden.
Wenn zwei Menschen sich entscheiden, in einer Beziehung miteinander zu leben, bedeutet dies, dass beide häufig ihre gewohnten Lebensweisen mehr oder weniger aufgeben. Die Kunst der "Ehe" ist es, hier eine Balance zu finden, mit der beide Partner gut miteinander leben können.
w(42), verheiratet
 
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  • #38
...man geht nur fremd, wenn einem in der Beziehung etwas fehlt!!!...vielleicht das "Gepflegtsein" des Partners?...oder das Sexleben ist eingeschlafen?
 
  • #39
...man geht nur fremd, wenn einem in der Beziehung etwas fehlt!!!...vielleicht das "Gepflegtsein" des Partners?...oder das Sexleben ist eingeschlafen?
Und schon wieder einer der Ausreden sucht.
Ich hab schon Fremdgänger erlebt deren Sexualleben mehr als in Ordnung war und deren PArtner sich auch nicht hat gehen lassen. In deren Partnerschaften alles "gestimmt" hat aber Sie dennoch meinten Ihr eigenes Selbstbewusstsein mit Fremdpoppen zu puschen.

Wenn mir in der Beziehung was fehlt spreche ich es an und ändere es, Fremdgehen ist da einfach nur feige.
 
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  • #40
Wenn etwas in der Beziehung fehlt, dann spricht man das an, alles andere ist gemein. In vielen Beziehung ist der Sex super, der Partner gepflegt und troztem wollen sich manche mit Fremdgeheri ihr sexuelle Attraktivität bestätigen zu lassen, es reicht vielen nicht, dass nur der eigene Partner sie toll findet, nein, es müssen noch andere, fremde Menschen das bestätigen.
 
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  • #41
Über die Unterschiedlichkeit der Bedürfnisse sollte gesprochen werden, ein Kompromiss gefunden werden, denn sonst kann es lang- oder kurzfristig zum Fremdgehen führen.
Einspruch! In der geschilderten Situation kann es lang- oder kurzfristig zur Trennung kommen. Zum Fremdgehen kommt es nur, wenn einer der beiden an Charakterschwäche leidet. In dieser Frage gibt es übrigens auch keinen Kompromiß, denn wie sollte der aussehen? Der eine ein bißchen treuer und der andere dafür ein bißchen untreuer? m
 
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Gast

  • #42
Wären wir alle vernünftig denkende Menschen, würden wir uns eingestehen, dass Monogamie eine Fehlentwicklung der Neuzeit ist und wir uns nur selbst etwas vormachen. Wir würden Beziehungsformen suchen, die mit unserer Natur im Einklang stehen und nicht mit dem, was romantisch verklärte Liebesfilme uns einzureden versuchen.

Aber nein, wir halten an Prinzipien fest, die noch nie wirklich eingehalten wurden und den ökonomischen Gegebenheiten der frühen Lebenswirklichkeit geschuldet sind. Wir denken nicht, sondern äffen nach, was uns die Unterhaltungsindustrie und christlichen Kirchen vormachen.

Wir erklären mit Charakterschwäche, was in Wirklichkeit ein Fehler im System ist. Genauso wie Alkohol keine Ausrede ist, ist auch das Märchen von dem Pushen des Selbstbewusstseins nicht der wahre Grund. Der wahre Grund ist, dass wir immer noch in unserer selbst verschuldeten Unmündigkeit gefangen sind. [mod]
 
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  • #43
ich glaube, dass Fremdgehen einfach Bestandteil des Sexualtriebes ist. Vor dem Fremdgehen erfolgt bei beiden Geschlechrter eine Risiko-Nutzen-berechnung, Bsp.
Ein Geschäftsmann, der viel reist, wird häufiger fremdgehen, weil es fast kein Risiko damit verbunden ist,sein Nutzen ist mehr Sex, dagegen eine Hausfrau mit wirtschaftlicher Abhängigkeit vom Ehemann hat ein hohes Risiko, wenn es rauskommt ist der wirtschaftliche Standard in Gefahr, zudem war es für eine Hausfrau vor der Internetzeit auch schwer, die entsprechenden Kontakte zu knüpfen.Bei Männer geht es einfach nur darum, möglichst viel Sex zu haben und kein Risiko erwischt zu werden und bei Frauen ist Sex mehr Mittel zum Zweck und vor allem mit einem Mann mit besseren Genen oder status ein Kind zu zeugen, deshalb sind Frauen nach Ihrem gebärfähigen Alter kaum noch Fremdgänger.M
 
  • #44
Ähem, diese Meinung wird nicht wahrer wenn man Sie im 20igsten Tread wieder äussert.

Wären wir alle vernünftig denkende Menschen, würden wir uns eingestehen, dass Monogamie eine Fehlentwicklung der Neuzeit ist und wir uns nur selbst etwas vormachen. Wir würden Beziehungsformen suchen, die mit unserer Natur im Einklang stehen
Die Fragen die sich den Wissenschaftler dabei stellen sind

- Wieso belohnt uns unser Hormonsystem mit Feelgood Hormonen wenn wir altruistisch sind, wenn wir treu sind und uns um unsere Familie kümmern?
- Wieso reagiert das Limbische System mit Eifersucht wenns zum fremdgehen kommt?

Der naheliegende Schluss ist - dieses Verhalten war das erfolgreichere. Sonst hätte es sich nicht in uns manifestiert.
 
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Gast

  • #45
Die Fragen die sich den Wissenschaftler dabei stellen sind

- Wieso belohnt uns unser Hormonsystem mit Feelgood Hormonen wenn wir altruistisch sind, wenn wir treu sind und uns um unsere Familie kümmern?
- Wieso reagiert das Limbische System mit Eifersucht wenns zum fremdgehen kommt?

Der naheliegende Schluss ist - dieses Verhalten war das erfolgreichere. Sonst hätte es sich nicht in uns manifestiert.
Wir müssen unterscheiden zwischen Polygamie, echter Monogamie und eben serieller Monogamie.

Echte Monogamie bedeutet: Einen Partner auswählen und ihm bis zum Lebensende treu bleiben. Einen, und nicht 20 hintereinander (damit meine ich nicht dich, Kalle) und sich auf die Schulter klopfen, dass man jeweils ein halbes Jahr lang treu war, bis man ihn wieder abgeschossen hat.

Und wir müssen uns bewusst machen, dass unsere genetische Programmierung nicht mehr unserer Lebensweise entspricht. Früher war die "Familie" die Gruppe, also wesentlich weiter gefasst, und 1:1-Monogamie war nicht unbedingt Teil davon. Erst vor 20000-70000 Jahren kam dies auf.

Dass die Feelgood-Hormone als Ursache von "Treue" ausgeschüttet werden, halte ich zumindest nach der Verliebtheitsphase allerhöchstens für eine Folge sozialer Konditionierung.

Eifersucht beim Mann: Verhindern, dass man Energie in das Ausziehen fremder Gene steckt.
Eifersucht bei der Frau: Verhindern, dass Kinder anderer Frauen die Ressourcen des Mannes ebenfalls beanspruchen.

Beides ist durch Verhütung kein echtes Problem mehr, aber diese Programmierung auf Eifersucht ist natürlich schwer zu durchbrechen. Wer es nicht glaubt, lese mal "Das egoistische Gen" von Dawkins. Wir sind viel weniger von unserem Verstand geleitet, als wir uns wünschen.

Außerdem: Wäre Treue natürlich, gäbe es keine Seitensprünge, zumindest nicht in dieser großen Zahl. Wir sprechen je nach Statistik von der Hälfte der Menschen!

Wenn ich dann wieder diese Märchensprüche a la "Liebe ist, wenn Treue Spaß macht" usw. höre... siehe oben.

Was folgt daraus?
Treue muss erarbeitet werden, sie ist nicht selbstverständlich einfach da und ungefährdet.
Ein Seitensprung ist kein Drama; insbesondere hat er nichts damit zu tun, ob man seinen Partner liebt (da gibt es zig Umfragen dazu).
Ein Seitensprung kommt am ehesten nach einer gewissen Zeit (die früher gereicht hat, um Kinder großzuziehen).
Die Lust auf fremde Haut kommt zwangsläufig. Man muss ihr nicht nachgeben, aber dieses Geschrei von wegen "Charakterschwäche" ist sicher nicht zielführend.

Ich behaupte sogar, dass viele Ehen hätten gerettet werden können, wären gelegentliche Ausflüge in andere Gefilde erlaubt gewesen, mit der Folge, dass sich die Frustration nicht so aufstauen hätte können.
 
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Gast

  • #46
Mir erschließt sich nicht, wie man seinen Partner wahrhaft lieben kann aber gleichzeitig mit anderen Sex hat? Wie passt das bitte zusammen?

Männer wollen natürlich das sichere, wohlige Heim mit der Ehefrau und Kindern, das "Paket Familie" aber dennoch Geliebten haben. Nicht eines von beiden wollen sie aufgeben, sondern parallel fahren. Eine Frau, die es duldet, dass ihr Mann Affären hat, ist keine normale Frau und findet wohl das lockere Parnterschaftskonzept nicht schlimm und tut es ihrem Partner evtl. gleich. Es ist selbstverständlich mehr als nur egoistisch, doppelt zu spielen. Der Mann möchte nicht jeden Tag Gulasch essen, somit will er auch nicht alle paar Tage die selbe Frau unter sich liegen haben. Der Mann möchte ab einem bestimmten Alter auch die Bestätigung von anderen Frau erhalten, dass er noch ein "geiler Hengst" ist, es sozusagen "drauf hat". Dem Mann reicht es nicht, dass seine Partnerin ihm zeigt und sagt, wie toll er sexuell noch ist, nein, das ist zu wenig für den Mann, viel zu wenig. Auch möchte der Mann noch seinen sexuellen Marktwert testen, wie kommt er noch bei anderen Frauen an, gerade bei der jüngeren Generation?

Treu sein ist ganz einfach. Wer seinen Patner liebt und respektiert, wird nicht fremdgehen, egal ob er Chancen hat das es niemals rauskommt, so einfach ist das. Wie kann man Sex mit einer anderen Person haben und nach Hause kommen seinen Partner küssen und so tun als wäre nichts geschehen? Um so Leben zu können, muss der Mensch ganz schön abgebrüht und abgestumpft sein, in jeglicher Form.

Sexuelle Ausrutscher, die Fremdgeherei, passiert nicht einfach so, sie passiert bewusst.
Wir sind keine Tiere, wir haben die Wahl zu entscheiden, was wir tun, unser Handeln liegt in unseren Händen. Natürlich finden notorische Fremdgeher stets fadenscheinige Ausreden um ihr Handeln zu rechtfertigen und dennoch belügen sie sich selbst oder versuchen andere hinters Licht zu führen. Und es gibt auch keine einmaligen Ausrutscher. Wer erstmal auf den Geschmack des Fremdgehens gekommen ist, wird das niemals vollkommen aufgeben, wenn es ihm gefallen hat.

w, 34
 
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  • #47
Die Lust auf fremde Haut kommt zwangsläufig.
Wenn das so ist, stimmt mit mir etwas nicht. Ich hatte zwar hin und wieder durchaus der Lust nachgegeben, den Rest meines Lebens mit einer anderen Frau zu verbringen, aber nicht durch Fremdgehen mit anschließender Trennung, sondern eben anders herum: trennen und erst dann etwas Neues suchen.

Zugegeben, die Trennung "einfach so" fällt deutlich schwerer, weil sie immer wieder auf die Frage zurückführt, ob man sich nicht doch so weit verbiegen könnte, daß es weitergehen kann, während das eigene Fremdgehen eben vollendete Tatsachen schafft, die nicht mehr anzweifelbar sind.

Aber "Lust auf fremde Haut"? Niemals. Diese Überwindungskraft scheint mir irgendwie zu fehlen.
 
  • #48
@44
Dass die Feelgood-Hormone als Ursache von "Treue" ausgeschüttet werden, halte ich zumindest nach der Verliebtheitsphase allerhöchstens für eine Folge sozialer Konditionierung.
Nööö, aber nicht einfach so sondern nach jedem Sex, evolutionsbiologisch ja auch sinnvoll, es könnte da ja zur Befruchtung gekommen sein.

Und klar, alles natürlich aus der Steinzeit, Verhütung ist im Programm nicht inbegriffen oder dass "bis dass der tod uns scheidet" war nicht so fürchterlich lange.

Daher, klar, serielle Monogamie wäre die Heutige entsprechung- mit monogamen Pahasen von so etwa 8-10 Jahre.

Nur, wer regelmässig mit seiner Angetrauten Sex hat und dennoch fremd geht handelt mal sicher NICHT seinen Hormonen und Veranlagung gemäss.
 
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Gast

  • #49
Wenn ich fremd gehe, trenne ich mich sofort nach dem ersten Sex von dem anderen Mann.
Also ist es eher ein warmer Wechsel.
Ich gucke nach anderen Männern, wenn mir eben der "Alte" auf die Nerven fällt.
Ich glaube eh nicht eine Beziehung, die lebenslang hält und wo immer alles toll ist.
Ich habe auch keine Lust daran zu arbeiten und darüber zu diskutieren wer den Abwasch macht und einkaufen geht. Bin ein weiblicher Macho!
So´n Alltagstrott killt jede Beziehung, deshalb suchen so viele ein Abenteuer.
Ich werde gerade massiv von einem Mann angebaggert, obwohl ich seine Freundin eine gute Bekannte nenne. Er glaubt ich wäre `ne Granate im Bett. Soll er das glauben, ist mir egal.
Wir Menschen sind eben nicht dafür geschaffen monogam zu sein.
 
  • #50
Welche Gründe gibt es nicht fremdzugehen?

- Kein Verlangen nach anderen Frauen
- Verantwortung, da Versprechen
- Sturheit
- Angst vorm Zusammenbruch der Beziehung
- Möchte die Freundin/Freund fair behandeln und sie/ihn nicht hintergehen.

Gründe fremdzugehen gibt es soviele, wie es Gründe gibt Sex zu haben. Die Frage ist nicht warum, sondern warum nicht?
 
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  • #51
Nicht Fremdgehen ist, nach der Meinung vieler Autoren hier, ein veraltetes Sittenkonzept.

Jedoch verhält es sich so auch mit anderen Dinge wie der Nicht-Aneignung fremden Eigentums, der Unterlassung von Gewalt anderen Personen gegenüber, usw.

Sittenkonzepte sind nunmal nicht natürlich und von Menschen "erfunden", aber genau das ist ja das einzige Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zu Tieren.

Etwas Fremdes zu begehren heißt, das Vorhandene nicht mehr wollen.

Wer fremdgeht ist meiner Meinung nach nicht stark genug, sich zu trennen.
(Moralische Schwäche ist menschlich, sonst gäbe es ja keine Kriminalität)

Ich bin noch jung, aber ich habe mich lange mit meinen Aufassungen und den "modernen" Gegegenargumenten beschäftigt.

Ich kann für mich sagen, dass ich mich immer trennen würde BEVOR ich mich umorientiere.

Das hat für mich etwas mit Respekt einem ehemals sehr geliebten Menschen gegenüber zu tun. Dasselbe würde ich auch immer von meiner Partnerin erwarten.

m 28
 
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Gast

  • #52
1. Weil es die Beziehung belebt und - in meinem Fall - stärkt
2. Weil die Liebe zu meinem Freund über das Körperliche hinausgeht, daher ist uns Exklusivität nicht so wichtig
3. Weil ich mich körperlich zu einem Menschen hingezogen fühle und der Moment "passt"
4. Weil guter Sex in tolles Antidepressivum ist
5. Weil nicht gutes im Fernsehen kommt
 
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  • #53
Rückblickend war jene Zeit, nach der ich meinem Ex-Partner die Affäre mit einem anderen Mann gebeichtet hatte, mit die beste in unserer langen Beziehung. ..endlich offen streiten, diskutieren, Gefühle zeigen,nicht nur aus Gewohnheit zusammensein.>
Als ich mich ganz innerlich auf ihn einließ, wurde alles schlechter und er hatte immer weniger Respekt vor mir. Obwohl er natürlich sehr unter meinem Fremdgehen gelittet hatte. Männern ist es selbst nicht bewusst, dass Konkurrenz sie anheizt, ihr Bestes zu geben. Ich würde es in Zukunft nicht beichten, und wenn es herauskäme, auf keinen Fall wieder den Fehler machen, mich allzu schuldbewusst zu verhalten. Machen wir uns nichts vor-in Beziehungen ist Macht ein großes Thema!
w
 
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Gast

  • #54
Es gibt keinen einzigen Grund ausser gnadenlosem (!) Egoismus.
Alles sonst sind feige Ausreden.