• #1

14- Tage Vater. Warum reicht ihm das?

Hallo...

Ich lese sonst immer mit, stelle aber hier jetzt auch mal eine Frage.
Ich bin von meinem Mann (17 Jahre Ehe) getrennt, wir haben eine Tochter (12 J.). Die letzten 5 Jahre in der Ehe und die Trennung waren sehr hart für mich, aber mittlerweile geht's uns allen gut und mein Ex und Ich können uns auf eine respektvollen Art und Weise unterhalten. Ich bin aus Rücksicht meiner Tochter nur einen Ort weitergezogen, so dass sie Papa, ihre Freunde sehen kann und keinen Schulwechsel machen musste. Ich muss dazu sagen, das mein Ex eine diagnostizierte Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat.
Er sieht seine Tochter alle 14 Tage am WE, da er beruflich unter der Woche einfach keine Zeit hat oder haben will. Es beschränkt sich wirklich nur auf diesen 14 Tage Rythmus. Zwischendurch kommt kein Anruf an unsere Tochter oder mal eine Nachricht. Selbst wenn er Urlaub hat oder zu Hause ist, bekommen wir das erst immer hinterher mit. Keine Nachricht, kein abholen von der Schule, kein Wahrnehmen an Gesprächen in der Schule/Arzt usw. Ich kümmere mich um alles, so wie ich es schon immer getan habe. Er könnte sie mehr sehen, ich stehe ihm nicht im Weg. Er macht es aber nicht. Mittlerweile hat er eine neue Partnerin und scheint glücklich zu sein. Ich gönne es ihm und habe selbst einen tollen Partner. Seine Freundin ist an den WE immer rund um die Uhr anwesend. Meine Tochter stört das, spricht es aber nicht an, da er sehr aggressiv werden kann und sie davor Angst hat. Ich habe versucht es anzusprechen, er wiegelte ab das das Blödsinn sei.
Vermisst ein Vater nicht sein Kind? Ich kann es einfach nicht verstehen wie man seinen Kontakt zum eigenen Kind nur auf diese 14 Tage beschränken kann. Ich muss aber dazu sagen, das er sich noch nie grossartig um sie gekümmert hat. Er selbst stand immer an erster Stelle. Wenn sie bei ihm ist, macht er aber auf 'glückliche Familie'....Gibt es bei Euch Erfahrungen/Anregungen? Mich macht dieses Verhalten traurig...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Tja das ist halt leider so. Du musst leider akzeptieren, dass ihm euer Kind eben lang nicht so wichtig ist wie dir. Ist eben so. Diese Denke, dass es nach der Geburt nichts wichtigeres gäbe als das eigene Kind haben nur Menschen die in ihrer Elternschaft aufgehen. Das sind aber lang nicht so viele wie man eigentlich denkt. Nicht wenige Wochenendväter brechen den Kontakt zu den Kindern auch ab, sobald diese volljährig und nicht mehr unterhaltsberechtigt sind.
Damit werdet ihr euch leider abfinden müssen.
 
  • #3
Das ist eben das Wesen eines Narzisten. Er ist der Mittelpunkt seines Universums und hat keinen Leidensdruck deswegen.

Und wenn die Tochter nichts dazu beiträgt, ihn in seiner Herrlichkeit zu bestätigen, "nützt" sie ihm nichts. Er bekommt anderweit offenbar genug Aufmerksamkeit .

Vielleicht ist das sogar besser so für die Tochter. Menschen mit NPS können sehr erfindungsreich werden, Liebe und Bestätigung durch schmerzhafte Manipulation zu erzwingen. Sie können Freude und Machtgefühle durch die Erniedrigung und Manipulation anderer gewinnen, das stärkt ihren Selbstwert, da sie sich innerlich gamz klein fühlen, dies aber nach außen zu überspielen versuchen, imdem sie sich besonders toll darstellen.

Es ist fatal für die Entwicklung des Selbstwertes eines Kindes, wenn es durch ein narzisstisches Elternteil immer klein gehalten wird, wenn der Narzist zu verstehen gibt, dass es nichts kann und er alles besser kann und weiss. Der Narzist wertet sich damit zu Lasten des Kindes auf.

Unabhängig davon gibt es auch genug Menschen, die sich einfach nicht für ihre Kinder interessieren, sie können mit den Kindern nichts anfangen, es ist eine lästige Pflicht.

Du kannst deinen Ex nicht dazu zwingen, sich für euer Kind zu interessieren.
 
  • #4
Nicht automatisch. Du hast Dich ja immer viel mehr um sie gekümmert. Dass es ihm nicht darum geht, dass sein Kind sich bei ihm wohlfühlt, hat er auch schon gezeigt, indem er nicht versucht, drüber zu reden, dass die neue Partnerin nun mal dazugehört, sondern aggressiv wird und Dein Kind und ja, auch SEIN Kind, Angst davor hat. Das ist ein Ichichich-Mensch. Das ist eine Lebenseinstellung, ALLEN Menschen gegenüber.

Ich muss aber dazu sagen, das er sich noch nie grossartig um sie gekümmert hat.
Dann verwundert es doch überhaupt nicht. Ich denke, Du siehst hier nur eine weitere Facette seines Charakters bzw. den mal ein bisschen in Reinform. Und ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwas mit sich noch zu verarbeiten hätte, es aber nicht tut und daher mit der Ehe auch mit dem Kind irgendwie abgeschlossen hat, FALLS es vorher überhaupt irgendwie wichtig gewesen wäre. Ich denke, das kann man auch verneinen, dass sich da je große echte Vatergefühle und eine Bindung gezeigt hätten. Wenn er was für sie getan hat, dann vielleicht nur für die glänzenden Kinderaugen, damit er sich toll fühlen kann.

Mich macht es auch sehr traurig. Weil ein Kind sowas nicht versteht. Aber Deine Tochter hat ja noch Dich. Ein liebendes Elternteil reicht vielleicht dann auch, das dem Kind erklären kann, dass dieses Desinteresse nicht mit ihm persönlich zu tun hat, sondern der Vater ein Mensch ist, den außer sich kein anderer Mensch interessiert. Und dass die Tochter den Kontakt auch ganz abbrechen kann, wenn sie will, denn sie muss diese Farce von der heilen Familie nicht mitspielen. Das macht der Mann ja auch nur aus Eigeninteressen, weil er vor sich als guter Papa dastehen will oder warum auch immer. Es gibt keine heile Familie, das Kind hat Angst vor ihm und er drückt allen seinen Willen auf. Es ist auch an Dir, dem ganzen die bestmöglichste Auslebung zu geben. Also statt zu denken "das Kind muss doch zum Vater Kontakt haben", das Kind auch zu fragen, ob es überhaupt dorthin will. Denn es klingt für mich so, als könnte es auch sein, dass es gar nichts von den Besuchen hat und nur hinfährt, weil es von "den Erwachsenen" so gewünscht wird. Außer vielleicht der Versuch, diesem Mann hinterherzudackeln und ihm alles recht zu machen, um noch ein bisschen das Gefühl zu bekommen, ihm was bedeutet zu haben. Falls das so ist, wird das später eventuell ein Beziehungsmuster, deswegen würde ich mir überlegen, wie ich Aufklärung schaffen kann. Den Vater für sich zu begeistern, schafft es ja nicht, das muss es begreifen, dass das nicht seine (die des Kindes) Schuld ist. Kinder geben sich ja immer die Schuld, wenn Eltern desinteressiert, gewalttätig oder sonstwie hässlich zu ihnen sind.
 
  • #5
Mein Vater hat mich bzw. die Familie verlassen, als ich drei Monate war. Das nächste Mal sah ich ihn im Alter von 26. Dazwischen kein Brief, kein Anruf, kein Besuch.
Das alles gibt es und es lohnt sich nicht, damit zu hadern. Es ist wie es ist. Schau, dass es dir gut geht und deinem Kind. Alles Andere ist unwichtig.
 
  • #6
Ich vermute, Teil des Problems ist, dass der Kontakt sicher wesentlich über Dich laufen würde. Das wiederum wird die neue Partnerin nicht so toll finden. Ich vermute auch, in vielen Beziehungen kümmern sich hauptsächlich die Mütter um die Kinder und die Väter haben deswegen kein so enges Verhältnis zu ihnen.

Aber Du hast natürlich Recht, dass ein intensiverer Kontakt schön für Deine Tochter wäre. Vielleicht wechselt ihr euch bei Elternabenden etc. ab? Vielleicht sorgst Du dafür, dass Deine Tochter sich regelmäßig bei ihm meldet?
 
  • #7
Danke für eure Antworten. Seine NPS hat bei mir die letzten Jahre viel kaputt gemacht. Und ich war/bin immer noch der Meinung, das er bei seiner Tochter anders handelt. Aber ich lerne, das dies nicht der Fall ist. Ich kann gut ohne ihn Leben und bräuchte diesen Kontakt nicht. Aber ein Kind braucht Vater und Mutter. Meine Tochter versteht sein Verhalten zum Teil, ich versuche durch Gespräche ihr zu helfen es zu verstehen. Aber es ist wirklich so, das sie ganz oft sagt, das sie an den Papa WE nicht zu ihm will. Ich denke je älter sie wird, desto weniger Interesse ist da dies zu ertragen. Ich glaube, ich muss lernen das nicht jeder Vater sein Kind auch aufwachsen sehen will. Zum Glück habe ich einen tollen Partner der bereit ist sein Leben mit uns zu teilen und Interesse zeigt. Nicht das ich das bräuchte, aber schöner ist es auf jeden Fall!
 
  • #8
Vermisst ein Vater nicht sein Kind? Ich kann es einfach nicht verstehen wie man seinen Kontakt zum eigenen Kind nur auf diese 14 Tage beschränken kann
Happysunshine, ich kann Dich voll verstehen und kann diesen 14 Tage Rhytmus bei Eltern auch nicht nachvollziehen. Ich glaube, ich würde verrückt, wenn ich mein Kind nur alle zwei Wochen sehen würde. Mit Narzissten kenne ich mich nicht aus, aber es scheint nach den o.g. Beschreibungen der anderen Foristen ja zu passen. Wäre Deine Tochter denn gerne öfter bei ihm? Wahrscheinlich würde sie einfach mehr Interesse erwarten. Amaryllis hat Recht, schau, dass es Dir und dem Kind gut geht. Mehr kannst Du nicht machen.
Meine Tochter ist 1 Jahr älter als Deine Tochter. Sie lebt abwechselnd eine Woche bei mir und eine Woche bei ihrem Vater. Kosten werden geteilt, ebenso die Ferien. Über Elternabende informieren wir uns immer gegenseitig. Diesbezüglich kann ich mich also nicht beklagen. Aber ich bin tief in meinem Innern überzeugt, dass sie lieber bei mir leben würde. Ein fundamentaler Nachteil des Wechselmodells ist, dass fast alle Kinder, die mit dem Modell leben, grundsätzlich loyal beiden Elternteilen gegenüber sind. Meine Tochter sagt nicht, dass sie lieber bei mir leben würde um dem Vater nicht weh zu tun. Und solange sie nichts sagt, kann ich nichts machen. Du siehst, auch hier gibt es Probleme. Das nonplusultra für Kinder bei Trennungen habe ich leider auch noch nicht gefunden.
W,53
 
  • #9
"Ich kümmere mich um alles, so wie ich es schon immer getan habe"

Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Er kümmert sich nicht mehr oder weniger als in der Ehe es der Fall war. Wenn Du und Eure Tochter hier eine Intensivierung möchtet, dann fordert es ein.
 
  • #10
Ich muss dazu sagen, das mein Ex eine diagnostizierte Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat.
Sei froh und glücklich, dass sie nicht mehr bei einem solchen kranken Menschen ist.
Seine Freundin ist an den WE immer rund um die Uhr anwesend. Meine Tochter stört das, spricht es aber nicht an, da er sehr aggressiv werden kann und sie davor Angst hat. Ich habe versucht es anzusprechen, er wiegelte ab das das Blödsinn sei.
Stört es deine Tochter nicht, dass du einen Partner hast, stört sie es nur, weil ihr Vater eine Partnerin hat?
Vermisst ein Vater nicht sein Kind? Ich kann es einfach nicht verstehen wie man seinen Kontakt zum eigenen Kind nur auf diese 14 Tage beschränken kann.
Das kann man so generell nicht sagen, es gibt Väter, die wollen das Kind gar nicht sehen!
Es bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als das zu erdulden was geht.
 
  • #11
Aber es ist wirklich so, das sie ganz oft sagt, das sie an den Papa WE nicht zu ihm will. Ich denke je älter sie wird, desto weniger Interesse ist da dies zu ertragen. Ich glaube, ich muss lernen das nicht jeder Vater sein Kind auch aufwachsen sehen will.
Was ist denn mit Dir los? Irgendwie wirds mir bei diesen (Deinen!) Aussagen ganz mulmig. Dann sei doch froh, wenn er seine Tochter nicht so oft sehen will. Willst Du Deine Tochter quälen? Oder Deinen Ex? Oder wen jetzt? Um Gottes willen, Sachen gibts!
ErwinM, 49
 
  • #12
Eine diagnostizierte Narzisstische Persönlichkeitsstörung?
Ungewöhnlich. Durch wen und vor allem warum wurde diese denn diagnostiziert? Und warum weißt Du davon?
Ich hoffe, Du nimmst mir die Fragen nicht übel, aber insbesondere im Zusammenhang mit Deiner Fragestellung finde ich das alles etwas seltsam.
Wenn der Vater meines Kindes solch eine Diagnose hätte wäre ich persönlich froh, wenn er wenig Kontakt will. Ich wäre um so beruhigter, wenn er in einer stabilen Partnerschaft leben würde.
Warum interessiert es Dich, "ob ihm das reicht"?
In Deinem ersten Post kamen außerdem Deine Tochter und ihre Wünsche überhaupt nicht vor. Das sollte doch eigentlich das entscheidende Kriterium sein? Ob Deine Tochter sich dort wohl fühlt, und ob sie ihren Vater sehen will. In dem Alter kann sie das doch schon selbst entscheiden, oder nicht?
Ich fidnde diese Frage jedenfalls etwas seltsam..
 
  • #13
Kann es sein, dass du ungewollt schwanger wurdest, und dir erhofftest, dass du den Mann mit einem Kind halten kannst? Denn das klappt nie.

Die Vorstellung der meisten Mütter ist, dass sich der Mann mit einem Kind nochmal alles anders überlegt. Die Realität ist aber, dass sich zum Großteil alle Männer abnabeln - und zwar meistens sehr radikal - außer jene, die voll in ihrer Vaterrolle aufgehen und auch auf eine neue Partnerin verzichten. Das ist aber nur ein Bruchteil der Eltern und viele dieser Eltern wirken häufig beziehungstechnisch schwer gestört, haben selbst eine gestörte Liebe und projizieren das auch auf ihre Kinder.

Sofern der Mann wirklich nochmal eine neue Liebe anfangen will und die Beziehung qualitativ gut gestalten will, hat da ein Kind eigentlich nichts mehr zu suchen. Wie soll das verlaufen? Ständig muss die neue Partnerin alle zwei Wochenende wegen dem Kind zurückstecken. Das macht eine neue Frau nicht lange mit. Außerdem ist die Tochter ja schon sehr groß.

Du bist jetzt wissender und weißt, dass Männer sich nicht durch ein Kind halten lassen ihr Leben zu leben. Du bist die Mutter, natürlich hat man da eine andere Nähe zum Kind, aber ein Mann ist viel unabhängiger. Er kann ja auch viel mehr Frauen gleichzeitig schwängern.
Bestensfalls würde ich kein weiteres Kind mehr zeugen, damit sich sowas nicht nochmal mit einem neuen Mann wiederholt und das beste jetzt draus machen.

Warum es ihm reicht? Weil es ihm eben reicht. Er hat ein erfülltes Leben und mit 12 ist man ja nicht mehr so klein, sondern interessiert sich selbst für Jungs und nabelt sich bisschen von den Eltern ab. Insbesondere, da er ja vermutlich nie Kinder wollte, warum sollte er jetzt plötzlich verstärkt Kinder wollen? Selbstverständlich macht er das beste draus: "Heile Familie", wenn sie da ist. Ist nur fair. Aber das Kind muss auch verstehen, dass Papa jetzt eine neue Frau hat und es keine heile Familie mit der biologischen Mutter gibt. Alles andere wäre nur eine Illusion. Das Kind wird später selbst ähnliches erleben und muss gleich wissen, wie es mal laufen wird. Deine Tochter wird später mal auch nicht mehr ewig mit einem Partner zusammenbleiben. Deine Tochter wird wahrscheinlich selbst auch irgendwie Alleinerziehende sein.
 
  • #14
Mal wieder ein Narzisst ...... gähn.
Ist diese Diagnose von einem Toparzt oder so ein Modedoc, der nichts als Narzissten und Asperger kennt ?
Deine Tochter mag seine Neue nicht - deinen Neuen muss sie aaber ertragen
Und was muss er monatlich an dich überweisen?
Bin gespannt auf die Antworten.....
 
  • #15
Liebe FS,

er hat sich ein neues Leben ohne euch aufgebaut und da reicht es ihm die Tochter alle 2 Wochen zu sehen. Vorrausgesetzt er ist wirklich ein Narzisst und Du schreibst das nicht nur um ihn zu dissen, dann ist genau das die Antwort auf Deine Frage: alle 14 Tage reicht, um euch unter Strom zu setzen und auf Kurs zu halten. So ticken Narzissten.

Ein echter Narzisst agiert nur nach seinem Nutzen. Der bekommt erst ein Problem, wenn die Tochter keine Lust mehr darauf hat, was er ihr serviert und besonders, wenn sie schnallt, dass er zahlen muss, ohne dass sie sich antut, was er will und ihr nicht behagt. Dann ändert sie die Bedingungen und sieht ihn garnicht mehr.

Mit 12 und genervt von seiner Neuen ist sie knapp davor. Halt Dich daraus und lass' den Dingen ihren Lauf.
Ist er ein Narzisst, dann dreht er richtig am Rad, wenn sie sich ihm entzieht.

Ihr seid getrennt. Kümmere Dich um Dein Leben, nicht um seins und hör auf euer Kind zu instrumentalisieren (seine neue Beziehung zu stören).

Alle 14 Tage reicht ihm - Punkt. Er wird flennen, wenn eurer Tochter jedes halbe Jahr reicht und das auch nur, wenn er großzügige Geschenke macht. Genau das wird die Konsequenz seines Handels sein.
Warte ab und feix Dir dann einen.

Sei ehrlich: Du gönnst ihm sein neues Glück garnicht und Du bist extrem sauer, dass Du mit allem allein dastehst und er sich einen lauen Lenz macht.
 
  • #16
Vermisst ein Vater nicht sein Kind? Ich kann es einfach nicht verstehen wie man seinen Kontakt zum eigenen Kind nur auf diese 14 Tage beschränken kann. Ich muss aber dazu sagen, das er sich noch nie grossartig um sie gekümmert hat.
Liebe Happysunshine
Mir scheint das nicht so schwer verständlich.
Dein Ex-Mann hat sich nie so intensiv um seine Tochter gekümmert wie du, daher war er vielleicht ohnehin nur an den Wochenenden in seiner Vaterrolle. Und selbst dann wirst du den Hauptteil der Beziehungs- und Erziehungsarbeit übernommen haben.
Wer weiss, vielleicht sind zwei Wochenenden/Monat mit seiner Tochter ein engeres Zusammenleben als vorher? Da du ihm nun keine Aufgaben mehr abnimmst.
Ich glaube, ich muss lernen das nicht jeder Vater sein Kind auch aufwachsen sehen will.
Er sieht sein Kind jedes zweite Wochenende, man kann also nicht gleich null Interesse unterstellen. Deine Tochter ist allerdings unzufrieden mit der Situation und vermisst ihn. Mir scheint es weniger wichtig, dass die Frequenz der Besuche sich erhöht, sondern dass er auch mal etwas nur mit ihr - ohne die neue Partnerin - unternimmt. Damit sich deine Tochter auch wichtig und wertvoll bei ihm fühlt. Man kann darum bitten und wenn er auf die Bitte nicht eingeht, muss man das leider akzeptieren und der Tochter dann auch frei stellen, dass sie sich distanziert.
Deine Tochter mag seine Neue nicht - deinen Neuen muss sie aaber ertragen
Und was muss er monatlich an dich überweisen?
Bin gespannt auf die Antworten.....
Hoppla, Tom, warum so bissig? Also wenn ich mich zurück in die Zeit als Mädchen versetze, dann hätte ich als Tochter auch mehr Mühe, eine Stiefmutter zu akzeptieren. Eine weitere Frau im Leben des Vaters, das ist stärkere Konkurrenz für mich. Ein weiterer Mann im Leben der Mutter, das ist eine zusätzliche Bezugsperson. Vielleicht macht es keinen logischen Sinn, aber ich würde es vermutlich so empfinden.
 
  • #17
@Martina698 ...
Was Du da schreibst, da stellen sich meine Haare auf. Wir haben beide die Entscheidung getroffen ein Kind zu bekommen. Seine NPS würde in einer Klinik gestellt, da er eine Zeit in Behandlung war wegen anderen psychischen Problemen. Er kann seine neue Beziehung voll ausleben und soll auch glücklich sein. Ich gönne es ihm. Aber eine neue Frau sollte ein Kind aus einer anderen Beziehung/Ehe akzeptieren. Soll das Kind sich in Luft auflösen, nur weil Papa jetzt eine neue Beziehung hat? Ist das wirklich dein ernst?
Ich bin weder abhängig von ihm und verdiene mein eigenes Geld, bin weder 25 und zeuge keine weitere Kinder mit anderen Männern. Es geht hier nicht um mich, es geht um ein Kind das doch auch ein Anrecht auf einen Vater hat. Egal ob der neu liiert ist oder nicht.
 
  • #18
Mal wieder ein Narzisst ...... gähn.
Ist diese Diagnose von einem Toparzt oder so ein Modedoc, der nichts als Narzissten und Asperger kennt ?
Deine Tochter mag seine Neue nicht - deinen Neuen muss sie aaber ertragen
Und was muss er monatlich an dich überweisen?
Bin gespannt auf die Antworten.....
Mit 'meinen neuen' Partner kann sie gut. Warum? Weil er nicht ständig bei mir ist und ihr auch Zeit mit mir eingesteht. Weil er sie zu nix drängt und ihr zuhört und wirkliches Interesse zeigt. Das macht den Unterschied.
Auch lebt nicht jede Frau vom Unterhalt des Ex Mannes. Ich kann mich selbst finanzieren und bin stolz drauf.
 
  • #19
Ich glaube, ich muss lernen das nicht jeder Vater sein Kind auch aufwachsen sehen will. Zum Glück habe ich einen tollen Partner der bereit ist sein Leben mit uns zu teilen und Interesse zeigt
Die hier länger dabei sind, kennen es.
Aber Dir als Antwort -
der Kontakt zwischen meinen inzwischen erwachsenen Kindern und dem leiblichen Vater ist abgebrochen .
Wurde nach der Trennung immer zäher.
Der Jüngere fühlte sich - zu Recht - immer mehr abgelehnt. Mit 14 war er das letzte mal dort, danach sagte er ganz lapidar, dass er nie wieder fahren würde. Absoluter Kontaktabbruch.
Von seinem Stiefvater hat er sich adoptieren lassen, er trägt auch seinen Namen.

Die Zurückweisung des Vaters hat bei beiden Verletzungen verursacht und Folgen, die nicht gering waren.
Zum Glück haben sie für sich einen Papa.

Ich denke in der Rückschau - ich hätte den Kontakt viel früher einschlafen lassen sollen.
Wenn Deine Tochter nicht will, und es dem Vater sowieso nicht wichtig ist, dann lasse sie.

Nicht alle Eltern haben diese Bezeichnung verdient. Es gibt schlechte Väter und Mütter, es gibt Eltern, denen die Kinder völlig gleichgültig sind, die sogar ein Baby stundenlang schreien lassen können und es ignorieren.

Bei einer diagnostizierten PS wäre ich sehr achtsam bei meinem Kind, ihr Schutz geht vor.
Ich möchte kein Kind dorthin geben, wo es Angst hat, oder sich nicht achtsam und liebevoll behandelt fühlt.

Wie soll sie einen gesunden Selbstwert entwickeln, wenn sie spürbar zurück gesetzt wird?

W,49
 
  • #20
Leider macht biologische Abstammung nicht automatisch gute Eltern. Das ist eine Tatsache. Davon kann ich ein Lied singen. Selbst Mütter, die ja ihre Kinder neun Monate im Bauch trugen, sind nicht alle liebend und fürsorglich.

Du kannst deinen Ex nicht ändern und sein Interesse nicht erzwingen. Trotzdem solltest du deiner Tochter den Kontakt zum Vater ermöglichen, solange sie diesen will. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass du deiner Tochter einbläust, dass das Verhalten ihres Vaters nichts mit ihr zu tun hat. Kinder denken nämlich, sie seien nicht liebenswert, wenn die Eltern sich nicht für sie interessieren.
 
  • #21
Eine diagnostizierte Narzisstische Persönlichkeitsstörung?
Ungewöhnlich. Durch wen und vor allem warum wurde diese denn diagnostiziert? Und warum weißt Du davon?
Genau diese Fragen habe ich auch.
Wer hat denn diese NPS diagnostiziert und wie waren die Umstände, die dazu führten, dass dein Exmann sich diagnostizieren lassen hat? NPS's werden sich nämlich nahezu niemals psychologisch "durchleuchten" lassen, da sie niemals ein Problem bei sich sehen.
Und dann muss er dir ja auch noch davon erzählt haben, sonst wüsstest du es ja nicht ...

Hast du dich von ihm getrennt? Geschieden seid ihr noch nicht?
Wer hatte zuerst einen neuen Partner? Du?

Ihr wart 17 Jahre verheiratet, d.h. du hast dich sehr lange nicht getrennt.
Ich finde es, gelinde gesagt, immer sehr fragwürdig, im Sinne von wenig glaubwürdig, wenn Leute (Frauen) viele Jahre mit einer Person verheiratet waren, ein Kind (Kinder) gemeinsam haben, und dann, nach der Trennung eher schlecht über ihren langjährigen EHE-partner und Vater/Mutter der gemeinsamen Kinder reden.
17 Jahre war er immerhin gut genug als Parter und Vater deiner Kinder ... denke ich dann immer. Wenn er wirklich SO schlecht wäre, warum hast du das dann nicht eher bemerkt? Warum hast du IHN als Vater deines Kindes ausgewählt?

Du versuchst zwar, fair und großzügig in deiner Sicht und Beurteilung deines Ex zu sein, aber unterbewusst wird deine Tochter deine Verachtung für und deinen Frust auf, vielleicht auch deine unendliche Enttäuschung über deinen Ex spüren.

Ich würde sagen, sieh' die Situation doch von der besten Seite:
Immerhin nimmt der Vater regelmäßig alle 14 Tage am Wochenende seine Tochter zu sich. Das macht er wahrscheinlich sehr zuverlässig.
Viele Väter kümmern sich nicht zuverlässig regelmäßig.
Er macht dann auf heile Familie ... das ist sein Versuch, auch der Tochter ein gutes Gefühl mit ihm zu geben. Das ist immerhin besser, als wenn er jedesmal Stress mit der Tochter anzetteln würde, oder ihr das Gefühl vermittelte, sie sei bei ihm nicht willkommen.

Du musst aufpassen, dass deine Tochter nicht aus unbewusster Loyalität zu dir und deinem (vielleicht auch unbewusstem) Bedürfnis, den Kontakt zu dem Mann ganz und gar abzubrechen, den Kontakt zu ihrem Vater "nicht mehr will".

w53
 
  • #22
Nur dann, wenn sie das Kind nicht kaputtmachen, sondern wissen wollen, wie es ihm geht, was es will und was ihm guttut. Was Du gerade zu machen scheinst ist, dass Du Deinem Ex dabei hilfst, einen auf heile Familie zu machen, weil Du denkst, das klappt noch mit eurer Familie Vatermutterkind, die ja keine gemeinsame mehr ist.
Meine Tochter versteht sein Verhalten zum Teil, ich versuche durch Gespräche ihr zu helfen es zu verstehen. Aber es ist wirklich so, das sie ganz oft sagt, das sie an den Papa WE nicht zu ihm will.
Und, muss sie dann trotzdem hin, damit der Narzisst nicht gekränkt ist? Immerhin sagt sie es Dir noch und denkt, Dich interessiert es, was sie will. Du bist die Mutter und solltest Dein Kind schützen und das Beste für es wollen und tun. Ich weiß nun nicht, wie diese Situationen wirklich aussehen. Aber sobald Du das Gefühl hast, Dein Kind ist das Accessoire für Deinen Ex, um sich wohl zu fühlen als guter Papa, würde ich eingreifen.
Ich denke je älter sie wird, desto weniger Interesse ist da dies zu ertragen.
Warum muss ein Kind sowas ertragen? Warum sind die Eltern nicht in der Lage, dem Kind sowas zu ersparen? Darf das Kind nicht mit entscheiden, ob es Kontakt will? Wenn es nicht hin will, könnte der Mann ja auch mal überlegen, warum, statt dass er wieder bestimmt, was alle zu machen haben, damit er sich gut fühlt.
Ich glaube, ich muss lernen das nicht jeder Vater sein Kind auch aufwachsen sehen will.
Zu allererst - so mein Eindruck - auch verstehen, dass man seinem Kind nicht seine Vorstellungen aufdrückt, wie das Elternverhältnis zu gestalten ist, weil man irgendwelche Leitsätze im Kopf hat und gar nicht hört, was das Kind will.
Selbst wenn der Vater toll wäre und das Kind nicht hin wollte, fänd ich es falsch, es dazu zu zwingen, seine WEs dort zu verbringen.

Und was muss er monatlich an dich überweisen?
Das, was gesetzlich geregelt ist, hoffentlich. Aber was hat es mit dem Problem zu tun, dass der Vater sich nicht fürs Kind interessiert?
 
  • #23
Mal wieder ein Narzisst ...... gähn.
Ist diese Diagnose von einem Toparzt oder so ein Modedoc, der nichts als Narzissten und Asperger kennt ?
Deine Tochter mag seine Neue nicht - deinen Neuen muss sie aaber ertragen
Und was muss er monatlich an dich überweisen?
Bin gespannt auf die Antworten.....
Nanu, Tom, warum so aggressiv? Was hat der Unterhalt damit zu tun? Oder bist du der Meinung solange mann zahlt , soll frau alles ertragen? Oder der Mann sich freikaufen kann? So einfach ist das nicht, wenn mann Kinder hat-ausser finanziellen Verpflichtungen gibt es auch emotionale Verantwortung und die ist wesentlich anstrengender. Für mich als alleinerziehende war/ist nicht der Geldmangel das Problem, sondern dass man alles selber packen muss und für alles allein verantwortlich ist und Vater der Kinder "darf" sich in seinem Selbstmitleid suhlen und kümmert sich um nichts, seine Kinderliebe sind nur Lippenbekenntnisse. Natürlich kann niemand Männer zwingen, ihre Kinder zu lieben, aber ich wünsche mir wenigstens mehr Ächtung und weniger Solidarität seitens deren Geschlechtsgenossen. Stattdessen werden sie von denen noch in ihrem Verhalten bestätigt und verbünden sich gegen "böse" Frauen.
FS, wenn deine Tochter ihren Vater nicht sehen will, dann akzeptiere es, vor allem weil er ihr gegenüber aggressiv ist. Genauso wie, dass der Vater sich nicht kümmern will. Ich war auch der Meinung Kinder brauchen ihre Väter, egal welche, und habe sie meinem launischen, teilweise aggressiven Ex ausgesetzt, was ich heute bitterlich bereue, sie vor ihm nicht beschützt zu haben.
Vergiss eins nicht - all die Fremdgeher, Narzissten, Geizkragen, miese Väter etc. werden irgendwann mal alt und krank und keinen um sich haben, der für sie da ist. Mein Ex ist noch nicht so alt, aber bekommt das jetzt stark zu spüren. Alle seine Saufkumpels oder Menschen, die wichtiger waren, als seine Familie, waren weg, als es ihm schlecht ging. Uns(mich und Kinder) hat er schon vorher vertrieben .
 
  • #24
Was mich immer wieder fasziniert ist die Tatsache, dass es heute scheinbar chic ist bestimmte Verhaltensmuster von Menschen, die es schon immer gab, mit Modebegriffen in eine Schachtel zu packen.

Seit ein US-Präsident im internationalen Rampenlicht steht schiessen die Narzissten nur so aus dem Boden. An jeder Ecke klagen die Menschen über Depressionen, jeder zweite unterliegt einer Phase der Persönlichkeitsstörung. Manisch-depressiv ist modern, auch ein bißchen sexy. Selbst Langzeitsarbeitslose klagen über Burn-out.

Es ist häufig so, dass die Beziehung Mutter-Kind enger ist wie die Vater-Kind-Beziehung. Du schreibst ja selbst "Ich kümmere mich um alles, so wie ich es schon immer getan habe." Das ist das Rollenbild, dass ihr beide gemeinsam in Eurer Beziehung entwickelt habt.

Damit konnten/mussten alle Parteien bislang gut leben. Und so wird es bleiben. Es sei Deine Tochter wird sich aus eigenem Antrieb mehr von Dir entfernen und sucht einen intensiveren Kontakt zu ihrem Vater.

Dein Ex-Mann kann sich halt gut mit sich selbst beschäftigen, ist beruflich eingebunden, macht sich nicht so abhängig von Dritten, lebt unabhängiger. Da gibt es gleich eine Topdiagnose vom bösen Narzisten oben drauf. Wenn Deine Tochter mehr von ihm haben möchte muss sie lernen dies einzufordern und ihn in die Verantwortung zu nehmen. Das ist ein Lernprozess für alle Seiten.
 
  • #25
Seine Freundin ist an den WE immer rund um die Uhr anwesend. Meine Tochter stört das, spricht es aber nicht an, da er sehr aggressiv werden kann und sie davor Angst hat. Ich habe versucht es anzusprechen, er wiegelte ab das das Blödsinn sei.
Deine Tochter ist also eifersüchtig, weil sie niemand anderes als ihre Mama neben ihrem Papa sehen will. Das ist normal, aber was soll dein Exmann jetzt machen? Er hat eine neue Freundin, die will er auch nicht mehrmals die Woche aufs Abstellgleis schieben, um mit seiner Tochter Zeit zu verbringen. Dann wäre die neue schnell wieder Geschichte.
Ich würde sagen, sei froh, dass ihr einen guten Umgang miteinander gefunden habt und dass es regelmäßig einen Vater-Tochter-Tag gibt. Das ist mehr, als die meisten nach einer Scheidung schaffen.
 
  • #26
Wahrscheinlich hast du gehofft, dass er jetzt durch den Dämpfer der Trennung sich endlich mal etwas ändert und zu dem Vater wird, den du dir für dein Kind gewünscht hast. Das ist nicht passiert. Er zieht sein Ding weiter durch wie schon in der Beziehung. Es wird dir sicher helfen und gut tun, hier abzuschließen, ihn als den Menschen zu sehen, der er ist und zu akzeptieren, dass du ihn nicht ändern kannst.

Es schmerzt sicher zu sehen, wie er mit dem letzten Stückchen, was euch nach fast 20 Jahren verbindet, eurer Tochter, umgeht. Wie wenig wichtig ihm all das ist. Er ist unter der Woche nicht da und setzt dann an den Wochenenden Priorität auf seine neue Partnerschaft.

Sobald die Tochter 13 wird, würde ich es ihr freistellen. Es ist vielleicht angenehmer, wenn sie sich dann einfach mal mit ihm zum Stadtbummel, Shoppen, Sport oder Eis essen trifft als ein starres und für einen Teenager eh langweiliges Besuchswochenende abzusitzen.
 
  • #27
Nein, ich habe nur den Schluss gezogen, dass er sehr viel arbeitet und daher unter der Woche keine Zeit hat ......
...und ja, das passiert meist dann, wenn der Mann richtig heftig abdrücken "darf", selbst aber auch noch Ansprüche an sein Leben hat.
Dass die Tochter seine Neue ablehnt, könnte ja auch - Lebenserfahrung - am Verhalten der Ex liegen.
Dazu dann ein paar Stichworte aus einem Arztbrief - umrühren - und fertig ist der pöhse Mann.
Wirklich so fernab der Realität?
 
  • #29
Na, die Diagnose wurde wohl in einer Klinik gestellt.Wenn man so aggressiv auf die Begriffe Asperger/Narziss reagiert, fühlt man sich da selber angesprochen? Und sieht im Umkehrschluss die pösen Frauen als manipulative Hexen, die sich vom Ex aushalten lassen, die Tochter stutenbissig gegen den Vater und seine Neue ausspielen und bereits selbst den neuen Stecher im Haus haben? -
An die FS gerichtet, denke ich,Du kannst da nicht viel tun,ausser deinen Ex zu lassen. Er wird sich eher nicht von dir beeinflussen lassen. Je weniger du dich über ihn ärgerst, Erwartungen hast, oder reagierst, umso besser.
 
  • #30
Nein, ich habe nur den Schluss gezogen, dass er sehr viel arbeitet und daher unter der Woche keine Zeit hat ......
...und ja, das passiert meist dann, wenn der Mann richtig heftig abdrücken "darf", selbst aber auch noch Ansprüche an sein Leben hat.
Dass die Tochter seine Neue ablehnt, könnte ja auch - Lebenserfahrung - am Verhalten der Ex liegen.
Dazu dann ein paar Stichworte aus einem Arztbrief - umrühren - und fertig ist der pöhse Mann.
Wirklich so fernab der Realität?
Meine Realität ist so, dass in den meisten Fällen die Mütter den Vätern die Kinder nachtragen. Es gibt ausnützige Frauen, zweifelsohne, die kenne ich auch. Überwiegende Mehrzahl der alleinerziehenden Mütter, die Ich kenne, läuft dem Unterhalt hinterher, hat mindestens zwei Jobs und beklagt, dass Väter ihren Vaterpflichten nicht nachgehen-keine verlässliche Planung, weil immer irgendwas dazwischenkommt-entweder aktuelle Freundin oder Hobby oder Kumpeltreff. Jede alleinerziehende wäre froh, mal WE für sich allein zu haben. An Partnerschaft denken die wenigsten, weil sie froh sind, überhaupt mal Zeit für sich zu haben, aber das größte Problem stellt eben der Ex, der plötzlich meint, Besitzansprüche zu stellen, da kann die Trennung noch so lange zurück liegen. Da werden die Kinder plötzlich nicht abgeholt oder schon am nächsten Tag zurück gebracht oder ihm fällt ein, was er gerade von seiner Ex will und steht dauernd auf der Matte. Tom, mag sein, dass in deiner Unternehmensberater-Welt Ex-Frauen Paar Tausend Euro Unterhalt bekommen, aber seien wir ehrlich-der Durschnitt der Deutschen hat eben nur Durchschnittgehalt und dementsprechend Düsseldorfer Tabelle Unterhalt. Meine Schwester übrigens alimentiert ihren Ex, obwohl das Kind bei ihr lebt. Sie war schon immer die Mehr- bzw. Alleinverdienerin und er schon immer ein Schmarotzer. Ich weiß, schlechte Partnerwahl, aber wir Frauen sind eben in der Regel nicht berechnend, sondern oft nur doof und lassen uns von unseren Gefühlen leiten.